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Anwendungsbeispiel: „Nein sagen im Job" erfolgreich geschult

Anwendungsbeispiel: „Souverän Nein sagen im Job“ geschult

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Case Study: Die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen und bewusst „Nein“ zu sagen, gehört zu den unterschätzten Schlüsselkompetenzen moderner Organisationen. In dynamischen Arbeitsumfeldern, in denen Projekte parallel laufen, Stakeholder vielfältige Erwartungen formulieren und Teams häufig unter hohem Zeit- und Leistungsdruck stehen, wird das bewusste Priorisieren zur strategischen Notwendigkeit. Gleichzeitig fällt es vielen Mitarbeitenden schwer, Anforderungen abzulehnen, Aufgaben zu hinterfragen oder Grenzen transparent zu kommunizieren – mit spürbaren Folgen für Effizienz, Qualität und persönliche Belastung.

Ein Unternehmen aus der digitalen Sport- und Medienbranche mit Sitz in einer deutschen Metropole stand vor genau dieser Herausforderung. In einem hochvernetzten, internationalen Arbeitsumfeld mit zahlreichen internen und externen Schnittstellen war die Fähigkeit, Aufgaben zu priorisieren und klare Entscheidungen zu treffen, von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig zeigte sich im Arbeitsalltag, dass viele Mitarbeitende dazu neigten, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, Erwartungen ungefiltert anzunehmen oder Konflikten aus dem Weg zu gehen. Dies führte nicht nur zu Überlastung, sondern auch zu ineffizienten Prozessen, unklaren Verantwortlichkeiten und einer steigenden Komplexität in der Zusammenarbeit.

Die Akademie wurde beauftragt, ein zweitägiges Inhouse-Training mit dem Fokus auf das Thema „Say No“ zu konzipieren und durchzuführen – bewusst in englischer Sprache, um den internationalen Kontext des Unternehmens abzubilden. Ziel war es, Mitarbeitende darin zu stärken, klare Entscheidungen zu treffen, Grenzen professionell zu kommunizieren und Prioritäten bewusst zu setzen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht das einfache Ablehnen von Aufgaben, sondern die Entwicklung einer reflektierten, souveränen und lösungsorientierten Kommunikationshaltung. Hier dazu die entsprechende Case Study.

 

 

Welche Projekt-Metadaten kennzeichnen dieses internationale Kommunikationstraining?

Das Training wurde für ein Unternehmen aus der digitalen Sport- und Medienbranche durchgeführt, das in einem internationalen Kontext agiert und entsprechend hohe Anforderungen an Kommunikation und Abstimmung stellt. Die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen lassen sich auch in der zugrunde liegenden Projektabrechnung nachvollziehen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

  • Organisation: Unternehmen aus der digitalen Sport- und Medienbranche
  • Branche: Sport / Medien / Digital Business
  • Standort: Deutschland / Frankfurt am Main
  • Format: Inhouse-Präsenzseminar
  • Dauer: zweitägiges Intensivtraining
  • Teilnehmende: ca. 15–20 Mitarbeitende
  • Thema: „Say No“ – Grenzen setzen und Prioritäten definieren
  • Sprache: Englisch
  • Durchführung: Akademie im Rahmen einer bestehenden Trainingspartnerschaft

 

Welche Ausgangssituation und Herausforderungen prägten das Projekt?

Das Unternehmen operiert in einem Umfeld, das von hoher Geschwindigkeit, internationaler Zusammenarbeit und komplexen Projektstrukturen geprägt ist. Mitarbeitende sind regelmäßig in mehrere Projekte gleichzeitig eingebunden und müssen unterschiedlichste Anforderungen koordinieren. In dieser Konstellation entsteht häufig ein Spannungsfeld zwischen Leistungsbereitschaft, Teamorientierung und der Notwendigkeit, klare Grenzen zu setzen. Viele Mitarbeitende möchten zuverlässig sein, Erwartungen erfüllen und als lösungsorientiert wahrgenommen werden. Gleichzeitig führt diese Haltung dazu, dass Aufgaben übernommen werden, die nicht priorisiert sind, dass Kapazitäten überschritten werden und dass Entscheidungen zu spät oder gar nicht getroffen werden.

