Die Kopfhörer sind auf, die Aufgabe erfordert volle Konzentration – und trotzdem steht plötzlich eine Kollegin mit einer „kurzen Frage“ am Schreibtisch. Ständige Unterbrechungen durch Kolleginnen und Kollegen kosten nicht nur Zeit, sondern erzeugen auf Dauer stillen Frust auf beiden Seiten. Dieser Kurs vermittelt Mitarbeitenden und Teams praxistaugliche Strategien, um konzentriert zu arbeiten, ohne unhöflich zu wirken – und ohne dass daraus handfeste Konflikte im Team entstehen.
Das Training vermittelt, wie sichtbare Signale für Nicht-Erreichbarkeit gesetzt, Unterbrechungen höflich, aber bestimmt umgelenkt und feste Fokuszeiten im Team vereinbart werden. Teilnehmende lernen, sich abzugrenzen, ohne dass Kolleginnen und Kollegen sich zurückgewiesen fühlen.
Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Teams unter ständigen Unterbrechungen im Großraumbüro oder hybriden Arbeitsalltag leiden. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Der Kurs „Geschafft! Konzentriert arbeiten – ohne Ablenkung durch Kollegen“ vermittelt praxisnahe Strategien für sichtbare Signale, das höfliche Umlenken von Unterbrechungen und feste, gemeinsam vereinbarte Fokuszeiten. Er stärkt Mitarbeitende und Teams darin, sich abzugrenzen, ohne die Zusammenarbeit zu belasten – entlang des hauseigenen BARO-Fokus-Modells.
Ihr Kurs „Geschafft! Konzentriert arbeiten – ohne Ablenkung durch Kollegen“ – sprechen Sie uns an!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für verteilte Teams oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Nein sagen & Grenzen setzen, Endlich eigene Prioritäten setzen im Projekt, Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.
Worum es in diesem Kurs geht
Großraumbüros, offene Teamstrukturen und die ständige Erreichbarkeit über Chat-Tools haben die Zahl täglicher Unterbrechungen deutlich erhöht. Wer sich nicht abgrenzt, verliert wertvolle Konzentrationsphasen – wer sich zu direkt abgrenzt, riskiert, als unkollegial wahrgenommen zu werden. Genau in diesem Spannungsfeld entstehen stille, selten offen ausgesprochene Konflikte. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.
Der Kurs setzt deshalb direkt bei praktikablen Lösungen an: sichtbare, verständliche Signale für Nicht-Erreichbarkeit setzen, Unterbrechungen höflich, aber bestimmt umlenken, feste Fokuszeiten im Team vereinbaren und Kolleginnen und Kollegen eine klare Alternative zur sofortigen Erreichbarkeit anbieten, statt sie komplett abzuweisen.
Das BARO-Fokus-Modell
Damit konzentriertes Arbeiten nicht auf Kosten der Kollegialität geht, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit dem hauseigenen BARO-Fokus-Modell. Es umfasst vier Strategien, die sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam angewendet werden.
- Sichtbare Signale setzen: klar und für alle verständlich kommunizieren, wann man nicht gestört werden möchte.
- Unterbrechungen umlenken: kurze, klare Antworten statt langer Rechtfertigungen, um höflich, aber bestimmt zu bleiben.
- Feste Fokuszeiten vereinbaren: gemeinsame Regeln für ungestörte Arbeitsphasen im gesamten Team etablieren.
- Nachträgliche Erreichbarkeit anbieten: Kolleginnen und Kollegen eine konkrete Alternative geben, statt sie ganz abzuweisen.
Ziele der Weiterbildung
- Verstehen, warum ständige Unterbrechungen zu Frustration und stillen Konflikten führen.
- Sichtbare, verständliche Signale für Nicht-Erreichbarkeit setzen.
- Unterbrechungen höflich, aber bestimmt umlenken, ohne unhöflich zu wirken.
- Feste Fokuszeiten im Team vereinbaren und einhalten.
- Kolleginnen und Kollegen eine klare Alternative zur sofortigen Erreichbarkeit anbieten.
- Mit Personen umgehen, die gesetzte Signale wiederholt ignorieren.
