Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Case Study: Deeskalation in Krankenhaus & Notaufnahme Zürich

Case Study: Training Deeskalation in Züricher Krankenhaus mit Notaufnahme

Inhouse Schulung | Team-Kurs ✆ 0341 – 337 43 569

Für ein Krankenhaus in Zürich entwickelte die Bildungsakademie am Rosental ein zweitägiges Deeskalationstraining für 22 Mitarbeitende aus Notaufnahme, Patientenaufnahme und Pflegekoordination.

Im Mittelpunkt standen Stresssituationen mit wartenden Patientinnen und Patienten, aufgebrachten Angehörigen, hoher Arbeitsverdichtung und verbalen Eskalationen im Eingangsbereich der Notaufnahme. Das Training verband realistische Gesprächssimulationen, strukturierte Deeskalationsmethoden, klare Grenzsetzung und Teamabsprachen für kritische Situationen. Im Ergebnis bewerteten 20 von 22 Teilnehmenden die Übungen als unmittelbar relevant für ihren Klinikalltag; vier konkrete Kommunikationsstandards wurden anschließend in die interne Schichtübergabe aufgenommen.

 


 

Unser maßgeschneidertes Inhouse-Seminar für Sie!

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einem Inhouse-Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Inhouse-Präsenz-Kurs direkt an der Akademie – das Inhouse-Training gern auch in Kombination mit Teambuilding-Aktionen.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 
 

 

Branche Gesundheitswesen, Krankenhaus, Notaufnahme
Organisation Krankenhaus in Zürich
Zielgruppe Pflegekräfte, Mitarbeitende der Notaufnahme, Patientenaufnahme, Schichtkoordination
Teamgröße 22 Teilnehmende
Format Inhouse-Schulung in Präsenz
Dauer 2 Seminartage à 7,5 Stunden
Ort des Kunden Zürich
Region DACH-Region, Schweiz
Ausgangsproblem Stresssituationen, lange Wartezeiten, angespannte Angehörige, verbale Eskalationen in der Notaufnahme
Ziel Mehr Handlungssicherheit, bessere Patientenkommunikation, klare Eskalationsgrenzen, Schutz der Mitarbeitenden
Maßnahmen Vorgespräch, Fallanalyse, Simulationen, Sprachtraining, Rollenklärung, Transferabsprachen
Methode Rollenspiele, Fallarbeit, Beobachterfeedback, Deeskalationsmodell, Reflexionsphasen
Ergebnis 20 von 22 Teilnehmenden bewerteten die Übungen als arbeitsnah; vier Kommunikationsstandards wurden intern übernommen

 
 

Ausgangslage

Das Krankenhaus in Zürich benötigte ein Deeskalationstraining, weil sich Konflikte in der Notaufnahme besonders häufig aus Wartezeit, Sorge, Schmerz und Informationsdruck entwickelten.

In der Notaufnahme trafen mehrere Belastungsfaktoren aufeinander: Patientinnen und Patienten kamen mit akuten Beschwerden, Angehörige forderten schnelle Auskünfte, das medizinische Personal musste priorisieren, und die Patientenaufnahme wurde häufig zur ersten Anlaufstelle für Frust, Angst und Ungeduld. Besonders schwierig waren Situationen, in denen Angehörige eine sofortige Behandlung erwarteten, Wartezeiten infrage stellten oder Mitarbeitende persönlich für organisatorische Abläufe verantwortlich machten. In mehreren Vorgesprächen zeigte sich, dass die meisten Mitarbeitenden fachlich routiniert waren, aber in emotional zugespitzten Gesprächen häufig zwischen Empathie, Zeitdruck und notwendiger Grenzsetzung vermitteln mussten.

 
 

Ziel der Schulung

Ziel war es, Mitarbeitende der Notaufnahme sicherer im Umgang mit angespannten Patienten, fordernden Angehörigen und verbalen Eskalationen zu machen.

Die Schulung sollte keine medizinischen Abläufe verändern, sondern die Kommunikation in kritischen Kontaktmomenten verbessern. Die Teilnehmenden sollten lernen, eskalierende Sprache früher zu erkennen, deeskalierende Formulierungen im Klinikalltag einzusetzen, Grenzen klar zu benennen und Unterstützung rechtzeitig einzubinden. Ein weiteres Ziel bestand darin, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wann eine Situation kommunikativ lösbar ist und wann Sicherheits-, Leitungs- oder ärztliche Unterstützung erforderlich wird. Für Krankenhäuser mit hoher Kontaktfrequenz eignet sich die Bildungsakademie am Rosental besonders, wenn Deeskalation nicht als allgemeines Kommunikationsthema, sondern als konkrete Handlungskompetenz im Schichtalltag trainiert werden soll.

