Wer beruflich regelmäßig mit Konflikten zu tun hat – im Kundenkontakt, in der Führung, im Team oder in der Vermittlung zwischen anderen – braucht mehr als Gesprächstechnik. Ohne einen bewussten Umgang mit der eigenen inneren Verfassung führt wiederkehrende Konfliktbelastung schleichend zu Erschöpfung, Reizbarkeit oder innerer Distanz. Dieser Kurs vermittelt Mitarbeitenden und Führungskräften praxistaugliche Strategien der Selbstführung, um auch in konfliktreichen Situationen innerlich stabil, klar und handlungsfähig zu bleiben.
Das Training stärkt die Wahrnehmung eigener Trigger und Belastungsgrenzen, den bewussten Umgang mit Energie und Erholung sowie die Fähigkeit, professionelle Distanz zu wahren, ohne empathielos zu werden. Mitarbeitende lernen, sich selbst zu führen, bevor sie andere durch Konflikte begleiten.
Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Mitarbeitende beruflich regelmäßig mit Konflikten und Belastungssituationen konfrontiert sind. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Der Kurs „Selbstführung in konfliktreichen Situationen“ vermittelt praxisnahe Strategien, um eigene Trigger zu erkennen, professionelle Distanz zu wahren, Belastungsgrenzen zu kommunizieren und Energie bewusst zu steuern. Er stärkt Mitarbeitende und Führung in innerer Stabilität, Selbstreflexion und nachhaltigem Umgang mit wiederkehrender Konfliktbelastung – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik.
Ihr Kurs „Selbstführung in konfliktreichen Situationen“ – sprechen Sie uns an!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für mehrere Standorte oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Nein sagen & Grenzen setzen, Schwierige Gespräche & Feedback oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.
Worum es in diesem Kurs geht
Konfliktkompetenz wird meist als Gesprächstechnik verstanden – als die Fähigkeit, mit anderen Menschen schwierige Situationen zu klären. Genauso entscheidend ist jedoch der Umgang mit sich selbst: Wer innerlich erschöpft, gereizt oder unklar ist, gerät in Konflikten schneller aus der Balance, unabhängig von noch so guter Gesprächstechnik. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.
Der Kurs setzt deshalb direkt bei der inneren Verfassung an: eigene Trigger und Stressreaktionen erkennen, die eigene Werthaltung als Kompass nutzen, professionelle Distanz wahren, ohne abzustumpfen, Belastungsgrenzen rechtzeitig kommunizieren, Energie bewusst steuern und belastende Situationen strukturiert nachbereiten, statt sie unverarbeitet mit sich herumzutragen.
Die BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik
Damit Mitarbeitende in konfliktreichen Situationen nicht nur reagieren, sondern sich selbst bewusst steuern können, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Weg von der ersten Wahrnehmung des eigenen Zustands bis zur nachhaltigen Reflexion in sechs Schritten.
- Zustandscheck: den eigenen inneren Zustand – Stress, Energie, Trigger – vor und während eines Konflikts bewusst wahrnehmen.
- Werte-Check: die eigenen Werte und die innere Haltung als Kompass in schwierigen Situationen nutzen.
- Distanzcheck: professionelle Distanz wahren, ohne emotional abzustumpfen.
- Grenzcheck: eigene Belastungsgrenzen erkennen und klar kommunizieren.
- Energiecheck: Energie und Erholung bewusst steuern, um Dauerbelastung durch wiederkehrende Konflikte vorzubeugen.
- Reflexionscheck: belastende Situationen strukturiert nachbereiten und daraus lernen.
Ziele der Weiterbildung
- Eigene Trigger, Stresssignale und Reaktionsmuster in konfliktreichen Situationen erkennen.
- Die eigenen Werte und die innere Haltung als Kompass in schwierigen Momenten nutzen.
- Professionelle Distanz wahren, ohne empathielos oder abgestumpft zu wirken.
- Eigene Belastungsgrenzen erkennen und klar gegenüber Führung oder Kolleginnen und Kollegen kommunizieren.
- Energie und Erholung bewusst steuern, um dauerhafter Belastung vorzubeugen.
- Nach belastenden Situationen strukturiert reflektieren und daraus lernen.
