Ein einzelnes gutes Feedbackgespräch verändert noch keine Teamkultur. Erst wenn Feedback regelmäßig, in alle Richtungen und ohne Angst vor Konsequenzen fließt, wird aus einer Einzelfähigkeit eine echte Feedbackkultur. Dieser Kurs vermittelt Teams und Führungskräften praxistaugliche Strategien, um Feedback nicht dem Zufall oder dem jährlichen Mitarbeitergespräch zu überlassen, sondern als selbstverständlichen, gemeinsam getragenen Teil der täglichen Zusammenarbeit zu etablieren.
Das Training vermittelt, wie Feedback zur Gewohnheit wird, konkret statt pauschal formuliert wird, in alle Richtungen fließt und auf einer Grundlage psychologischer Sicherheit aufbaut. Teams lernen, Feedback sowohl zu geben als auch anzunehmen, ohne sich zu rechtfertigen oder zu verteidigen.
Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eine gelebte, dauerhafte Feedbackkultur in ihren Teams etablieren möchten – statt Feedback auf seltene Ausnahmesituationen zu beschränken. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Der Kurs „Feedbackkultur im Team etablieren“ vermittelt praxisnahe Regeln für regelmäßiges, konkretes, beidseitiges Feedback auf einer Grundlage psychologischer Sicherheit. Er stärkt Teams darin, Feedback als selbstverständlichen Teil der Zusammenarbeit zu verankern, statt es auf seltene, formelle Anlässe zu beschränken – entlang der hauseigenen BARO-Feedbackkultur-Regeln.
Ihr Kurs „Feedbackkultur im Team etablieren“ – sprechen Sie uns an!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für verteilte Teams oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Dieser Kurs ergänzt das Grundlagentraining Schwierige Gespräche souverän führen um die teamweite, kulturelle Ebene und kann zusätzlich mit So geht Arbeitskultur ohne Machtmissbrauch oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.
Worum es in diesem Kurs zur „Feedbackkultur“ geht
Viele Teams wünschen sich mehr Feedback – und scheitern trotzdem daran, es tatsächlich zu leben. Der Grund liegt selten am fehlenden Willen, sondern an fehlenden Routinen, unklaren Regeln und der Sorge, dass ehrliches Feedback Beziehungen belasten könnte. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.
Der Kurs setzt deshalb bei den strukturellen Bedingungen einer echten Feedbackkultur an: Feedback zur regelmäßigen Gewohnheit statt zum seltenen Großereignis machen, konkretes statt pauschales Feedback geben, Feedback in alle Richtungen ermöglichen, positives Feedback ebenso ernst nehmen wie Kritik, psychologische Sicherheit als Grundlage schaffen und Feedback annehmen können, ohne sich sofort zu rechtfertigen.
Die BARO-Feedbackkultur-Regeln
Damit Feedbackkultur nicht bei einem einmaligen Workshop stehen bleibt, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit den hauseigenen BARO-Feedbackkultur-Regeln. Sie beschreiben sechs gemeinsam geltende Regeln, auf die sich ein Team dauerhaft verständigen kann.
- Regelmäßigkeit vor Perfektion: Feedback wird zur Gewohnheit, statt auf das seltene, perfekt vorbereitete Großereignis zu warten.
- Konkret statt pauschal: Feedback bezieht sich auf beobachtbares Verhalten, nicht auf pauschale Persönlichkeitsurteile.
- Beidseitigkeit: Feedback fließt in alle Richtungen – nach oben, nach unten und unter Kolleginnen und Kollegen.
- Positives Feedback gleichwertig behandeln: Anerkennung wird genauso ernst genommen wie kritisches Feedback.
- Psychologische Sicherheit schaffen: Feedback ist möglich, ohne Angst vor negativen Konsequenzen zu haben.
- Feedback annehmen können: zuhören, statt sofort zu rechtfertigen, abzuwehren oder zu widersprechen.
Ziele der Weiterbildung
- Verstehen, warum viele Teams trotz guter Absicht keine echte Feedbackkultur entwickeln.
- Feedback zur regelmäßigen Gewohnheit statt zum seltenen Großereignis machen.
- Konkretes, verhaltensbezogenes statt pauschales Feedback geben.