- Konflikte durch wahrgenommene Ablehnung vermeiden, wenn man sich abgrenzt.
- Eine gemeinsame Fokuskultur im Team entlang des BARO-Fokus-Modells etablieren.
Seminarinhalte „Geschafft! Konzentriert arbeiten – ohne Ablenkung durch Kollegen“
| Themenfeld | Praxisbezug im Team- und Büroalltag |
|---|---|
| Warum ständige Unterbrechungen zu Konflikten führen | Frust auf beiden Seiten und sinkende Produktivität als schleichende Belastung verstehen. |
| Sichtbare Signale für Nicht-Erreichbarkeit setzen | Klare, für alle verständliche Zeichen wie Kopfhörer, Ampelsysteme oder Kalenderblöcke nutzen (Sichtbare Signale setzen). |
| Unterbrechungen höflich, aber bestimmt umlenken | Kurze, klare Formulierungen statt langer Rechtfertigungen einsetzen (Unterbrechungen umlenken). |
| Feste Fokuszeiten im Team vereinbaren | Gemeinsame Regeln für ungestörte Arbeitsphasen im gesamten Team etablieren (Feste Fokuszeiten vereinbaren). |
| Nachträgliche Erreichbarkeit klar anbieten | Eine konkrete Alternative statt einer kompletten Ablehnung kommunizieren (Nachträgliche Erreichbarkeit anbieten). |
| Umgang mit ignorierten Signalen | Souverän reagieren, wenn Kolleginnen und Kollegen gesetzte Grenzen wiederholt übergehen. |
| Konflikte durch wahrgenommene Ablehnung vermeiden | Abgrenzung so kommunizieren, dass sie nicht als persönliche Zurückweisung ankommt. |
| Eine gemeinsame Fokuskultur im Team etablieren | Konzentriertes Arbeiten als geteilten Wert statt als Einzelkampf verankern. |
Nutzen für Unternehmen und Teams
Mitarbeitende gewinnen mehr Konzentrationszeit und Produktivität, ohne dabei als unkollegial wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig verbessert das Training die Zusammenarbeit im Team, da Abgrenzung nachvollziehbar statt willkürlich wirkt.
Der besondere Wert liegt in der Balance zwischen Fokus und Kollegialität: Es geht nicht darum, sich abzuschotten, sondern Unterbrechungen bewusst zu steuern. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) weist in seiner Forschung zu Büro- und Wissensarbeit darauf hin, dass die richtige Balance aus ungestörter Einzelarbeit und Zusammenarbeit ein entscheidender Faktor für Produktivität und Zufriedenheit im Arbeitsalltag ist.
Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren
Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Kommunikationstrainings in Organisationen mit hoher Unterbrechungsdichte, etwa in Großraumbüros oder stark vernetzten Teams, eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zu konzentriertem Arbeiten ohne Ablenkung durch Kolleginnen und Kollegen ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Grenzsetzungsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.
- Case Studies Konfliktmanagement: Projektberichte zu durchgeführten Seminaren aus unterschiedlichen Einsatzfeldern.
- Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen: fachlicher Rahmen zu Methoden, Zielgruppen, Eskalationsstufen und beruflichen Anwendungssituationen.
- Eskalationsstufen im Job: Fachbeitrag zu Eskalationsdynamik, der auch für schleichende Reibung durch ständige Unterbrechungen relevant ist.
Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Grenzsetzungs- und Priorisierungstrainings fachlich gut übertragen: der Umgang mit ständiger Erreichbarkeit, klare, nicht verletzende Abgrenzung und der Aufbau gemeinsamer Teamregeln.
Geeignete Formate und Gruppengrößen
Für Kurse zu konzentriertem Arbeiten ohne Ablenkung durch Kolleginnen und Kollegen sind Gruppen von etwa 10 bis 16 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können reale Unterbrechungssituationen offen besprochen und gemeinsame Regeln entlang des BARO-Fokus-Modells entwickelt werden.
- Kompakter Workshop: für ein erstes Verständnis eigener Unterbrechungsmuster und einfache Signaltechniken.
- Ganztägiges Training: für Rollenspiele, Fallarbeit und die Entwicklung konkreter Formulierungen zum Umlenken.
