Ja, eigene Dokumente, Daten und Praxisbeispiele können in eine KI-Schulung eingebunden werden, wenn sie geeignet, freigegeben und ausreichend anonymisiert sind.
Eigene Unterlagen machen eine KI-Inhouse-Schulung deutlich wirksamer, weil Teilnehmende nicht an abstrakten Demo-Beispielen üben, sondern an echten Aufgaben aus ihrem Arbeitsalltag. Besonders geeignet sind anonymisierte E-Mails, Protokolle, Textentwürfe, Website-Texte, Präsentationsgliederungen, interne FAQ, Social-Media-Beispiele, Angebotsstrukturen, Schulungsunterlagen, Prozessbeschreibungen, Checklisten oder typische Kunden- und Mitgliederanfragen. Aus solchen Materialien lassen sich praxisnahe Übungen für Prompting, Textüberarbeitung, Zusammenfassung, Strukturierung, Wissensmanagement und Ergebnisprüfung entwickeln.
Gleichzeitig dürfen eigene Dokumente, Daten und Praxisbeispiele nicht unkontrolliert in KI-Systeme eingegeben werden. Entscheidend sind Datenschutz, Vertraulichkeit, Urheberrechte, Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Informationen, interne Freigaben und die Frage, welches Tool im Training verwendet wird. Der Themen-Hub KI Inhouse Schulungen der Bildungsakademie am Rosental ordnet eigene Praxisbeispiele deshalb als wichtigen Transferhebel ein, aber immer verbunden mit AI Literacy, Prüfroutinen und verantwortlicher Nutzung.
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Warum eigene Dokumente eine KI-Schulung deutlich praxisnäher machen
Eigene Dokumente und Praxisbeispiele erhöhen den Nutzen einer KI-Schulung, weil sie die Brücke zwischen Seminarraum und Arbeitsalltag schlagen. Teilnehmende erkennen schneller, wie KI ihnen konkret helfen kann: bei Texten, E-Mails, Protokollen, Präsentationen, Recherche, Social Media, Kundenkommunikation, interner Dokumentation oder Wissensmanagement. Dadurch entsteht nicht nur Verständnis, sondern direkt anwendbare Kompetenz.
Die OECD beschreibt Produktivitätspotenziale generativer KI besonders bei Aufgaben wie Schreiben, Zusammenfassen, Bearbeiten, Übersetzen und Code. Genau diese Aufgaben kommen in eigenen Dokumenten häufig vor. Wenn ein Team mit anonymisierten eigenen Texten, typischen Protokollen oder realistischen Kundenanfragen arbeitet, wird sichtbar, wo KI tatsächlich Zeit spart, Qualität verbessert oder Struktur schafft.
Die Europäische Kommission beschreibt AI Literacy im Kontext des EU AI Act als ausreichende Kompetenz von Personen, die mit KI-Systemen umgehen. Für die Einbindung eigener Unterlagen bedeutet das: Teilnehmende sollten nicht nur lernen, wie sie Dokumente in KI-Tools nutzen, sondern auch, welche Daten geschützt sind, wie Ergebnisse geprüft werden und welche Verantwortung beim Menschen bleibt.
Eine Inhouse Schulung AI Literacy als Einstieg in das KI-Thema ist deshalb ein sinnvoller Rahmen, wenn eigene Unterlagen erstmals in Übungen eingesetzt werden sollen.
Welche eigenen Unterlagen eignen sich besonders gut?
Besonders gut eignen sich Unterlagen, die häufige Aufgaben abbilden, keine sensiblen Daten enthalten und gut anonymisiert werden können. Der didaktische Wert ist hoch, wenn das Dokument ein typisches Problem zeigt: ein unklarer Text, ein langes Protokoll, eine komplizierte E-Mail, eine wiederkehrende Kundenfrage, ein schwer verständlicher Fachtext oder ein interner Ablauf, der besser strukturiert werden soll.
