Die Kündigung ankündigen, Leistungsmängel ansprechen, eine unbequeme Entscheidung erklären: Schwierige Gespräche gehören zum Berufsalltag – werden aber selten systematisch erlernt. Die meisten Menschen improvisieren, vermeiden das Gespräch so lange wie möglich oder bereiten sich nur auf den Inhalt vor, nicht auf den Verlauf. Dieses Grundlagentraining vermittelt allen Mitarbeitenden und Führungskräften das praxisnahe Handwerkszeug, um schwierige Gespräche souverän vorzubereiten, zu eröffnen, durchzuhalten und zu einem klaren Ergebnis zu bringen.
Das Training vermittelt gründliche Vorbereitung, einen bewusst gewählten Rahmen, einen klaren Einstieg ohne lange Umschweife, echten Raum für die Reaktion der Gegenseite, Souveränität bei Emotionen sowie ein klärendes Ende mit konkreter Vereinbarung. Teilnehmende lernen ein universelles Grundgerüst, das sich auf nahezu jedes schwierige Gespräch anwenden lässt.
Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Mitarbeitende und Führungskräfte schwierige Gespräche souverän statt vermeidend führen möchten. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Das Grundlagentraining „Schwierige Gespräche souverän führen“ vermittelt ein universelles, sechsstufiges Grundgerüst für die Vorbereitung, Eröffnung, Durchführung und den Abschluss schwieriger Gespräche. Es stärkt alle Mitarbeitenden und Führungskräfte in Vorbereitung, klarem Einstieg, Umgang mit Emotionen und einem klärenden Gesprächsabschluss – entlang des hauseigenen BARO-Gesprächsleitfadens.
Ihr Kurs „Schwierige Gespräche souverän führen – Grundlagentraining“ – sprechen Sie uns an!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für mehrere Standorte oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Als Grundlagentraining bildet dieser Kurs die Basis für vertiefende Formate wie Sicherheit im Umgang mit Mitarbeiter-Beschwerden, Konfliktlösung durch Mediation, Nein sagen & Grenzen setzen oder ein Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.
Worum es in diesem Kurs geht
Schwierige Gespräche werden oft aufgeschoben, weil sie unangenehm sind – und dann, wenn sie endlich stattfinden, schlecht vorbereitet geführt. Das Ergebnis: eskalierte Emotionen, unklare Ergebnisse oder ein Gespräch, das gar nicht das eigentliche Thema erreicht. Dabei folgt ein gut geführtes schwieriges Gespräch einem erlernbaren Grundmuster. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.
Dieses Grundlagentraining vermittelt deshalb ein universelles Gerüst: gründliche Vorbereitung von Ziel und Kernbotschaft, bewusste Wahl von Zeitpunkt und Rahmen, ein klarer Einstieg ohne lange Umschweife, echter Raum für die Reaktion der anderen Seite, Souveränität bei aufkommenden Emotionen und ein klärendes Ende mit konkreter Vereinbarung.
Der BARO-Gesprächsleitfaden
Damit schwierige Gespräche nicht dem Zufall oder der Tagesform überlassen bleiben, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit dem hauseigenen BARO-Gesprächsleitfaden. Er begleitet ein schwieriges Gespräch von der ersten Vorbereitung bis zum klärenden Abschluss in sechs Phasen.
- Vorbereitung: Ziel, Kernbotschaft und mögliche Reaktionen der Gegenseite im Vorfeld klären.
- Rahmen setzen: Zeitpunkt, Ort und Ton des Gesprächs bewusst wählen.
- Klarer Einstieg: das eigentliche Thema direkt benennen, ohne lange Umschweife.
- Zuhören und Raum geben: die Reaktion der anderen Seite ernst nehmen und wirklich anhören.
- Ruhig bleiben bei Emotionen: mit Widerstand, Tränen oder Ärger souverän umgehen.
- Klärendes Ende: zu einer konkreten Vereinbarung oder einem nächsten Schritt kommen.
Ziele der Weiterbildung
- Verstehen, warum schwierige Gespräche oft vermieden oder unzureichend vorbereitet werden.
- Ein schwieriges Gespräch gründlich vorbereiten – Ziel, Kernbotschaft und mögliche Reaktionen einplanen.
- Den passenden Rahmen für ein Gespräch bewusst wählen.
