Konflikte auf Geschäftsführungsebene unterscheiden sich grundlegend von Konflikten im Team: Es geht um strategische Weichenstellungen, Gesellschafterinteressen, Nachfolgefragen und oft um sehr persönliche Beziehungen zwischen Menschen, die gemeinsam ein Unternehmen verantworten – meist ohne Vorgesetzte, die vermitteln könnten. Dieser Kurs vermittelt Geschäftsführerinnen, Geschäftsführern, Vorständen und geschäftsführenden Gesellschaftern praxistaugliche Strategien, um Konflikte auf Führungsspitzenebene vertraulich, professionell und ohne Kollateralschäden für Organisation und Reputation zu klären.
Das Training stärkt Rollenklarheit gegenüber Mitgesellschaftern und Gremien, die Fähigkeit, strategische Differenzen sachlich zu verhandeln, und den souveränen Umgang mit Konflikten, die weder öffentlich noch ungelöst bleiben dürfen. Geschäftsführende lernen, Spannungen auf Augenhöhe zu klären, bevor sie die Organisation belasten.
Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Geschäftsführungen, Vorstände und geschäftsführende Gesellschafter in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Konflikte auf höchster Führungsebene professionell und vertraulich klären möchten. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Der Kurs „Konfliktmanagement für die Geschäftsführung“ vermittelt praxisnahe Strategien für Konflikte zwischen Co-Geschäftsführenden, mit Gesellschaftern und Gremien sowie bei strategischen Differenzen und Nachfolgefragen. Er stärkt Geschäftsführende in Rollenklarheit, vertraulicher Gesprächsführung und dem Schutz von Organisation und Reputation – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik.
Ihr Kurs „Konfliktmanagement für die Geschäftsführung“ – sprechen Sie uns an!
Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) vertraulichen Inhouse-Format in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Format für verteilte Geschäftsführungen oder c) einem Präsenzformat direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Schwierige Gespräche & Feedback, Nein sagen & Grenzen setzen oder einem Train-the-Trainer-Programm für die nachgelagerte Führungsebene kombiniert werden.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.
Worum es in diesem Kurs geht
Wer ein Unternehmen führt, hat selten jemanden, dem gegenüber offen über eigene Unsicherheiten oder Spannungen mit Mitgeschäftsführenden gesprochen werden kann. Konflikte auf dieser Ebene betreffen oft strategische Grundsatzfragen, Gesellschafterinteressen, Nachfolgeplanung oder das Verhältnis zu Aufsichtsrat und Beirat – und sie wirken sich, anders als Teamkonflikte, direkt auf die gesamte Organisation, auf Kunden, Investoren und die öffentliche Wahrnehmung aus. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.
Der Kurs setzt deshalb direkt bei den typischen Situationen auf Geschäftsführungsebene an: Meinungsverschiedenheiten zwischen Co-Geschäftsführenden über die strategische Ausrichtung, Spannungen mit Gesellschaftern oder Beirat, Nachfolge- und Machtfragen, die Notwendigkeit vertraulicher Gespräche ohne vermittelnde Instanz sowie die Frage, wie Konflikte an der Spitze die Organisation nicht unnötig belasten.
Die BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik
Damit Geschäftsführende Konflikte auf ihrer Ebene nicht dem Zufall überlassen, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Umgang mit Konflikten zwischen Geschäftsführenden, Gesellschaftern und Gremien von der ersten Einordnung bis zur organisationsweiten Wirkung in sechs Schritten.
- Statuscheck: Tragweite und Vertraulichkeitsbedarf eines Konflikts auf Geschäftsführungsebene realistisch einschätzen.
- Rollencheck: die eigene Rolle und das eigene Mandat gegenüber Mitgesellschaftern, Aufsichtsrat oder Beirat klären.
- Interessencheck: wirtschaftliche, strategische und persönliche Interessen hinter einer Positionsdifferenz erkennen.
- Gesprächscheck: vertrauliche, folgenreiche Gespräche auf Augenhöhe professionell führen.
- Gremiencheck: klären, wann Aufsichtsrat, Beirat oder Gesellschafterversammlung einzubeziehen sind.
- Wirkungscheck: Auswirkungen auf Organisation, Belegschaft und Außenwirkung von Anfang an mitdenken.
Ziele der Weiterbildung
- Frühwarnsignale für Konflikte zwischen Geschäftsführenden, Gesellschaftern oder Gremien erkennen.
- Die eigene Rolle und das eigene Mandat gegenüber Mitgesellschaftern, Aufsichtsrat oder Beirat klären.
