Newsletter Marketing: Wir kennen sie alle, die tägliche Newsletter-Flut in unserem Posteingang. Immer weniger Mails werden gelesen oder überhaupt erst geöffnet. Wir zeigen Ihnen in unseren Seminaeren, Workshops, Schulungen und Kursen, wie Sie einen erfolgreichen Newsletter erstellen, mit dem Sie Ihre Zielgruppe wirklich begeistern.


Im Seminar lernen: Mit Newsletter Marketing Leser begeistern

 

Was ist ein Newsletter? Was ist Newsletter Marketing?

Das Wort Newsletter kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Rundschreiben. Ein Newsletter enthält in der Regel Neuigkeiten über den Absender. Er ist meist kostenlos und wird per E-Mail an eine bestimmte Gruppe von Abonnenten gesendet. Dafür müssen sich die Empfänger zunächst anmelden. Setzen Unternehmen Rundschreiben mit dem Ziel der Werbung ein, so spricht man von Newsletter Marketing, einem Teilbereich des E-Mail Marketings.

 

Inhouse Schulung: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Newsletter

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Schritte für ein gelungenes Rundschreiben. Planen Sie für die Vorbereitung der ersten Ausgabe mehrere Wochen ein. Denn wer erst kurz vor dem Versand beginnt, wird mit seiner Maßnahme keinen großen Erfolg haben.

 

E-Mail Marketing Workshop: Zuerst Strategie festlegen

Legen Sie zunächst fest, welches Ziel Sie mit Ihrem Newsletter verfolgen. Möchten Sie Ihre Marke bekannter machen? Oder wollen Sie Ihre Kunden binden und neue gewinnen? Legen Sie dabei messbare Ziele fest, die Sie nach dem Versand prüfen können. Bestimmen Sie als nächstes, wen Sie ansprechen möchten. Im Grunde genommen können Rundschreiben sowohl interne Zielgruppen, zum Beispiel Mitarbeiter, als auch externe Zielgruppen, wie beispielsweise Kunden, adressieren. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Einsatz von Newslettern im Marketing. Der Fokus liegt daher in diesem Beitrag auf den aktuellen und potentiellen Kunden. Anschließend sollten Sie sich über den Inhalt Gedanken machen. Dafür können Sie zunächst die Angebote Ihrer Wettbewerber ansehen. Weiterhin bietet sich eine Umfrage unter Ihren Kunden an. Somit finden Sie schnell heraus, wofür sich Ihre Zielgruppe interessiert. Nur mit spannenden Themen können Sie Ihre Leser wirklich überzeugen.

Beispielsweise kommen folgende Themen für Newsletter Marketing infrage:

  • Neuigkeiten aus dem Unternehmen
  • Branchen-News
  • Vorstellung von Experten
  • Produktneuheiten
  • Exklusive Aktionen für Kunden und Abonnenten

Sobald Sie das Ziel, die Zielgruppe und die Inhalte bestimmt haben, sollten Sie sich Gedanken über Versandhäufigkeit und -zeitpunkt machen. Wie oft Sie einen Newsletter verschicken, hängt von vielen Faktoren ab. Einerseits sollten Sie genügend Zeit einplanen. Andererseits brauchen Sie ausreichend Themen, um jede Ausgabe abwechslungsreich zu gestalten. Bei der Wahl des Zeitpunktes ist entscheidend, ob Sie private oder geschäftliche Kunden ansprechen. Geschäftskunden erreichen Sie am besten bei der Arbeit. Wählen Sie daher in jedem Fall einen Wochentag und versenden Sie Ihre Mails am Vor- oder Nachmittag. Privatkunden erreichen Sie hingegen eher in Ihrer Freizeit, also am Abend oder am Wochenende.

 

Workshop: Newsletter Marketing Software und Newsletter Tools

Steht Ihre Strategie, sollten Sie sich im nächsten Schritt um die Software kümmern. Entscheiden Sie zuerst, ob Sie dafür Geld ausgeben wollen. Inzwischen gibt es viele kostenlose Programme für die Erstellung und den Versand von Newslettern. Besonders beliebt sind die Anbieter MailChimp und Newsletter2Go. Informieren Sie sich vor der Entscheidung genau über die Anbieter. Vergleichen Sie dabei die angebotenen Leistungen. Achten Sie auch auf die Nutzung der Adressdaten. Einen guten Überblick über die besten kostenlosen Anbieter finden Sie bei EmailToolTester.

 

Newsletter Inhouse Schulung: Template und Design gestalten

Nachdem Sie die Programme beschafft haben, können Sie das Design festlegen. Orientieren Sie sich dabei auf jeden Fall an Ihrem Corporate Design. Binden Sie auch Ihr Logo ein. Zudem sollte der Name des Absenders Ihren Markennamen enthalten. Somit stellen Sie sicher, dass die Leser den Absender sofort erkennen. Im Anschluss können Sie den weiteren Aufbau der Mail festlegen. Mit einem spannenden Betreff und Header können Sie zudem die Neugier des Lesers wecken. Die Fußzeile muss die rechtlichen Angaben und einen Link enthalten, über den sich die Abonnenten abmelden können. Ihren Inhalt fügen Sie dann in den Hauptteil ein.

