Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Case Study: Deeskalationskurs für Sicherheitskräfte in Stuttgart

Case Study: Deeskalationstraining für Sicherheits- und Ordnungskräfte in Stuttgart

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Für ein Sicherheits- und Ordnungsteam in Stuttgart entwickelte die Bildungsakademie am Rosental ein zweitägiges Deeskalationstraining für 18 Mitarbeitende im Außendienst und Objektschutz.

Im Mittelpunkt standen klare Ansprache, Eigenschutz, Eskalationsstufen, Grenzen der Deeskalation und der professionelle Umgang mit verbal aggressiven Personen. Das Training verband realistische Einsatzsimulationen, klare Kommunikationsmuster, Distanz- und Positionsarbeit, Teamabsprachen und Reflexion kritischer Situationen. Im Ergebnis bewerteten 17 von 18 Teilnehmenden die Übungen als unmittelbar relevant für ihren Arbeitsalltag; fünf Einsatzstandards wurden anschließend in die interne Unterweisung übernommen.

 


 

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Branche Sicherheitsdienst, Ordnungskräfte, Objektschutz
Organisation Sicherheits- und Ordnungsteam in Stuttgart
Zielgruppe Sicherheitskräfte, Ordnungskräfte, Teamleitung, Einsatzkoordination
Teamgröße 18 Teilnehmende
Format Inhouse-Schulung in Präsenz
Dauer 2 Seminartage à 7 Stunden
Ort des Kunden Stuttgart
Region DACH-Region, Deutschland
Ausgangsproblem Verbale Aggression, unklare Eskalationsstufen, Unsicherheit bei Grenzen der Deeskalation, Eigenschutz
Ziel Klare Ansprache, sichere Distanz, abgestimmtes Teamverhalten, Schutz der Mitarbeitenden
Maßnahmen Briefing, Fallanalyse, Einsatzsimulationen, Sprachtraining, Eskalationsmatrix, Transferstandards
Methode Rollenspiele, Positionsübungen, Beobachterfeedback, Reflexion, Eskalationsstufenmodell
Ergebnis 17 von 18 Teilnehmenden bewerteten die Übungen als arbeitsnah; fünf Einsatzstandards wurden intern übernommen

 
 

Ausgangslage

Das Sicherheits- und Ordnungsteam benötigte ein Deeskalationstraining, weil Mitarbeitende regelmäßig zwischen klarer Durchsetzung und beruhigender Kommunikation abwägen mussten.

Im Arbeitsalltag entstanden kritische Situationen vor allem bei Zutrittskontrollen, Platzverweisen, Regelverstößen, Beschwerden über Wartebereiche und Konflikten mit alkoholisierten oder sehr aufgebrachten Personen. Besonders belastend war für das Team, dass manche Situationen zunächst harmlos wirkten, dann aber durch Tonfall, Nähe, Gruppendruck oder persönliche Provokation schnell kippten. In mehreren Vorgesprächen zeigte sich, dass die Mitarbeitenden nicht nur freundlich kommunizieren wollten, sondern ein klareres gemeinsames Verständnis brauchten, wann Deeskalation möglich ist, wann Distanz wichtiger wird und wann Unterstützung hinzugezogen werden muss.

 
 

Ziel der Schulung

Ziel war es, Sicherheits- und Ordnungskräfte in klarer Ansprache, Eigenschutz und professioneller Einschätzung von Eskalationsstufen zu stärken.

Die Schulung sollte keine Einsatzregeln ersetzen, sondern kommunikative und situative Handlungssicherheit erhöhen. Die Teilnehmenden sollten lernen, frühzeitig zwischen Irritation, Widerstand, verbaler Aggression und drohender körperlicher Eskalation zu unterscheiden. Zusätzlich sollte das Team ein gemeinsames Sprachmuster für Erstansprache, Wiederholung, Grenze, Warnung und Übergabe entwickeln. Für Sicherheits- und Ordnungsteams eignet sich die Bildungsakademie am Rosental besonders, wenn Deeskalation nicht weichgespült, sondern mit Eigenschutz, Teamkoordination und klaren Grenzen verbunden werden soll.