- Mehrstufiges Programm für ganze Teams: zur gemeinsamen Entwicklung verbindlicher Fokuszeiten-Regeln.
Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.
Methodik des Trainings
- Arbeit mit realistischen Unterbrechungssituationen aus dem eigenen Büro- und Teamalltag.
- Kurze Fachimpulse zu Konzentration, Unterbrechungskosten und Bürokultur.
- Übungen zur Entwicklung sichtbarer, verständlicher Signale, strukturiert entlang des BARO-Fokus-Modells.
- Formulierungstraining für höfliches, aber bestimmtes Umlenken von Unterbrechungen.
- Rollenspiele zum Umgang mit Personen, die Signale wiederholt ignorieren.
- Entwicklung gemeinsamer Fokuszeiten-Regeln im Team.
- Reflexion, wie Abgrenzung kommuniziert werden kann, ohne als Zurückweisung zu wirken.
- Transfer in eine gemeinsame Fokuskultur für den eigenen Arbeitsalltag.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden, Teamleitungen, Teams in Großraumbüros, hybride Teams sowie HR-Verantwortliche, die die Bürokultur aktiv mitgestalten. Ergänzend eignet sich der Kurs Nein sagen & Grenzen setzen für Teilnehmende, die ihre Grenzsetzung über den Fokusarbeit-Kontext hinaus vertiefen möchten.
Besonders geeignet ist der Kurs für Teams in Großraumbüros mit hoher Unterbrechungsdichte, für hybride Teams mit ständiger digitaler Erreichbarkeit sowie für Organisationen, die eine gemeinsame Fokuskultur etablieren möchten. Die BAuA ordnet häufige Unterbrechungen und erzwungenes Multitasking im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung als relevanten Stressfaktor am Arbeitsplatz ein.
Lerninhalte und praktische Bewertung
| Lerninhalt | Bewertung für konzentriertes Arbeiten im Team |
|---|---|
| Sichtbare Signale setzen | Sehr relevant, weil unklare oder fehlende Signale die häufigste Ursache ungewollter Unterbrechungen sind. |
| Unterbrechungen umlenken | Zentral, um höflich zu bleiben, ohne die eigene Konzentration komplett zu opfern. |
| Feste Fokuszeiten vereinbaren | Wichtig, um Konzentration als gemeinsamen Wert statt als individuellen Sonderwunsch zu etablieren. |
| Alternative Erreichbarkeit anbieten | Unverzichtbar, damit Abgrenzung nicht als vollständige Ablehnung ankommt. |
| Mit ignorierten Signalen umgehen | Besonders bedeutsam, um auch bei wiederholten Grenzüberschreitungen souverän zu bleiben. |
| Ablehnung vermeiden | Hilft, Teamklima und persönliche Beziehungen trotz klarer Abgrenzung zu erhalten. |
| Fokuskultur im Team etablieren | Stärkt langfristig die Produktivität und Zufriedenheit des gesamten Teams. |
Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings
Der Erfolg zeigt sich in weniger empfundenen Unterbrechungen, einer höher wahrgenommenen Produktivität und weniger Konflikten rund um Erreichbarkeit und Abgrenzung. Unternehmen können Teamfeedback, die Nutzung vereinbarter Fokuszeiten-Regeln, Rückmeldungen aus Mitarbeitergesprächen sowie die wahrgenommene Arbeitsqualität auswerten.
Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Mitarbeitende entlang des BARO-Fokus-Modells klarere Signale setzen, ob Unterbrechungen häufiger höflich statt frustriert umgelenkt werden und ob gemeinsame Fokuszeiten tatsächlich eingehalten werden. Dadurch wird konzentriertes Arbeiten nicht als Einzelkampf verstanden, sondern als gemeinsam getragene Teamkultur.