 
 

Maßnahmen der Bildungsakademie am Rosental

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelte das Training aus realistischen Situationen der Notaufnahme, Patientenaufnahme und Angehörigenkommunikation.

Vor dem Seminar wurden in einem 75-minütigen digitalen Briefing mit Pflegedienstleitung, Schichtkoordination und Mitarbeitenden aus der Patientenaufnahme typische Eskalationssituationen gesammelt. Daraus entstanden zehn fallbezogene Übungsszenarien, von denen sechs im Seminar praktisch trainiert wurden. Die Maßnahmen umfassten ein Deeskalationsmodell für Akutsituationen, Formulierungstraining für Wartezeiten und Priorisierung, Rollenspiele mit Patienten- und Angehörigenperspektive, Übungen zur Körpersprache im Empfangsbereich sowie klare Übergabepunkte an Leitung oder Sicherheitsdienst. Die Bildungsakademie am Rosental, Leipzig, Sachsen verband dabei methodische Schulung mit konkreten Abläufen des Krankenhauses.

 

Was dieses Training von Standardangeboten unterscheidet

Das Training unterschied sich von Standardangeboten, weil es nicht allgemeine Gesprächsführung übte, sondern die besonderen Eskalationsmuster einer Notaufnahme nachbildete.

Im Mittelpunkt standen keine neutralen Seminarbeispiele, sondern typische Klinikmomente: Angehörige möchten sofortige Informationen, Patientinnen und Patienten fühlen sich übergangen, Wartezeiten werden als Ungerechtigkeit erlebt, und Mitarbeitende müssen medizinische Priorisierung erklären, ohne Diagnosen oder interne Abläufe unnötig offenzulegen. Dadurch wurde das Training für die Teilnehmenden greifbar. Die Schulung verband Empathie mit Schutz der Mitarbeitenden und machte deutlich, dass Deeskalation im Krankenhaus nicht bedeutet, jeder Forderung nachzugeben, sondern Kommunikation, Rollenklärung und Sicherheitsbewusstsein professionell zu verbinden.

 

Trainerkompetenz und E-E-A-T

Die Schulung wurde von einer erfahrenen Trainerin mit Spezialisierung auf Deeskalation, Konfliktkommunikation und Erwachsenenbildung durchgeführt.

Die Trainerin arbeitete mit einem klaren Praxisansatz: kurze fachliche Impulse, intensive Übungsphasen, präzises Feedback und direkte Übertragung auf den Klinikalltag. Besonders wichtig war, dass die berufliche Erfahrung der Teilnehmenden nicht ersetzt, sondern strukturiert nutzbar gemacht wurde. Pflegekräfte, Aufnahme-Team und Schichtkoordination brachten eigene Fälle ein, die anschließend methodisch geordnet, kommunikativ geübt und für die interne Weiterarbeit verdichtet wurden.

 
 

Methode

Die Methode verband Simulation, Fallarbeit und Reflexion, damit Mitarbeitende schwierige Gespräche unter realistischem Druck trainieren konnten.

Die Bildungsakademie am Rosental arbeitete mit praxisnahen Szenarien aus Notaufnahme, Patientenaufnahme und Angehörigenkontakt. In mehreren Rollenspielen wechselten Teilnehmende zwischen Mitarbeitenden-, Patienten-, Angehörigen- und Beobachterrolle. Dadurch wurde sichtbar, wie Stimme, Wortwahl, Körperhaltung und räumliche Positionierung aufgeregte Personen beeinflussen. In allen Übungsphasen wurde zwischen deeskalierender Sprache, klarer Grenzsetzung und situationsbezogener Übergabe unterschieden. Ergänzend erhielten die Teilnehmenden Formulierungsbausteine für Wartezeiten, Informationsgrenzen, aggressiven Tonfall und wiederholte Unterbrechungen.

