Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Case Study zeigt Inhouse Schulung zu Catcalling für Bank auf

Case Study: Inhouse-Schulung zu Catcalling für Allgäuer Finanzdienstleister

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Case Study: Ein respektvoller Umgang im Arbeitsalltag ist für moderne Organisationen längst kein optionales Thema mehr, sondern eine zentrale Voraussetzung für eine gesunde Unternehmenskultur, für Mitarbeitendenzufriedenheit und für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Gleichzeitig stehen viele Organisationen vor der Herausforderung, sensibel mit Themen wie Belästigung, Grenzverletzungen oder diskriminierenden Kommunikationsmustern umzugehen. Insbesondere Formen sexualisierter oder herabwürdigender Ansprache – häufig unter dem Begriff „Catcalling“ zusammengefasst – werden zunehmend als Problem im Arbeitsumfeld erkannt.

 

 

Einleitung

Die Bildungsakademie am Rosental wurde von einer regional verankerten Finanzorganisation aus Süddeutschland beauftragt, ein maßgeschneidertes Inhouse-Schulungsformat zum Thema Catcalling zu entwickeln und durchzuführen. Ziel war es, Mitarbeitende für das Thema zu sensibilisieren, Handlungssicherheit im Umgang mit Grenzverletzungen zu vermitteln und eine respektvolle Kommunikationskultur im Unternehmen weiter zu stärken.

Das Projekt umfasste mehrere Inhouse-Schulungen, die speziell auf die Anforderungen einer Organisation im Finanzsektor zugeschnitten wurden. Neben der Vermittlung rechtlicher Grundlagen lag der Fokus auf praxisnahen Situationen aus dem Arbeitsalltag, auf Reflexion eigener Verhaltensweisen sowie auf konkreten Handlungsstrategien für Mitarbeitende und Führungskräfte. Durch die Kombination aus fundierter fachlicher Expertise, didaktisch durchdachten Lernformaten und einer sensiblen Moderation gelang es, ein anspruchsvolles Thema verständlich, respektvoll und lösungsorientiert zu vermitteln.

 

Was waren die Projekt-Metadaten?

Die nachfolgende Übersicht fasst die wichtigsten Rahmendaten des Projekts zusammen und gibt einen strukturierten Überblick über den Kontext der Zusammenarbeit.

  • Projektart: Inhouse-Seminarreihe
  • Thema: Sensibilisierung für Catcalling, respektvolle Kommunikation und Umgang mit Grenzverletzungen
  • Branche: Finanzdienstleistungen / Bankwesen
  • Standort der Organisation: Süddeutschland, Region Allgäu
  • Auftraggeber: Regional tätige Finanzorganisation
  • Durchführung: Bildungsakademie am Rosental
  • Seminarform: Präsenz-Inhouse-Schulung
  • Seminarumfang: 1-tägiges Seminar sowie ein ergänzendes 2-tägiges Seminarformat
  • Projektzeitraum: Q1 bis Q2 eines Kalenderjahres

 

Wie waren Projektumfang und Trainingsstruktur?

Das Projekt umfasste mehrere aufeinander abgestimmte Schulungseinheiten. Ziel war es, sowohl einen ersten Sensibilisierungsimpuls zu setzen als auch vertiefende Inhalte für Führungskräfte und Schlüsselpersonen innerhalb der Organisation bereitzustellen. Die Struktur der Trainings sah vor:

  1. Ein eintägiges Grundlagen-Seminar für Mitarbeitende
  2. Ein vertiefendes zweitägiges Seminarformat mit erweiterten Praxisanteilen
  3. Interaktive Gruppenarbeiten
  4. Praxisnahe Fallanalysen aus dem Arbeitsalltag
  5. Diskussion rechtlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen

Die Seminare wurden als Inhouse-Formate konzipiert, sodass Inhalte zum Catcalling direkt auf den konkreten organisatorischen Kontext zugeschnitten werden konnten.

 

Was waren Ausgangssituation & Herausforderungen?

In den vergangenen Jahren hat sich die gesellschaftliche Diskussion rund um respektvolle Kommunikation, Diskriminierung und sexualisierte Belästigung deutlich intensiviert. Bewegungen wie #MeToo haben dazu beigetragen, dass Grenzverletzungen häufiger benannt und öffentlich diskutiert werden.

Auch Unternehmen und Organisationen stehen zunehmend in der Verantwortung, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Belästigung, Diskriminierung und respektlosen Kommunikationsformen ist. Mitarbeitende erwarten heute zu Recht klare Regeln, transparente Prozesse und eine offene Unternehmenskultur. Für Organisationen bedeutet dies:

  • eine stärkere Sensibilisierung für diskriminierende Kommunikationsformen
  • klare Verhaltensrichtlinien
  • Schulungen für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • präventive Maßnahmen zur Konfliktvermeidung

 

Gab es Anläss im organisationalen Alltag des Kunden?

