Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Inhouse Schulung: Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen

Inhouse Schulung: Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen

Inhouse Schulung | Team-Kurs ✆ 0341 – 337 43 569

Derselbe Konflikt kann zwei völlig unterschiedliche Verläufe nehmen: Er kann explosiv eskalieren – mit erhobener Stimme, Vorwürfen und verhärteten Fronten – oder konstruktiv geklärt werden, mit einer tragfähigen Lösung am Ende. Welcher Weg eingeschlagen wird, entscheidet sich oft in den ersten Sekunden einer Reaktion. Dieser Kurs vermittelt Mitarbeitenden, Teams und Führungskräften praxistaugliche Strategien, um eigene Eskalationsmuster zu erkennen, bewusst deeskalierend zu reagieren und Konflikte konstruktiv statt explosiv zu lösen.

Das Training stärkt Selbststeuerung, sprachliche Klarheit und die Fähigkeit, auch in aufgeladenen Momenten lösungsorientiert statt impulsiv zu reagieren. Mitarbeitende lernen, eigene Trigger frühzeitig zu erkennen und Konflikte in konstruktive Bahnen zu lenken, statt sie eskalieren zu lassen.

Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihren Mitarbeitenden grundlegende, alltagstaugliche Konfliktkompetenz vermitteln möchten. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.

 

Das Wichtigste in Kürze

Der Kurs „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“ vermittelt praxisnahe Strategien, um eigene Eskalationsmuster zu erkennen, von Vorwürfen zu Ich-Botschaften zu wechseln und Konflikte lösungsorientiert statt impulsiv zu bearbeiten. Er stärkt Mitarbeitende, Teams und Führung in Selbststeuerung, deeskalierender Sprache und dem Aufbau tragfähiger Vereinbarungen – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik.

 


 

Ihr Kurs „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“ – sprechen Sie uns an!

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für mehrere Standorte oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Schwierige Gespräche & Feedback, Anti-Mobbing & respektvoller Zusammenarbeit oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.

Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

 

Worum es in diesem Kurs geht

Konflikte selbst sind nicht das Problem – wie mit ihnen umgegangen wird, entscheidet über den Ausgang. Dieselbe Meinungsverschiedenheit kann in gegenseitige Vorwürfe und Schuldzuweisungen kippen oder in ein klärendes Gespräch münden, das die Zusammenarbeit sogar stärkt. Der Unterschied liegt selten im Thema selbst, sondern in der ersten Reaktion: Wird impulsiv zurückgeschossen oder bewusst innegehalten? Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.

Der Kurs setzt deshalb direkt bei der eigenen Reaktion an: typische Eskalationsauslöser und Stresssignale erkennen, von Vorwürfen zu Ich-Botschaften wechseln, aktiv zuhören statt sich zu rechtfertigen, Interessen hinter Positionen erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln, statt in eine Sieger-Verlierer-Dynamik zu geraten.

 

Die BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik

Damit Mitarbeitende in aufgeladenen Momenten nicht der ersten Reaktion ausgeliefert sind, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Weg von der explosiven Erstreaktion zur konstruktiven Lösung in sechs Schritten.

  1. Impulscheck: die eigene erste Reaktion erkennen, bevor sie explosiv wird.
  2. Musterheck: wiederkehrende, eskalierende Reaktionsmuster bei sich selbst identifizieren.
  3. Perspektivcheck: die Sichtweise der anderen Seite aktiv einholen, bevor reagiert wird.
  4. Sprachcheck: von Vorwurf und Schuldzuweisung zu klaren, lösungsorientierten Ich-Botschaften wechseln.
  5. Deeskalationscheck: aktiv deeskalierende statt eskalierende Reaktionen bewusst wählen.
  6. Vereinbarungscheck: eine konstruktive, tragfähige Lösung statt kurzfristiger Sieger-Verlierer-Dynamik entwickeln.

 

Ziele der Weiterbildung

  • Explosive und konstruktive Reaktionsmuster im eigenen Verhalten unterscheiden.
  • Eigene Eskalationsauslöser und Stresssignale frühzeitig erkennen.
  • Von Vorwürfen und Schuldzuweisungen zu klaren Ich-Botschaften wechseln.
  • Aktiv zuhören und die Perspektive der anderen Seite einholen, bevor reagiert wird.
  • Konkrete Deeskalationstechniken anwenden, um aus einer Eskalationsspirale auszusteigen.
  • Interessen hinter Positionen erkennen und darauf aufbauend verhandeln.
  • Konstruktive, für beide Seiten tragfähige Lösungen entlang der BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik entwickeln.
  • Nach einem Konflikt Vertrauen und Zusammenarbeit gezielt wiederherstellen.