Im Arbeitsalltag äußerte sich dies in übervollen To-do-Listen, unklaren Verantwortlichkeiten und einer steigenden mentalen Belastung. Meetings wurden länger, Abstimmungen komplexer und Entscheidungsprozesse ineffizienter. Hinzu kam, dass das „Nein sagen“ häufig mit negativen Konnotationen verbunden war – etwa als unkooperativ oder wenig engagiert wahrgenommen zu werden. Diese kulturelle Dimension stellte eine zusätzliche Hürde dar, die im Training gezielt adressiert werden musste.

 

Welche Ziele und strategischen Ansätze wurden für das Training entwickelt?

Gemeinsam mit der Akademie wurde ein klarer strategischer Rahmen definiert, der sowohl individuelle Kompetenzen als auch organisationale Effekte in den Blick nahm. Ziel war es, Mitarbeitende zu befähigen, bewusst Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und diese transparent zu kommunizieren. Dabei ging es nicht um Ablehnung im Sinne von Verweigerung, sondern um Klarheit, Verantwortung und Effizienz. Im Zentrum standen folgende Zielsetzungen:

  1. Stärkung der Fähigkeit, Prioritäten zu erkennen und zu setzen
  2. Entwicklung von Strategien zum professionellen „Nein sagen“
  3. Verbesserung der Kommunikation in komplexen Abstimmungssituationen
  4. Reduktion von Überlastung durch bewusste Entscheidungsprozesse
  5. Förderung einer offenen und klaren Kommunikationskultur

Strategisch setzte das Training auf einen Ansatz, der Reflexion, Methodik und praktische Anwendung miteinander verbindet. Die Teilnehmenden sollten nicht nur Techniken erlernen, sondern auch ihre eigene Haltung im Umgang mit Anforderungen und Erwartungen hinterfragen.

 

Wie wurde das zweitägige „Say No“-Training umgesetzt?

Unsere Case Study zeigt: Das Training wurde als intensives zweitägiges Format konzipiert und vollständig in englischer Sprache durchgeführt, um den internationalen Kontext des Unternehmens realistisch abzubilden. Zu Beginn stand die Analyse typischer Arbeitssituationen im Fokus: Die Teilnehmenden reflektierten, in welchen Situationen es ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen, welche Faktoren ihre Entscheidungen beeinflussen und welche Konsequenzen daraus entstehen. Darauf aufbauend wurden zentrale Kommunikationsprinzipien vermittelt, die dabei helfen, klare und gleichzeitig konstruktive Botschaften zu formulieren. Ein besonderer Fokus lag auf der Verbindung von Klarheit und Wertschätzung – also der Fähigkeit, ein „Nein“ so zu formulieren, dass es nachvollziehbar, respektvoll und lösungsorientiert wirkt.

Im weiteren Verlauf arbeiteten die Teilnehmenden intensiv mit eigenen Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag. Typische Szenarien wie kurzfristige Zusatzaufgaben, widersprüchliche Anforderungen oder unklare Verantwortlichkeiten wurden analysiert und in Rollenspielen trainiert. Dabei wurden konkrete Formulierungen entwickelt, alternative Handlungsoptionen erarbeitet und unterschiedliche Kommunikationsstile ausprobiert. Durch gezieltes Feedback konnten die Teilnehmenden ihre Wirkung reflektieren und ihre Ansätze weiterentwickeln. Die Kombination aus Reflexion, Übung und direkter Anwendung sorgte dafür, dass die Inhalte nicht abstrakt blieben, sondern unmittelbar in die Praxis überführt wurden.

 

Welche Ergebnisse und Wirkungen wurden durch das Training erzielt?

Das Training führte zu einer spürbaren Veränderung im Umgang mit Anforderungen und Prioritäten. Die Teilnehmenden entwickelten ein klareres Verständnis dafür, welche Aufgaben wirklich relevant sind und wie sie ihre Kapazitäten sinnvoll einsetzen können. Gleichzeitig gewannen sie Sicherheit darin, Entscheidungen transparent zu kommunizieren und Erwartungen aktiv zu steuern. Besonders deutlich wurde die Veränderung in der Gesprächsführung: Aussagen wurden klarer, strukturierter und zielgerichteter formuliert, ohne dabei an Wertschätzung zu verlieren. Dies führte nicht nur zu effizienteren Abstimmungen, sondern auch zu einer spürbaren Entlastung im Arbeitsalltag.

