Marketing denkt in Kampagnenkalendern, Produktmanagement in Roadmaps – und wenn ein Launch-Termin näherrückt, treffen diese beiden Zeithorizonte oft ungebremst aufeinander. Dazu kommen Streit um Zuständigkeiten bei Messaging und Pricing, unterschiedliche Erfolgskennzahlen und die Frage, wie viel ein Produkt am Markttag tatsächlich schon kann. Dieser Kurs vermittelt Marketing- und Produktteams praxistaugliche Strategien, um diese Schnittstellenkonflikte früh zu erkennen, sachlich zu klären und Produkteinführungen als gemeinsamen Erfolg statt als Reibungspunkt zu gestalten.
Das Training stärkt gegenseitiges Verständnis für unterschiedliche Priorisierungslogiken, klare Zuständigkeiten bei Messaging und Timing sowie die Fähigkeit, Marktversprechen und technische Machbarkeit rechtzeitig abzugleichen. Teams lernen, Spannungen zwischen Kampagnendruck und Produktrealität konstruktiv zu lösen.
Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Marketing- und Produktteams regelmäßig gemeinsam Launches, Kampagnen und Go-to-Market-Prozesse verantworten. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Der Kurs „Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement“ vermittelt praxisnahe Strategien für Schnittstellenkonflikte bei Priorisierung, Zuständigkeiten, Marktversprechen und Budget zwischen Marketing- und Produktteams. Er stärkt beide Seiten in transparenter Abstimmung, klaren Rollen und gemeinsamer Erfolgsmessung – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik.
Ihr Kurs „Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement“ – sprechen Sie uns an!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für verteilte Marketing- und Produktteams oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Schwierige Gespräche & Feedback, Nein sagen & Grenzen setzen oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.
Worum es in diesem Kurs geht
Marketing und Produktmanagement verfolgen im Kern dasselbe Ziel – ein erfolgreiches Produkt am Markt –, arbeiten aber mit unterschiedlichen Zeithorizonten, Prioritäten und Erfolgsmaßstäben. Während Produktmanagement Stabilität, technische Machbarkeit und eine belastbare Roadmap im Blick hat, denkt Marketing in Kampagnenfenstern, Marktchancen und externen Versprechen. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.
Der Kurs setzt deshalb direkt bei den typischen Reibungspunkten an der Schnittstelle an: Kampagnentermine, die auf einen unfertigen Funktionsumfang treffen, unklare Zuständigkeiten bei Messaging und Pricing, Marktversprechen, die technisch nicht haltbar sind, Budget- und Ressourcenkonflikte sowie unterschiedliche Kennzahlen, an denen Erfolg gemessen wird.
Die BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik
Damit Marketing und Produktmanagement Spannungen nicht dem Zufall überlassen, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Umgang mit Konflikten an der Schnittstelle von der ersten Priorisierungsfrage bis zur gemeinsamen Lernschleife nach dem Launch in sechs Schritten.
- Prioritätencheck: unterschiedliche Priorisierungslogiken zwischen Kampagnenkalender und Roadmap transparent machen.
- Zuständigkeitscheck: Verantwortlichkeiten für Messaging, Pricing und Launch-Timing klar verteilen.
- Faktencheck: technische Machbarkeit und Marktversprechen abgleichen, bevor Kommunikation nach außen geht.
- Gesprächscheck: konstruktive Abstimmungsgespräche zwischen Marketing, Produkt, Sales und Engineering führen.
- Eskalationscheck: klären, wann und wie strittige Fragen an Leitung oder Steering eskaliert werden.
- Lernschleifencheck: nach Launches und Kampagnen gemeinsame Retrospektiven für bessere Zusammenarbeit etablieren.
Ziele der Weiterbildung
- Frühwarnsignale für Spannungen zwischen Marketing und Produktmanagement erkennen.
- Unterschiedliche Priorisierungslogiken zwischen Kampagnenkalender und Roadmap transparent machen.
- Zuständigkeiten für Messaging, Pricing und Launch-Timing klar verteilen.
- Technische Machbarkeit und Marktversprechen vor der Kommunikation nach außen abgleichen.
- Konstruktive Abstimmungsgespräche mit Sales und Engineering führen.