Diese Elemente dürfen im Hauptteil auf keinen Fall fehlen:

  • Persönliche Anrede
  • Text
  • Bilder
  • Links
  • Call-To-Action

Achten Sie beim Newsletter Marketing auf ein ausgewogenes Verhältnis von Bild und Text. Auch Links und Buttons sind wichtig, um die Leser auf Ihre Webseite zu locken. Halten Sie das Rundschreiben dabei so kurz wie möglich. Dadurch bleibt die Mail übersichtlich. Sollte Ihre Vorlage dennoch länger werden, können Sie ein kleines Inhaltsverzeichnis einrichten. Damit erleichtern Sie dem Leser die Navigation. Bedenken Sie auch, dass viele ihre Mails inzwischen unterwegs abrufen. Legen Sie daher auch eine mobile Version an.

 

Schreib-Kurs Newsletter: Inhalte erstellen lernen

Nun gilt es, die Vorlage mit Inhalten zu füllen. Denken Sie dabei immer an Ihre Zielgruppe. Bieten Sie Ihren Lesern in jeder Ausgabe nützliche Inhalte. Orientieren Sie sich immer an den Themen, die Sie in der Strategie festgelegt haben. Am besten verbinden Sie Ihre Social Media Auftritte und Ihre Webseite mit dem Newsletter. So wird Ihre Marke besser wiedererkannt. Achten Sie zudem auf Ihren Ausdruck und verwenden Sie keine Fremdwörter. Passen Sie sich sprachlich den Lesern an.

 

Wie gewinnt man Newsletter Leser? (Workshop)

Haben Sie die erste Ausgabe Ihres Rundschreibens erstellt, sorgen Sie dafür, dass sich Interessenten anmelden. Binden Sie hierfür ein Anmeldeformular in Ihre Webseite ein. Geben Sie darin an, worüber Sie im Newsletter informieren und wie häufig Sie ihn versenden. Machen Sie auch deutlich, wie Sie die Daten Ihrer Leser verarbeiten. Zudem sollte das Formular die rechtlichen Vorgaben erfüllen. Jeder Abonnent muss deshalb den AGBs und einer statistischen Auswertung zustimmen. Geben Sie auch an, wie die Leser ihre Anmeldung widerrufen können. Nach der Eingabe der Mail-Adresse sollten Sie jedem Abonnenten einen Link zur Bestätigung senden. Erst nachdem er seine Anmeldung erneut bestätigt hat, dürfen Sie seine Adresse nutzen. Außerdem müssen Sie auf Ihrer Webseite ein Formular anbieten, über das sich die Abonnenten wieder vom Newsletter abmelden können. Kaufen Sie auf keinen Fall Adressen! Auch wenn sich zunächst nur wenige Personen anmelden. Schließlich wollen Sie Menschen erreichen, die Ihr Angebot tatsächlich interessiert.

Alles, was Sie sonst noch über die Anmeldung wissen müssen, erfahren Sie in diesem Video:

Sobald Sie alle Bedingungen erfüllt haben, können Sie Ihr Rundschreiben bewerben. Informieren Sie auf Ihrer Webseite und in den sozialen Medien über Ihr neues Angebot. Sofern Sie Produkte oder Services verkaufen, können Sie auch bei der Bestellung auf den Newsletter hinweisen. Oder Sie setzen auf die Kombination mit Rabatt-Aktionen. Damit erhöhen Sie nämlich auch den Verkauf Ihrer Produkte.

 

Schulung: Newsletter versenden und auswerten

Die erste Ausgabe steht und viele Leser haben sich bereits für Ihren Newsletter angemeldet? Dann ist es an der Zeit, den Versand vorzubereiten. Planen Sie dafür genügend Zeit ein. Senden Sie zuerst eine Test-Mail. Prüfen Sie, ob darin alles wie gewünscht dargestellt wird. Denken Sie auch daran, die Mail auf mehreren Geräten zu testen. Haben Sie keine Fehler mehr entdeckt, senden Sie auch einen Test an einen Kollegen. Denn auch hier gilt: Vier Augen sehen mehr als zwei. Erst dann können Sie den Versand starten.

 

Lernen: Wirkung vom Newsletter messen und verbessern

Wie erfolgreich Ihr Newsletter wirklich ist, können Sie nach dem Versand prüfen. Nutzen Sie dafür diese drei Kennzahlen:

  • Öffnungsrate
  • Klickrate
  • Conversionrate

Die Öffnungsrate zeigt, wie viele Empfänger Ihre Mail geöffnet haben. Die Klick- und Conversionrate geben hingegen Hinweise auf die Interaktion. Die Klickrate sagt aus, wie viele Leser mindestens einen Link in der Mail geöffnet haben. Die Conversionrate gibt dagegen an, wie viele Leser einen Link aufgerufen und die gewünschte Aktion auf der Zielseite ausgeführt haben. Bei einem Link zum Online-Shop können Sie so sehen, inwiefern der Newsletter zum Kauf geführt hat. Sind Sie mit Ihren Kennzahlen nicht zufrieden, sollten Sie die Ursachen finden. Auch viele Abmeldungen deuten darauf hin, dass Ihr Angebot nicht überzeugt. Führen Sie Umfragen durch und finden Sie heraus, wie Sie Ihren Newsletter verbessern können. Sammeln Sie das Feedback und passen Sie Ihr Angebot an.

Um den Geschmack Ihrer Leser auch wirklich zu treffen, bieten sich A/B-Tests an. Dabei senden Sie zwei Varianten einer Mail an verschiedene Empfänger. In Ihrer Mail ändern Sie je ein Merkmal, zum Beispiel den Betreff. Die Version, die öfter geöffnet wird, gefällt der Zielgruppe besser. Vergessen Sie nicht, immer wieder neue Leser zu gewinnen. Machen Sie deshalb regelmäßig auf Ihr Angebot aufmerksam.

 

Seminar & Workshop: So werden Sie inhouse zum Newsletter Marketing Experten

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