- Klar und direkt in ein schwieriges Thema einsteigen, ohne lange Umschweife.
- Der Reaktion der anderen Seite echten Raum geben.
- Mit Emotionen wie Widerstand, Tränen oder Ärger souverän umgehen.
- Ein Gespräch mit einer konkreten Vereinbarung oder einem nächsten Schritt abschließen.
- Schwierige Gespräche entlang des BARO-Gesprächsleitfadens als erlernbare, wiederkehrende Kompetenz verstehen.
Seminarinhalte „Schwierige Gespräche souverän führen“
| Themenfeld | Praxisbezug im Berufsalltag |
|---|---|
| Warum schwierige Gespräche oft vermieden werden | Konfliktscheu, Sorge vor Eskalation und mangelnde Vorbereitung als typische Ursachen verstehen. |
| Gründliche Vorbereitung als Fundament | Ziel, Kernbotschaft und mögliche Reaktionen im Vorfeld strukturiert durchdenken (Vorbereitung). |
| Den richtigen Rahmen wählen | Zeitpunkt, Ort und Ton bewusst statt zufällig festlegen (Rahmen setzen). |
| Klar und direkt einsteigen | Das Thema unmissverständlich benennen, ohne es durch Umschweife zu verwässern (Klarer Einstieg). |
| Der Reaktion der anderen Seite Raum geben | Wirklich zuhören, statt nur auf die eigene nächste Aussage zu warten (Zuhören und Raum geben). |
| Mit Emotionen souverän umgehen | Widerstand, Tränen oder Ärger einordnen, ohne selbst die Fassung zu verlieren (Ruhig bleiben bei Emotionen). |
| Zu einer klaren Vereinbarung kommen | Das Gespräch mit einem konkreten, überprüfbaren Ergebnis abschließen (Klärendes Ende). |
| Schwierige Gespräche als wiederkehrende Kompetenz | Übung statt Ausnahmesituation – ein Grundgerüst, das für viele Situationen anwendbar ist. |
Nutzen für Unternehmen und Mitarbeitende
Mitarbeitende und Führungskräfte gewinnen ein universelles Grundgerüst, das sich auf nahezu jedes schwierige Gespräch anwenden lässt – von der Leistungsrückmeldung bis zur Kündigung. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass wichtige Gespräche aus Unsicherheit aufgeschoben werden, bis aus einer Kleinigkeit ein größeres Problem geworden ist.
Der besondere Wert liegt in der Übertragbarkeit: Statt für jede Gesprächsart eine eigene Technik zu lernen, erhalten Teilnehmende ein Grundmuster, das sich flexibel anpassen lässt. Die BAuA weist im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung darauf hin, dass unzureichend vorbereitete oder vermiedene Konfliktgespräche zu den relevanten Belastungsfaktoren im Berufsalltag zählen.
Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren
Projektberichte zeigen, wie Kommunikations- und Konflikttrainings in Organisationen mit hohem Bedarf an strukturierter Gesprächsführung eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zu diesem Grundlagentraining ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Kommunikationsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.
- Case Studies Konfliktmanagement: Projektberichte zu durchgeführten Seminaren aus unterschiedlichen Einsatzfeldern.
- Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen: fachlicher Rahmen zu Methoden, Zielgruppen, Eskalationsstufen und beruflichen Anwendungssituationen.
- Eskalationsstufen im Job: Fachbeitrag zu Eskalationsdynamik, der auch für vermiedene schwierige Gespräche relevant ist.
Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Feedback- und Führungstrainings fachlich gut übertragen: strukturierte Gesprächsvorbereitung, der Umgang mit emotionalen Reaktionen und der Aufbau klarer, verbindlicher Gesprächsergebnisse.
Geeignete Formate und Gruppengrößen
Für dieses Grundlagentraining sind Gruppen von etwa 10 bis 16 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können eigene, herausfordernde Gesprächssituationen offen besprochen und der BARO-Gesprächsleitfaden praktisch geübt werden.
- Kompakter Grundlagenworkshop: für ein erstes Verständnis des Gesprächsleitfadens und einfache Formulierungen.
- Ganztägiges Training: für Rollenspiele, Fallarbeit und vertiefte Übungen zu allen sechs Phasen.
- Mehrstufiges Programm mit Vertiefung: als Einstieg in spezialisierte Anschlusskurse wie Mediation, Beschwerdemanagement oder Bossing.
Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.
Methodik des Trainings
- Arbeit mit realistischen, schwierigen Gesprächssituationen aus dem eigenen beruflichen Alltag.
- Kurze Fachimpulse zu Gesprächsstruktur, Vorbereitung und typischen Eskalationsmustern.
- Übungen zur systematischen Vorbereitung, strukturiert entlang des BARO-Gesprächsleitfadens.
- Formulierungstraining für einen klaren, direkten Gesprächseinstieg.
- Rollenspiele zum Umgang mit emotionalen Reaktionen wie Widerstand oder Ärger.
- Übungen zum aktiven Zuhören und zur echten Berücksichtigung der Gegenseite.
- Entwicklung konkreter, überprüfbarer Gesprächsabschlüsse.
- Transfer in ein persönliches Grundgerüst für den eigenen Gesprächsalltag.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden, Führungskräfte auf allen Ebenen, HR und Personalentwicklung sowie Teamleitungen, die schwierige Gespräche regelmäßig führen müssen. Als Grundlagentraining bildet dieser Kurs die ideale Basis für vertiefende Formate wie Sicherheit im Umgang mit Mitarbeiter-Beschwerden oder Konfliktlösung durch Mediation.
Besonders geeignet ist der Kurs für Mitarbeitende und Führungskräfte, die schwierige Gespräche bislang eher vermeiden oder unvorbereitet führen, sowie für Organisationen, die eine gemeinsame Gesprächsgrundlage für die gesamte Belegschaft etablieren möchten. Die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass strukturierte, frühzeitige Gesprächsführung ein zentraler Baustein wirksamer Konfliktprävention ist.
Lerninhalte und praktische Bewertung
| Lerninhalt | Bewertung für den Gesprächsalltag |
|---|---|
| Gründlich vorbereiten | Sehr relevant, weil unvorbereitete Gespräche häufig vom eigentlichen Thema abweichen. |
| Den Rahmen bewusst wählen | Zentral, damit ein Gespräch nicht zwischen Tür und Angel unterschätzt wirkt. |
| Klar einsteigen | Wichtig, damit das eigentliche Anliegen nicht in Umschweifen untergeht. |
| Der Gegenseite Raum geben | Unverzichtbar, um ein Gespräch statt einen Monolog zu führen. |
| Ruhig bei Emotionen bleiben | Besonders bedeutsam, um auch bei Widerstand oder Tränen souverän zu bleiben. |
| Klärend abschließen | Hilft, aus einem Gespräch ein tatsächlich verbindliches Ergebnis zu machen. |
| Als Kompetenz verstehen | Stärkt langfristig die Bereitschaft, schwierige Gespräche aktiv zu suchen statt zu vermeiden. |
Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings
Der Erfolg zeigt sich darin, dass schwierige Gespräche aktiver geführt statt vermieden werden, souveräner verlaufen und häufiger zu einem klaren Ergebnis führen. Unternehmen können Teamfeedback, Rückmeldungen aus Mitarbeitergesprächen, die Häufigkeit aktiv geführter statt aufgeschobener Gespräche sowie die allgemeine Gesprächskultur im Unternehmen auswerten.
Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Mitarbeitende und Führungskräfte Gespräche entlang des BARO-Gesprächsleitfadens strukturierter vorbereiten, ob sie mit Emotionen souveräner umgehen und ob Gespräche häufiger mit einer konkreten Vereinbarung enden. Dadurch wird das Führen schwieriger Gespräche nicht dem Zufall überlassen, sondern als grundlegende, erlernbare Kompetenz verstanden.
Aktuelle Teilnehmer-Stimmen
„Ich habe zum ersten Mal ein klares Gerüst für Gespräche, die ich vorher einfach gefürchtet habe.“ Teamleiterin eines Handelsunternehmens
„Die Übung zur Vorbereitung hat mir gezeigt, wie viel klarer ein Gespräch verläuft, wenn ich mein Ziel vorher wirklich kenne.“ Mitarbeiter im Kundenservice
„Als Führungskraft bleibe ich jetzt auch bei emotionalen Reaktionen viel ruhiger.“ Abteilungsleiter eines Industrieunternehmens
„Besonders hilfreich war die Übung, ein Gespräch mit einer konkreten Vereinbarung statt einem offenen Ende zu beenden.“ HR-Referentin eines mittelständischen Unternehmens
„Ich schiebe schwierige Gespräche jetzt seltener auf, weil ich weiß, wie ich sie strukturieren kann.“ Sachbearbeiterin einer öffentlichen Verwaltung
Pro & Contra zum Thema
Pro
- Hoher Praxisbezug für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte gleichermaßen.