- Feedback in alle Richtungen ermöglichen – nach oben, nach unten und unter Kolleginnen und Kollegen.
- Positives Feedback ebenso ernst nehmen wie kritisches Feedback.
- Psychologische Sicherheit als Grundlage für offenes Feedback schaffen.
- Feedback annehmen können, ohne sich sofort zu rechtfertigen oder zu verteidigen.
- Feste Feedbackformate im Team entlang der BARO-Feedbackkultur-Regeln etablieren.
Seminarinhalte „Feedbackkultur im Team etablieren“
| Themenfeld | Praxisbezug für Teams und Führung |
|---|---|
| Warum viele Teams keine echte Feedbackkultur haben | Angst vor Konsequenzen, fehlende Routine und unklare Regeln als typische Ursachen verstehen. |
| Feedback zur Gewohnheit machen | Regelmäßige Feedbackmomente statt seltener Großereignisse etablieren (Regelmäßigkeit vor Perfektion). |
| Konkretes statt pauschales Feedback geben | Feedback an beobachtbarem Verhalten statt an Persönlichkeitsurteilen ausrichten (Konkret statt pauschal). |
| Feedback in alle Richtungen ermöglichen | Auch Feedback nach oben und zwischen Kolleginnen und Kollegen aktiv fördern (Beidseitigkeit). |
| Positives Feedback ebenso ernst nehmen | Anerkennung bewusst als gleichwertigen Teil der Feedbackkultur verankern (Positives Feedback gleichwertig behandeln). |
| Psychologische Sicherheit als Grundlage schaffen | Ein Klima etablieren, in dem Feedback ohne Angst vor Nachteilen möglich ist (Psychologische Sicherheit schaffen). |
| Feedback annehmen können | Zuhören statt sofort zu rechtfertigen oder zu widersprechen (Feedback annehmen können). |
| Feedbackformate im Team etablieren | Retrospektiven, Feedbackrunden und regelmäßige Vier-Augen-Gespräche fest verankern. |
Nutzen für Unternehmen und Teams
Teams gewinnen eine gemeinsame, verlässliche Grundlage für Feedback, statt es von der Tagesform oder dem Mut Einzelner abhängig zu machen. Gleichzeitig verbessert eine gelebte Feedbackkultur die Zusammenarbeit insgesamt, da Probleme früher angesprochen und Stärken sichtbarer anerkannt werden.
Der besondere Wert liegt in der Verschiebung von der Einzelkompetenz zur Teamkultur: Nicht nur Einzelne sollen gut Feedback geben können, sondern das gesamte Team soll Feedback als selbstverständlich erleben. Die BAuA ordnet fehlende Rückmeldekultur und mangelnde psychologische Sicherheit im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung als relevante Faktoren für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ein.
Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren
Projektberichte zeigen, wie Kommunikations- und Kulturtrainings in Organisationen mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen, teamweiten Feedbackkultur eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zur Etablierung einer Feedbackkultur ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Kulturprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.
- Case Studies Konfliktmanagement: Projektberichte zu durchgeführten Seminaren aus unterschiedlichen Einsatzfeldern.
- Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen: fachlicher Rahmen zu Methoden, Zielgruppen, Eskalationsstufen und beruflichen Anwendungssituationen.
- Eskalationsstufen im Job: Fachbeitrag zu Eskalationsdynamik, der auch für unausgesprochenes, aufgestautes Feedback relevant ist.
Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Führungs- und Kulturentwicklungstrainings fachlich gut übertragen: der Aufbau psychologischer Sicherheit, regelmäßige Feedbackformate und der Umgang mit angenommenem statt abgewehrtem Feedback.
Geeignete Formate und Gruppengrößen
Für Kurse zur Etablierung einer Feedbackkultur sind Gruppen von etwa 10 bis 16 Teilnehmenden besonders geeignet – idealerweise als komplettes Team. In dieser Größe können gemeinsame Regeln entwickelt und die BARO-Feedbackkultur-Regeln direkt im eigenen Teamkontext angewendet werden.
- Kompakter Workshop: für ein erstes gemeinsames Verständnis und einfache Feedbackformate.
- Ganztägiges Training: für vertiefte Übungen und die Entwicklung konkreter Team-Feedbackregeln.
