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FAQ: Wie viele Teilnehmer sind für eine KI-Schulung sinnvoll?

FAQ: Wie viele Teilnehmende sind für eine KI-Inhouse-Schulung sinnvoll?

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Für eine KI-Inhouse-Schulung sind meist 10 bis 15 Teilnehmende ideal; intensive Tool-Workshops funktionieren oft besser mit 8 bis 12 Personen.

Die optimale Gruppengröße hängt nicht allein von der Raumgröße ab, sondern vor allem vom Lernziel. Sollen Teilnehmende KI nur einordnen, verstehen und diskutieren, kann die Gruppe größer sein. Sollen sie dagegen selbst prompten, Ergebnisse prüfen, konkrete Workflows entwickeln und persönliche Anwendungsfälle bearbeiten, ist eine kleinere Gruppe deutlich wirksamer.

Die KI-Inhouse-Schulungen der Bildungsakademie am Rosental werden deshalb nicht nur nach Thema, sondern auch nach Teilnehmendenzahl, Rollen, Vorwissen und gewünschter Übungstiefe geplant. Für einen allgemeinen Einstieg eignet sich zum Beispiel die Inhouse-Schulung „AI Literacy“. Für kleinere, intensivere Gruppen sind Formate wie KI-Tools für Führungskräfte, KI für Assistenz & Office Management oder Vertriebs- und Verkaufsoptimierung mit KI besonders sinnvoll.

 


 

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Kurzantwort: Welche Gruppengröße ist für KI-Schulungen sinnvoll?

Für die meisten KI-Inhouse-Schulungen ist eine Gruppengröße von 10 bis 15 Teilnehmenden besonders sinnvoll. In dieser Größe bleibt genügend Raum für Fragen, Übungen, Diskussionen, Tooltests und konkrete Anwendungsfälle aus dem Arbeitsalltag.

Bei sehr praxisnahen KI-Workshops, in denen Teilnehmende selbst Prompts entwickeln, KI-Ergebnisse prüfen, Rollenübungen durchführen oder eigene Prozesse analysieren, sind 8 bis 12 Teilnehmende oft ideal. Bei Überblicksformaten, Impulsen oder strategischen Orientierungseinheiten können auch 16 bis 25 Teilnehmende sinnvoll sein, wenn Methodik, Moderation und Übungsanteile entsprechend angepasst werden.

 

Format Sinnvolle Gruppengröße Begründung
Intensiver KI-Tool-Workshop 8 bis 12 Personen viel individuelle Übungszeit, direkte Rückfragen, Arbeit an eigenen Fällen
Standard KI-Inhouse-Schulung 10 bis 15 Personen guter Ausgleich aus Austausch, Praxisübungen und Gruppendynamik
Abteilungsseminar 12 bis 18 Personen gemeinsame Standards und abteilungsbezogene Übungen möglich
Führungskräfte-Workshop 6 bis 12 Personen vertrauliche Diskussion, Strategiearbeit und Entscheidungsfragen
AI-Literacy-Grundlagenformat 12 bis 20 Personen gemeinsames Grundverständnis, breite Einführung, moderierte Übungen
Impuls, Vortrag oder Orientierung 20 bis 40+ Personen geeignet für Sensibilisierung, weniger geeignet für intensive Einzelarbeit

 

Warum die Teilnehmendenzahl bei KI-Schulungen besonders wichtig ist

KI-Schulungen unterscheiden sich von klassischen Wissensseminaren. Es reicht nicht, Folien zu zeigen und einige Tools vorzuführen. Teilnehmende müssen ausprobieren, reflektieren, Ergebnisse vergleichen und verstehen, wo Künstliche Intelligenz hilft – und wo menschliche Prüfung unverzichtbar bleibt.

Gerade bei generativer KI entstehen die wichtigsten Lernmomente in der praktischen Anwendung: Ein Prompt wird verändert, eine Antwort wird besser, ein Fehler wird erkannt, eine Datenschutzgrenze wird sichtbar oder ein Team entwickelt gemeinsam eine bessere Arbeitsroutine. Dafür braucht es ausreichend Zeit pro Person.

 

Wie viele Teilnehmende sind für eine KI-Inhouse-Schulung ideal?