- Vermittelt ein universelles Grundgerüst für nahezu jede Art schwieriger Gespräche.
- Reduziert Vermeidungsverhalten und unvorbereitete, eskalierende Gespräche.
- Bildet eine ideale Grundlage für spezialisierte Anschlusstrainings.
- Stärkt eine gemeinsame, unternehmensweite Gesprächskultur.
Contra
- Erfordert echte Übung, damit das Grundgerüst im Ernstfall automatisch abrufbar wird.
- Ersetzt keine spezialisierten Trainings für Mediation, Beschwerdemanagement oder AGG-Aufklärung.
- Wirkt nachhaltiger, wenn möglichst viele Mitarbeitende dieselbe Gesprächsgrundlage teilen.
15 Tipps für schwierige Gespräche
- Klären Sie Ihr Gesprächsziel, bevor Sie das Gespräch beginnen.
- Formulieren Sie Ihre Kernbotschaft in einem einzigen klaren Satz.
- Wählen Sie einen ruhigen Moment statt eines spontanen Zwischen-Tür-und-Angel-Gesprächs.
- Steigen Sie direkt ins Thema ein, statt lange um den heißen Brei zu reden.
- Hören Sie der Reaktion der anderen Seite wirklich zu.
- Lassen Sie Pausen zu, statt jede Stille sofort zu füllen.
- Bleiben Sie ruhig, auch wenn die Reaktion emotional ausfällt.
- Vermeiden Sie es, Emotionen der anderen Seite abzuwerten oder zu übergehen.
- Bleiben Sie bei Fakten, statt in Vorwürfe abzurutschen.
- Fassen Sie das Gesagte zwischendurch zusammen, um Missverständnisse zu vermeiden.
- Kommen Sie zum Schluss zu einer konkreten, überprüfbaren Vereinbarung.
- Vermeiden Sie es, das Gespräch offen und unklar zu beenden.
- Reflektieren Sie nach dem Gespräch, was gut lief und was Sie ändern möchten.
- Üben Sie schwierige Gespräche gezielt, statt sie nur im Ernstfall zu erleben.
- Verstehen Sie schwierige Gespräche als Handwerk, das sich trainieren lässt.
Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz
Das Grundlagentraining „Schwierige Gespräche souverän führen“ ist der Einstiegskurs in einen umfassenden Themenbereich der Bildungsakademie am Rosental. Neben diesem Grundlagentraining stehen Mitarbeitenden und Führungskräften zahlreiche vertiefende Kursangebote, Fachinformationen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum weiteren Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.
Fachliche Quellen und Orientierung
Fachliche Verantwortung
Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.
Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.
FAQ
Was macht ein Gespräch eigentlich „schwierig“?
Ein Gespräch gilt als schwierig, wenn eine unangenehme Botschaft übermittelt werden muss, eine emotionale Reaktion wahrscheinlich ist oder unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen – unabhängig davon, ob es um Leistung, Verhalten oder organisatorische Entscheidungen geht.
Ein professionelles Grundlagentraining hilft, solche Gespräche unabhängig vom konkreten Thema strukturiert vorzubereiten und zu führen. Besonders die Unsicherheit über den richtigen Einstieg und den Umgang mit der Reaktion der anderen Seite macht Gespräche oft schwieriger, als sie sein müssten.
Wie lange dauert das Grundlagentraining zu schwierigen Gesprächen?
Der Kurs kann als kompakter Grundlagenworkshop, ganztägiges Training oder mehrstufiges Programm mit Vertiefung durchgeführt werden.
Die passende Dauer hängt von der Erfahrung der Teilnehmenden, der Gruppengröße und der gewünschten Praxistiefe ab. Für ein erstes gemeinsames Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Als Einstieg in spezialisierte Anschlusskurse empfiehlt sich ein mehrstufiges Programm.
Für welche Rollen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar eignet sich für alle Mitarbeitenden, Führungskräfte auf allen Ebenen, HR und Personalentwicklung sowie Teamleitungen, die schwierige Gespräche regelmäßig führen müssen.