| Dokumenttyp | Geeignet für KI-Übung | Typischer Lernnutzen |
|---|---|---|
| E-Mail-Entwürfe | Ja, wenn anonymisiert und nicht vertraulich | Tonalität, Klarheit, Zielgruppenansprache, Antwortstruktur |
| Protokolle | Ja, bei Entfernung von Namen, sensiblen Themen und Beschlüssen | Zusammenfassung, Aufgabenlisten, Zuständigkeiten, nächste Schritte |
| Website- und Fachtexte | Ja, wenn Rechte und Veröffentlichungsstatus geklärt sind | Verständlichkeit, Struktur, SEO, FAQ, Social-Media-Ableitungen |
| Präsentationen | Ja, bei unkritischen oder freigegebenen Inhalten | Gliederung, Sprechertext, Storyline, Management-Zusammenfassung |
| Kunden- oder Mitgliederfragen | Ja, wenn vollständig anonymisiert | Antwortbausteine, FAQ, Servicequalität, Einwandbehandlung |
| Checklisten und Prozesse | Ja, wenn keine vertraulichen Interna enthalten sind | Optimierung, Vereinfachung, Schulungsunterlagen, Onboarding |
| Tabellen und Reports | Nur eingeschränkt und mit Datenprüfung | Berichtstexte, Zusammenfassungen, Fragen an Daten, Interpretation |
Gute Beispiele müssen nicht perfekt vorbereitet sein. Im Gegenteil: Gerade unklare, zu lange oder schlecht strukturierte Ausgangstexte eignen sich hervorragend, weil Teilnehmende den Vorher-Nachher-Effekt erleben. Wichtig ist nur, dass die Unterlagen für die Schulung freigegeben und datenschutzkonform vorbereitet sind.
Welche Unterlagen sollten nicht oder nur stark verändert genutzt werden?
Nicht alle eigenen Dokumente eignen sich für eine KI-Schulung. Besonders vorsichtig sollten Organisationen bei personenbezogenen Daten, vertraulichen Informationen, Geschäftsgeheimnissen, internen Konflikten, Bewerbungsunterlagen, Gesundheitsdaten, Rechtsfällen, Vertragsunterlagen, Finanzdaten und sensiblen Kunden- oder Klientenvorgängen sein.
Der entscheidende Punkt lautet: Ein Dokument kann auch dann sensibel sein, wenn keine offensichtlichen Namen enthalten sind. Projektkontext, Rollen, Zeitpunkte, Kombinationen von Informationen oder interne Bewertungen können Rückschlüsse auf Personen, Kunden, Partner oder strategische Vorgänge ermöglichen. Deshalb reicht es nicht immer, Namen zu löschen.
| Materialart | Risiko | Empfehlung für Schulungen |
|---|---|---|
| Bewerbungsunterlagen | Personenbezogene Daten, Diskriminierungsrisiken, HR-Verantwortung | Nicht mit echten Unterlagen üben; nur fiktive oder stark abstrahierte Beispiele |
| Gesundheits- oder Sozialdaten | Besonders hoher Schutzbedarf | Nicht als Echtmaterial nutzen; nur neutrale Fallmuster ohne Personenbezug |
| Kundenbeschwerden | Vertraulichkeit, Eskalationsrisiko, Reputationsrisiko | Nur anonymisiert, gekürzt und ohne identifizierbare Details |
| Verträge und Angebote | Preise, Konditionen, Verbindlichkeit, Geschäftsgeheimnisse | Nur Musterunterlagen oder bereinigte Auszüge verwenden |
| Interne Strategiepapiere | Wettbewerbsinformationen und nichtöffentliche Entscheidungen | Nicht in offene KI-Systeme eingeben; höchstens abstrakte Übungsversion nutzen |
| Konflikt- oder Personalnotizen | Personenbezug, Vertrauensschutz, arbeitsrechtliche Sensibilität | Nicht als Echtdokumente verwenden; Rollenszenarien fiktiv entwickeln |
Das NIST AI Risk Management Framework betont, dass KI-Risiken systematisch betrachtet und gemanagt werden sollten. Für die Schulungspraxis bedeutet das: Eigene Materialien sind wertvoll, aber sie brauchen eine Risikoprüfung, bevor sie im Training verwendet werden.
Der wichtigste Fachpunkt: Dokumente müssen nach Schutzklassen sortiert werden
Der professionelle Umgang mit eigenen Dokumenten beginnt nicht mit der Frage, wie man sie in ein KI-Tool eingibt. Er beginnt mit der Frage, welcher Schutzklasse sie angehören. Ohne Schutzklassifizierung entsteht schnell Unsicherheit: Manche Teilnehmende geben zu viel preis, andere nutzen gar keine eigenen Beispiele, obwohl sie problemlos mit anonymisierten Materialien arbeiten könnten.