- Innere Ruhe auch in aufgeladenen Momenten bewahren.
- Selbstführung als tragende Grundlage der eigenen Konfliktkompetenz entlang der BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik entwickeln.
Seminarinhalte „Selbstführung in konfliktreichen Situationen“
| Themenfeld | Praxisbezug für den beruflichen Alltag |
|---|---|
| Eigene Trigger und Stressreaktionen erkennen | Frühwarnsignale im eigenen Körper, Denken und Verhalten bewusst wahrnehmen (Zustandscheck). |
| Werte und innere Haltung als Kompass | Die eigene Grundhaltung in konfliktreichen Situationen bewusst als Orientierung nutzen (Werte-Check). |
| Professionelle Distanz ohne Abstumpfung | Empathie bewahren, ohne sich in jeder Situation emotional zu verausgaben (Distanzcheck). |
| Eigene Belastungsgrenzen erkennen und kommunizieren | Grenzen rechtzeitig setzen, auch gegenüber Führung oder Kolleginnen und Kollegen (Grenzcheck). |
| Energie und Erholung bewusst steuern | Umgang mit wiederkehrender Belastung durch Konflikte im Berufsalltag (Energiecheck). |
| Selbstreflexion nach belastenden Situationen | Eigenes Verhalten und Lernpunkte strukturiert statt beiläufig auswerten (Reflexionscheck). |
| Innere Ruhe in aufgeladenen Momenten bewahren | Konkrete Techniken zur Selbstregulation unter Druck im Gespräch anwenden. |
| Selbstführung als Führungskompetenz | Wie die eigene innere Stabilität auf Team, Kolleginnen und Kollegen sowie das Umfeld wirkt. |
Nutzen für Unternehmen und Mitarbeitende
Mitarbeitende gewinnen mehr innere Stabilität und Handlungsfähigkeit in konfliktreichen Situationen, statt sich von ihnen erschöpfen zu lassen. Gleichzeitig verbessert das Training die Ausstrahlung nach außen: Wer innerlich ruhig bleibt, wirkt auf andere deeskalierend, statt Spannungen unbewusst zu verstärken.
Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus Selbstfürsorge und beruflicher Professionalität: Selbstführung ist kein privates Wellness-Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung dafür, in konfliktreichen Rollen dauerhaft handlungsfähig zu bleiben. Die BAuA ordnet wiederkehrende Konfliktbelastung als eigenständigen Faktor psychischer Belastung ein, dem mit bewusster Selbstregulation und klaren Erholungsroutinen begegnet werden kann.
Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren
Projektberichte zeigen, wie Trainings zu Selbstführung und Konfliktkompetenz in Organisationen mit hoher konfliktbezogener Dauerbelastung eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zum Thema Selbstführung in konfliktreichen Situationen ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Deeskalationsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.
- Case Studies Konfliktmanagement: Projektberichte zu durchgeführten Seminaren aus unterschiedlichen Einsatzfeldern.
- Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen: fachlicher Rahmen zu Methoden, Zielgruppen, Eskalationsstufen und beruflichen Anwendungssituationen.
- Eskalationsstufen im Job: Fachbeitrag zu Eskalationsdynamik, der auch die eigene innere Reaktion auf zunehmende Anspannung einordnet.
Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Deeskalations- und Resilienztrainings fachlich gut übertragen: wiederkehrende Belastung durch Konflikte, der Umgang mit eigenen Grenzen und der Aufbau nachhaltiger Selbstregulationsroutinen.
Geeignete Formate und Gruppengrößen
Für Kurse zu Selbstführung in konfliktreichen Situationen sind Gruppen von etwa 10 bis 16 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können persönliche Erfahrungen offen reflektiert und konkrete Selbstregulationstechniken entlang der BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik geübt werden.
- Kompakter Basisworkshop: für ein erstes Verständnis eigener Trigger und einfache Selbstregulationstechniken.
- Ganztägiges Training: für vertiefte Selbstreflexion, Übungen zur inneren Distanz und individuelle Erholungsstrategien.
- Mehrstufiges Programm mit Auffrischung: für Teams in dauerhaft konfliktreichen Rollen, mit regelmäßigen Wiederholungsterminen.
Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.