- Budget- und Ressourcenkonflikte zwischen Kampagne und Produktentwicklung sachlich verhandeln.
- Unterschiedliche Erfolgskennzahlen zwischen Marketing und Produkt in Einklang bringen.
- Gemeinsame Lernschleifen entlang der BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik nach Launches etablieren.
Seminarinhalte „Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement“
| Themenfeld | Praxisbezug an der Schnittstelle Marketing–Produkt |
|---|---|
| Konfliktdynamik zwischen Marketing und Produkt | Unterschiedliche Priorisierungslogiken und Zeithorizonte zwischen Kampagnenkalender und Roadmap (Prioritätencheck). |
| Zuständigkeiten klären | Wer entscheidet über Messaging, Pricing, Launch-Timing und Positionierung (Zuständigkeitscheck). |
| Technische Machbarkeit und Marktversprechen abgleichen | Überversprechen gegenüber Kundinnen und Kunden vermeiden, bevor Kampagnen live gehen (Faktencheck). |
| Abstimmung bei Produkteinführungen | Zusammenarbeit zwischen Marketing, Produkt, Sales und Engineering rund um Launches strukturieren (Gesprächscheck). |
| Budget- und Ressourcenkonflikte | Kampagnenbudget gegen Entwicklungsressourcen abwägen, Priorisierung bei begrenzten Kapazitäten. |
| Metriken- und Erfolgskonflikte | Unterschiedliche Kennzahlen wie Reichweite und Leads versus Produktnutzung und Retention versöhnen. |
| Eskalation bei strittigen Entscheidungen | Klären, wann und wie an Leitung oder Steering-Komitee eskaliert wird (Eskalationscheck). |
| Gemeinsame Lernkultur nach Launches | Retrospektiven für eine bessere künftige Zusammenarbeit etablieren (Lernschleifencheck). |
Nutzen für Marketing- und Produktteams
Marketing- und Produktteams gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Prioritäten, Zuständigkeiten und Erfolgsmaßstäben. Gleichzeitig verbessert das Training die Qualität und Verlässlichkeit von Produkteinführungen, da Marktversprechen und technische Realität früher abgeglichen werden.
Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus Marktverständnis und Produktrealität: Marketing braucht verlässliche Aussagen zum Funktionsumfang, Produktmanagement braucht frühzeitigen Einblick in Marktchancen und Kampagnentermine. Die BAuA weist im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung darauf hin, dass ungeklärte Schnittstellen und wiederkehrender Termindruck zwischen Teams ein relevanter Belastungsfaktor sind.
Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren
Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Kommunikationstrainings in Organisationen mit engen Abhängigkeiten zwischen Fachbereichen und hohem Termindruck bei Produkteinführungen eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zur Schnittstelle Marketing–Produktmanagement ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Teamentwicklungsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.
- Case Studies Konfliktmanagement: Projektberichte zu durchgeführten Seminaren aus unterschiedlichen Einsatzfeldern.
- Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen: fachlicher Rahmen zu Methoden, Zielgruppen, Eskalationsstufen und beruflichen Anwendungssituationen.
- Eskalationsstufen im Job: Fachbeitrag zu Eskalationsdynamik, der auch für Schnittstellenkonflikte zwischen Fachbereichen relevant ist.
Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Projekt- und Teamentwicklungstrainings fachlich gut übertragen: unterschiedliche Zeithorizonte, Zuständigkeitsfragen zwischen Fachbereichen und der Aufbau gemeinsamer Abstimmungsroutinen.
Geeignete Formate und Gruppengrößen
Für Kurse zu Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement sind Gruppen von etwa 8 bis 14 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können reale Launch- und Kampagnenkonflikte offen besprochen und konkrete Abstimmungsregeln entlang der BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik entwickelt werden.
- Kompakter Workshop für Marketing & Produkt: für ein erstes gemeinsames Verständnis und einfache Abstimmungsregeln.
- Ganztägiges Format inklusive Sales und Engineering: für Rollenspiele, Fallarbeit und die Entwicklung konkreter Go-to-Market-Vereinbarungen.
- Mehrstufiges Programm für Go-to-Market-Prozesse: für mehrere Produktlinien, Führungskräfte und wiederkehrende Launch-Zyklen.
Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.