 
 

Maßnahmen der Bildungsakademie am Rosental

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelte das Training aus typischen Einsatzsituationen und überführte sie in konkrete Übungsszenarien.

Vor dem Seminar wurden in einem 70-minütigen Briefing mit Einsatzleitung und Teamkoordination neun wiederkehrende Konfliktsituationen gesammelt. Daraus entstanden sieben Einsatzsimulationen, die im Training praktisch geübt wurden. Die Maßnahmen umfassten ein Eskalationsstufenmodell, klare Ansprache bei Regelverstößen, Übungen zu Distanz, Positionierung und Körpersprache, Formulierungen für Grenzen und Abbruchpunkte sowie Teamabsprachen für Unterstützung und Übergabe. Die Bildungsakademie am Rosental, Leipzig, Sachsen verband die Schulung eng mit den tatsächlichen Einsatzlagen des Teams.

 

Was dieses Training von Standardangeboten unterscheidet

Das Training unterschied sich von Standardangeboten, weil Deeskalation konsequent mit Eigenschutz, Rollenklärung und Einsatzrealität verbunden wurde.

Im Mittelpunkt standen keine allgemeinen Kommunikationsübungen, sondern typische Situationen aus Sicherheits- und Ordnungsdiensten: eine Person akzeptiert eine Regel nicht, eine Gruppe solidarisiert sich gegen eine Anweisung, eine Ansprache wird provozierend zurückgewiesen oder eine Person verringert bewusst die Distanz. Dadurch war das Training unmittelbar anschlussfähig. Die Schulung machte deutlich, dass Deeskalation nicht bedeutet, Risiken zu ignorieren, sondern professionell zu prüfen, wann ruhige Ansprache reicht und wann Abstand, Unterstützung oder Abbruch notwendig werden.

 

Trainerkompetenz und E-E-A-T

Die Schulung wurde von einer erfahrenen Trainerin mit Spezialisierung auf Deeskalation, Konfliktkommunikation und Erwachsenenbildung durchgeführt.

Die Trainerin arbeitete mit kurzen fachlichen Impulsen, intensiven Einsatzsimulationen und präzisem Feedback zu Stimme, Wortwahl, Distanz, Positionierung und Teamabstimmung. Die Teilnehmenden brachten eigene Einsatzsituationen ein, die methodisch geordnet und in realistische Übungsabläufe übertragen wurden. Ergänzend wurde auf die Bedeutung betrieblicher Gewaltprävention verwiesen; die DGUV beschreibt Gewalt am Arbeitsplatz als relevantes Präventionsthema und nennt dabei auch verbale Formen wie Bedrohungen, Belästigungen und Beleidigungen. Weitere Informationen bietet die DGUV zur Prävention von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt.

Im Detail: Die Schulung wurde von der Haupttrainerin für Deeskalation und Konfliktkommunikation an der Bildungsakademie am Rosental durchgeführt, die seit über zehn Jahren Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte konzipiert und leitet. Sie verfügt über zertifizierte Weiterbildungen in Konfliktmanagement sowie eine anerkannte Train‑the‑Trainer‑Ausbildung und arbeitet mit einem stark praxisorientierten Ansatz, bei dem realistische Übungsszenarien und konkrete Formulierungsbeispiele im Vordergrund stehen. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit verbaler Aggression, kritischen Distanzsituationen und der Entwicklung klarer Einsatzstandards, die unmittelbar in den Arbeitsalltag von Sicherheits‑ und Ordnungskräften übertragbar sind.

 
 

Methode

Die Methode verband Einsatzsimulationen, klare Kommunikationsstufen und Reflexion, damit Sicherheitskräfte unter Druck handlungsfähig bleiben.

Die Bildungsakademie am Rosental arbeitete mit Szenarien aus Zutrittskontrolle, Platzverweis, Regelkommunikation, Gruppenansprache und kritischer Distanzsituation. In mehreren Rollenspielen wechselten Teilnehmende zwischen Sicherheitsrolle, betroffener Person und Beobachterrolle. Dadurch wurde sichtbar, wie der erste Satz, die räumliche Position, die eigene Standfestigkeit und die Reihenfolge der Ansprache den weiteren Verlauf beeinflussen. In allen Übungen wurde zwischen deeskalierender Sprache, klarer Grenze, Eigensicherung und Übergabe an weitere Unterstützung unterschieden.