- Wirtschaftliche, strategische und persönliche Interessen hinter Positionsdifferenzen erkennen.
- Vertrauliche, folgenreiche Gespräche auf Augenhöhe professionell und ohne vermittelnde Instanz führen.
- Entscheiden, wann Aufsichtsrat, Beirat oder Gesellschafterversammlung einzubeziehen sind.
- Nachfolge- und Machtkonflikte konstruktiv und diskret begleiten.
- Auswirkungen von Führungsspitzenkonflikten auf Organisation und Außenwirkung von Anfang an mitdenken.
- Ein verlässliches Vorgehen entlang der BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik für kritische Situationen entwickeln.
Seminarinhalte „Konfliktmanagement für die Geschäftsführung“
| Themenfeld | Praxisbezug auf Geschäftsführungsebene |
|---|---|
| Konfliktdynamik auf Geschäftsführungsebene | Spannungen zwischen Co-Geschäftsführenden, mit Gesellschaftern oder mit Aufsichtsrat und Beirat einordnen (Statuscheck, Rollencheck). |
| Strategische Meinungsverschiedenheiten | Unterschiedliche Vorstellungen von Unternehmensrichtung, Investitionen und Risikobereitschaft sachlich klären (Interessencheck). |
| Vertrauliche Gespräche auf Augenhöhe führen | Folgenreiche Vier-Augen-Gespräche ohne vermittelnde Instanz professionell gestalten (Gesprächscheck). |
| Einbindung von Gremien | Klären, wann Aufsichtsrat, Beirat oder Gesellschafterversammlung einzubeziehen sind (Gremiencheck). |
| Nachfolge- und Machtkonflikte | Übergabeprozesse, Generationswechsel und Anteilsverschiebungen konstruktiv begleiten. |
| Auswirkungen auf Organisation und Belegschaft | Wie Führungsspitzenkonflikte nach unten wirken, ohne sie offen auszutragen, bewusst steuern (Wirkungscheck). |
| Reputations- und Außenwirkung | Medien, Kunden und Investoren bei kritischen internen Spannungen im Blick behalten. |
| Einsamkeit an der Spitze | Fehlende Ansprechpartner auf Augenhöhe und professionelle Distanz bewusst reflektieren. |
Nutzen für Unternehmen und Geschäftsführung
Geschäftsführende gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit Konflikten, die weder ignoriert noch öffentlich ausgetragen werden dürfen. Gleichzeitig schützt das Training die Organisation vor den Folgekosten ungelöster Spannungen an der Spitze – von Entscheidungsstillstand bis zu Reputationsschäden.
Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus unternehmerischer Verantwortung und persönlicher Reife: Geschäftsführende müssen Konflikte lösen, ohne auf eine übergeordnete Instanz zurückgreifen zu können. Die BAuA weist im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung darauf hin, dass hohe Verantwortungsdichte und Entscheidungsdruck auf Führungsebene ein eigenständiger Belastungsfaktor sind, dem mit klaren Konfliktroutinen begegnet werden kann.
Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren
Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Kommunikationstrainings in Organisationen mit hoher strategischer Tragweite und begrenztem Kreis an vertrauensvollen Ansprechpartnern eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zur Geschäftsführungsebene ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Führungs- und Konfliktprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.
- Case Studies Konfliktmanagement: Projektberichte zu durchgeführten Seminaren aus unterschiedlichen Einsatzfeldern.
- Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen: fachlicher Rahmen zu Methoden, Zielgruppen, Eskalationsstufen und beruflichen Anwendungssituationen.
- Eskalationsstufen im Job: Fachbeitrag zu Eskalationsdynamik, der auch für strategische Führungsspitzenkonflikte relevant ist.
Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Führungs- und Kommunikationstrainings fachlich gut übertragen: vertrauliche Gesprächsführung, strategische Interessendifferenzen und der Aufbau tragfähiger Vereinbarungen zwischen gleichrangigen Führungspersonen.
Geeignete Formate und Gruppengrößen
Für Kurse zu Konfliktmanagement für die Geschäftsführung sind sehr kleine, vertrauliche Gruppen von etwa 4 bis 8 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können sensible Fälle offen besprochen und konkrete Vorgehensweisen entlang der BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik entwickelt werden.
- Vertrauliches Format für die Geschäftsführung: für einzelne Geschäftsführende oder ein kleines Führungsduo, mit hoher Diskretion.
- Kompakter Workshop für die gesamte Geschäftsführung: für mehrere Geschäftsführende oder Vorstandsmitglieder gemeinsam.