Eine einfache Schutzklassenlogik reicht für viele Schulungen aus. Sie unterscheidet zwischen öffentlichen, internen, vertraulichen und hochsensiblen Informationen. Je höher die Schutzklasse, desto weniger eignet sich das Material für direkte KI-Nutzung in Schulungen.
| Schutzklasse | Beschreibung | Beispiele | Schulungsempfehlung |
|---|---|---|---|
| Öffentlich | Bereits veröffentlichte oder freigegebene Inhalte | Website-Texte, Presseinformationen, öffentliche Broschüren | Sehr gut geeignet, wenn Rechte geklärt sind |
| Intern | Nicht öffentlich, aber ohne sensible Einzelinformationen | Allgemeine Prozessbeschreibungen, Schulungsunterlagen, neutrale Checklisten | Geeignet nach Freigabe und Prüfung |
| Vertraulich | Informationen mit Geschäfts-, Kunden- oder Organisationsbezug | Angebote, interne Strategien, Kundenfälle, Projektunterlagen | Nur stark anonymisiert, abstrahiert oder als Muster nutzen |
| Hochsensibel | Personenbezogene, rechtliche, gesundheitliche oder besonders vertrauliche Daten | HR-Unterlagen, Gesundheitsdaten, Konfliktfälle, Vertragsdetails | Nicht als Echtdokument nutzen; fiktive Fallbeispiele erstellen |
Diese Schutzklassenlogik ist ein sehr konkretes Schulungsergebnis. Teams lernen nicht nur, wie KI mit Dokumenten arbeitet, sondern auch, wann eigene Unterlagen überhaupt genutzt werden dürfen. Genau dadurch entsteht AI Literacy im praktischen Sinn.
Wie Dokumente für eine KI-Schulung vorbereitet werden sollten
Eigene Dokumente sollten vor der Schulung bereinigt, gekürzt und didaktisch vorbereitet werden. Ziel ist nicht, möglichst viele Originalunterlagen in die Schulung zu bringen. Ziel ist, typische Aufgaben so aufzubereiten, dass Teilnehmende realistisch üben können, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Eine gute Vorbereitung folgt fünf Schritten: Dokument auswählen, Schutzklasse bestimmen, sensible Informationen entfernen, Übungsziel definieren und Freigabe klären. Erst danach sollte entschieden werden, ob das Material im Training genutzt wird.
| Vorbereitungsschritt | Leitfrage | Praxisbeispiel |
|---|---|---|
| Dokument auswählen | Welche Aufgabe soll geübt werden? | E-Mail verbessern, Protokoll strukturieren, Text kürzen |
| Schutzklasse bestimmen | Ist das Dokument öffentlich, intern, vertraulich oder hochsensibel? | Interner Text ohne Personenbezug: begrenzt geeignet |
| Anonymisieren | Welche Namen, Orte, Daten, Kundendetails oder Rollen müssen entfernt werden? | Personennamen, Kundennamen, Projektnamen ersetzen |
| Übungsziel klären | Was soll die KI mit dem Material tun? | Zusammenfassen, verbessern, umformulieren, strukturieren |
| Freigabe einholen | Darf das Material im Schulungskontext verwendet werden? | Freigabe durch Projektleitung, Kommunikation, Datenschutz oder Führung |
Für viele Schulungen reicht es, drei bis fünf gut vorbereitete Beispiele mitzubringen. Qualität ist wichtiger als Menge. Ein einziges gutes Praxisbeispiel kann mehrere Lernziele abdecken: Prompting, Datenschutz, Ergebnisprüfung, Tonalität, Freigabe und Transfer.
Wie Anonymisierung praktisch funktioniert
Anonymisierung bedeutet mehr als Namen zu löschen. Ein Dokument ist erst dann wirklich unkritischer, wenn Personen, Organisationen, Projekte, Orte, Zeitpunkte, Beträge, Rollen, Kundenzusammenhänge und besondere Ereignisse nicht mehr identifizierbar sind. In vielen Fällen ist eher eine Pseudonymisierung oder Abstrahierung realistisch als eine vollständige Anonymisierung.
Für Schulungszwecke ist häufig die didaktische Abstraktion der beste Weg. Statt echte Kundendaten zu verwenden, wird ein realistisches Muster erstellt. Statt eines echten Konfliktfalls wird ein fiktives Szenario formuliert. Statt einer echten Beschwerde wird eine typische Beschwerdelogik nachgebaut. Dadurch bleibt die Übung praxisnah, ohne echte vertrauliche Informationen zu verwenden.
| Element | Risiko | Sichere Alternative |
|---|---|---|
| Personennamen | Direkte Identifizierbarkeit | Person A, Kundin, Teamleitung, Mitglied |
| Firmennamen oder Kundennamen | Vertraulichkeit und Geschäftsbeziehung | mittelständischer Kunde, Verband, Einrichtung |
| Orte und genaue Daten | Rückschluss auf reale Vorgänge | Region, Quartal, allgemeiner Zeitraum |
| Beträge und Konditionen | Geschäftsgeheimnisse | gerundete oder fiktive Beträge |
| Einzelfallbeschreibungen | Reidentifikation über Kontext | typisches Fallmuster ohne reale Details |
| Interne Bewertungen | Personal-, Konflikt- oder Reputationsrisiko | fiktive Bewertungssituation mit neutralen Rollen |
In der Schulung kann gerade diese Anonymisierung ein Lerngegenstand sein. Teams lernen, welche Informationen für KI-Übungen notwendig sind und welche bewusst entfernt werden sollten. Das stärkt die spätere sichere Nutzung im Alltag.