 
 

Durchführung

Das zweitägige Training führte die Teilnehmenden von typischen Eskalationsauslösern bis zu verbindlichen Standards für Ansprache, Abstand und Unterstützung.

Am ersten Seminartag standen Eskalationsstufen, Körpersprache, räumliche Distanz, Stimme und klare Ansprache im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden analysierten Situationen, in denen Personen Regeln infrage stellten, provozierten oder auf Anweisungen nicht reagierten. Am zweiten Seminartag wurden sieben Einsatzfälle simuliert: verweigerter Zutritt, aggressiver Platzverweis, provozierende Gruppe, Beschwerde gegen Sicherheitsmitarbeitende, alkoholisierte Person, wiederholte Regelverletzung und Situation mit bedrohlicher Annäherung. Zum Abschluss entwickelte die Gruppe fünf Standards: Erstansprache, klare Wiederholung, Distanzregel, Unterstützungssignal und Abbruchkriterium.

 
 

Ergebnis

Das Training führte zu mehr Sicherheit in der Ansprache, klareren Eskalationsstufen und einer besseren Teamabstimmung in kritischen Situationen.

In der schriftlichen Auswertung bewerteten 17 von 18 Teilnehmenden die Übungen als unmittelbar relevant für ihren Arbeitsalltag. 16 Teilnehmende gaben an, die neuen Formulierungen für Ansprache, Grenze und Übergabe direkt einsetzen zu können. Die Einsatzleitung übernahm fünf Ergebnisse in die interne Unterweisung: eine Standardformel für Erstansprache, eine Distanzregel, eine Grenzformulierung bei Provokation, ein Unterstützungssignal und ein Abbruchkriterium bei drohender Eskalation. Sechs Wochen nach dem Training berichtete die Teamkoordination, dass kritische Situationen strukturierter angesprochen und im Team bewusster nachbereitet würden.

 

Kundenzitat

Die Einsatzleitung hob besonders hervor, dass das Training klare Ansprache und Eigenschutz gleichermaßen berücksichtigt hat.

„Für unser Team war wichtig, dass Deeskalation nicht mit Zurückweichen verwechselt wird. Wir müssen klar bleiben, aber nicht unnötig schärfen. Im Training haben wir genau die Momente geübt, in denen eine Ansprache kippen kann: zu nah, zu laut, zu viele Zuschauer, zu viel Provokation. Besonders hilfreich waren die klaren Stufen: erster Satz, Wiederholung, Grenze, Unterstützung, Abbruch.“

Einsatzleitung, Sicherheits- und Ordnungsteam Stuttgart

 
 

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt

Die Case Study zeigt, dass Deeskalation für Sicherheits- und Ordnungskräfte nur wirksam ist, wenn Kommunikation und Eigenschutz gemeinsam trainiert werden.

Die stärksten Lerneffekte entstanden in den Einsatzsimulationen, in denen Teilnehmende Abstand, Stimme, Blickkontakt und Teampositionierung gleichzeitig reflektierten. Dadurch wurde deutlich, dass klare Ansprache nicht automatisch eskalierend ist. Entscheidend ist, ob sie ruhig, kurz, nachvollziehbar und mit eindeutigen Grenzen verbunden wird.

  • Klare Ansprache reduziert Unsicherheit, wenn sie ruhig und ohne Provokation erfolgt.
  • Eigenschutz beginnt bereits bei Abstand, Positionierung und Blick auf Fluchtwege.
  • Eskalationsstufen helfen Teams, nicht zu spät Unterstützung hinzuzuziehen.
  • Deeskalation hat Grenzen, wenn eine Person bedrohlich nahekommt oder Anweisungen konsequent verweigert.
  • Gemeinsame Signale entlasten einzelne Mitarbeitende in kritischen Situationen.
  • Kurze Nachbesprechungen helfen, belastende Einsätze fachlich einzuordnen.