 

Seminarinhalte „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“

 

Themenfeld Praxisbezug im beruflichen Alltag
Explosive versus konstruktive Reaktionsmuster Wutausbrüche, Vorwürfe und Schuldzuweisungen von sachlichen, lösungsorientierten Reaktionen unterscheiden (Impulscheck, Musterheck).
Eigene Eskalationsauslöser erkennen Persönliche Trigger, Stresssignale und typische Reaktionsmuster bewusst wahrnehmen (Impulscheck).
Vom Vorwurf zur Ich-Botschaft Sprachmuster, die eskalieren, gegen Sprachmuster tauschen, die deeskalieren (Sprachcheck).
Aktives Zuhören und Perspektivwechsel Die Position der anderen Seite verstehen, bevor reagiert wird (Perspektivcheck).
Deeskalierend statt eskalierend reagieren Konkrete Techniken, um aus einer beginnenden Eskalationsspirale bewusst auszusteigen (Deeskalationscheck).
Interessen statt Positionen verhandeln Die hinter Forderungen liegenden Bedürfnisse erkennen und ansprechen.
Konstruktive Lösungen statt Sieger-Verlierer-Dynamik Gemeinsame, tragfähige Vereinbarungen statt kurzfristiger Rechthaberei entwickeln (Vereinbarungscheck).
Nach dem Konflikt: Beziehung wiederherstellen Vertrauen zurückgewinnen und eskalierende Muster nachhaltig durchbrechen.

 

Nutzen für Unternehmen und Teams

Mitarbeitende gewinnen mehr Sicherheit darin, Konflikte auch unter Druck konstruktiv statt impulsiv zu bearbeiten. Gleichzeitig verbessert das Training das Betriebsklima, da weniger Konflikte eskalieren und mehr Spannungen direkt und respektvoll geklärt werden.

Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus Selbststeuerung und konkreter Gesprächstechnik: Wer die eigene erste Reaktion bewusst steuern kann, gewinnt in jedem Konflikt Handlungsspielraum. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass konstruktiver Umgang mit Konflikten ein zentraler Baustein zur Vermeidung eskalierender, gewaltbelasteter Situationen am Arbeitsplatz ist.

 

Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren

Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Deeskalationstrainings in Organisationen mit häufig eskalierenden Alltagskonflikten eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zum Thema „Konstruktiv statt explosiv“ ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Kommunikationsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.

Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Deeskalations- und Feedback-Trainings fachlich gut übertragen: impulsive Erstreaktionen, der Wechsel von Vorwurf zu Ich-Botschaft und der Aufbau konstruktiver Gesprächsroutinen.

 

Geeignete Formate und Gruppengrößen

Für Kurse zu „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“ sind Gruppen von etwa 10 bis 16 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können eigene Reaktionsmuster offen reflektiert und konkrete Formulierungen entlang der BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik geübt werden.

  • Kompakter Basisworkshop: für ein erstes Verständnis eigener Eskalationsmuster und einfache Deeskalationstechniken.
  • Ganztägiges Training: für Rollenspiele, Fallarbeit und vertiefte Übung der Ich-Botschaften-Technik.
  • Mehrstufiges Programm für die gesamte Belegschaft: für Teams, Führungskräfte und HR gemeinsam, inklusive Auffrischungsformaten.

Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.

 

Methodik des Trainings

  1. Arbeit mit realistischen Alltagskonflikten aus dem eigenen beruflichen Umfeld.
  2. Kurze Fachimpulse zu Eskalationsdynamik, Stressreaktionen und Gesprächspsychologie.
  3. Selbstreflexionsübungen zu eigenen Eskalationsauslösern und typischen Reaktionsmustern, strukturiert entlang der BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik.
  4. Formulierungstraining für den Wechsel von Vorwurf zu Ich-Botschaft.
  5. Übungen zu aktivem Zuhören, Perspektivwechsel und Interessenklärung.
  6. Rollenspiele zu typischen explosiven Situationen mit gezieltem Deeskalationstraining.
  7. Entwicklung persönlicher Frühwarnsignale und individueller Stopp-Strategien.
  8. Transfer in konkrete Gesprächsroutinen und Team- oder Führungsvereinbarungen.