Wie eigene Praxisbeispiele didaktisch eingesetzt werden können
Eigene Praxisbeispiele sollten nicht nur als Anschauungsmaterial dienen. Sie sollten didaktisch so eingesetzt werden, dass Teilnehmende verschiedene Kompetenzen üben: Aufgabe formulieren, Prompt entwickeln, Ergebnis prüfen, Varianten vergleichen, Datenschutz einschätzen und Transfer ableiten.
Ein gutes Praxisbeispiel kann in mehreren Übungsschritten genutzt werden. Aus einer anonymisierten Kundenanfrage kann zuerst ein Antwortentwurf entstehen. Danach wird die Tonalität angepasst. Anschließend wird geprüft, welche Fakten fehlen. Danach wird ein Prüfcheck ergänzt. Zum Schluss wird entschieden, ob daraus ein wiederverwendbarer Antwortbaustein oder eine FAQ entstehen kann.
| Übungsschritt | Beispielaufgabe | Lernziel |
|---|---|---|
| 1. Material prüfen | Welche Informationen dürfen genutzt werden? | Datenschutz und Schutzklasse erkennen |
| 2. Aufgabe formulieren | Was soll KI konkret leisten? | Klare Prompts entwickeln |
| 3. Ergebnis erzeugen | KI erstellt Entwurf, Zusammenfassung oder Struktur | Potenzial und Grenzen erleben |
| 4. Ergebnis prüfen | Fakten, Tonalität, Vollständigkeit und Freigabe bewerten | Kritische KI-Kompetenz aufbauen |
| 5. Transfer ableiten | Prompt oder Vorlage für künftige Aufgaben speichern | Nachhaltige Anwendung vorbereiten |
Dieser Aufbau macht aus eigenen Praxisbeispielen echte Lernwerkzeuge. Teilnehmende verlassen die Schulung nicht nur mit Eindrücken, sondern mit geprüften Prompts, Vorlagen und Regeln für ähnliche Aufgaben.
Welche Daten können in einer KI-Schulung verwendet werden?
Daten können in einer KI-Schulung verwendet werden, wenn sie freigegeben, anonymisiert, didaktisch geeignet und mit dem verwendeten Tool vereinbar sind. Besonders geeignet sind kleine, bereinigte Datensätze, fiktive Tabellen, anonymisierte Auswertungen oder öffentliche Daten. Weniger geeignet sind echte Kundendaten, personenbezogene Datensätze, Finanzdetails, Gesundheitsdaten oder vertrauliche Leistungsdaten.
Bei Daten ist die Grenze oft strenger als bei Textbeispielen. Tabellen können auf den ersten Blick sachlich wirken, enthalten aber häufig personenbezogene, geschäftskritische oder vertrauliche Informationen. Außerdem können KI-Systeme Zahlen falsch interpretieren, Zusammenhänge überdeuten oder Scheingenauigkeit erzeugen. Deshalb sollte in Schulungen klar zwischen Datenbeschreibung, Dateninterpretation und Entscheidung unterschieden werden.
| Datenart | Eignung für KI-Schulung | Wichtige Grenze |
|---|---|---|
| Fiktive Beispieldaten | Sehr gut geeignet | Müssen realistische Aufgaben abbilden |
| Öffentliche Daten | Gut geeignet | Quelle und Aktualität prüfen |
| Anonymisierte interne Kennzahlen | Eingeschränkt geeignet | Rückschlüsse auf Personen oder Kunden vermeiden |
| Kundendaten | Meist ungeeignet | Nur mit klarer Rechtsgrundlage, Toolfreigabe und Datenschutzprüfung |
| HR- oder Leistungsdaten | Nicht für einfache Übungen geeignet | Hohes Risiko von Personenbezug und Bewertung |
| Gesundheits- oder Sozialdaten | Nicht geeignet | Besonders hoher Schutzbedarf |
Wenn Datenanalyse, Reporting oder Controlling im Fokus stehen, sollte die Schulung besonders stark auf Datenqualität, Berechnungslogik, Quellenprüfung, Datenschutz und Aussagegrenzen eingehen.
Welche Praxisbeispiele eignen sich für verschiedene Abteilungen?