Methodik des Trainings
- Arbeit mit realistischen, belastenden Situationen aus dem eigenen beruflichen Alltag.
- Kurze Fachimpulse zu Stressreaktionen, Selbstregulation und professioneller Distanz.
- Selbstreflexionsübungen zu eigenen Triggern und Belastungsmustern, strukturiert entlang der BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik.
- Formulierungstraining für das klare Kommunizieren eigener Belastungsgrenzen.
- Übungen zu Atmung, innerer Distanzierung und Selbstberuhigung unter Druck.
- Individuelle Reflexion zu Energiequellen, Erholung und persönlichen Warnsignalen.
- Entwicklung eines persönlichen Vorgehens für besonders belastende Situationen.
- Transfer in konkrete Selbstfürsorge- und Reflexionsroutinen für den Berufsalltag.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Schulung richtet sich an Mitarbeitende in konfliktreichen und kontaktintensiven Rollen wie Kundenservice, Empfang oder Beratung, an Führungskräfte und Teamleitungen, HR und Personalentwicklung sowie an alle Mitarbeitenden, die ihre persönliche Stabilität in schwierigen Situationen stärken möchten. Ergänzend eignen sich die Kurse Nein sagen & Grenzen setzen für Mitarbeitende, die zusätzlich lernen möchten, Grenzen nach außen klar zu kommunizieren.
Besonders geeignet ist der Kurs für Mitarbeitende, die regelmäßig mit aufgebrachten Kundinnen und Kunden, internen Spannungen oder wiederkehrenden Konfliktsituationen konfrontiert sind, sowie für Teams, die erste Anzeichen von Erschöpfung oder emotionaler Distanzierung zeigen. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass der bewusste Umgang mit eigenen Belastungsgrenzen ein zentraler Baustein wirksamer Gewalt- und Überlastungsprävention ist.
Lerninhalte und praktische Bewertung
| Lerninhalt | Bewertung für konfliktreiche berufliche Rollen |
|---|---|
| Eigene Trigger erkennen | Sehr relevant, weil unbewusste Trigger impulsive Reaktionen in Konflikten begünstigen. |
| Werte als Kompass nutzen | Zentral, um auch in aufgeladenen Momenten der eigenen Haltung treu zu bleiben. |
| Professionelle Distanz wahren | Wichtig, um Empathie zu bewahren, ohne sich emotional zu verausgaben. |
| Belastungsgrenzen kommunizieren | Unverzichtbar, um dauerhafter Überlastung frühzeitig vorzubeugen. |
| Energie bewusst steuern | Besonders bedeutsam bei wiederkehrender, konfliktbezogener Belastung. |
| Belastende Situationen reflektieren | Hilft, aus schwierigen Erfahrungen zu lernen, statt sie unverarbeitet mitzutragen. |
| Innere Ruhe bewahren | Stärkt die eigene Wirkung als deeskalierender statt eskalierender Faktor im Gespräch. |
Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings
Der Erfolg zeigt sich in einer ruhigeren, stabileren Reaktion in konfliktreichen Situationen, einer bewussteren Kommunikation eigener Belastungsgrenzen und einer geringeren wahrgenommenen Erschöpfung im Team. Unternehmen können Teamfeedback, Rückmeldungen aus Mitarbeitergesprächen, die Nutzung von Erholungs- und Reflexionsroutinen sowie Fehlzeiten in konfliktreichen Rollen auswerten.
Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Mitarbeitende eigene Trigger bewusster wahrnehmen, ob Belastungsgrenzen häufiger frühzeitig statt erst bei Überlastung kommuniziert werden und ob Reflexion entlang der BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK-Methodik zur festen Routine wird. Dadurch wird Selbstführung nicht als individuelles Defizit verstanden, sondern als professionelle Kompetenz und Teil einer gesunden Arbeitskultur.