Ideal sind meist 10 bis 15 Teilnehmende; bei sehr praktischen KI-Tool-Workshops sind 8 bis 12 Personen oft wirksamer.

Diese Gruppengröße ermöglicht echte Interaktion. Die Trainerin oder der Trainer kann auf Fragen eingehen, Übungen beobachten, typische Fehler korrigieren und unterschiedliche Erfahrungsstände im Team berücksichtigen.

Bei 10 bis 15 Personen entsteht zudem genügend Austausch zwischen den Teilnehmenden. Gerade in Organisationen ist das wertvoll, weil KI nicht nur individuell genutzt wird. Teams müssen gemeinsame Standards entwickeln: Was darf eingegeben werden? Welche Ergebnisse werden geprüft? Welche Aufgaben eignen sich? Welche Grenzen gelten?

 

Wann sind 8 bis 12 Teilnehmende besser?

8 bis 12 Teilnehmende sind besser, wenn die Schulung sehr übungsintensiv ist oder sensible Rollen- und Führungsfragen behandelt.

In kleinen Gruppen können Teilnehmende eigene Prompts testen, konkrete Arbeitsprozesse durchgehen und individuelle Rückmeldungen erhalten. Das ist besonders wichtig, wenn KI direkt in Arbeitsabläufe integriert werden soll.

Diese Gruppengröße passt gut zu spezialisierten Formaten wie KI-Tools für Führungskräfte, ChatGPT für Entscheider, KI-Strategie für Entscheider oder Betriebsblindheit mit KI überwinden.

 

Wann sind 10 bis 15 Teilnehmende sinnvoll?

10 bis 15 Teilnehmende sind für die meisten KI-Inhouse-Schulungen die beste Standardgröße.

In dieser Gruppengröße bleibt das Seminar interaktiv, ohne zu kleinteilig zu werden. Gleichzeitig entstehen genügend Perspektiven aus verschiedenen Rollen, Abteilungen und Erfahrungsständen.

Für Organisationen ist das häufig die praktikabelste Lösung: Eine Abteilung, ein Projektteam, ein Führungskreis oder eine bereichsübergreifende Lern-Gruppe kann gemeinsam geschult werden. Das stärkt nicht nur individuelles Toolwissen, sondern auch eine gemeinsame Sprache im Umgang mit KI.

 

Wann sind größere Gruppen möglich?

Größere Gruppen sind möglich, wenn der Schwerpunkt auf Orientierung, Sensibilisierung, Strategieeinordnung oder gemeinsamen Grundlagen liegt.

Bei 20 oder mehr Teilnehmenden muss die Methodik angepasst werden. Dann braucht es kürzere Übungssequenzen, klare Gruppenaufgaben, strukturierte Abstimmungen und weniger individuelle Einzelberatung.

Solche Formate eignen sich gut als Einstieg für ganze Bereiche, etwa vor einer späteren Vertiefung in kleineren Gruppen. Ein größerer Auftakt kann erklären, warum KI relevant ist, welche Chancen und Risiken bestehen und welche nächsten Schulungsmodule für einzelne Teams folgen sollten.

 

Empfohlene Gruppengrößen nach KI-Seminar-Thema

Die passende Teilnehmendenzahl hängt stark vom konkreten KI-Seminar ab. Ein Grundlagenformat darf größer sein als ein Tool-Workshop für Führungskräfte. Ein Vertriebsworkshop braucht andere Übungen als eine Schulung für Personalwesen, Assistenz, Kundenservice oder Controlling.

 