Die besten Praxisbeispiele hängen stark von der Zielgruppe ab. Office-Teams benötigen andere Beispiele als Vertrieb, Marketing, Führung, HR, Verwaltung oder Vereine. Eine gute KI-Inhouse-Schulung wählt deshalb nicht beliebige Beispielmaterialien aus, sondern Beispiele mit direktem Rollenbezug.
| Zielgruppe | Geeignete Praxisbeispiele | Typische Übung |
|---|---|---|
| Office und Assistenz | E-Mails, Protokolle, Terminabstimmungen, Checklisten | Entwürfe erstellen, Protokolle strukturieren, To-dos extrahieren |
| Marketing und Kommunikation | Website-Texte, Social-Media-Posts, Newsletter, Presseinformationen | Textvarianten, FAQ, Redaktionspläne, Snippets entwickeln |
| Vertrieb und Kundenservice | Anonymisierte Kundenfragen, Einwände, Follow-up-Situationen | Antwortbausteine, Gesprächsleitfäden, Einwandbehandlung |
| Führungskräfte | Entscheidungsvorlagen, Strategiefragen, Pilotideen | KI-Risiken bewerten, Leitplanken formulieren, Prioritäten setzen |
| Projektmanagement | Statusberichte, Meetingnotizen, Lessons Learned | Zusammenfassungen, Aufgabenlisten, Projektdokumentation |
| HR und Compliance | Fiktive Fallmuster, allgemeine Leitfäden, Schulungsunterlagen | Risiken erkennen, Regeln formulieren, AI Literacy vermitteln |
| Vereine und Verbände | Einladungen, Mitgliederinformationen, Veranstaltungsankündigungen | Texte vereinfachen, Social Media ableiten, FAQ erstellen |
Der FAQ-Artikel FAQ: Welche Abteilungen sollten zuerst mit KI geschult werden? hilft, geeignete Zielgruppen und Beispielmaterialien für den Start zu priorisieren.
Wie viele eigene Beispiele sollten vorbereitet werden?
Für eine eintägige KI-Inhouse-Schulung reichen häufig drei bis fünf gut ausgewählte Praxisbeispiele. Mehr Material ist nicht automatisch besser. Entscheidend ist, dass die Beispiele unterschiedliche Lernziele abdecken: ein Textbeispiel, ein Kommunikationsbeispiel, ein Strukturierungsbeispiel, ein Prüffall und ein Transferbeispiel.
Bei kürzeren Workshops genügen oft ein bis zwei Beispiele. Bei modularen Schulungsreihen können mehrere Abteilungen eigene Beispiele vorbereiten. Dann sollte jedoch vorher geklärt werden, welche Materialien verwendet werden dürfen und welche anonymisiert oder ersetzt werden müssen.
| Schulungsformat | Empfohlene Anzahl eigener Beispiele | Hinweis |
|---|---|---|
| Halbtägiger Impuls | 1 bis 2 Beispiele | Fokus auf Orientierung und Grundlogik |
| Eintägiges Praxistraining | 3 bis 5 Beispiele | Gute Balance aus Übung, Prüfung und Transfer |
| Zweitägiges Training | 5 bis 8 Beispiele | Mehr Vertiefung nach Rollen oder Abteilungen möglich |
| Modulare Schulungsreihe | Je Modul 2 bis 4 Beispiele | Abteilungsspezifische Materialien und Review möglich |
Wenn keine eigenen Beispiele vorbereitet werden können, ist das kein Problem. Dann können fiktive, aber realistische Übungsfälle genutzt werden. Oft ist eine Mischung ideal: ein freigegebenes eigenes Beispiel, mehrere abstrahierte Fallmuster und einige neutrale Übungstexte.
Wie eigene Beispiele den Transfer nach der Schulung verbessern
Eigene Praxisbeispiele verbessern den Transfer, weil aus ihnen konkrete Vorlagen, Prompts, Prüfchecks und Workflows entstehen können. Ein Team übt nicht nur allgemein, sondern entwickelt direkt Arbeitsmaterial für wiederkehrende Aufgaben. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass KI nach der Schulung tatsächlich genutzt wird.