Aktuelle Teilnehmer-Stimmen
„Ich erkenne jetzt viel früher, wann mich ein Gespräch innerlich aus der Ruhe bringt.“ Mitarbeiterin im Kundenservice
„Als Führungskraft achte ich jetzt bewusster auf meine eigene Energie, bevor ich schwierige Gespräche führe.“ Teamleiterin eines Dienstleistungsunternehmens
„Die Übung zur professionellen Distanz hat mir geholfen, empathisch zu bleiben, ohne mich zu verausgaben.“ HR-Referentin eines mittelständischen Unternehmens
„Ich kommuniziere meine eigenen Grenzen jetzt klarer, statt sie stillschweigend zu überschreiten.“ Sozialarbeiter in der Beratung
„Besonders wertvoll war die Reflexionsroutine nach besonders belastenden Gesprächen.“ Teamleiterin im technischen Support
Pro & Contra zum Thema
Pro
- Hoher Praxisbezug für alle Mitarbeitenden in konfliktreichen oder kontaktintensiven Rollen.
- Stärkt innere Stabilität, Selbstwahrnehmung und nachhaltige Belastungssteuerung.
- Reduziert das Risiko schleichender Erschöpfung durch wiederkehrende Konfliktbelastung.
- Verbessert die deeskalierende Wirkung auf andere durch innere Ruhe und Klarheit.
- Bildet eine gute Grundlage für vertiefende Trainings zu Deeskalation, Feedback oder Führung.
Contra
- Erfordert echte Selbstreflexion, damit eigene Muster ehrlich erkannt werden.
- Ersetzt keine Therapie und keine psychologische Beratung bei anhaltender oder schwerer Erschöpfung.
- Wirkt nachhaltiger, wenn Selbstführung von der gesamten Organisation als legitimes Thema anerkannt wird.
15 Tipps für Selbstführung in konfliktreichen Situationen
- Nehmen Sie körperliche Frühwarnsignale wie Anspannung oder schnellere Atmung bewusst wahr.
- Machen Sie sich vor schwierigen Gesprächen kurz Ihre eigene Grundhaltung bewusst.
- Trennen Sie die Sache vom eigenen Selbstwert, auch wenn ein Gespräch persönlich wird.
- Planen Sie bewusste Pausen zwischen besonders belastenden Gesprächen ein.
- Kommunizieren Sie eigene Belastungsgrenzen, bevor Überlastung entsteht.
- Nutzen Sie kurze Atem- oder Distanzierungstechniken direkt im Gespräch.
- Vermeiden Sie es, mehrere belastende Situationen ohne Reflexion aneinanderzureihen.
- Suchen Sie sich nach besonders schwierigen Situationen einen kurzen Austausch im Team.
- Achten Sie bewusst auf ausreichend Erholung außerhalb konfliktreicher Arbeitsphasen.
- Reflektieren Sie regelmäßig, welche Situationen besonders viel Energie kosten.
- Vermeiden Sie es, sich für eigene Belastungsgrenzen zu rechtfertigen.
- Holen Sie sich bei anhaltender Erschöpfung frühzeitig Unterstützung.
- Feiern Sie bewusst auch kleine, gut gemeisterte konfliktreiche Situationen.
- Sprechen Sie mit Führung offen über wiederkehrende Belastungsmuster im Team.
- Verstehen Sie Selbstführung nicht als Schwäche, sondern als Voraussetzung professioneller Konfliktkompetenz.
Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz
Der Kurs „Selbstführung in konfliktreichen Situationen“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Mitarbeitenden, Teams und Führungskräften zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.
Fachliche Quellen und Orientierung
Fachliche Verantwortung
Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.
Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.
FAQ
Warum ist Selbstführung in konfliktreichen Situationen wichtig?
Selbstführung ist in konfliktreichen Situationen wichtig, weil die eigene innere Verfassung mitentscheidet, ob ein Gespräch eskaliert oder konstruktiv verläuft.
Ein professioneller Kurs hilft Mitarbeitenden, eigene Trigger und Belastungsgrenzen frühzeitig zu erkennen, statt sie zu ignorieren. Besonders in Rollen mit wiederkehrendem Konfliktkontakt entsteht sonst schleichende Erschöpfung, die sich auf Gesprächsführung und Wohlbefinden auswirkt.
Wie lange dauert ein Kurs zu Selbstführung in konfliktreichen Situationen?
Der Kurs kann als kompakter Basisworkshop, ganztägiges Training oder mehrstufiges Programm mit Auffrischung durchgeführt werden.