 

Für wen ist das Training geeignet?

Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden, Teams, Führungskräfte sowie HR und Personalentwicklung, die grundlegende, alltagstaugliche Konfliktkompetenz aufbauen möchten. Ergänzend eignen sich die Kurse Nein sagen & Grenzen setzen für Mitarbeitende, die zusätzlich lernen möchten, Grenzen zu setzen, ohne dabei explosiv zu reagieren.

Besonders geeignet ist der Kurs für Organisationen, in denen Konflikte häufig eskalieren, bevor sie geklärt werden, in denen Teams unter hohem Druck arbeiten oder in denen eine grundlegende, gemeinsame Basis für konstruktive Kommunikation aufgebaut werden soll. Auch die BAuA ordnet häufige oder ungelöste Konflikte am Arbeitsplatz als relevanten Faktor psychischer Belastung ein, dem mit konstruktiven Konfliktroutinen begegnet werden kann.

 

Lerninhalte und praktische Bewertung

 

Lerninhalt Bewertung für den beruflichen Alltag
Eigene Eskalationsmuster erkennen Sehr relevant, weil die erste Reaktion meist über explosiven oder konstruktiven Verlauf entscheidet.
Ich-Botschaften nutzen Zentral, da Vorwürfe die häufigste Ursache für eskalierende Gegenreaktionen sind.
Aktiv zuhören Wichtig, weil Missverständnisse ohne echtes Zuhören schnell zu Schuldzuweisungen führen.
Deeskalierend reagieren Unverzichtbar, um aus einer beginnenden Eskalationsspirale bewusst auszusteigen.
Interessen statt Positionen klären Besonders bedeutsam, um tragfähige statt oberflächliche Lösungen zu finden.
Konstruktive Vereinbarungen treffen Hilft, Sieger-Verlierer-Dynamiken durch gemeinsam getragene Lösungen zu ersetzen.
Beziehung nach dem Konflikt klären Stärkt Vertrauen und verhindert, dass ungelöste Spannungen erneut eskalieren.

 

Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings

Der Erfolg zeigt sich in weniger eskalierten Konflikten, einer häufigeren Nutzung von Ich-Botschaften und einer schnelleren, konstruktiven Klärung von Spannungen im Team. Unternehmen können Teamfeedback, die Anzahl an Konflikten, die Führung oder HR erreichen, Beschwerdeverläufe sowie Rückmeldungen aus Mitarbeitergesprächen auswerten.

Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Mitarbeitende eigene Eskalationsauslöser bewusster wahrnehmen, ob Gespräche häufiger mit Ich-Botschaften statt Vorwürfen beginnen und ob Vereinbarungen entlang der BARO-KONSTRUKTIV-CHECK-Methodik tatsächlich tragen. Dadurch wird konstruktive Konfliktlösung nicht als Ausnahme verstanden, sondern als gelebte Kommunikationskultur im Unternehmen.

 

Aktuelle Teilnehmer-Stimmen

„Mir ist zum ersten Mal aufgefallen, wie oft ich mit Vorwürfen statt mit Ich-Botschaften reagiere.“ Mitarbeiterin im Kundenservice

„Die Übung zum Erkennen eigener Eskalationsauslöser war für mich der wichtigste Teil des Trainings.“ Teamleiter in der Produktion

„Wir haben jetzt eine gemeinsame Sprache dafür, wann ein Gespräch zu kippen droht.“ HR-Referentin eines mittelständischen Unternehmens

„Besonders hilfreich war die Übung, Interessen statt Positionen zu erfragen.“ Mitarbeiter im technischen Support

„Ich reagiere jetzt bewusster, bevor ein Konflikt eskaliert, statt hinterher aufzuräumen.“ Schichtleiterin in der Fertigung

 

Pro & Contra zum Thema

 

Pro

  • Hoher Praxisbezug für alle Mitarbeitenden, unabhängig von Rolle oder Führungsverantwortung.
  • Stärkt Selbststeuerung und bewusste, deeskalierende Reaktion in aufgeladenen Momenten.
  • Reduziert eskalierende Konflikte und Schuldzuweisungen im Arbeitsalltag.
  • Verbessert Betriebsklima und Zusammenarbeit durch konstruktive Gesprächskultur.
  • Bildet eine gute Grundlage für vertiefende Trainings zu Führung, Feedback oder Deeskalation.