- Mehrstufiges Programm inklusive Gesellschafter oder Beirat: für komplexe Governance-Strukturen und Nachfolgesituationen.
Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Vertraulichkeitsanforderungen und Vorbereitungsaufwand. Nach einer kurzen, diskreten Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.
Methodik des Trainings
- Vertrauliche Arbeit mit realistischen Situationen aus der eigenen Geschäftsführung, ohne Weitergabe an Dritte.
- Kurze Fachimpulse zu Governance-Strukturen, Interessenkonflikten und strategischer Gesprächsführung.
- Reflexionsübungen zu eigenen Rollen- und Machtdynamiken, strukturiert entlang der BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik.
- Formulierungstraining für vertrauliche Vier-Augen-Gespräche unter Gleichrangigen.
- Übungen zur Einordnung, wann Gremien oder externe Beratung einzubeziehen sind.
- Fallarbeit zu Nachfolge-, Anteils- und Machtfragen anhand anonymisierter Beispiele.
- Entwicklung persönlicher Leitlinien für den Umgang mit Konflikten an der Spitze.
- Transfer in ein diskretes, individuelles Vorgehen für künftige kritische Situationen.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Schulung richtet sich an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Vorstände, geschäftsführende Gesellschafterinnen und Gesellschafter sowie Führungskräfte kurz vor dem Übergang in die Geschäftsführungsebene. Ergänzend eignen sich die Kurse Nein sagen & Grenzen setzen für Geschäftsführende, die zusätzlich lernen möchten, gegenüber Gesellschaftern oder Gremien klare Grenzen zu kommunizieren.
Besonders geeignet ist der Kurs für Unternehmen mit mehreren gleichberechtigten Geschäftsführenden, bei anstehenden Nachfolgeprozessen, bei spürbaren Spannungen mit Gesellschaftern oder Beirat oder wenn strategische Grundsatzentscheidungen zwischen der Führungsspitze ungeklärt bleiben. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass ungeklärte Spannungen auf Führungsebene langfristig auf die gesamte Organisation ausstrahlen können.
Lerninhalte und praktische Bewertung
| Lerninhalt | Bewertung für die Geschäftsführungsebene |
|---|---|
| Tragweite und Vertraulichkeit einschätzen | Sehr relevant, weil Konflikte auf dieser Ebene häufig sensible, nicht öffentliche Informationen berühren. |
| Eigene Rolle klären | Zentral, um Scheinneutralität oder unklare Mandate gegenüber Gesellschaftern zu vermeiden. |
| Interessen hinter Positionen erkennen | Wichtig, weil strategische Differenzen oft persönliche oder wirtschaftliche Interessen überlagern. |
| Vertrauliche Gespräche führen | Unverzichtbar, da auf dieser Ebene selten eine vermittelnde Instanz zur Verfügung steht. |
| Gremien richtig einbinden | Besonders bedeutsam, um Governance-Anforderungen und Vertraulichkeit in Einklang zu bringen. |
| Organisation und Außenwirkung mitdenken | Hilft, Kollateralschäden für Belegschaft, Kunden und Reputation zu vermeiden. |
| Nachfolge- und Machtfragen begleiten | Stärkt langfristig die Stabilität und Kontinuität des Unternehmens. |
Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings
Der Erfolg zeigt sich in klareren Governance-Abläufen, einer schnelleren Klärung strategischer Differenzen und einem geringeren Risiko für Organisation und Reputation durch ungelöste Führungsspitzenkonflikte. Unternehmen können die Geschwindigkeit der Klärung kritischer Themen, die Stabilität der Geschäftsführungsbeziehung sowie Rückmeldungen aus Gesellschafter- oder Beiratskreisen auswerten.
Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Geschäftsführende Konflikte entlang der BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK-Methodik strukturiert angehen, ob Gremien zum passenden Zeitpunkt einbezogen werden und ob strategische Differenzen die Organisation seltener spürbar belasten. Dadurch wird Konfliktmanagement auf Geschäftsführungsebene nicht dem Zufall überlassen, sondern als Teil professioneller Unternehmensführung verstanden.