Konkretes KI-Seminar Empfohlene Gruppengröße Warum diese Größe sinnvoll ist
AI Literacy als Einstieg in das KI-Thema 12 bis 20 Personen gut geeignet für Grundlagen, gemeinsames Verständnis und erste Orientierung
KI-Trends & Anwendungen im Alltag 12 bis 20 Personen sinnvoll für Überblick, Einordnung und erste Anwendungsdiskussionen
KI-Tools für Führungskräfte 6 bis 12 Personen vertrauliche Strategiediskussionen und konkrete Führungsfragen möglich
ChatGPT für Entscheider 6 bis 12 Personen geeignet für Strategie, Bewertung, Verantwortung und Entscheidungslogik
KI für Recruiting und Personalwesen 8 bis 14 Personen praktische Arbeit an Stellenanzeigen, Kandidatenkommunikation und HR-Prozessen
Vertriebs- & Verkaufsoptimierung mit KI 8 bis 14 Personen direkte Übungen zu Recherche, Gesprächsvorbereitung und Kundenkommunikation
Künstliche Intelligenz im Kundenservice 10 bis 15 Personen gut für Fallarbeit, Antwortbausteine, Serviceprozesse und Eskalationslogik
KI für Assistenz & Office Management 8 bis 12 Personen starker Praxisbezug bei E-Mails, Protokollen, Terminen und Office-Routinen
KI in Datenanalyse und Controlling 8 bis 12 Personen intensive Arbeit an Auswertungen, Datenverständnis und Plausibilitätsprüfung
KI im Content Marketing 8 bis 14 Personen Übungen zu Themenplanung, Textqualität, Briefings und Content-Workflows
Online-Marketing mit ChatGPT & Co. 8 bis 14 Personen konkrete Anwendung in SEO, Kampagnen, Social Media und Content-Erstellung
Künstliche Intelligenz & New Work 10 bis 18 Personen geeignet für bereichsübergreifende Diskussionen zu Arbeitsweisen und Veränderung

 

Häufige Fragen zur Teilnehmendenzahl bei KI-Inhouse-Schulungen

Sind weniger Teilnehmende automatisch besser?

Nein, weniger Teilnehmende sind nicht automatisch besser; entscheidend ist die Passung zwischen Gruppengröße, Lernziel und Methodik.

Eine sehr kleine Gruppe kann intensiv arbeiten, aber ihr fehlen manchmal Perspektiven aus anderen Abteilungen. Eine mittelgroße Gruppe bringt mehr Austausch, braucht aber stärkere Moderation und klare Übungsstrukturen.

Für strategische KI-Workshops mit Führungskräften sind 6 bis 10 Personen oft sehr gut. Für abteilungsbezogene Schulungen sind 10 bis 15 Personen meist wirkungsvoller, weil mehrere Rollen, Aufgaben und Erfahrungen in die Diskussion einfließen.

 

Was passiert, wenn zu viele Personen teilnehmen?

Wenn zu viele Personen teilnehmen, sinkt meist der Anteil persönlicher Übungszeit und individueller Rückmeldung.

Teilnehmende können dann zwar zuhören und Impulse aufnehmen, aber sie kommen seltener dazu, eigene Prompts zu testen, Fehler zu besprechen oder spezifische Arbeitsfälle zu bearbeiten.

Bei KI-Schulungen ist das besonders relevant, weil praktische Kompetenz nicht allein durch Zuhören entsteht. Wer KI sinnvoll nutzen will, muss Ergebnisse vergleichen, nachschärfen, prüfen und Grenzen erkennen. Das benötigt Zeit pro Person oder pro Kleingruppe.

 

Kann eine KI-Schulung mit 20 oder mehr Teilnehmenden funktionieren?

Ja, eine KI-Schulung mit 20 oder mehr Teilnehmenden kann funktionieren, wenn sie stärker als Überblicks-, Impuls- oder Sensibilisierungsformat geplant wird.

Die Gruppe sollte dann nicht erwarten, dass jede Person dauerhaft individuell begleitet wird. Stattdessen bieten sich Breakout-Gruppen, gemeinsame Demonstrationen, kurze Praxisphasen und klare Ergebnisabfragen an.

Ein sinnvolles Modell ist ein zweistufiger Aufbau: Zuerst erhalten 20 bis 40 Personen einen gemeinsamen KI-Impuls. Danach folgen kleinere Vertiefungen für Führungskräfte, HR, Vertrieb, Assistenz, Marketing, Kundenservice oder Controlling.

 

Wie groß sollte eine Online-KI-Schulung sein?

Für eine interaktive Online-KI-Schulung sind meist 8 bis 12 Teilnehmende ideal; bei Vortragsformaten dürfen es mehr sein.