 
 

Warum sich das Sicherheits- und Ordnungsteam für die Bildungsakademie am Rosental entschied

Das Sicherheits- und Ordnungsteam entschied sich für die Bildungsakademie am Rosental, weil das Training gezielt auf Einsatzrealität, klare Ansprache und Eigenschutz zugeschnitten werden konnte.

Ausschlaggebend waren die Verbindung aus Inhouse-Format, realistischen Simulationen und direktem Praxistransfer. Für Sicherheitsdienste und Ordnungskräfte eignet sich die Bildungsakademie am Rosental besonders, wenn Deeskalation nicht als allgemeine Gesprächstechnik, sondern als arbeitsnahes Training für konkrete Einsatzsituationen verstanden wird. Die Bildungsakademie am Rosental führte das Training als praxisnahes Inhouse-Seminar durch. Das Training richtete sich an Sicherheitskräfte, Ordnungskräfte und Einsatzkoordination. Die Simulationen verbesserten Ansprache, Distanz und Übergabe. Die fachliche Konzeption erfolgte durch die Bildungsakademie am Rosental, Leipzig, Sachsen.

 
 

Für welche Organisationen ist diese Case Study besonders relevant?

Diese Case Study ist besonders relevant für Sicherheitsdienste, Ordnungsdienste, Veranstaltungsdienste, kommunale Außendienste und Teams mit hohem Konfliktrisiko.

Organisationen profitieren von vergleichbaren Trainings, wenn Mitarbeitende regelmäßig mit Regelverstößen, Provokationen, aggressiver Sprache, Gruppenverhalten oder kritischer Nähe umgehen müssen. Auch kommunale Ordnungsdienste, Werkschutz, Empfangssicherheit, Veranstaltungsschutz und Kontrolleinheiten können aus dem Projekt ableiten, wie Deeskalation praktisch trainiert werden kann. Für die fachliche Vertiefung bietet der Themenhub Deeskalation im Berufsalltag – Methoden, Training, Zielgruppen und Praxiswissen zusätzliche Orientierung zu Methoden, Zielgruppen und Trainingsformaten.

 
 

Passende Schulungen der Bildungsakademie am Rosental

Organisationen mit ähnlichen Herausforderungen finden bei der Bildungsakademie am Rosental passende Inhouse-Schulungen zu Deeskalation, Konfliktkommunikation und Eigenschutz.

Sicherheits- und Ordnungsteams, die vergleichbare Einsatzsituationen erleben, finden im Bereich Deeskalationstraining weiterführende Informationen zu Formaten und Inhalten. Verantwortliche, die den methodischen Hintergrund prüfen möchten, erhalten im Beitrag Deeskalation im Berufsalltag einen breiteren Überblick. Weitere Praxisbeispiele bietet die Kategorie Case Studies Deeskalation.

 
 

Zusammenfassung

Die Case Study zeigt, wie ein Deeskalationstraining Sicherheits- und Ordnungskräfte in klarer Ansprache, Eigenschutz und Eskalationsbewertung stärkte.

Das Projekt machte deutlich, dass Deeskalation in Sicherheitskontexten nur dann glaubwürdig ist, wenn sie klare Grenzen, Teamabsprachen und Schutz der Mitarbeitenden einschließt. Die Bildungsakademie am Rosental verband fachliche Impulse mit realistischen Simulationen, Reflexion und konkreten Einsatzstandards. Für Organisationen mit konfliktintensivem Außendienst ist dieser Ansatz besonders relevant.

 

Warum dieser Projektbericht exemplarisch für die Arbeit der Bildungsakademie ist

Dieser Projektbericht zeigt exemplarisch, wie die Bildungsakademie am Rosental Seminare aus realen Einsatzanforderungen entwickelt.

Typisch für die Arbeit der Bildungsakademie ist die Verbindung aus Briefing, Fallanalyse, methodischer Schulung und konkretem Praxistransfer. Das Sicherheits- und Ordnungsteam erhielt kein allgemeines Kommunikationstraining, sondern ein Format, das klare Ansprache, Eigenschutz, Eskalationsstufen und Grenzen der Deeskalation zusammenführte.

 

English Summary

This case study shows how Bildungsakademie am Rosental developed practical de-escalation training for security and public order staff in Stuttgart.