Methodik des Trainings
- Arbeit mit realistischen Launch- und Kampagnensituationen aus dem eigenen Unternehmen.
- Kurze Fachimpulse zu Priorisierungslogiken, Go-to-Market-Prozessen und Schnittstellenkommunikation.
- Simulationen typischer Konflikte zwischen Kampagnentermin und Produktreife, strukturiert entlang der BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik.
- Formulierungstraining für Erwartungsklärung, Zuständigkeitsklärung und den Umgang mit Zielkonflikten.
- Übungen zum Abgleich von Marktversprechen und technischer Machbarkeit vor der Kommunikation.
- Entwicklung gemeinsamer Abstimmungsregeln zwischen Marketing, Produkt, Sales und Engineering.
- Konzepte für klare Eskalationswege bei strittigen Launch-Entscheidungen.
- Transfer in strukturierte Launch-Retrospektiven und wiederkehrende Abstimmungsformate.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Schulung richtet sich an Marketing-Teams, Produktmanagement und Product Owner, Brand Management, Go-to-Market-Teams, Projektleitungen für Produkteinführungen sowie Führungskräfte in Marketing und Produkt. Ergänzend eignen sich die Kurse Schwierige Gespräche & Feedback für Teams, die zusätzlich lernen möchten, Kritik an Kampagnen oder Produktentscheidungen konstruktiv zu äußern.
Besonders geeignet ist der Kurs für Unternehmen mit regelmäßigen Produkteinführungen, spürbaren Spannungen zwischen Marketing- und Produktkalender, unklaren Zuständigkeiten bei Messaging und Pricing oder häufigen Diskussionen über Marktversprechen und technische Machbarkeit. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass ungeklärte Schnittstellenkonflikte zwischen Fachbereichen langfristig zur psychischen Belastung werden können.
Lerninhalte und praktische Bewertung
| Lerninhalt | Bewertung für Marketing- und Produktteams |
|---|---|
| Priorisierungslogiken verstehen | Sehr relevant, weil Kampagnenkalender und Roadmap sonst unabgestimmt nebeneinander laufen. |
| Zuständigkeiten klären | Zentral, da unklare Verantwortlichkeiten bei Messaging und Pricing häufige Konfliktquelle sind. |
| Marktversprechen abgleichen | Wichtig, um Überversprechen gegenüber Kundinnen und Kunden zu vermeiden. |
| Abstimmung bei Launches | Unverzichtbar für reibungslose Zusammenarbeit zwischen Marketing, Produkt, Sales und Engineering. |
| Budget- und Ressourcenfragen klären | Besonders bedeutsam bei begrenzten Kapazitäten und konkurrierenden Prioritäten. |
| Gemeinsame Erfolgskennzahlen entwickeln | Hilft, unterschiedliche Metriken in ein gemeinsames Zielbild zu überführen. |
| Launch-Retrospektiven nutzen | Stärkt die kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit über mehrere Produktzyklen hinweg. |
Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings
Der Erfolg zeigt sich in weniger eskalierten Launch-Konflikten, klareren Zuständigkeiten und einer schnelleren, konsistenteren Abstimmung zwischen Marketing- und Produktkommunikation. Unternehmen können Teamfeedback, die Einhaltung von Launch-Zeitplänen, die Anzahl nachträglich korrigierter Marktaussagen sowie Rückmeldungen aus Launch-Retrospektiven auswerten.
Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Marketing und Produktmanagement gemeinsame Standardformulierungen entlang der BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK-Methodik nutzen, ob Zuständigkeiten seltener nachträglich geklärt werden müssen und ob technische Machbarkeit frühzeitiger mit Kampagnenplanung abgeglichen wird. Dadurch wird die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Produkt nicht dem Zufall überlassen, sondern als strukturierter Prozess verstanden.