Besonders hilfreich ist es als gemeinsame Grundlage für die gesamte Belegschaft, da es keine Vorkenntnisse voraussetzt. Auch Führungskräfte profitieren, weil ein einheitliches Grundgerüst die Gesprächskultur im gesamten Unternehmen stärkt.
Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.
Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale, herausfordernde Gesprächssituationen aus dem eigenen Unternehmen direkt in die Übungen einbezogen werden können. So entstehen Formulierungen, die zum realen Berufsalltag der Teilnehmenden passen.
Welche Situationen werden im Kurs geübt?
Geübt werden typische Situationen wie Leistungsrückmeldungen, das Ansprechen von Verhaltensproblemen, organisatorische Entscheidungen sowie der Umgang mit emotionalen Reaktionen während des Gesprächs.
Die Szenarien werden an das jeweilige Unternehmen angepasst. Häufig geht es um Gespräche, die lange aufgeschoben wurden, unklare oder zu vage formulierte Anliegen sowie Situationen, in denen die Reaktion der Gegenseite unerwartet emotional ausfällt.
Ersetzt der Kurs spezialisierte Trainings wie Mediation oder Beschwerdemanagement?
Nein, der Kurs ersetzt keine spezialisierten Trainings wie Mediation, Beschwerdemanagement oder die Aufklärung von AGG-Fällen, sondern vermittelt das grundlegende Handwerkszeug, auf dem diese vertiefenden Formate aufbauen.
Ein Grundlagentraining kann die Basisfähigkeiten für nahezu jedes schwierige Gespräch stärken. Bei spezifischen Situationen wie Mehrparteienkonflikten, formellen Beschwerdeverfahren oder rechtlich relevanten Fällen sind die entsprechenden vertiefenden Kurse der Bildungsakademie am Rosental die passendere Wahl. Deshalb wirkt dieses Grundlagentraining besonders gut als erster Baustein einer umfassenderen Konfliktkompetenz-Strategie.
Terminologie-Übersicht
Schwieriges Gespräch: Gespräch, in dem eine unangenehme Botschaft übermittelt wird, eine emotionale Reaktion wahrscheinlich ist oder Interessen aufeinandertreffen.
BARO-Gesprächsleitfaden: Sechsphasiges Grundmodell der Bildungsakademie am Rosental (Vorbereitung, Rahmen setzen, Klarer Einstieg, Zuhören und Raum geben, Ruhig bleiben bei Emotionen, Klärendes Ende) für die Führung schwieriger Gespräche.
Kernbotschaft: Die zentrale Aussage eines Gesprächs, formuliert in einem klaren, verständlichen Satz.
Gesprächsrahmen: Zeitpunkt, Ort und Ton, in denen ein Gespräch stattfindet.
Aktives Zuhören: Aufmerksames Zuhören mit dem Ziel, die Reaktion der anderen Seite wirklich zu verstehen.
Klärendes Ende: Gesprächsabschluss mit einer konkreten, überprüfbaren Vereinbarung statt eines offenen Ausgangs.
Vermeidungsverhalten: Tendenz, unangenehme Gespräche aufzuschieben oder ganz zu umgehen.
English Summary
This foundational course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) teaches all employees and managers a universal framework for leading difficult conversations — from performance feedback to organisational decisions. Participants learn to prepare thoroughly, choose the right time and setting, open the conversation directly, genuinely listen to the other side’s reaction, stay composed when emotions run high, and close with a concrete, verifiable agreement. The programme follows the proprietary six-phase BARO-Gesprächsleitfaden and serves as the entry point into the academy’s broader range of specialised conflict and communication courses. It can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.
Ihr Kurs „Schwierige Gespräche souverän führen – Grundlagentraining“ – jetzt anfragen
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.
Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.
Ähnliche Artikel:
- Inhouse Schulung: Schwierige Gespräche mit Kunden und externen Partnern führen
- Inhouse Schulung: Kündigungsgespräche professionell und menschlich führen
- Interne Mitarbeiterschulung: Feedbackkultur im Team etablieren
- Inhouse Training: Gesprächsführung bei Low Performance und Minderleistung
- Inhouse Seminar: Negatives Feedback positiv einsetzen
- Inhouse Schulung: Feedback geben im digitalen Zeitalter