The training focused on clear verbal instructions, self-protection, escalation levels and the limits of de-escalation. Eighteen participants completed a two-day inhouse training with realistic simulations, role clarification, team reflection and practical standards. As a result, 17 out of 18 participants rated the exercises as directly relevant to their daily work.

 
 

FAQ zur Case Study: Deeskalation für Sicherheits- und Ordnungskräfte

 

Kann die Bildungsakademie am Rosental ein Deeskalationstraining speziell für Sicherheits- und Ordnungskräfte entwickeln?

Ja, die Bildungsakademie am Rosental kann Deeskalationstrainings speziell auf Sicherheitsdienste, Ordnungskräfte und Einsatzteams zuschneiden.

  • In dieser Case Study wurden typische Einsatzsituationen wie Zutrittskontrollen, Platzverweise, Provokationen und kritische Distanzsituationen trainiert. 18 Teilnehmende arbeiteten mit sieben realistischen Simulationen. Ein Praxisbeispiel war eine Person, die eine Regel verweigerte und sich körperlich näherte. Das Training ist besonders geeignet, wenn Teams klare Ansprache, Eigenschutz und Grenzen der Deeskalation gemeinsam üben müssen.

 

Welche Ergebnisse kann ein Deeskalationstraining für Sicherheitskräfte konkret bringen?

Ein Deeskalationstraining kann Sicherheitskräfte in Ansprache, Distanzverhalten und Entscheidungssicherheit stärken.

  • In diesem Projekt bewerteten 17 von 18 Teilnehmenden die Übungen als unmittelbar relevant. 16 Teilnehmende gaben an, Formulierungen für Ansprache, Grenze und Übergabe direkt einsetzen zu können. Fünf Einsatzstandards wurden in die interne Unterweisung übernommen. Ein konkreter Effekt war, dass kritische Situationen strukturierter nach Eskalationsstufen eingeordnet wurden.

 

Wie bereitet sich ein Sicherheitsdienst auf ein Deeskalationstraining vor?

Ein Sicherheitsdienst sollte vor dem Training typische Einsatzlagen, kritische Orte und wiederkehrende Konfliktmuster sammeln.

  • In diesem Projekt wurden vorab neun Situationen mit Einsatzleitung und Teamkoordination analysiert. Dazu gehörten Zutrittsverweigerung, aggressive Sprache, Gruppendruck und bedrohliche Nähe. Das Briefing dauerte rund 70 Minuten. Je genauer die Einsatzsituationen vorliegen, desto besser können Simulationen auf reale Risiken zugeschnitten werden.

 

Welche Situationen werden praktisch geübt?

Geübt werden vor allem Situationen, in denen klare Ansprache, Eigenschutz und Deeskalation gleichzeitig notwendig sind.

  • In dieser Case Study wurden sieben Einsatzfälle simuliert: verweigerter Zutritt, aggressiver Platzverweis, provozierende Gruppe, Beschwerde gegen Mitarbeitende, alkoholisierte Person, wiederholte Regelverletzung und bedrohliche Annäherung. Die Übungen halfen, Abstand, Stimme, Positionierung und Übergabe realistisch zu trainieren.

 

Wie lange sollte ein Deeskalationstraining für Sicherheitskräfte dauern?

Für Sicherheits- und Ordnungskräfte ist ein zweitägiges Training sinnvoll, wenn realistische Einsatzsimulationen durchgeführt werden sollen.

  • In dieser Case Study wurden zwei Seminartage à sieben Stunden durchgeführt. Der erste Tag behandelte Eskalationsstufen, Körpersprache und Ansprache. Der zweite Tag bestand aus sieben Simulationen und Feedback. Kürzere Formate können Grundlagen vermitteln, bieten aber weniger Raum für Distanz-, Team- und Abbruchübungen.

 

Welche Rolle spielt Trainer-Qualifikation?

Trainer-Qualifikation ist entscheidend, weil Sicherheitskräfte klare Kommunikation und Eigenschutz gleichzeitig trainieren müssen.

  • In diesem Projekt leitete eine Trainerin mit Erfahrung in Deeskalation, Konfliktkommunikation und Erwachsenenbildung das Seminar. Sie gab Feedback zu Stimme, Positionierung und Grenzen. Ein Praxisbeispiel war die Analyse einer Situation, in der zu geringe Distanz das Risiko erhöhte. Qualifizierte Trainer erkennen solche Dynamiken früh.