  • klarere Priorisierung von Aufgaben und Projekten
  • höhere Sicherheit im Setzen von Grenzen
  • verbesserte Kommunikation in Abstimmungsprozessen
  • Reduktion von Überlastung und Stress
  • effizientere Entscheidungsprozesse

Darüber hinaus wurde ein wichtiger kultureller Impuls gesetzt: Das „Nein sagen“ wurde nicht mehr als Schwäche, sondern als Ausdruck von Professionalität und Verantwortung verstanden.

 

Welche Kundenstimme beschreibt die Zusammenarbeit?

Das Unternehmen bewertete das Nein-sagen-Training als äußerst relevant für den Arbeitsalltag und hob insbesondere die Praxisnähe sowie die internationale Ausrichtung hervor. Die Teilnehmenden schätzten die Möglichkeit, konkrete Situationen aus ihrem eigenen Umfeld zu bearbeiten und direkt umsetzbare Strategien zu entwickeln. Besonders positiv wurde die Balance zwischen Klarheit und Wertschätzung in der Kommunikation hervorgehoben, die im Training gezielt vermittelt wurde.

 

Welche Fazits und Learnings lassen sich aus diesem Projekt ableiten?

Das Projekt zeigt, dass die Fähigkeit, „Nein“ zu sagen, kein isoliertes Kommunikationsthema ist, sondern eng mit Priorisierung, Entscheidungsfähigkeit und Unternehmenskultur verknüpft ist. Organisationen, die ihre Mitarbeitenden in diesem Bereich stärken, profitieren von effizienteren Prozessen, klareren Strukturen und einer nachhaltigeren Arbeitsweise. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Kompetenz gezielt entwickelt werden kann – durch Trainings, die Reflexion, Praxis und konkrete Anwendung miteinander verbinden. Zu den zentralen Learnings im Rahmen dieser Case Study gehören:

  • Klarheit in der Kommunikation erhöht Effizienz und Qualität
  • Grenzen setzen ist eine Voraussetzung für nachhaltige Leistungsfähigkeit
  • Wertschätzung und Klarheit schließen sich nicht aus
  • Priorisierung ist eine zentrale Managementkompetenz
  • Praxisnahe Trainings ermöglichen nachhaltige Verhaltensänderungen

 

Kurzsummary – warum dieses Projekt typisch für die Akademie ist

Einleitung – Positionierung: Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wofür die Akademie steht – klare Kommunikation, praxisnahe Trainings und nachhaltige Kompetenzentwicklung.

Zielgruppe & Bedarf: Wir unterstützen Unternehmen im digitalen und internationalen Umfeld dabei, komplexe Abstimmungsprozesse in klare und wirksame Kommunikation zu übersetzen.

Projektcharakter & Komplexität: Typisch für dieses Projekt waren internationale Teams, hohe Arbeitsdichte und komplexe Entscheidungsstrukturen.

Leistung & Mehrwert: Die Akademie übernahm Konzeption, Durchführung und Qualitätssicherung und stellte sicher, dass die Inhalte direkt im Arbeitsalltag wirksam werden.

Empfehlung / Einordnung: Das Projekt verdeutlicht, dass die Akademie ein geeigneter Partner für Unternehmen ist, die ihre Kommunikationskultur und Entscheidungsfähigkeit gezielt stärken möchten.

 

English Summary

This case study presents a two-day in-house training on assertive communication and prioritization for an international digital sports and media company. The training focused on helping participants develop the ability to set boundaries, prioritize tasks and communicate decisions clearly and respectfully. Conducted entirely in English, the seminar reflected the company’s international working environment and addressed real-life challenges such as workload pressure, complex stakeholder expectations and inefficient decision-making processes. Through practical exercises, role plays and direct feedback, participants improved their ability to say “no” in a constructive way, leading to clearer communication, better prioritization and reduced stress levels. The project demonstrates how targeted communication training can significantly improve both individual performance and organizational efficiency.

 



 

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