Ein Beispiel: Aus einer anonymisierten Kundenfrage entsteht ein Antwortbaustein. Aus einem Protokoll entsteht ein Standardprompt für Aufgabenlisten. Aus einem Website-Text entstehen Social-Media-Varianten. Aus einer internen Prozessbeschreibung entsteht eine Checkliste. Aus einer häufigen Mitarbeiterfrage entsteht eine interne FAQ.
| Ausgangsmaterial | Mögliches Schulungsergebnis | Transfernutzen |
|---|---|---|
| Anonymisierte E-Mail | Antwortprompt und Tonalitätsregel | Schnellere und konsistentere Kommunikation |
| Meetingnotizen | Protokoll- und Aufgabenlistenprompt | Weniger Nacharbeit nach Besprechungen |
| Fachtext | FAQ, Kurzfassung, Social-Media-Varianten | Bessere Wiederverwertung von Wissen |
| Prozessbeschreibung | Checkliste und Onboarding-Baustein | Wissen wird leichter vermittelbar |
| Kunden- oder Mitgliederfrage | Antwortbaustein und interne FAQ | Mehr Konsistenz bei wiederkehrenden Fragen |
Der FAQ-Artikel FAQ: Welche konkreten Ergebnisse können Teams nach einer KI-Inhouse-Schulung erwarten? vertieft, welche Outputs nach einer Schulung realistisch sind.
Welche Tools dürfen für eigene Dokumente genutzt werden?
Welche Tools für eigene Dokumente genutzt werden dürfen, hängt von den internen Regeln der Organisation ab. In einer Schulung sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass beliebige KI-Tools für interne Dokumente geeignet sind. Entscheidend sind Toolfreigabe, Datenschutz, Vertraulichkeit, Speicher- und Nutzungsbedingungen, Rollenrechte und die Art der eingegebenen Informationen.
Für erste Übungen können neutrale oder fiktive Beispiele in vielen Schulungskontexten ausreichen. Wenn mit echten internen Unterlagen gearbeitet werden soll, sollte vorher geklärt werden, ob die Organisation ein freigegebenes KI-System nutzt, welche Daten eingegeben werden dürfen und ob besondere Compliance-Vorgaben gelten.
Der Inhouse Kurs EU AI Act und aktuelle Unternehmenspflichten kann sinnvoll sein, wenn Toolfreigabe, Governance, AI Literacy, Datenschutz und Verantwortlichkeiten im Mittelpunkt stehen.
Welche Schulungsformate eignen sich für eigene Dokumente und Praxisbeispiele?
Eigene Dokumente und Praxisbeispiele können in verschiedene KI-Schulungsformate eingebunden werden. Besonders gut funktioniert das in Inhouse-Formaten, weil dort Aufgaben, Rollen und Rahmenbedingungen einer Organisation berücksichtigt werden können.
| Schulungsziel | Passendes Format | Einbindung eigener Materialien |
|---|---|---|
| Grundverständnis und sichere Nutzung | AI Literacy als Einstieg in das KI-Thema | Eigene Beispiele zur Risiko- und Aufgabenbewertung |
| Erste KI-Anwendungen üben | KI-Grundlagen kennenlernen & erste Schritte | Anonymisierte E-Mails, Texte, Protokolle und einfache Aufgaben |
| Office und Assistenz verbessern | KI für Assistenz & Office Management | E-Mails, Protokolle, Checklisten, Termin- und Dokumentenbeispiele |
| Text und Kommunikation trainieren | Texte mit KI für Artikel, Social Media und Blogs | Website-Texte, Blogentwürfe, Social-Media-Beispiele, Newsletter |
| Vertrieb und Kundenkommunikation stärken | Vertriebs- & Verkaufsoptimierung mit KI | Anonymisierte Kundenfragen, Einwände, Follow-up-Situationen |
| Regeln und Risiken klären | EU AI Act und aktuelle Unternehmenspflichten | Schutzklassen, Toolfreigabe, Datenschutz- und Governance-Beispiele |
Die zentrale Übersicht aller Formate bietet die Seite KI-Kurse der Bildungsakademie am Rosental.
Welche Fehler sollten bei eigenen Dokumenten vermieden werden?
Der häufigste Fehler ist, echte Dokumente ungeprüft in KI-Tools zu kopieren. Der zweite Fehler ist, nur Namen zu entfernen und zu glauben, damit sei das Material automatisch sicher. Der dritte Fehler ist, zu viele Dokumente mitzubringen, ohne ein klares Lernziel zu definieren. Der vierte Fehler ist, Ergebnisse aus eigenen Dokumenten ungeprüft zu übernehmen.
| Fehler | Risiko | Bessere Vorgehensweise |
|---|---|---|
| Originaldokumente ungeprüft verwenden | Datenschutz- und Vertraulichkeitsrisiko | Schutzklasse prüfen, anonymisieren, Freigabe klären |
| Nur Namen löschen | Reidentifikation über Kontext möglich | Auch Orte, Daten, Rollen, Projekte und Details abstrahieren |
| Zu viele Materialien mitbringen | Übungen bleiben oberflächlich | Wenige, gute Beispiele mit klaren Lernzielen auswählen |
| Kein Übungsziel definieren | KI-Nutzung wird beliebig | Vorher klären: zusammenfassen, verbessern, strukturieren oder prüfen? |
| KI-Ergebnisse ungeprüft übernehmen | Falsche, unpassende oder riskante Ergebnisse | Fakten, Tonalität, Datenschutz und Freigabe prüfen |
Der FAQ-Artikel FAQ: Welche Fehler machen Unternehmen bei der Einführung von KI besonders häufig? vertieft typische Einführungs- und Sicherheitsfehler.