Aktuelle Teilnehmer-Stimmen
„Ich verstehe jetzt viel besser, warum Produktentscheidungen manchmal nicht zu unserem Kampagnenkalender passen.“ Head of Marketing eines Softwareunternehmens
„Die Übung zur Zuständigkeitsklärung bei Messaging hat viele stille Konflikte sichtbar gemacht.“ Product Owner eines E-Commerce-Unternehmens
„Wir gleichen Marktversprechen jetzt viel früher mit der technischen Realität ab.“ Brand Managerin eines Konsumgüterunternehmens
„Besonders hilfreich war die gemeinsame Launch-Retrospektive mit Marketing, Produkt und Vertrieb.“ Projektleiter für Produkteinführungen
„Als Vertrieb habe ich jetzt ein besseres Verständnis dafür, wie Marketing und Produkt intern priorisieren.“ Vertriebsmitarbeiter im Go-to-Market-Prozess
Pro & Contra zum Thema
Pro
- Hoher Praxisbezug für Marketing, Produktmanagement, Sales und Projektleitung bei Launches.
- Stärkt gegenseitiges Verständnis für unterschiedliche Priorisierungslogiken und Zeithorizonte.
- Reduziert das Risiko von Überversprechen gegenüber Kundinnen und Kunden.
- Verbessert die Verlässlichkeit und Qualität von Produkteinführungen.
- Unterstützt den Aufbau einer kontinuierlichen Lernkultur über mehrere Launch-Zyklen hinweg.
Contra
- Erfordert echte Bereitschaft beider Seiten, eigene Prioritäten zur Diskussion zu stellen.
- Ersetzt keine klaren Rollenmodelle, keine verbindlichen Prozessvorgaben und keine Produktstrategie.
- Wirkt nachhaltiger, wenn Marketing, Produktmanagement und relevante Schnittstellen gemeinsam eingebunden sind.
15 Tipps für Konfliktmanagement zwischen Marketing und Produktmanagement
- Klären Sie Zuständigkeiten für Messaging, Pricing und Timing frühzeitig im Projekt.
- Sprechen Sie unterschiedliche Zeithorizonte zwischen Kampagne und Roadmap offen an.
- Gleichen Sie Marktversprechen ab, bevor eine Kampagne final abgestimmt wird.
- Vermeiden Sie es, Launch-Termine ohne Rücksprache mit dem Produktteam zu kommunizieren.
- Beziehen Sie Sales frühzeitig ein, um widersprüchliche Kundenversprechen zu vermeiden.
- Definieren Sie gemeinsame Erfolgskennzahlen für Launches, nicht nur getrennte KPIs.
- Dokumentieren Sie Entscheidungen zu Priorisierung und Verantwortlichkeiten schriftlich.
- Eskalieren Sie strittige Fragen frühzeitig an Leitung oder Steering, statt sie offen zu lassen.
- Planen Sie Pufferzeiten für den Abgleich zwischen technischer Machbarkeit und Kampagnenplanung ein.
- Vermeiden Sie es, Budgetentscheidungen ohne Rücksprache mit der jeweils anderen Seite zu treffen.
- Führen Sie nach jedem Launch eine gemeinsame Retrospektive durch.
- Setzen Sie Grenzen bei unrealistischen Terminforderungen, statt stillschweigend zuzustimmen.
- Nutzen Sie regelmäßige, kurze Abstimmungsformate statt ausschließlich Eskalationsgesprächen.
- Würdigen Sie sichtbar, wenn Zusammenarbeit zwischen Marketing und Produkt gut funktioniert.
- Verstehen Sie Konflikte an der Schnittstelle nicht als Störung, sondern als Chance für bessere Produkteinführungen.
Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz
Der Kurs „Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Marketing-, Produkt- und Go-to-Market-Teams zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.
Fachliche Quellen und Orientierung
Fachliche Verantwortung
Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.
Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.
FAQ
Warum geraten Marketing und Produktmanagement häufig in Konflikt?
Marketing und Produktmanagement geraten häufig in Konflikt, weil sie mit unterschiedlichen Zeithorizonten arbeiten – Kampagnenkalender auf der einen, Roadmap und technische Machbarkeit auf der anderen Seite.
Ein professioneller Kurs hilft beiden Teams, diese unterschiedlichen Logiken transparent zu machen und Zuständigkeiten frühzeitig zu klären. Besonders bei Launch-Terminen, Messaging-Fragen und Marktversprechen entstehen sonst schnell Spannungen, die erst kurz vor der Veröffentlichung sichtbar werden.
Wie lange dauert ein Kurs zu Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement?