 

Contra

  • Erfordert echte Selbstreflexion, damit eigene Eskalationsmuster ehrlich erkannt werden.
  • Ersetzt keine Mediation oder psychologische Unterstützung bei tief verhärteten oder persönlichen Konflikten.
  • Wirkt nachhaltiger, wenn möglichst viele Mitarbeitende dieselbe gemeinsame Sprache und Methodik nutzen.

 

15 Tipps für konstruktive statt explosive Konfliktlösung

  1. Bemerken Sie den Moment, in dem Sie kurz davor sind, impulsiv zu reagieren.
  2. Atmen Sie bewusst durch, bevor Sie auf eine aufgeladene Aussage antworten.
  3. Ersetzen Sie „Du machst immer …“ durch „Ich erlebe …“.
  4. Hören Sie erst zu, bevor Sie sich rechtfertigen oder widersprechen.
  5. Fragen Sie nach dem eigentlichen Anliegen hinter einer Forderung.
  6. Vermeiden Sie es, im Streit alte Konflikte wieder aufzugreifen.
  7. Benennen Sie Wirkung statt Schuld: „Das hat bei mir … ausgelöst.“
  8. Machen Sie eine bewusste Pause, wenn ein Gespräch zu kippen droht.
  9. Suchen Sie nach einer Lösung, die für beide Seiten tragfähig ist, nicht nach einem Sieger.
  10. Sprechen Sie Konflikte zeitnah an, statt sie anwachsen zu lassen.
  11. Nutzen Sie eine ruhige, klare Stimme auch dann, wenn die Gegenseite laut wird.
  12. Reflektieren Sie nach dem Gespräch, was gut lief und was Sie ändern möchten.
  13. Bauen Sie Vertrauen nach einem Konflikt aktiv wieder auf, statt es offenzulassen.
  14. Holen Sie sich bei wiederkehrenden, verhärteten Konflikten professionelle Unterstützung.
  15. Verstehen Sie Konfliktlösung nicht als Kampf, sondern als gemeinsame Klärung.

 

Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz

Der Kurs „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Mitarbeitenden, Teams und Führungskräften zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.

 

Fachliche Quellen und Orientierung

 

Fachliche Verantwortung

Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.

 

FAQ

Warum eskalieren Konflikte oft, obwohl sie konstruktiv lösbar wären?

Konflikte eskalieren oft, weil die erste, meist unbewusste Reaktion impulsiv statt reflektiert ausfällt und Vorwürfe automatisch Gegenvorwürfe auslösen.

Ein professioneller Kurs hilft Mitarbeitenden, diesen automatischen Ablauf zu unterbrechen und bewusst zwischen explosiver und konstruktiver Reaktion zu wählen. Besonders unter Zeitdruck, Stress oder bei wiederkehrenden Themen entstehen sonst schnell eskalierende Spiralen.

 

Wie lange dauert ein Kurs zu „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“?

Der Kurs kann als kompakter Basisworkshop, ganztägiges Training oder mehrstufiges Programm für die gesamte Belegschaft durchgeführt werden.

Die passende Dauer hängt von Gruppengröße, Konfliktdichte im Arbeitsalltag und gewünschter Praxistiefe ab. Für ein erstes gemeinsames Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Bei häufig eskalierenden Konflikten oder unternehmensweiter Einführung empfiehlt sich ein ganztägiges oder mehrstufiges Training.

 

Für welche Rollen im Unternehmen ist das Seminar geeignet?

Das Seminar eignet sich für alle Mitarbeitenden, Teams, Führungskräfte sowie HR und Personalentwicklung, die grundlegende Konfliktkompetenz aufbauen möchten.

Besonders hilfreich ist es als gemeinsame Basis für die gesamte Belegschaft, da es keine Vorkenntnisse voraussetzt. Auch Führungskräfte profitieren, weil sie nach dem Kurs eigene Reaktionsmuster bewusster steuern und Teams besser durch Konflikte begleiten können.

 

Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?

Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.

Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale, wiederkehrende Konfliktsituationen aus dem Arbeitsalltag direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Formulierungen und Reaktionsmuster, die zum realen Berufsalltag der Teilnehmenden passen.