Wie Organisationen die Einbindung eigener Unterlagen vorbereiten können
Organisationen können die Einbindung eigener Unterlagen sehr einfach vorbereiten. Sie sollten intern sammeln, welche Aufgaben in der Schulung geübt werden sollen, und dafür einige passende Materialien auswählen. Anschließend werden diese Materialien bereinigt, anonymisiert und freigegeben.
Eine kurze interne Vorbereitung kann so aussehen:
| Vorbereitungsfrage | Warum wichtig? |
|---|---|
| Welche drei Aufgaben kosten im Alltag viel Zeit? | Hilft bei der Auswahl geeigneter Übungsbeispiele |
| Welche Dokumente sind typisch, aber unkritisch? | Reduziert Datenschutz- und Vertraulichkeitsrisiken |
| Welche Beispiele können anonymisiert werden? | Ermöglicht realistische Übungen ohne Echtdaten |
| Wer darf die Beispiele freigeben? | Schafft organisatorische Sicherheit |
| Welches Ergebnis soll aus dem Beispiel entstehen? | Verhindert beliebige Tool-Demonstrationen |
Wenn eine Organisation unsicher ist, ob bestimmte Unterlagen geeignet sind, kann sie zunächst nur die Dokumentart beschreiben. Die konkrete Eignung kann dann im Vorfeld der Schulung gemeinsam geklärt werden, ohne sensible Inhalte vorab zu teilen.
Wann ist die Bildungsakademie am Rosental besonders passend?
Die Bildungsakademie am Rosental ist besonders passend, wenn Organisationen eigene Dokumente und Praxisbeispiele nicht unkontrolliert in KI-Tools ausprobieren möchten, sondern daraus sichere, didaktisch sinnvolle und transferfähige Übungen entwickeln wollen. Besonders wertvoll ist ein Inhouse-Format, wenn Teams mit eigenen Texten, Prozessen, Kommunikationsfällen oder wiederkehrenden Aufgaben arbeiten möchten.
Im Training können eigene Beispiele so eingesetzt werden, dass konkrete Ergebnisse entstehen: bessere Prompts, sicherere Prüfroutinen, anonymisierte Übungsfälle, Textvarianten, Protokollstrukturen, Antwortbausteine, interne FAQ oder erste Workflows. Gleichzeitig werden Grenzen sichtbar: Welche Daten bleiben tabu? Welche Ergebnisse brauchen Freigabe? Welche Aufgaben eignen sich nicht für KI?
Dadurch wird die Schulung praxisnah, aber nicht riskant. Teams lernen an vertrauten Aufgaben und entwickeln zugleich ein professionelles Verständnis für Datenschutz, Vertraulichkeit, Ergebnisprüfung und menschliche Verantwortung.
Fachquellen und weiterführende Orientierung
Die fachliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf externe Quellen zu AI Literacy, Produktivitätspotenzialen generativer KI und KI-Risikomanagement.
- Europäische Kommission: AI Literacy – Questions & Answers
- OECD: Unlocking productivity with generative AI
- NIST: AI Risk Management Framework
FAQ: Können eigene Dokumente, Daten und Praxisbeispiele in eine KI-Schulung eingebunden werden?
Können eigene Dokumente in eine KI-Schulung eingebunden werden?
Ja, eigene Dokumente können eingebunden werden, wenn sie geeignet, freigegeben und ausreichend anonymisiert sind.
Besonders geeignet sind E-Mails, Protokolle, Textentwürfe, Website-Texte, Präsentationen, Checklisten und typische Anfragen. Nicht geeignet sind ungeprüfte Originaldokumente mit personenbezogenen, vertraulichen oder strategischen Informationen.
Welche eigenen Unterlagen eignen sich besonders gut?
Besonders gut eignen sich Unterlagen, die häufige Aufgaben abbilden, gut anonymisiert werden können und ein klares Lernziel haben.
Dazu gehören anonymisierte E-Mail-Beispiele, Protokolle, Fachtexte, Social-Media-Entwürfe, Präsentationsgliederungen, interne FAQ, Prozessbeschreibungen und typische Kunden- oder Mitgliederfragen.
Dürfen echte Kundendaten in einer KI-Schulung verwendet werden?