Aktuelle Teilnehmer-Stimmen
„Ich nutze jetzt ein klares Signal für Fokuszeit, und mein Team respektiert es tatsächlich.“ Mitarbeiterin im Marketing
„Die Übung zum höflichen Umlenken hat mir gezeigt, dass ich nicht unhöflich sein muss, um Nein zu sagen.“ Softwareentwickler eines IT-Unternehmens
„Als Teamleiterin haben wir jetzt feste Fokuszeiten, die alle im Team einhalten.“ Teamleiterin eines Dienstleistungsunternehmens
„Besonders hilfreich war die Idee, statt eines Neins eine konkrete Alternative anzubieten.“ Projektmanager eines Beratungsunternehmens
„Ich fühle mich jetzt seltener schlecht, wenn ich mich für eine Konzentrationsphase abgrenze.“ Sachbearbeiterin einer öffentlichen Verwaltung
Pro & Contra zum Thema
Pro
- Hoher Praxisbezug für alle Mitarbeitenden in Großraumbüros und hybriden Teams.
- Stärkt sichtbare Signale, höfliches Umlenken und gemeinsame Fokuszeiten-Regeln.
- Reduziert Frust und stille Konflikte durch ständige Unterbrechungen.
- Verbessert Produktivität, ohne die Kollegialität im Team zu beschädigen.
- Ergänzt bestehende Grenzsetzungs- und Priorisierungstrainings sinnvoll.
Contra
- Erfordert die Bereitschaft des gesamten Teams, vereinbarte Signale tatsächlich zu respektieren.
- Ersetzt keine baulichen Maßnahmen wie Rückzugsräume und keine technischen Tools zur Erreichbarkeitssteuerung.
- Wirkt nachhaltiger, wenn Führung die vereinbarte Fokuskultur aktiv vorlebt.
15 Tipps für konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkung durch Kollegen
- Setzen Sie ein für alle verständliches Signal für Ihre Fokuszeit.
- Erklären Sie Ihrem Team einmalig, was Ihr Signal bedeutet.
- Antworten Sie auf Unterbrechungen kurz und klar, statt sich lang zu rechtfertigen.
- Bieten Sie eine konkrete Alternative an, statt komplett abzulehnen.
- Vereinbaren Sie gemeinsame Fokuszeiten im Team, statt sie im Alleingang durchzusetzen.
- Blocken Sie Fokuszeiten sichtbar in Ihrem Kalender.
- Reagieren Sie souverän, wenn jemand Ihr Signal wiederholt ignoriert.
- Vermeiden Sie es, sich für Ihr Bedürfnis nach Konzentration zu entschuldigen.
- Bündeln Sie kurze Fragen bewusst für feste Austauschzeiten.
- Schalten Sie digitale Benachrichtigungen während Ihrer Fokuszeit gezielt aus.
- Würdigen Sie es sichtbar, wenn Kolleginnen und Kollegen Ihre Fokuszeit respektieren.
- Sprechen Sie wiederholte Grenzüberschreitungen direkt, aber freundlich an.
- Reflektieren Sie regelmäßig, welche Unterbrechungen wirklich dringend waren.
- Unterstützen Sie auch die Fokuszeiten Ihrer Kolleginnen und Kollegen aktiv.
- Verstehen Sie Fokuskultur als gemeinsame Vereinbarung, nicht als persönlichen Sonderwunsch.
Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz
Der Kurs „Geschafft! Konzentriert arbeiten – ohne Ablenkung durch Kollegen“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Mitarbeitenden und Teams zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Kursangebot Nein sagen & Grenzen setzen der Akademie.
Fachliche Quellen und Orientierung
- Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
- BAuA: Psychische Belastung und Arbeitsschutz
Fachliche Verantwortung
Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.
Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.
FAQ
Warum führen ständige Unterbrechungen durch Kolleginnen und Kollegen zu Konflikten?
Ständige Unterbrechungen führen zu Konflikten, weil sie auf Dauer Frustration bei der unterbrochenen Person erzeugen, während sich die unterbrechende Person bei unklarer Abgrenzung schnell zurückgewiesen fühlt.
Ein professioneller Kurs hilft, diese Dynamik zu entschärfen, indem klare, nachvollziehbare Signale und Alternativen entwickelt werden. Besonders in Großraumbüros und hybriden Teams mit hoher digitaler Erreichbarkeit entstehen sonst schnell wiederkehrende Reibungspunkte.