Ja, die beauftragende Finanzorganisation hatte erkannt, dass das Thema respektvolle Kommunikation nicht nur ein rechtliches, sondern vor allem ein kulturelles Thema ist. Typische Herausforderungen waren:

  • Unsicherheiten im Umgang mit Grenzverletzungen
  • fehlende Klarheit darüber, was bereits als Belästigung gelten kann
  • unterschiedliche Wahrnehmungen innerhalb von Teams
  • fehlende Handlungssicherheit bei Mitarbeitenden

Gerade Begriffe wie „Catcalling“ werden im Alltag unterschiedlich interpretiert. Während manche Mitarbeitende bestimmte Kommentare als harmlos empfinden, können andere sie als verletzend oder unangemessen wahrnehmen. Diese Unterschiede führen häufig zu Missverständnissen – und im schlimmsten Fall zu Konflikten.

 

Besondere Anforderungen einer Organisation im Finanzsektor

Organisationen im Finanzbereich sind in besonderer Weise auf Vertrauen, Professionalität und Verlässlichkeit angewiesen. Dies gilt nicht nur für die Beziehung zu Kundinnen und Kunden, sondern auch für den internen Umgang miteinander. Die Organisation wollte daher:

  • eine klare Haltung zu respektvollem Verhalten vermitteln
  • Mitarbeitende für Grenzverletzungen sensibilisieren
  • Führungskräfte bei der Prävention unterstützen
  • ein gemeinsames Verständnis für angemessene Kommunikation entwickeln

Eine klassische Präsentation oder reine Informationsveranstaltung hätte diese Ziele jedoch nicht erreicht. Stattdessen wurde ein interaktives Trainingsformat benötigt, das Reflexion, Diskussion und praktische Übungen miteinander verbindet.

 

Was waren Ziele & Strategie?

Die Organisation verfolgte mit dem Schulungsprojekt mehrere strategische Ziele. Diese gingen über reine Wissensvermittlung hinaus und zielten auf eine nachhaltige Veränderung der Kommunikationskultur ab. Zu den zentralen Zielsetzungen gehörten:

  • Bewusstsein für Grenzverletzungen schaffen
  • sensibilisieren für unterschiedliche Wahrnehmungen
  • Handlungssicherheit vermitteln
  • Konflikte frühzeitig erkennen und konstruktiv lösen
  • eine respektvolle Unternehmenskultur stärken

 

Didaktische Grundprinzipien des Trainings

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelte ein Trainingskonzept, das auf mehreren didaktischen Prinzipien basierte. Diese umfassten insbesondere:

  1. Praxisorientierung – reale Situationen aus dem Arbeitsalltag
  2. Interaktivität – aktive Einbindung der Teilnehmenden
  3. Reflexion – kritische Auseinandersetzung mit eigenen Verhaltensmustern
  4. Handlungsorientierung – konkrete Strategien für den Alltag
  5. Vertrauensvolle Lernatmosphäre

Gerade bei sensiblen Themen ist es entscheidend, einen Raum zu schaffen, in dem Teilnehmende offen diskutieren können, ohne Angst vor Bewertung oder Sanktionen.

 

Wie gelangen Umsetzung & Maßnahmen?

Die Bildungsakademie entwickelte ein maßgeschneidertes Seminarprogramm, das speziell auf die Anforderungen der Organisation zugeschnitten wurde. Die Inhalte umfassten unter anderem:

  • Definition und Einordnung von Catcalling
  • rechtliche Grundlagen
  • psychologische Auswirkungen von Grenzverletzungen
  • Kommunikationsmodelle
  • Interventionsstrategien

Die Seminare kombinierten dabei unterschiedliche Lernmethoden:

  • Impulsvorträge
  • Gruppenarbeiten
  • Rollenspiele
  • Fallanalysen
  • moderierte Diskussionen

Diese Mischung stellte sicher, dass sowohl theoretisches Wissen vermittelt als auch praktische Handlungskompetenz aufgebaut wurde.

 

Gab es Praxisbeispiele aus dem Arbeitsalltag?

Ein zentraler Bestandteil der Trainings waren praxisnahe Fallbeispiele. Typische Fragestellungen lauteten etwa:

  • Wann wird ein Kommentar zur Grenzverletzung?
  • Wie reagieren, wenn Kolleginnen oder Kollegen unangemessen angesprochen werden?
  • Welche Rolle spielen Führungskräfte?