Aktuelle Teilnehmer-Stimmen
„Ich habe zum ersten Mal ein Vorgehen an die Hand bekommen, wie ich Konflikte mit meinem Mitgeschäftsführer strukturiert ansprechen kann.“ Geschäftsführer eines mittelständischen Industrieunternehmens
„Die Rollenklärung gegenüber unserem Beirat war für mich der wichtigste Teil des Trainings.“ Mitgeschäftsführerin eines Familienunternehmens
„Wir haben gelernt, strategische Differenzen zu benennen, ohne dass sie zur persönlichen Angelegenheit werden.“ Geschäftsführende Gesellschafterin eines Dienstleistungsunternehmens
„Besonders wertvoll war die Klärung, wann der Aufsichtsrat einzubeziehen ist und wann nicht.“ Vorstandsmitglied eines Handelsunternehmens
„Das Training hat mir geholfen, Nachfolgefragen sachlicher und weniger emotional zu besprechen.“ Beiratsmitglied eines Familienunternehmens
Pro & Contra zum Thema
Pro
- Hoher Praxisbezug für Geschäftsführende, Vorstände und geschäftsführende Gesellschafter.
- Stärkt Rollenklarheit und vertrauliche, souveräne Gesprächsführung auf Augenhöhe.
- Reduziert das Risiko, dass Führungsspitzenkonflikte Organisation und Reputation belasten.
- Verbessert die Einbindung von Gremien bei kritischen strategischen Fragen.
- Unterstützt Geschäftsführende in einer Rolle, in der es selten Ansprechpartner auf Augenhöhe gibt.
Contra
- Erfordert echte Offenheit gegenüber Mitgeschäftsführenden, auch bei sensiblen Themen.
- Ersetzt keine Gesellschaftervereinbarungen, keine Mediation und keine rechtliche Beratung bei formalen Streitigkeiten.
- Wirkt nachhaltiger, wenn alle beteiligten Geschäftsführenden gemeinsam eingebunden sind statt nur Einzelne.
15 Tipps für Konfliktmanagement auf Geschäftsführungsebene
- Sprechen Sie strategische Differenzen an, bevor sie sich in operativen Entscheidungen verfestigen.
- Klären Sie Ihre eigene Rolle gegenüber Mitgesellschaftern und Gremien, bevor Sie vermitteln.
- Trennen Sie wirtschaftliche Interessen von persönlichen Befindlichkeiten.
- Führen Sie kritische Gespräche unter vier Augen, bevor Sie Dritte einbeziehen.
- Bereiten Sie folgenreiche Gespräche schriftlich vor, auch wenn sie informell geführt werden.
- Prüfen Sie frühzeitig, ob ein Thema formal in ein Gremium gehört.
- Vermeiden Sie es, Konflikte über die Belegschaft oder Dritte auszutragen.
- Denken Sie die Außenwirkung eines Konflikts von Anfang an mit.
- Dokumentieren Sie wichtige Vereinbarungen schriftlich, auch bei hohem Vertrauen.
- Holen Sie sich bei formalen oder rechtlichen Fragen frühzeitig externe Beratung.
- Reflektieren Sie regelmäßig die eigene Rolle in wiederkehrenden Konfliktmustern.
- Sprechen Sie Nachfolgefragen an, bevor akuter Druck entsteht.
- Schützen Sie die Organisation bewusst vor unnötiger Einsicht in Führungsspitzenkonflikte.
- Suchen Sie sich einen vertraulichen, außenstehenden Sparringspartner für schwierige Situationen.
- Verstehen Sie Konfliktmanagement auf dieser Ebene als Teil unternehmerischer Verantwortung, nicht als persönliches Versagen.
Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz
Der Kurs „Konfliktmanagement für die Geschäftsführung“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Geschäftsführenden, Vorständen und geschäftsführenden Gesellschaftern zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.
Fachliche Quellen und Orientierung
Fachliche Verantwortung
Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.
Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.
FAQ
Warum sind Konflikte auf Geschäftsführungsebene besonders heikel?
Konflikte auf Geschäftsführungsebene sind besonders heikel, weil sie strategische, wirtschaftliche und oft persönliche Interessen berühren, während gleichzeitig keine übergeordnete Instanz zur Vermittlung zur Verfügung steht.
Ein professioneller Kurs hilft Geschäftsführenden, Konflikte vertraulich und strukturiert zu klären, statt sie unausgesprochen wirken zu lassen. Besonders bei strategischen Differenzen, Nachfolgefragen oder Spannungen mit Gesellschaftern und Gremien ist eine professionelle Herangehensweise entscheidend, um Organisation und Reputation zu schützen.
Wie lange dauert ein Kurs zu Konfliktmanagement für die Geschäftsführung?
Der Kurs kann als vertrauliches Format für Einzelne oder ein Führungsduo, kompakter Workshop für die gesamte Geschäftsführung oder mehrstufiges Programm inklusive Gesellschafter oder Beirat durchgeführt werden.