- Mehrstufiges Programm mit begleiteter Einführung: zur nachhaltigen Verankerung neuer Feedbackformate im Teamalltag.
Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.
Methodik des Feedbackkultur-Trainings
- Arbeit mit realistischen Feedbacksituationen aus dem eigenen Teamalltag.
- Kurze Fachimpulse zu Feedbackkultur, psychologischer Sicherheit und Rückmeldedynamik.
- Übungen zu konkretem, verhaltensbezogenem Feedback, entlang der BARO-Feedbackkultur-Regeln.
- Formulierungstraining für Feedback in alle Richtungen, auch nach oben.
- Übungen zum bewussten Geben und Annehmen positiven Feedbacks.
- Rollenspiele zum souveränen Annehmen von Feedback ohne Rechtfertigung.
- Entwicklung fester Feedbackformate wie Retrospektiven oder regelmäßiger Feedbackrunden.
- Transfer in eine gemeinsam getragene, dauerhafte Feedbackkultur im Team.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Schulung richtet sich an ganze Teams, Teamleitungen, Führungskräfte auf allen Ebenen sowie HR-Verantwortliche, die Feedbackkultur unternehmensweit stärken möchten. Ergänzend eignet sich das Grundlagentraining Schwierige Gespräche souverän führen für Teilnehmende, die zusätzlich ihre individuelle Gesprächsführung vertiefen möchten.
Besonders geeignet ist der Kurs für Teams, in denen Feedback bislang selten oder nur einseitig von oben nach unten fließt, für Organisationen, die psychologische Sicherheit gezielt stärken möchten, sowie für Führungskräfte, die eine gemeinsame Feedbackkultur statt einzelner Feedbackgespräche etablieren möchten. Die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass eine offene, wertschätzende Rückmeldekultur ein zentraler Baustein gesunder Teamarbeit ist.
Lerninhalte und praktische Bewertung
| Lerninhalt | Bewertung für die Feedbackkultur im Team |
|---|---|
| Feedback zur Gewohnheit machen | Sehr relevant, weil seltenes Feedback häufig zu spät und zu aufgeladen erfolgt. |
| Konkret formulieren | Zentral, damit Feedback nachvollziehbar und umsetzbar statt vage bleibt. |
| Feedback in alle Richtungen ermöglichen | Wichtig, damit Führung nicht die einzige Quelle von Rückmeldung ist. |
| Positives Feedback ernst nehmen | Unverzichtbar, damit Feedbackkultur nicht nur mit Kritik assoziiert wird. |
| Psychologische Sicherheit schaffen | Besonders bedeutsam, damit Feedback überhaupt ehrlich geäußert wird. |
| Feedback annehmen können | Hilft, aus Feedback tatsächlich zu lernen statt es abzuwehren. |
| Feste Formate etablieren | Stärkt langfristig die Nachhaltigkeit der Feedbackkultur über den Workshop hinaus. |
Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings
Der Erfolg zeigt sich in häufiger und selbstverständlicher gegebenem Feedback, einer höher wahrgenommenen psychologischen Sicherheit und weniger unausgesprochener, aufgestauter Kritik im Team. Unternehmen können Teamklima-Umfragen, die Nutzung etablierter Feedbackformate, Rückmeldungen aus Retrospektiven sowie die Entwicklung von Teamkonflikten auswerten.
Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Feedback entlang der BARO-Feedbackkultur-Regeln regelmäßiger und konkreter gegeben wird, ob es tatsächlich in alle Richtungen fließt und ob Teammitglieder Feedback souveräner annehmen. Dadurch wird Feedbackkultur nicht als einmaliges Projekt verstanden, sondern als dauerhaft gelebte Praxis.
Aktuelle Teilnehmer-Stimmen
„Wir geben uns jetzt regelmäßig Feedback, nicht nur einmal im Jahr beim Mitarbeitergespräch.“ Teammitglied eines Softwareunternehmens
„Die Übung zu konkretem statt pauschalem Feedback hat unsere Rückmeldungen spürbar verbessert.“ Teamleiterin eines Industrieunternehmens
„Ich traue mich jetzt auch, meiner Führungskraft Feedback zu geben, nicht nur umgekehrt.“ Mitarbeiter im Projektmanagement
„Besonders wertvoll war die Erkenntnis, dass positives Feedback genauso wichtig ist wie Kritik.“ HR-Referentin eines mittelständischen Unternehmens
„Ich nehme Feedback jetzt an, ohne mich sofort zu rechtfertigen.“ Sachbearbeiterin einer öffentlichen Verwaltung
Pro & Contra zum Thema
Pro
- Hoher Praxisbezug für ganze Teams und Führungskräfte gleichermaßen.