Die Teilnehmenden konnten diese Situationen gemeinsam analysieren und Lösungsansätze entwickeln.

 

Welche Ergebnisse gab es, wie war die Wirkung?

Die Seminare zeichneten sich durch eine hohe Beteiligung der Teilnehmenden aus. Viele Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen. Dies führte zu intensiven Diskussionen und einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema. Ein wesentliches Ergebnis der Trainings war eine deutlich gestiegene Handlungssicherheit. Teilnehmende berichteten insbesondere:

  • mehr Klarheit über Grenzen
  • größeres Bewusstsein für Wirkung von Sprache
  • konkrete Strategien für schwierige Situationen

 

Langfristige Wirkung für die Unternehmenskultur

Das Projekt leistete einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Die Organisation erhielt:

  • ein gemeinsames Verständnis von respektvollem Verhalten
  • sensibilisierte Mitarbeitende
  • Impulse für interne Richtlinien

 

Kundenstimme

Die Organisation zeigte sich mit der Durchführung der Schulungen sehr zufrieden. Besonders hervorgehoben wurden die praxisnahe Vermittlung der Inhalte, die offene Atmosphäre im Seminar sowie die professionelle Moderation des sensiblen Themas. Die Seminare wurden als wertvoller Impuls für die Weiterentwicklung der internen Kommunikationskultur wahrgenommen.

 

Was sind Fazit & Learnings?

Das Projekt zeigt deutlich, wie wichtig gezielte Schulungen zu Themen wie respektvolle Kommunikation, Diskriminierung und Grenzverletzungen sind. Gerade Organisationen mit vielen Mitarbeitenden profitieren von strukturierten Trainingsformaten, die Orientierung und Handlungssicherheit bieten. Mehrere Faktoren trugen zum Erfolg des Projekts bei:

 

Kontaktieren Sie uns!

Organisationen stehen heute vor der Herausforderung, eine respektvolle, diskriminierungsfreie Arbeitskultur aktiv zu gestalten. Die Ergebnisse dieses Projekts zeigen, wie wirkungsvoll gut konzipierte Inhouse-Schulungen dabei unterstützen können. Wenn auch Sie in Ihrer Organisation Themen wie respektvolle Kommunikation, Diversity oder Konfliktmanagement professionell bearbeiten möchten, unterstützen wir Sie gern. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch: kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de (0341) 870984-0

 

Kurzsummary – warum dieses Projekt typisch für die Akademie ist

Einleitung – Positionierung: Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wofür die Akademie steht – strukturierte Kommunikation, inhaltliche Tiefe und verlässliche Umsetzung komplexer Themen.

Zielgruppe & Bedarf: Wir unterstützen Organisationen und Unternehmen dabei, komplexe Themen wie respektvolle Kommunikation und Diskriminierungsprävention in wirksame und verständliche Lernformate zu übersetzen.

Projektcharakter & Komplexität:Typisch für dieses Projekt waren sensible Inhalte, unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmenden sowie die Notwendigkeit, rechtliche, kulturelle und kommunikative Aspekte miteinander zu verbinden.

Leistung & Mehrwert: Die Akademie übernahm Konzeption, Seminarstruktur, Durchführung und Moderation und stellte sicher, dass Inhalte verständlich vermittelt und praxisnah angewendet werden konnten.

Empfehlung / Einordnung: Das Projekt verdeutlicht, dass die Akademie ein geeigneter Partner für Organisationen im Finanz- und Dienstleistungssektor ist – insbesondere dann, wenn sensible Themen professionell und praxisorientiert vermittelt werden sollen.

 

English Summary

This project illustrates how targeted in-house training can help organizations address sensitive topics such as respectful communication and workplace boundaries in a structured and professional way. A regional financial institution in southern Germany commissioned the Bildungsakademie am Rosental to design and deliver a customized training program focusing on awareness of catcalling, inappropriate communication and respectful workplace culture. The goal was to increase awareness among employees, provide practical guidance for dealing with boundary violations and strengthen a respectful organizational culture.

The project consisted of several in-house training sessions, including a one-day introductory seminar and a more extensive two-day workshop. The training combined theoretical input with interactive elements such as case studies, group discussions and role-playing exercises based on real workplace situations. Participants gained a clearer understanding of the impact of language and behavior, learned to recognize potentially problematic situations and developed strategies for responding appropriately in everyday work environments.

The program contributed to greater awareness within the organization and provided practical tools for employees and managers alike. At the same time, it supported the organization’s broader goal of strengthening a respectful and inclusive workplace culture. The project demonstrates how carefully designed training programs can transform complex and sensitive topics into constructive learning experiences that support long-term cultural development within organizations.

 
 

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