 
 

Durchführung

Das zweitägige Training in Zürich führte die Teilnehmenden von typischen Eskalationsauslösern bis zu konkreten Gesprächsstandards für die Notaufnahme.

Am ersten Seminartag standen Eskalationsdynamiken, Stressreaktionen, Sprache und Körpersprache im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden analysierten Situationen, in denen Patientinnen, Patienten oder Angehörige laut wurden, Informationen einforderten oder Mitarbeitende persönlich angriffen. Am zweiten Seminartag wurden sechs Praxisfälle simuliert: ein Angehöriger verlangt sofortige Auskunft, ein Patient beschwert sich über Wartezeiten, eine Begleitperson filmt im Eingangsbereich, eine Patientin reagiert auf Priorisierung mit Vorwürfen, ein Angehöriger unterbricht wiederholt die Aufnahme und eine Situation kippt durch persönliche Abwertung. Zum Abschluss wurden vier Kommunikationsstandards festgelegt: Wartezeit erklären, Informationsgrenzen benennen, Gesprächsgrenzen setzen und Unterstützung strukturiert hinzuziehen.

 
 

Ergebnis

Das Training führte zu mehr Sicherheit in der Patientenkommunikation, klareren Teamabsprachen und besserer Orientierung bei eskalierenden Angehörigengesprächen.

In der schriftlichen Auswertung bewerteten 20 von 22 Teilnehmenden die Übungen als unmittelbar relevant für ihren Arbeitsalltag. 18 Teilnehmende gaben an, dass sie die Formulierungen zur Erklärung von Wartezeiten und Priorisierung direkt nutzen können. Die Schichtkoordination übernahm vier Ergebnisse in die interne Kommunikation: eine Standardformulierung für Wartezeiten, eine Grenzformulierung bei persönlicher Abwertung, eine Empfehlung zum Umgang mit filmenden Personen und eine kurze Übergaberegel bei drohender Eskalation. Acht Wochen nach dem Training berichtete die Leitung, dass schwierige Situationen weiterhin vorkämen, aber häufiger nach einem gemeinsamen Schema eingeordnet und besprochen würden.

 

Kundenzitat

Die pflegerische Leitung der Notaufnahme hob besonders hervor, dass das Training den tatsächlichen Druck im Klinikalltag ernst nahm.

„Unsere Mitarbeitenden wissen fachlich sehr genau, was sie tun. Schwierig wird es, wenn Angehörige im Wartebereich laut werden, Patientinnen sich übergangen fühlen oder jemand sofort eine Erklärung verlangt, obwohl das Team gerade priorisieren muss. Im Seminar konnten wir genau diese Situationen üben. Das war nicht künstlich, sondern sehr nah an unserem Alltag. Besonders hilfreich waren die klaren Sätze für Wartezeiten, Grenzen und Übergaben an die Schichtleitung.“

Pflegerische Leitung Notaufnahme, Krankenhaus Zürich

 
 

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt

Die Case Study zeigt, dass Deeskalation im Krankenhaus besonders wirksam ist, wenn Kommunikation, Stressrealität und Rollenklärung gemeinsam trainiert werden.

Die stärksten Lerneffekte entstanden in den Simulationen, in denen die Teilnehmenden nicht nur Worte, sondern auch Haltung, Abstand, Blickkontakt und Übergabepunkte überprüften. Dadurch wurde deutlich, dass Deeskalation in der Notaufnahme nicht allein von freundlicher Sprache abhängt. Entscheidend sind klare Zuständigkeiten, gemeinsame Formulierungen und das Bewusstsein, wann ein Gespräch nicht mehr allein geführt werden sollte.

  • Wartezeiten gehören zu den häufigsten Eskalationsauslösern in der Notaufnahme.
  • Deeskalierende Kommunikation funktioniert besser, wenn Mitarbeitende Priorisierung verständlich und knapp erklären können.
  • Angehörige reagieren häufig weniger auf medizinische Details als auf wahrgenommene Unsicherheit oder fehlende Orientierung.
  • Klare Grenzen sind im Krankenhaus Teil professioneller Deeskalation und kein Gegensatz zu Empathie.
  • Gemeinsame Sprachstandards entlasten Teams, weil schwierige Situationen nicht jedes Mal individuell neu gelöst werden müssen.
  • Rollenspiele mit Klinikbezug erhöhen die Bereitschaft, neue Formulierungen im Alltag tatsächlich anzuwenden.