- Stärkt Regelmäßigkeit, Konkretheit und Beidseitigkeit von Feedback.
- Reduziert unausgesprochene, aufgestaute Kritik im Team.
- Verbessert psychologische Sicherheit und die allgemeine Teamkultur.
- Wirkt nachhaltiger als einzelne, isolierte Feedbackgespräche.
Contra
- Erfordert die Bereitschaft des gesamten Teams, nicht nur einzelner Personen.
- Ersetzt kein individuelles Grundlagentraining für schwierige Einzelgespräche.
- Wirkt nachhaltiger, wenn Führung neue Feedbackformate aktiv vorlebt.
15 Tipps für eine gelebte Feedbackkultur im Team
- Etablieren Sie feste, regelmäßige Feedbackmomente statt seltener Großereignisse.
- Formulieren Sie Feedback konkret anhand von beobachtbarem Verhalten.
- Geben Sie Feedback zeitnah, statt es lange aufzuschieben.
- Ermutigen Sie auch Feedback von Mitarbeitenden an Führungskräfte.
- Würdigen Sie positives Feedback genauso bewusst wie kritisches.
- Schaffen Sie einen geschützten Rahmen, in dem Feedback ohne Nachteile möglich ist.
- Hören Sie Feedback zunächst zu, bevor Sie sich rechtfertigen.
- Bedanken Sie sich für Feedback, auch wenn es unangenehm ist.
- Vermeiden Sie es, Feedback mit Vorwürfen oder Verallgemeinerungen zu vermischen.
- Nutzen Sie feste Formate wie Retrospektiven für strukturiertes Team-Feedback.
- Vereinbaren Sie gemeinsame Regeln, wie Feedback im Team gegeben wird.
- Reflektieren Sie regelmäßig, ob die vereinbarten Feedbackregeln tatsächlich gelebt werden.
- Machen Sie Fortschritte durch Feedback sichtbar, um Motivation zu stärken.
- Vermeiden Sie es, Feedback nur an Konfliktsituationen zu koppeln.
- Verstehen Sie Feedbackkultur als gemeinsame Praxis, nicht als individuelle Ausnahmefähigkeit.
Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz
Der Kurs „Feedbackkultur im Team etablieren“ ergänzt das Grundlagentraining Schwierige Gespräche souverän führen um die teamweite, kulturelle Ebene. Neben konkreten Kursangeboten stehen Teams, Führung und HR zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.
Fachliche Quellen und Orientierung
Fachliche Verantwortung
Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.
Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.
FAQ
Warum entwickeln viele Teams trotz guter Absicht keine echte Feedbackkultur?
Viele Teams entwickeln trotz guter Absicht keine echte Feedbackkultur, weil feste Routinen und klare Regeln fehlen und die Sorge überwiegt, dass ehrliches Feedback Beziehungen belasten könnte.
Ein professioneller Kurs hilft, diese Hürden durch feste Formate, klare Regeln und psychologische Sicherheit zu überwinden. Besonders die Angst vor negativen Konsequenzen hält Teammitglieder sonst davon ab, Feedback überhaupt zu äußern.
Wie lange dauert ein Kurs zur Etablierung einer Feedbackkultur?
Der Kurs kann als kompakter Workshop, ganztägiges Training oder mehrstufiges Programm mit begleiteter Einführung neuer Feedbackformate durchgeführt werden.
Die passende Dauer hängt von der bisherigen Feedbackpraxis im Team, der Teamgröße und der gewünschten Praxistiefe ab. Für ein erstes gemeinsames Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Für eine nachhaltige Verankerung empfiehlt sich ein mehrstufiges Programm mit begleiteter Einführung.