Der Kurs kann als kompakter Workshop für Marketing und Produkt, ganztägiges Format inklusive Sales und Engineering oder mehrstufiges Programm für Go-to-Market-Prozesse durchgeführt werden.
Die passende Dauer hängt von Teamgröße, Launch-Frequenz, Konfliktdichte und gewünschter Praxistiefe ab. Für ein erstes gemeinsames Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Bei regelmäßigen, komplexen Produkteinführungen empfiehlt sich ein ganztägiges oder mehrstufiges Training.
Für welche Rollen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar eignet sich für Marketing-Teams, Produktmanagement und Product Owner, Brand Management, Go-to-Market-Teams, Projektleitungen für Produkteinführungen sowie Führungskräfte in Marketing und Produkt.
Besonders hilfreich ist es für Teams, die regelmäßig gemeinsam Launches und Kampagnen verantworten. Auch Sales- und Engineering-Vertreter profitieren, wenn sie eng in Go-to-Market-Prozesse eingebunden sind.
Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.
Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale Launch-Situationen, bestehende Abstimmungsprozesse und typische Konfliktmuster zwischen Marketing und Produkt direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Vereinbarungen, die zum realen Go-to-Market-Alltag passen.
Welche Situationen werden im Kurs geübt?
Geübt werden typische Situationen wie Konflikte um Launch-Termine, unklare Zuständigkeiten bei Messaging und Pricing, Diskussionen über Marktversprechen und Budget- oder Ressourcenkonflikte.
Die Szenarien werden an das jeweilige Unternehmen angepasst. Häufig geht es um Kampagnen, die auf unfertige Funktionen treffen, widersprüchliche Aussagen gegenüber Kundinnen und Kunden, konkurrierende Prioritäten bei begrenzten Ressourcen sowie Situationen, in denen Marketing und Produkt unterschiedliche Erfolgskennzahlen verfolgen.
Ersetzt der Kurs klare Prozesse oder RACI-Modelle?
Nein, der Kurs ersetzt keine klaren Prozesse und keine RACI-Modelle, sondern ergänzt Kommunikation, Zuständigkeitsklärung und gemeinsame Abstimmungsroutinen.
Ein Training kann Gesprächsführung, Erwartungsklärung und Teamdynamik verbessern. Wenn Prozesse, Entscheidungsrechte oder Verantwortlichkeiten grundsätzlich unklar bleiben, entstehen Konflikte jedoch weiterhin strukturell. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig, wenn Kommunikation und Prozessklärung gemeinsam betrachtet werden.
Terminologie-Übersicht
Schnittstellenkonflikt: Konflikt, der an der Zusammenarbeit zwischen zwei Fachbereichen mit unterschiedlichen Zielen und Zeithorizonten entsteht.
BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Prioritätencheck, Zuständigkeitscheck, Faktencheck, Gesprächscheck, Eskalationscheck, Lernschleifencheck) für den professionellen Umgang mit Konflikten zwischen Marketing und Produktmanagement.
Go-to-Market-Prozess: Abgestimmter Ablauf, mit dem ein Produkt oder eine Funktion am Markt eingeführt wird.
Priorisierungslogik: Die jeweils eigene, fachbereichsspezifische Art, wie Aufgaben und Termine gewichtet werden.
Marktversprechen: Öffentlich kommunizierte Aussage über Funktionsumfang, Nutzen oder Verfügbarkeit eines Produkts.
Launch-Retrospektive: Strukturierte Nachbesprechung einer Produkteinführung zur gemeinsamen Verbesserung der Zusammenarbeit.
Eskalationsweg: Festgelegter interner Ablauf, wann und wie eine strittige Frage an Leitung oder Steering übergeben wird.
English Summary
This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) helps marketing and product management teams resolve the friction that regularly arises at their interface: mismatched timelines between campaign calendars and product roadmaps, unclear ownership of messaging and pricing, market promises that outrun technical feasibility, and competing success metrics. Participants learn to align priorities, clarify responsibilities, verify claims before they go public, coordinate with sales and engineering, and run structured post-launch retrospectives. The programme follows the proprietary six-step BARO-SCHNITTSTELLEN-CHECK framework and can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.
Ihr Kurs „Konfliktmanagement für Marketing und Produktmanagement“ – jetzt anfragen
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.
Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.
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