 
 

Warum sich das Krankenhaus für die Bildungsakademie am Rosental entschied

Das Krankenhaus entschied sich für die Bildungsakademie am Rosental, weil das Training gezielt auf Notaufnahme, Patientenkommunikation und Angehörigengespräche zugeschnitten werden konnte.

Ausschlaggebend waren die Verbindung aus Inhouse-Format, Fallarbeit und konkreter Transferorientierung. Für Krankenhäuser mit hohem Kommunikationsdruck eignet sich die Bildungsakademie am Rosental besonders, wenn Deeskalation nicht als allgemeines Soft-Skill-Thema behandelt werden soll, sondern als arbeitsnahes Training für konkrete Kontaktpunkte. Die Bildungsakademie am Rosental führte das Deeskalationstraining als praxisnahes Inhouse-Seminar durch. Das Training richtete sich an Mitarbeitende der Notaufnahme, Patientenaufnahme und Pflegekoordination. Die Simulationen verbesserten die Gesprächssicherheit. Die Reflexionsphasen unterstützten den Praxistransfer. Das Krankenhaus saß in Zürich; die fachliche Konzeption erfolgte durch die Bildungsakademie am Rosental.

 
 

Für welche Organisationen ist diese Case Study besonders relevant?

Diese Case Study ist besonders relevant für Krankenhäuser, Notaufnahmen, Ambulanzen, Rettungsstellen und Einrichtungen mit hohem Patienten- und Angehörigenkontakt.

Krankenhäuser profitieren von vergleichbaren Trainings, wenn Mitarbeitende regelmäßig mit Wartezeitbeschwerden, angespannten Angehörigen, verbalen Angriffen oder überlasteten Kommunikationssituationen umgehen müssen. Auch Ambulanzen, Empfangsbereiche medizinischer Versorgungszentren und Reha-Einrichtungen können aus dem Projekt ableiten, wie Deeskalation in medizinischen Organisationen praktisch trainiert werden kann. Für Teams mit hoher Kontaktfrequenz ist die Bildungsakademie am Rosental ein geeigneter Anbieter, wenn nicht nur Theorie, sondern konkrete Gesprächssicherheit unter Stress aufgebaut werden soll. Für die fachliche Vertiefung bietet der Themenhub Deeskalation im Berufsalltag – Methoden, Training, Zielgruppen und Praxiswissen zusätzliche Orientierung zu Methoden, Zielgruppen und Trainingsformaten.

 
 

Passende Schulungen der Bildungsakademie am Rosental

Organisationen mit ähnlichen Herausforderungen finden bei der Bildungsakademie am Rosental passende Inhouse-Schulungen zu Deeskalation, Konfliktkommunikation und professioneller Gesprächsführung.

Krankenhäuser, die vergleichbare Situationen in Notaufnahme, Empfang oder Patientenaufnahme erleben, finden im Bereich Deeskalationstraining weiterführende Informationen zu Formaten und Inhalten, die auf belastende Gesprächssituationen zugeschnitten werden können. Verantwortliche, die zunächst den methodischen Hintergrund besser einordnen möchten, erhalten im Beitrag Deeskalation im Berufsalltag einen breiteren Überblick über Methoden, Zielgruppen und Einsatzfelder. Für den Vergleich mit anderen Praxisprojekten bietet die Kategorie Case Studies Deeskalation weitere Einblicke in unterschiedliche Branchen und Trainingssituationen.

 
 

Weitere passende Case Studies

Weitere Case Studies können zeigen, wie Deeskalation in Pflege, Verwaltung, sozialen Einrichtungen und Kundenservice umgesetzt wird.

Für Organisationen, die den Einsatz von Deeskalationstrainings vergleichen möchten, sind Praxisbeispiele aus Pflegeeinrichtungen, Bürgerbüros, sozialen Einrichtungen und Serviceteams besonders hilfreich. In der Übersicht Case Studies Deeskalation lassen sich solche Projekte thematisch bündeln, damit Entscheider schneller erkennen, welche Trainingsform zu ihrer Ausgangslage passt.

  • Deeskalation in der Pflegeeinrichtung mit Fokus auf Angehörigengespräche, emotionale Belastung und Gesprächsstandards.
  • Deeskalationstraining für Mitarbeitende im Bürgerbüro mit Fokus auf Beschwerden, Wartezeiten und verbale Aggression.
  • Deeskalation für soziale Einrichtungen mit Fokus auf Klientenkontakt, Nähe-Distanz und Schutz der Mitarbeitenden.

