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Wie helfen Lernen und Trainieren, um in Zukunft erfolgreich zu sein?

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Bei der Betrachtung der Art und Weise, wie wir Lernen und Trainieren, können die Perspektiven in grundlegende Kategorien unterteilt werden. Trotz einiger Gemeinsamkeiten gibt es klare Unterscheidungen zwischen diesen Kategorien. In unseren Inhouse Trainings erfahren Sie mehr über diese Verschiedenheiten und Zusammenhänge!

 

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Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einem Inhouse-Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Inhouse-Präsenz-Kurs direkt an der Akademie – das Inhouse-Training gern auch in Kombination mit Teambuilding-Aktionen.

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Behavioristen wie Skinner, Thorndyke, Pawlow und Watson gehen davon aus, dass die Konditionierung zu einer Verstärkung der Reiz-Reaktions-Bindung und damit zu verändertem Verhalten führt. Dieses frühe Verständnis ist immer noch wertvoll und findet sich in den heutigen Seminarräumen mit wiederholtem Üben, Auswendiglernen, Token-Ökonomie und „Verhalten für das Lernen“-Maßnahmen zur Verstärkung der gewünschten Lernergebnisse.

Um die Disziplin zu verankern, ist der Prozess auch relevant, wenn es um die Prüfungsanforderungen geht, wichtige Fachterminologie über Bewertungskriterien zu definieren und zu beschreiben. Der Wert dieser Übung? Sie dient dazu, sportliche Fertigkeiten und Techniken zu lernen und trainieren; das Überlernen macht die Wiederholung fast automatisch.

Die kognitive Informationsverarbeitung hingegen geht davon aus, dass der Denkprozess, der hinter dem Verhalten abläuft, für das Lernen von größerer Bedeutung ist. Jean Piaget half uns zu verstehen, dass der Lernende eine aktive Rolle beim Verstehen und Verarbeiten von Informationen spielt und dass das daraus resultierende Verhalten widerspiegelt, was im Kopf des Lernenden vor sich geht.

Als „Evolutionsbiologe“ vertritt er die Ansicht, dass wir uns erst entwickeln und dann lernen: Intelligenz ist ein biologischer Prozess“. Wir konstruieren mentale Modelle, um die Welt um uns herum zu verstehen. Daher sollten wirksame Lehrstrategien: Konzepte miteinander verbinden, Beispiele aus der realen Welt oder Analogien anbieten, Gelegenheit zur Erkundung und Problemlösung geben. Lernen und Trainieren ist also ein komplexes Phänomen, bei dem viele biologische, persönliche, soziokulturelle und umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen.

Konstruktivisten dagegen gehen davon aus, dass das Lernen in der Tat einzigartig für den Einzelnen und seine persönliche Perspektive auf die Welt um ihn herum ist – basierend auf früheren Erfahrungen, Wahrnehmungen und Interpretationen. Lernen und Trainieren ist ein Prozess, bei dem wir unsere mentalen Modelle anpassen, um neuen Erfahrungen gerecht zu werden, und folglich sind die Ergebnisse nicht immer vorhersehbar. Zu den wirksamen Unterrichtsstrategien gehören Fallstudien, Forschungsprojekte und gemeinschaftliche Arbeit, um das zu nutzen, was Vygotsky als sozialen Konstruktivismus bezeichnet.

Die Theorie des sozialen Lernens von Bandura stellt hierbei eine wichtige Brücke dar, da sie davon ausgeht, dass wir durch Beobachtung, Nachahmung und Modellierung voneinander lernen. Damit dies möglichst effektiv ist, müssen die folgenden vier Bedingungen (Prozesse des Beobachtungslernens) berücksichtigt werden: Aufmerksamkeit, Behalten, Nachahmung, Motivation

Lernen ist also ein kognitiver Prozess, der durch den sozialen Kontext und die anschließende stellvertretende Verstärkung von Verhaltensweisen durch Belohnung und Bestrafung beeinflusst wird. Im Gegensatz zu den traditionellen Verhaltenstheorien erkennt diese Theorie die Bedeutung der Informationsverarbeitung und der internen Prozesse an.

Schlussfolgerung: Lernen und Trainieren ist ein komplexes Phänomen, bei dem viele biologische, persönliche, soziokulturelle und umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen. Daher sollte die Ermittlung der wirksamsten Ansätze sowohl als Kunst als auch als Wissenschaft betrachtet werden. Forschung und faktengestützte Praxis sind im Bildungswesen notwendig, denn es steht viel auf dem Spiel, wenn es darum geht, die nächste Generation bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten. Darüber hinaus leisten sie auch einen breiteren gesellschaftlichen Beitrag.

Die Arbeiten von Piaget, Vygotsky, Bandura und anderen liefern wichtige Erkenntnisse für eine effektive Praxis, bei der der Kontext beim Lernen und Trainieren und dauerhaftem Verstehen entscheidend ist. An der Schwelle zur künstlichen Intelligenz stellt sich vielleicht die dringlichste Frage: Welches Wissen, welches Verständnis und welches Lernen werden die Menschen am besten befähigen, in der Zukunft erfolgreich zu sein?

 

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