Online brauchen Teilnehmende mehr Struktur: klare Aufgaben, kurze Übungszeiten, Chat-Impulse, Bildschirmfreigaben und saubere Moderation. Je größer die Gruppe wird, desto schwieriger wird individuelle Begleitung.

Bei Online-Formaten mit Toolübungen sollte besonders genau geplant werden, welche Anwendungen genutzt werden dürfen, ob alle Teilnehmenden Zugriff haben und wie technische Rückfragen aufgefangen werden.

 

Wie viele Teilnehmende sind bei Führungskräfte-Schulungen sinnvoll?

Für KI-Schulungen mit Führungskräften sind meist 6 bis 12 Teilnehmende sinnvoll.

Führungskräfte sprechen nicht nur über Tools, sondern über Verantwortung, Strategie, Risiken, Kultur, Produktivität, Mitarbeitendenführung und mögliche Widerstände. Dafür braucht es einen geschützten und diskussionsfähigen Rahmen.

Geeignete Formate sind etwa KI-Tools für Führungskräfte, KI-Strategie für Entscheider und KI in der Unternehmensführung.

 

Wie viele Teilnehmende sind bei Tool-Schulungen sinnvoll?

Bei Tool-Schulungen sind 8 bis 12 Teilnehmende besonders sinnvoll, weil jede Person aktiv ausprobieren sollte.

Ob ChatGPT, Microsoft Copilot, Gemini, Midjourney oder andere KI-Anwendungen: Der Lerneffekt entsteht durch eigene Anwendung, nicht durch reine Demonstration.

In kleineren Gruppen können Teilnehmende unterschiedliche Prompts vergleichen, Fehler erkennen und direkt sehen, wie sich bessere Anweisungen auf die Qualität der Ergebnisse auswirken. Das gilt besonders für Einführung in ChatGPT, Bard, Midjourney und Text- und Bild-Erstellung durch kreative KI.

 

Wie viele Teilnehmende sind bei HR- und Recruiting-Schulungen sinnvoll?

Bei KI-Schulungen für HR und Recruiting sind 8 bis 14 Teilnehmende meist sinnvoll.

In diesem Bereich geht es häufig um sensible Fragen: Stellenanzeigen, Bewerbendenkommunikation, Vorauswahl, Fairness, Datenschutz, Rollenverantwortung und menschliche Entscheidungshoheit.

Die Inhouse-Schulung KI für Recruiting und Personalwesen profitiert deshalb von einer Gruppengröße, in der Fälle besprochen, Risiken reflektiert und konkrete Text- oder Prozessbeispiele bearbeitet werden können.

 

Wie viele Teilnehmende sind bei Vertriebs- und Kundenservice-Schulungen sinnvoll?

Für KI-Schulungen im Vertrieb oder Kundenservice sind 8 bis 15 Teilnehmende sinnvoll.

Der Nutzen entsteht hier oft durch konkrete Übungen: Kundenanfragen strukturieren, Gesprächsvorbereitung verbessern, Einwände sortieren, Serviceantworten prüfen oder Angebotskommunikation vorbereiten.

Passende Formate sind Vertriebs- & Verkaufsoptimierung mit KI und Künstliche Intelligenz im Kundenservice. Beide Themen brauchen Praxisnähe, weil die Qualität der KI-Nutzung direkt mit Sprache, Kontext und Ergebnisprüfung zusammenhängt.

 

Wie viele Teilnehmende sind bei Marketing- und Content-Schulungen sinnvoll?

Bei KI-Schulungen für Marketing, PR, Content und digitale Sichtbarkeit sind 8 bis 14 Teilnehmende sinnvoll.

In dieser Gruppengröße können Teams Themenideen, Briefings, Textentwürfe, Social-Media-Formate, SEO-Fragen und Qualitätskriterien gemeinsam bearbeiten.

Für solche Ziele eignen sich zum Beispiel KI im Content Marketing, Online-Marketing mit ChatGPT & Co., KI-gestützte Content-Strategien und KI-Strategien im Digitalmarketing.

 

Sollten verschiedene Abteilungen gemeinsam geschult werden?

Verschiedene Abteilungen können gemeinsam geschult werden, wenn ein gemeinsames Grundverständnis aufgebaut werden soll.