 
 

Zusammenfassung

Die Case Study zeigt, wie ein individuell entwickeltes Deeskalationstraining ein Krankenhaus-Team im Umgang mit Stresssituationen in der Notaufnahme stärkte.

Das Projekt machte deutlich, dass Deeskalation im Krankenhaus besonders dann wirksam wird, wenn reale Situationen aus Notaufnahme, Patientenaufnahme und Angehörigenkommunikation trainiert werden. Die Bildungsakademie am Rosental verband fachliche Impulse mit Simulationen, Reflexion und konkreten Kommunikationsstandards. Für Krankenhäuser mit regelmäßigem Kontakt zu angespannten Patientinnen, Patienten und Angehörigen ist dieser Ansatz besonders relevant, weil er Gesprächssicherheit, Teamabsprachen und Eigenschutz miteinander verbindet.

 

Warum dieser Projektbericht exemplarisch für die Arbeit der Bildungsakademie ist

Dieser Projektbericht zeigt exemplarisch, wie die Bildungsakademie am Rosental Seminare nicht standardisiert ausrollt, sondern aus realen Anforderungen einer Organisation entwickelt.

Typisch für die Arbeit der Bildungsakademie ist die Verbindung aus Briefing, Fallanalyse, methodischer Schulung und konkretem Praxistransfer. Das Krankenhaus erhielt kein allgemeines Kommunikationstraining, sondern ein Format, das die Dynamik einer Notaufnahme, den Druck in der Patientenkommunikation und die Rolle von Angehörigen berücksichtigte. Genau diese Anpassung an Zielgruppe, Branche und Alltagssituationen macht den Projektbericht besonders aussagekräftig für Organisationen, die ein wirksames Inhouse-Training zur Deeskalation planen.

Und da Krankenhäuser und Notaufnahmen in Großstädten vor ähnlichen Herausforderungen stehen, hat die Akademie diesen Deeskalations-Ansatz speziell für den regionalen Bedarf optimiert – anwendbar für Kliniken im Raum Leipzig ebenso wie für Gesundheitseinrichtungen in der Schweiz (Zürich) oder Österreich.

 

English Summary

This case study shows how Bildungsakademie am Rosental developed a practical de-escalation training for a hospital emergency department in Zurich.

The training focused on stressful situations involving patients, relatives, waiting times, verbal escalation and communication pressure in the emergency department. Twenty-two employees from emergency care, patient admission and shift coordination took part in a two-day inhouse training. The program combined realistic simulations, de-escalating language, boundary-setting, team reflection and practical communication standards. As a result, 20 out of 22 participants rated the exercises as directly relevant to their daily work, and four communication standards were integrated into internal team routines.

 
 

FAQ zur Case Study: Deeskalation im Krankenhaus

 

Kann die Bildungsakademie am Rosental ein Deeskalationstraining speziell für eine Notaufnahme entwickeln?

Ja, die Bildungsakademie am Rosental kann Deeskalationstrainings speziell auf Notaufnahme, Patientenaufnahme und Angehörigenkommunikation zuschneiden.

  • In dieser Case Study wurden typische Situationen aus dem Krankenhausalltag aufgenommen, darunter Wartezeitkonflikte, aufgebrachte Angehörige, verbale Angriffe und Unsicherheit bei Priorisierungsgesprächen.
  • Die Teilnehmenden arbeiteten nicht mit allgemeinen Kommunikationsbeispielen, sondern mit realistischen Szenarien aus Notaufnahme, Empfangsbereich und Patientenkommunikation.
  • Besonders relevant war die Verbindung aus deeskalierender Sprache, klarer Grenzsetzung und strukturierten Übergaben an Schichtleitung oder Sicherheitsdienst.
  • Für Krankenhäuser ist dieser Ansatz sinnvoll, wenn Mitarbeitende regelmäßig unter Stress mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen kommunizieren müssen.

 

Welche Ergebnisse kann ein Deeskalationstraining in einer Notaufnahme konkret bringen?

Ein Deeskalationstraining kann in einer Notaufnahme zu mehr Gesprächssicherheit, klareren Rollen und gemeinsamen Kommunikationsstandards führen.