Wie lange dauert ein Kurs zu konzentriertem Arbeiten ohne Ablenkung durch Kollegen?
Der Kurs kann als kompakter Workshop, ganztägiges Training oder mehrstufiges Programm für ganze Teams durchgeführt werden.
Die passende Dauer hängt von der Unterbrechungsdichte im Arbeitsalltag, der Teamgröße und der gewünschten Praxistiefe ab. Für ein erstes Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Für die gemeinsame Entwicklung verbindlicher Fokuszeiten-Regeln empfiehlt sich ein mehrstufiges Programm für das gesamte Team.
Für welche Rollen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar eignet sich für alle Mitarbeitenden, Teamleitungen, Teams in Großraumbüros, hybride Teams sowie HR-Verantwortliche, die die Bürokultur mitgestalten.
Besonders hilfreich ist es für Mitarbeitende, die regelmäßig unter Unterbrechungen leiden. Auch Teamleitungen profitieren, weil sie gemeinsame Fokuszeiten-Regeln für ihr gesamtes Team etablieren können.
Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.
Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale Büro- und Teamsituationen direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Signale und Regeln, die zum tatsächlichen Arbeitsalltag des Teams passen.
Welche Situationen werden im Kurs geübt?
Geübt werden typische Situationen wie spontane Fragen während Fokuszeit, wiederholt ignorierte Signale sowie das Vereinbaren gemeinsamer Fokuszeiten-Regeln im Team.
Die Szenarien werden an das jeweilige Unternehmen angepasst. Häufig geht es um Kolleginnen und Kollegen, die trotz sichtbarer Signale unterbrechen, digitale Nachrichten, die sofortige Antworten erwarten, sowie Situationen, in denen Abgrenzung als persönliche Zurückweisung missverstanden wird.
Ersetzt der Kurs bauliche Maßnahmen wie Rückzugsräume oder technische Tools?
Nein, der Kurs ersetzt keine baulichen Maßnahmen wie Rückzugsräume und keine technischen Tools zur Erreichbarkeitssteuerung, sondern ergänzt diese um die kommunikative und zwischenmenschliche Seite konzentrierten Arbeitens.
Ein Training kann Signale, Formulierungen und gemeinsame Regeln stärken. Räumliche Gegebenheiten und technische Lösungen wie Statusanzeigen bleiben davon unberührt und sollten ergänzend über Facility Management oder IT gestaltet werden. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig als menschliche Ergänzung zu räumlichen und technischen Maßnahmen.
Terminologie-Übersicht
Fokuszeit: Zeitraum, in dem konzentriert und ungestört an einer Aufgabe gearbeitet wird.
BARO-Fokus-Modell: Vier Strategien der Bildungsakademie am Rosental (Sichtbare Signale setzen, Unterbrechungen umlenken, Feste Fokuszeiten vereinbaren, Nachträgliche Erreichbarkeit anbieten) für konzentriertes Arbeiten im Team.
Unterbrechungskosten: Zeit- und Konzentrationsverlust, der durch das Wiederaufnehmen einer unterbrochenen Aufgabe entsteht.
Fokuskultur: Gemeinsam im Team getragene Haltung, konzentrierte Arbeitsphasen zu respektieren.
Sichtbares Signal: Für alle erkennbares Zeichen, das Nicht-Erreichbarkeit anzeigt, etwa Kopfhörer oder ein Ampelsystem.
Nachträgliche Erreichbarkeit: Konkret angebotene spätere Zeit, zu der eine Rückmeldung erfolgt.
Wahrgenommene Ablehnung: Empfinden, persönlich zurückgewiesen worden zu sein, wenn Abgrenzung nicht klar erklärt wird.
English Summary
This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) helps employees and teams protect their concentration from constant interruptions by colleagues without coming across as unfriendly. Participants learn to set clear, visible signals for unavailability, redirect interruptions politely but firmly, agree on shared focus times within the team, and offer a concrete alternative instead of a flat refusal. The programme is built on the proprietary four-strategy BARO-Fokus-Modell and can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.
Ihr Kurs „Geschafft! Konzentriert arbeiten – ohne Ablenkung durch Kollegen“ – jetzt anfragen
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.
Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.
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