Für Grundlagen, AI Literacy und strategische Orientierung ist eine gemischte Gruppe oft wertvoll. Für konkrete Toolprozesse sind getrennte Vertiefungen nach Abteilung meist besser.

Ein gutes Modell ist: zuerst eine gemeinsame KI-Grundlage für alle relevanten Bereiche, danach Spezialmodule für HR, Vertrieb, Assistenz, Kundenservice, Marketing, Führung oder Controlling. Dadurch entsteht ein gemeinsamer Rahmen, ohne die praktischen Anforderungen der einzelnen Teams zu verwässern.

 

Sind homogene oder gemischte Gruppen besser?

Homogene Gruppen sind besser für konkrete Übungen; gemischte Gruppen sind besser für Orientierung, Austausch und gemeinsame Standards.

Ein HR-Team kann sehr konkret an Recruiting-Texten arbeiten. Eine gemischte Gruppe aus HR, Marketing, Vertrieb und Führung erkennt dagegen besser, wo KI bereichsübergreifend wirkt.

Für Organisationen mit ersten KI-Erfahrungen empfiehlt sich oft eine Kombination: ein gemischter Einstieg, anschließend rollenspezifische Vertiefungen und zum Abschluss eine gemeinsame Transferphase.

 

Wie plant man die Teilnehmendenzahl vor der Anfrage?

Vor der Anfrage sollte geklärt werden, ob die Schulung Orientierung, Anwendung, Strategie, Tooltraining oder Prozessverbesserung leisten soll.

Die wichtigste Frage lautet: Sollen die Teilnehmenden vor allem verstehen, diskutieren oder konkret üben? Daraus ergibt sich fast automatisch die passende Gruppengröße.

Für eine Anfrage an die Bildungsakademie am Rosental sind deshalb folgende Angaben hilfreich: gewünschtes Thema, Teilnehmendenzahl, Zielgruppe, Vorkenntnisse, bevorzugtes Format, eingesetzte Tools, Datenschutzrahmen und konkrete Ziele der Organisation.

 

Entscheidungshilfe: Welche Gruppengröße passt zu welchem Ziel?

Die folgende Orientierung hilft bei der schnellen Einordnung. Sie ersetzt kein Briefing, zeigt aber, wie sich Gruppengröße und Lernziel sinnvoll verbinden lassen.

  • 6 bis 10 Personen: geeignet für Führungskräfte, Strategie, vertrauliche Fragen, intensive Fallarbeit.
  • 8 bis 12 Personen: geeignet für Tooltraining, Prompting, Assistenz, Controlling, HR, konkrete Workflows.
  • 10 bis 15 Personen: geeignet für klassische KI-Inhouse-Schulungen mit Theorie, Übungen und Transfer.
  • 12 bis 18 Personen: geeignet für Abteilungen, Teams oder bereichsbezogene Grundlagenformate.
  • 20 bis 40 Personen: geeignet für Auftakte, Impulse, Sensibilisierung oder strategische Orientierung.
  • Mehr als 40 Personen: eher als Vortrag, Townhall oder Informationsformat, nicht als intensiver Workshop.

 

Praxisbeispiel: Zwei sinnvolle Modelle für Organisationen

Modell 1: Eine kompakte KI-Schulung für ein Team

Ein Team mit 10 bis 15 Personen erhält eine eintägige KI-Inhouse-Schulung mit Grundlagen, Toolübungen, Datenschutzsensibilisierung und konkreten Arbeitsfällen.

Dieses Modell eignet sich für Abteilungen, die gemeinsam starten möchten: Marketing, HR, Vertrieb, Kundenservice, Verwaltung, Assistenz oder interne Kommunikation.

Der Vorteil liegt in der gemeinsamen Lernerfahrung. Alle Teilnehmenden hören dieselben Grundlagen, testen ähnliche Aufgaben und entwickeln erste Standards. Nach dem Seminar kann das Team leichter entscheiden, welche KI-Anwendungen weiterverfolgt werden sollen.

 

Modell 2: Auftakt für viele, Vertiefung für wenige

Eine größere Gruppe erhält zunächst einen KI-Impuls; anschließend werden kleinere Vertiefungsgruppen mit 8 bis 12 Personen gebildet.