 

Welche Situationen werden im Kurs geübt?

Geübt werden typische Alltagssituationen wie aufkeimende Meinungsverschiedenheiten, gegenseitige Vorwürfe, hitzige Diskussionen und Momente, in denen ein Gespräch zu eskalieren droht.

Die Szenarien werden an das jeweilige Unternehmen angepasst. Häufig geht es um impulsive Reaktionen auf Kritik, Missverständnisse, die sich hochschaukeln, sowie Situationen, in denen Mitarbeitende lernen, bewusst innezuhalten, statt sofort zu reagieren.

 

Ersetzt der Kurs eine Mediation oder psychologische Beratung?

Nein, der Kurs ersetzt keine Mediation und keine psychologische Beratung, sondern vermittelt grundlegende, alltagstaugliche Konfliktkompetenz.

Ein Training kann Selbststeuerung, Sprache und Deeskalationstechniken verbessern. Bei tief verhärteten, stark eskalierten oder persönlich belastenden Konflikten kann zusätzlich eine externe Mediation oder professionelle Unterstützung notwendig sein. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig als gemeinsame Grundlage, nicht als Ersatz für weiterführende Verfahren.

 

Terminologie-Übersicht

Explosive Reaktion: Impulsive, eskalierende Antwort auf einen Konflikt, häufig geprägt von Vorwürfen oder erhöhter Lautstärke.
BARO-KONSTRUKTIV-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Impulscheck, Musterheck, Perspektivcheck, Sprachcheck, Deeskalationscheck, Vereinbarungscheck) für den Weg von der explosiven Erstreaktion zur konstruktiven Lösung.
Ich-Botschaft: Sprachmuster, das die eigene Wahrnehmung und Wirkung beschreibt, statt der anderen Person Vorwürfe zu machen.
Eskalationsauslöser: Persönlicher Trigger, der eine impulsive, eskalierende Reaktion auslöst.
Aktives Zuhören: Bewusstes, aufmerksames Zuhören mit dem Ziel, die Position der anderen Seite wirklich zu verstehen.
Interessen statt Positionen: Prinzip, hinter einer geäußerten Forderung das eigentliche Bedürfnis zu erkennen.
Sieger-Verlierer-Dynamik: Konfliktverlauf, bei dem eine Seite auf Kosten der anderen „gewinnt“, statt eine gemeinsame Lösung zu finden.

 

English Summary

This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) teaches employees, teams, and managers to recognise their own escalation patterns and choose a constructive response instead of an explosive one. Participants learn to notice personal triggers, replace blame with clear „I“ statements, listen actively before reacting, uncover the interests behind stated positions, and de-escalate a conversation that is about to spiral out of control. The programme follows the proprietary six-step BARO-KONSTRUKTIV-CHECK framework and can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.

 

Ihr Kurs „Konstruktiv statt explosiv Konflikte lösen“ – jetzt anfragen

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.

Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de



Ähnliche Artikel:




Autor: Fachlich verantwortet wird der Artikel von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
Seit 2000 beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Team-Kommunikation und beruflicher Weiterbildung.

Möchten Sie dieses Thema als Inhouse Seminar direkt für Ihr Unternehmen oder Organisation kaufen und den Bestellprozess einleiten? Die Bildungsakademie am Rosental ist ein branchenübergreifender und überregionaler Anbieter für Inhouse Schulungen. Der Workshop ist daher in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz als maßgeschneiderter Inhouse-Präsenzkurs oder als flexibler Online-Workshop in der gesamten DACH-Region buchbar. Sichern Sie sich Ihren kostenpflichtigen Schulungstermin – und fordern Sie Ihr Angebot an. Branchenübergreifend. Überregional. Kontaktieren Sie uns jetzt!
Sie interessiert eine INHOUSE SCHULUNG? Schreiben Sie mir hier – oder rufen mich an!
Niki Wonafurt
Ihre Ansprechpartnerin für Inhouse Kurse an der Akademie . ✆ +49 (0) 341 - 337 43 569
✉   Kontakt
close slider


Sie haben Fragen?
Sie suche nach dem richtigen Seminar?
Sie haben Anmerkungen zur Seite?
Oder Sie finden etwas nicht?

Schreiben Sie uns!


Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de