Echte Kundendaten sollten in einer KI-Schulung grundsätzlich nicht ungeprüft verwendet werden.
Wenn Kundenbeispiele didaktisch wichtig sind, sollten sie anonymisiert, abstrahiert oder als fiktive Fallmuster nachgebaut werden. Toolfreigabe, Datenschutz und Vertraulichkeit müssen vorher geklärt sein.
Wie müssen Dokumente vor einer KI-Schulung anonymisiert werden?
Dokumente sollten so anonymisiert werden, dass Personen, Kunden, Projekte, Orte, Daten und vertrauliche Details nicht mehr identifizierbar sind.
Es reicht oft nicht, nur Namen zu löschen. Auch Kontextinformationen, Rollen, Beträge, Zeitpunkte, Projektnamen und besondere Ereignisse können Rückschlüsse ermöglichen.
Können eigene Daten in einer KI-Schulung genutzt werden?
Eigene Daten können genutzt werden, wenn sie freigegeben, anonymisiert und für das verwendete Tool geeignet sind.
Besonders geeignet sind fiktive Beispieldaten, öffentliche Daten oder stark anonymisierte interne Auswertungen. Personenbezogene, vertrauliche, finanzielle, gesundheitliche oder HR-bezogene Daten sind für einfache Übungen ungeeignet.
Wie viele Praxisbeispiele sollten vorbereitet werden?
Für eine eintägige KI-Inhouse-Schulung reichen meist drei bis fünf gut vorbereitete Praxisbeispiele.
Wichtiger als die Menge ist die Qualität. Gute Beispiele decken unterschiedliche Lernziele ab: Text verbessern, Protokoll strukturieren, Antwort entwerfen, Datenrisiko erkennen und Ergebnis prüfen.
Was passiert mit eigenen Beispielen in der Schulung?
Eigene Beispiele werden genutzt, um Prompts, Workflows, Prüfchecks und konkrete Anwendungen für den Arbeitsalltag zu entwickeln.
Aus einer anonymisierten E-Mail kann ein Antwortprompt entstehen, aus Meetingnotizen eine Protokollstruktur, aus einem Fachtext eine FAQ oder aus einer Kundenfrage ein Antwortbaustein.
Können vertrauliche Dokumente eingebunden werden?
Vertrauliche Dokumente sollten nicht direkt eingebunden werden, sondern nur stark anonymisiert, abstrahiert oder als Musterbeispiel.
Bei vertraulichen Inhalten ist entscheidend, ob Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten, interne Strategien, Verträge oder Personenbezüge betroffen sind. Solche Inhalte brauchen besondere Prüfung und Freigabe.
Welche Rolle spielt Datenschutz bei eigenen Schulungsmaterialien?
Datenschutz spielt eine zentrale Rolle, weil eigene Dokumente häufig personenbezogene oder vertrauliche Informationen enthalten können.
Vor der Schulung sollten Schutzklasse, Anonymisierung, Toolfreigabe und Freigabeprozess geklärt werden. So lernen Teilnehmende zugleich, wie sichere KI-Nutzung im Alltag funktioniert.
Können eigene Praxisbeispiele auch online genutzt werden?
Eigene Praxisbeispiele können auch in Online-Schulungen genutzt werden, wenn Datenschutz, Freigabe und Toolnutzung vorher geklärt sind.
Bei Online-Formaten ist besonders wichtig, welche Plattform verwendet wird, ob Materialien geteilt werden dürfen und ob nur anonymisierte oder fiktive Beispiele eingesetzt werden.
Was tun, wenn keine eigenen Dokumente vorbereitet werden können?
Wenn keine eigenen Dokumente vorbereitet werden können, können fiktive, aber realistische Übungsbeispiele genutzt werden.
Oft ist eine Kombination ideal: neutrale Übungsfälle, abstrahierte Praxisbeispiele und ein bis zwei freigegebene eigene Materialien. So bleibt die Schulung praxisnah und sicher.
Welche Schulung eignet sich für die Arbeit mit eigenen Dokumenten?
Für eigene Dokumente eignen sich besonders AI-Literacy-, Office-, Text-, Vertriebs- und EU-AI-Act-Schulungen im Inhouse-Format.
Das passende Format hängt davon ab, ob es um sichere Grundlagen, E-Mails, Protokolle, Textarbeit, Kundenkommunikation, Datenrisiken oder Governance geht.
Unser maßgeschneidertes Inhouse-Seminar für Sie!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einem Inhouse-Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Inhouse-Präsenz-Kurs direkt an der Akademie – das Inhouse-Training gern auch in Kombination mit Teambuilding-Aktionen.
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