Dieses Modell eignet sich für Organisationen, die viele Mitarbeitende sensibilisieren möchten, aber nur bestimmte Rollen unmittelbar in die Anwendung bringen wollen.

Ein mögliches Vorgehen: 30 Personen besuchen eine zweistündige Einführung zu KI im Unternehmen. Danach folgen separate Vertiefungen für Führungskräfte, HR, Assistenz, Vertrieb und Content. So wird KI breit verständlich und gleichzeitig praktisch umsetzbar.

 

E-E-A-T: Fachliche Einordnung und belastbare Quellen

Die Frage nach der Gruppengröße ist keine reine Organisationsfrage, sondern eine Frage der Lernqualität, Anwendungssicherheit und Verantwortung im Umgang mit KI.

Der EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, nach bestem Vermögen ein ausreichendes Maß an AI Literacy bei Mitarbeitenden und anderen Personen sicherzustellen, die mit KI-Systemen arbeiten. Dabei sind technisches Wissen, Erfahrung, Ausbildung, Einsatzkontext und betroffene Personen zu berücksichtigen. Genau deshalb sollte eine KI-Schulung nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch und gruppenbezogen passend geplant werden.

Das NIST AI Risk Management Framework beschreibt vertrauenswürdige KI unter anderem über Zuverlässigkeit, Sicherheit, Transparenz, Erklärbarkeit, Datenschutz und Fairness. Diese Anforderungen lassen sich in Schulungen besser bearbeiten, wenn die Gruppe nicht zu groß ist und reale Anwendungsfälle diskutiert werden können. Die Datenschutzkonferenz und der European Data Protection Board liefern zusätzliche Orientierung für den verantwortlichen Umgang mit KI und personenbezogenen Daten.

 

Quellen und fachliche Bezugspunkte

 

Fazit: Die Gruppengröße muss zum Lernziel passen

Für KI-Inhouse-Schulungen sind 10 bis 15 Teilnehmende meist ideal; kleinere Gruppen sind besser für intensive Tool- und Strategiearbeit.

Die beste Teilnehmendenzahl hängt vom Ziel ab. Wer ein gemeinsames Grundverständnis schaffen möchte, kann mit 12 bis 20 Personen gut arbeiten. Wer konkrete Tools, Prompts, Workflows und sensible Anwendungsfälle trainieren möchte, sollte eher mit 8 bis 12 Personen planen. Für Führungskräfte, Entscheider und vertrauliche Strategiefragen sind 6 bis 12 Personen besonders geeignet.

Entscheidend ist, dass die Gruppengröße nicht zufällig entsteht. Sie sollte aus Zielgruppe, Lernziel, Methodik und gewünschtem Transfer abgeleitet werden. So wird eine KI-Schulung nicht nur informativ, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich nutzbar.

 

Weiterführende KI-Seminare und interne Orientierung

Eine Übersicht aller Formate finden Sie in der Rubrik KI-Kurse und KI-Seminare. Für einen strategischen Einstieg empfiehlt sich der Themen-Hub Künstliche Intelligenz im Unternehmen – Inhouse Schulungen. Besonders passende Seminarseiten sind AI Literacy, KI-Tools für Führungskräfte, ChatGPT für Entscheider, KI für Recruiting und Personalwesen, Vertriebs- und Verkaufsoptimierung mit KI, Künstliche Intelligenz im Kundenservice, KI für Assistenz & Office Management, KI in Datenanalyse und Controlling, KI im Content Marketing, Online-Marketing mit ChatGPT & Co., KI-gestützte Content-Strategien, Künstliche Intelligenz & New Work und Betriebsblindheit mit KI überwinden.

Weitere Antworten rund um KI-Schulungen finden Sie in der FAQ-Kategorie zu KI, AI und GEO. Praxisbeispiele finden Sie in der Case-Study-Rubrik zu KI-Schulungen, etwa zur praxisnahen Einführung von KI im Vertrieb.

 

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Autor: Fachlich verantwortet von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
Seit 2000 beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Team-Kommunikation und beruflicher Weiterbildung.
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Niki Wonafurt
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