Die passende Dauer hängt von der Anzahl der Geschäftsführenden, der Governance-Struktur, der Konfliktdichte und der gewünschten Vertraulichkeit ab. Für eine erste Standortbestimmung kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Bei anstehenden Nachfolgeprozessen oder komplexen Gesellschafterstrukturen empfiehlt sich ein mehrstufiges Programm.
Für welche Rollen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar eignet sich für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Vorstände, geschäftsführende Gesellschafterinnen und Gesellschafter sowie Führungskräfte kurz vor dem Übergang in die Geschäftsführungsebene.
Besonders hilfreich ist es für Geschäftsführende, die erstmals systematisch mit Mitgeschäftsführenden, Gesellschaftern oder Gremien über Konflikte sprechen möchten. Auch angehende Geschäftsführende profitieren, weil sie frühzeitig ein Vorgehen für kritische Situationen an der Spitze erlernen.
Kann das Training vertraulich und direkt im Unternehmen stattfinden?
Ja, der Kurs kann vertraulich direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem neutralen Ort außerhalb des Unternehmens durchgeführt werden.
Eine vertrauliche Durchführung ist besonders praxisnah, weil reale, sensible Situationen aus der Geschäftsführung ohne Weitergabe an Dritte in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entsteht ein Vorgehen, das zur tatsächlichen Governance-Struktur und Vertrauenslage des Unternehmens passt.
Welche Situationen werden im Kurs geübt?
Geübt werden typische Situationen wie strategische Meinungsverschiedenheiten zwischen Geschäftsführenden, Spannungen mit Gesellschaftern oder Beirat, Nachfolgefragen und die Entscheidung, wann Gremien einzubeziehen sind.
Die Szenarien werden an das jeweilige Unternehmen angepasst und anonymisiert bearbeitet. Häufig geht es um unterschiedliche Risikobereitschaft, Investitionsentscheidungen, Machtverschiebungen bei Generationswechseln sowie Situationen, in denen Geschäftsführende ohne vermittelnde Instanz auskommen müssen.
Ersetzt der Kurs eine Mediation, Gesellschaftervereinbarung oder rechtliche Beratung?
Nein, der Kurs ersetzt keine Mediation, keine Gesellschaftervereinbarung und keine rechtliche Beratung, sondern ergänzt Kommunikation, Rollenklärung und strategische Konfliktkompetenz.
Ein Training kann Gesprächsführung, Interessenklärung und den Umgang mit Gremien verbessern. Wenn Anteile, Vertretungsbefugnisse oder vertragliche Fragen formal ungeklärt bleiben, entstehen Konflikte jedoch weiterhin strukturell. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig, wenn Kommunikation und rechtlich-formale Klärung gemeinsam betrachtet werden.
Terminologie-Übersicht
Führungsspitzenkonflikt: Konflikt zwischen Geschäftsführenden, Vorständen, Gesellschaftern oder Gremien auf höchster Unternehmensebene.
BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Statuscheck, Rollencheck, Interessencheck, Gesprächscheck, Gremiencheck, Wirkungscheck) für den professionellen Umgang mit Konflikten auf Geschäftsführungsebene.
Governance: Die Gesamtheit der Regeln, Strukturen und Gremien, nach denen ein Unternehmen geführt und kontrolliert wird.
Gremieneinbindung: Bewusste Entscheidung, ob und wann Aufsichtsrat, Beirat oder Gesellschafterversammlung in eine Konfliktklärung einzubeziehen sind.
Nachfolgekonflikt: Spannung, die durch anstehende Übergabe von Führungsverantwortung oder Unternehmensanteilen entsteht.
Vertrauliches Gespräch: Gespräch zwischen Gleichrangigen ohne vermittelnde Instanz, das hohe Diskretion erfordert.
Reputationsrisiko: Gefahr eines Ansehensschadens für das Unternehmen durch sichtbar werdende Führungsspitzenkonflikte.
English Summary
This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) helps managing directors, board members, and managing partners handle conflicts at the top of the organisation — where no higher authority is available to mediate. Participants learn to clarify their own role toward co-directors, shareholders, and supervisory bodies, uncover the strategic and personal interests behind disagreements, conduct confidential high-stakes conversations as equals, decide when to involve a supervisory board or shareholder meeting, and protect the organisation and its reputation from the fallout of unresolved leadership conflict. The programme follows the proprietary six-step BARO-GESCHÄFTSFÜHRUNGS-CHECK framework and can be delivered confidentially on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.
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Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.
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