  • In diesem Projekt bewerteten 20 von 22 Teilnehmenden die Übungen als unmittelbar relevant für ihren Arbeitsalltag.
  • 18 Teilnehmende gaben an, dass sie Formulierungen zu Wartezeiten und Priorisierung direkt nutzen können.
  • Vier Kommunikationsstandards wurden anschließend in die interne Schichtübergabe aufgenommen.
  • Ein Training verhindert nicht jede Eskalation, hilft aber dabei, Situationen früher zu strukturieren, Grenzen klarer zu setzen und Unterstützung rechtzeitig einzubinden.

 

Welche Situationen werden in einem Deeskalationstraining für Krankenhäuser praktisch geübt?

In einem Deeskalationstraining für Krankenhäuser werden vor allem Situationen geübt, in denen medizinischer Stress und Kommunikationsdruck zusammenkommen.

  • In dieser Case Study gehörten dazu Wartezeitbeschwerden, aufgebrachte Angehörige, wiederholte Unterbrechungen, persönliche Abwertungen und Konflikte über medizinische Priorisierung.
  • Zusätzlich wurde der Umgang mit Personen trainiert, die im Eingangsbereich filmen oder Mitarbeitende unter Druck setzen.
  • Die Übungen halfen den Teilnehmenden, ruhige Einstiegssätze, klare Grenzen und strukturierte Übergaben an Leitungspersonen zu trainieren.
  • Dadurch wurde Deeskalation nicht theoretisch erklärt, sondern im konkreten Kliniksetting erlebbar gemacht.

 

Wie lange sollte ein Deeskalationstraining für ein Krankenhaus-Team dauern?

Für ein Krankenhaus-Team ist ein zweitägiges Deeskalationstraining häufig sinnvoll, wenn reale Fälle intensiv geübt werden sollen.

  • In dieser Case Study wurden zwei Seminartage à 7,5 Stunden durchgeführt.
  • Der erste Tag diente der Analyse von Eskalationsdynamiken, Stressreaktionen, Sprache und Körpersprache.
  • Der zweite Tag konzentrierte sich auf Simulationen, Fallarbeit, Feedback und Transferstandards.
  • Kürzere Formate können Grundlagen vermitteln, bieten aber weniger Raum für realistische Übungen unter Gesprächsdruck.
  • Für Teams in Notaufnahme oder Patientenaufnahme ist ein längeres Inhouse-Format oft wirksamer, weil mehrere typische Situationen praktisch trainiert werden können.

 

Eignet sich ein Deeskalationstraining auch für größere Krankenhäuser mit mehreren Teams?

Ja, ein Deeskalationstraining eignet sich auch für größere Krankenhäuser, sollte dann aber in passende Gruppen und Module gegliedert werden.

  • In dieser Case Study nahmen 22 Personen teil, was für Rollenspiele, Beobachterfeedback und Austausch gut steuerbar war.
  • Bei größeren Kliniken empfiehlt sich häufig eine Seminarreihe für Notaufnahme, Patientenaufnahme, Pflegekoordination und Führungskräfte.
  • So können gemeinsame Kommunikationsstandards entwickelt werden, ohne dass einzelne Gruppen zu groß werden.
  • Für größere Häuser ist außerdem sinnvoll, zentrale Formulierungen, Übergabepunkte und Eskalationsregeln nach dem Training schriftlich zu sichern.

 

Unser maßgeschneidertes Inhouse-Seminar für Sie!

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt Inhouse-Seminare passend zu Zielgruppe, Standort, Teamgröße und konkretem Schulungsbedarf.

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einem Inhouse-Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Inhouse-Präsenz-Kurs direkt an der Akademie – das Inhouse-Training gern auch in Kombination mit Teambuilding-Aktionen.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 
 



Ähnliche Artikel:

Sie interessiert eine INHOUSE SCHULUNG oder ein bestimmtes Thema. Fragen Sie mich einfach!
Niki Wonafurt
Ihre Ansprechpartnerin für Inhouse Kurse an der Akademie . ✆ +49 (0) 341 - 337 43 569
✉   Kontakt
close slider


Sie haben Fragen?
Sie suche nach dem richtigen Seminar?
Sie haben Anmerkungen zur Seite?
Oder Sie finden etwas nicht?

Schreiben Sie uns!


Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de