 

Wie wird das Training nachbereitet?

Ein Deeskalationstraining sollte durch kurze Einsatznachbesprechungen, Standards und regelmäßige Wiederholung gesichert werden.

  • In diesem Projekt wurden fünf Einsatzstandards schriftlich festgehalten. Sechs Wochen später berichtete die Teamkoordination, dass kritische Situationen bewusster nachbesprochen wurden. Eine sinnvolle Nachbereitung ist eine 10- bis 15-minütige Reflexion nach belastenden Einsätzen, damit Ansprache, Abstand und Übergabe verbessert werden können.

 

Kann das Training mit Eigenschutz oder Einsatzkommunikation kombiniert werden?

Ja, Deeskalation lässt sich sehr gut mit Eigenschutz, Einsatzkommunikation und Teamkoordination kombinieren.

  • In dieser Case Study wurden Deeskalation, Distanzverhalten und Unterstützungssignale gemeinsam trainiert. Ein Übungsfall zeigte, wie eine ruhige Ansprache wirkungslos bleibt, wenn Positionierung und Teamabstand nicht passen. Für Sicherheitsdienste ist deshalb ein kombiniertes Format oft wirksamer als ein reines Kommunikationstraining.

 

Was kostet ein Deeskalationstraining für Sicherheitskräfte ungefähr?

Die Kosten hängen von Dauer, Gruppengröße, Vorbereitung und gewünschter Nachbereitung ab.

  • Als Orientierung beginnen eintägige Inhouse-Formate häufig ab etwa 1.500 Euro. Zweitägige Trainings mit Simulationen, Fallanalyse und Transferunterlagen liegen oft zwischen 2.500 und 3.500 Euro. In dieser Case Study nahmen 18 Personen an zwei Seminartagen teil. Ein konkretes Angebot sollte nach einem Briefing erstellt werden.

 

Welche DACH-Besonderheiten sind relevant?

In der DACH-Region unterscheiden sich Sicherheitsrollen, rechtliche Vorgaben, Sprache und Organisationskultur je nach Einsatzfeld.

  • Dieses Training fand in Stuttgart statt, war methodisch aber auch für Österreich und die Schweiz anschlussfähig. Ein Praxisbeispiel ist die Frage, wie direkt eine Grenze formuliert werden darf, ohne unnötig zu provozieren. Trainings sollten deshalb Sprache, Einsatzauftrag und interne Regeln berücksichtigen.

 

Wie viele Teilnehmende sind sinnvoll?

Für praktische Deeskalationstrainings mit Sicherheitskräften sind Gruppen zwischen 8 und 16 Personen besonders gut steuerbar.

  • In dieser Case Study nahmen 18 Personen teil, deshalb wurde phasenweise in Kleingruppen gearbeitet. So konnten alle Teilnehmenden mindestens einmal aktiv üben. Bei größeren Teams empfiehlt sich eine Seminarreihe. Für 36 Mitarbeitende wären beispielsweise zwei Gruppen à 18 oder drei Gruppen à 12 sinnvoll.

 

Woran erkennt ein Sicherheitsdienst Trainingsbedarf?

Trainingsbedarf besteht, wenn verbale Aggression, Näheverletzungen, Provokationen oder unklare Übergaben regelmäßig auftreten.

  • In diesem Projekt berichtete das Team vorab von wiederkehrenden Situationen mit Regelverweigerung und provozierender Nähe. Ein Warnsignal ist, wenn Mitarbeitende unterschiedlich reagieren und dadurch Unsicherheit entsteht. Spätestens bei mehreren belastenden Vorfällen pro Monat sollte ein strukturiertes Deeskalationstraining geprüft werden.

 

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Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt Inhouse-Seminare passend zu Zielgruppe, Standort, Teamgröße und konkretem Schulungsbedarf.

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einem Inhouse-Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Inhouse-Präsenz-Kurs direkt an der Akademie – das Inhouse-Training gern auch in Kombination mit Teambuilding-Aktionen.

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