Für welche Teams und Rollen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar eignet sich für ganze Teams, Teamleitungen, Führungskräfte auf allen Ebenen sowie HR-Verantwortliche, die Feedbackkultur unternehmensweit stärken möchten.
Besonders hilfreich ist es, wenn ein komplettes Team gemeinsam teilnimmt, da Feedbackkultur eine geteilte Praxis ist. Auch Führungskräfte profitieren, weil sie neue Feedbackformate im Teamalltag aktiv vorleben können.
Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.
Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale Teamdynamiken und bestehende Feedbackgewohnheiten direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Regeln und Formate, die zur realen Zusammenarbeit im Team passen.
Welche Situationen werden im Kurs geübt?
Geübt werden typische Situationen wie das Geben konkreten Feedbacks, das Annehmen von Feedback ohne Rechtfertigung sowie Feedback nach oben an die eigene Führungskraft.
Die Szenarien werden an das jeweilige Unternehmen angepasst. Häufig geht es um pauschal formuliertes Feedback, das konkretisiert werden soll, Situationen, in denen positives Feedback bislang zu kurz kommt, sowie den Aufbau fester Feedbackrunden im Teamalltag.
Ersetzt der Kurs das Grundlagentraining Schwierige Gespräche oder individuelles Feedbacktraining?
Nein, der Kurs ersetzt nicht das Grundlagentraining Schwierige Gespräche oder individuelles Feedbacktraining, sondern ergänzt diese um die teamweite, kulturelle Ebene der Feedbackpraxis.
Ein Training kann gemeinsame Regeln, Formate und psychologische Sicherheit im Team stärken. Die individuelle Fähigkeit, ein einzelnes schwieriges Gespräch zu führen, wird eigenständig im Grundlagentraining vertieft. Deshalb wirken beide Kurse besonders gut in Kombination: individuelle Gesprächskompetenz und teamweite Feedbackkultur ergänzen sich.
Terminologie-Übersicht
Feedbackkultur: Gemeinsam im Team gelebte, regelmäßige und beidseitige Praxis des Gebens und Annehmens von Rückmeldung.
BARO-Feedbackkultur-Regeln: Sechs Regeln der Bildungsakademie am Rosental (Regelmäßigkeit vor Perfektion, Konkret statt pauschal, Beidseitigkeit, Positives Feedback gleichwertig behandeln, Psychologische Sicherheit schaffen, Feedback annehmen können) für eine dauerhaft gelebte Feedbackkultur.
Psychologische Sicherheit: Gefühl, im Team offen Feedback geben und empfangen zu können, ohne Nachteile befürchten zu müssen.
Konkretes Feedback: Rückmeldung, die sich auf beobachtbares Verhalten statt auf pauschale Persönlichkeitsurteile bezieht.
Beidseitiges Feedback: Feedback, das in alle Richtungen fließt, nicht nur von der Führung zu den Mitarbeitenden.
Feedbackformat: Feste, wiederkehrende Struktur für den Austausch von Rückmeldung, etwa eine Retrospektive.
Retrospektive: Regelmäßiges Teamformat zur gemeinsamen Rückschau und zum Austausch von Feedback.
English Summary
This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) helps teams and managers establish a lasting feedback culture rather than relying on rare, high-stakes conversations. Participants learn to make feedback a regular habit, phrase it around specific observable behaviour rather than vague judgements, let it flow in all directions including upward, treat positive feedback as seriously as criticism, build the psychological safety that makes honest feedback possible, and receive feedback without immediately justifying themselves. The programme follows the proprietary six-rule BARO-Feedbackkultur-Regeln and complements the academy’s foundational „Schwierige Gespräche“ course. It can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.
Ihr Kurs „Feedbackkultur im Team etablieren“ – jetzt anfragen
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.
Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.
Ähnliche Artikel:
- Inhouse Training: Gesprächsführung bei Low Performance und Minderleistung
- Inhouse Schulung: Schwierige Gespräche souverän führen – Grundlagentraining
- Inhouse Schulung: Schwierige Gespräche mit Kunden und externen Partnern führen
- Inhouse Schulung: Kündigungsgespräche professionell und menschlich führen
- Inhouse Schulung: Feedback geben im digitalen Zeitalter
- Inhouse Schulung: Umgang mit Feedback – Kritikfähigkeit