Die passende Dauer hängt von der Konfliktintensität der jeweiligen Rolle, der Gruppengröße und der gewünschten Praxistiefe ab. Für ein erstes Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Bei dauerhaft konfliktreichen Rollen empfiehlt sich ein mehrstufiges Programm mit regelmäßiger Auffrischung.
Für welche Rollen im Unternehmen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar eignet sich für Mitarbeitende in konfliktreichen und kontaktintensiven Rollen, Führungskräfte, HR und Personalentwicklung sowie grundsätzlich alle Mitarbeitenden.
Besonders hilfreich ist es für Mitarbeitende, die regelmäßig mit aufgebrachten Kundinnen und Kunden, internen Spannungen oder wiederkehrenden Belastungssituationen konfrontiert sind. Auch Führungskräfte profitieren, weil innere Stabilität sich unmittelbar auf das Team überträgt.
Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.
Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale, wiederkehrende Belastungssituationen aus dem Arbeitsalltag direkt in die Reflexionsarbeit einbezogen werden können. So entstehen Selbstregulationsroutinen, die zum realen Berufsalltag der Teilnehmenden passen.
Welche Situationen werden im Kurs geübt?
Geübt werden typische belastende Situationen wie aufgeladene Gespräche, wiederkehrende Konfrontationen und Momente, in denen die eigene Fassung zu kippen droht.
Die Übungen werden an den jeweiligen beruflichen Kontext angepasst. Häufig geht es um den Umgang mit eigenen Triggern, das bewusste Innehalten vor einer Reaktion, das Kommunizieren von Belastungsgrenzen sowie die strukturierte Nachbereitung besonders anstrengender Gespräche.
Ersetzt der Kurs eine Therapie oder psychologische Beratung?
Nein, der Kurs ersetzt keine Therapie und keine psychologische Beratung, sondern vermittelt berufsbezogene Selbstführungskompetenz für konfliktreiche Situationen.
Ein Training kann Selbstwahrnehmung, Grenzsetzung und Erholungsroutinen stärken. Bei anhaltender oder schwerer Erschöpfung, die über gelegentliche Belastung hinausgeht, kann zusätzlich professionelle psychologische Unterstützung notwendig sein. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig als präventive, berufliche Grundlage, nicht als Ersatz für therapeutische Begleitung.
Terminologie-Übersicht
Selbstführung: Bewusster Umgang mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Reaktionen, insbesondere in belastenden Situationen.
BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Zustandscheck, Werte-Check, Distanzcheck, Grenzcheck, Energiecheck, Reflexionscheck) für den bewussten Umgang mit sich selbst in konfliktreichen Situationen.
Trigger: Persönlicher Auslöser, der eine impulsive emotionale oder körperliche Reaktion hervorruft.
Professionelle Distanz: Bewusster innerer Abstand zu einer belastenden Situation, ohne dabei Empathie zu verlieren.
Belastungsgrenze: Der Punkt, an dem weitere Belastung die eigene Handlungsfähigkeit gefährdet.
Selbstregulation: Die Fähigkeit, die eigene emotionale und körperliche Reaktion bewusst zu steuern.
Reflexionsroutine: Wiederkehrende, strukturierte Auswertung belastender Situationen zur eigenen Weiterentwicklung.
English Summary
This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) teaches employees and managers in conflict-heavy or contact-intensive roles how to lead themselves through recurring difficult situations. Participants learn to recognise their own triggers and stress signals, use their values as a compass under pressure, maintain professional distance without becoming emotionally numb, communicate their own limits clearly, manage energy and recovery deliberately, and reflect structurally after demanding encounters. The programme follows the proprietary six-step BARO-SELBSTFÜHRUNGS-CHECK framework and can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.
Ihr Kurs „Selbstführung in konfliktreichen Situationen“ – jetzt anfragen
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.
Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.
Ähnliche Artikel:
- Inhouse Schulung: Konfliktmanagement für die Assistenz
- Inhouse Schulung: Konfliktmanagement (Grundlagen/Einführungskurs)
- Inhouse Schulung: Konfliktmanagement in der Teamführung
- Inhouse Schulung: Konfliktmanagement in öffentlichen Verwaltungen
- Inhouse Schulung: Konfliktmanagement exklusiv für Frauen
- Inhouse Schulung: Konfliktmanagement für die Geschäftsführung

