Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Case Study: KI-Impuls vs. Deep Dive bei Kurs in Regensburg

Case Study Kursdauer: Regensburger Kunde entschied zwischen Impuls-, Tages-Training & KI-Programm

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Diese Case Study erklärt, wie sich eine Organisation in Regensburg zwischen Impulsformat, Tagestraining und mehrstufigem KI-Programm entschied.

Das Unternehmen stand nicht vor der Frage, ob KI relevant ist, sondern welches Schulungsformat zum tatsächlichen Bedarf passt. Ein kurzer Impuls hätte Orientierung gegeben, ein Tagestraining hätte erste Anwendungssicherheit geschaffen und ein mehrstufiges KI-Programm hätte Transfer, Rollenklärung und nachhaltige Arbeitsroutinen ermöglicht. Die Bildungsakademie am Rosental entwickelte dafür keinen pauschalen Seminarplan, sondern einen Formatkompass: Zielgruppe, Vorkenntnisse, Datenrisiko, Transferbedarf und Führungsverantwortung wurden systematisch bewertet. Methodisch knüpfte das Projekt an die AI-Literacy-Schulung für Unternehmen, Teams und verantwortungsvolle KI-Nutzung an und wurde über den Themenhub zur strukturierten KI-Einführung in Unternehmen, Organisationen und Institutionen eingeordnet.

 


 

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Der Formatkompass für KI-Schulungen

Die passende Seminardauer entsteht nicht aus dem Kalender, sondern aus Zielgruppe, Lernziel, Risikoprofil und Transferanspruch.

Im Regensburger Projekt wurde die Seminardauer nicht nach Bauchgefühl entschieden. Die Organisation wollte vermeiden, ein zu kurzes Format zu wählen, das zwar inspiriert, aber keine Handlungssicherheit erzeugt. Gleichzeitig sollte kein großes Programm gestartet werden, wenn ein kompakter Einstieg ausgereicht hätte. Deshalb entwickelte die Bildungsakademie am Rosental einen Formatkompass mit drei Optionen: Impulsformat, Tagestraining und mehrstufiges KI-Programm. Für typische Rückfragen zu Ablauf, Dauer, Zielgruppen und Inhouse-Formaten wurde zusätzlich auf die FAQ-Antworten zu KI-Inhouse-Schulungen, Dauer, Vorbereitung und Transfer verwiesen.

  • Impulsformat: geeignet für Orientierung, Sensibilisierung, Führungskräfte-Briefing oder Entscheidungsgrundlage.
  • Tagestraining: geeignet für erste Anwendungssicherheit, Datenampel, Prompt-Grundlagen und geschützte Übungen.
  • Mehrstufiges KI-Programm: geeignet für Transfer, Rollenmodell, Pilotgruppen, Leitplanken, Follow-up und nachhaltige Routinen.
  • Entscheidungslogik: Je höher Datenrisiko, Veränderungsbedarf und Transferanspruch, desto stärker spricht das Format für ein mehrstufiges Vorgehen.

 

Projektprofil: Seminardauer und KI-Formatentscheidung in Regensburg

Das Projekt wurde als Beratungs- und Schulungsprozess für eine Organisation konzipiert, die vor der Wahl zwischen drei KI-Qualifizierungsformaten stand.

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eckdaten. Entscheidend war, dass die Organisation nicht vorschnell ein einzelnes Format buchte, sondern zunächst klärte, welche Gruppen welchen Lernbedarf hatten.

 

Organisation Organisation in Regensburg
Bereich Verwaltung, Kommunikation, Kundenkontakt, Projektkoordination, Führung, interne Wissensarbeit
Standort Regensburg, Bayern, DACH-Region
Zielgruppe Führungskräfte, operative Mitarbeitende, Projektverantwortliche, Kommunikation, Assistenz und interne Multiplikatoren
Teilnehmende in der Bedarfsklärung 9 Verantwortliche aus Führung, Organisation, IT-naher Koordination, Kommunikation und Fachbereichen
Teilnehmende im Schulungsprozess 28 Mitarbeitende im Tagestraining, 11 Multiplikatoren im Folgeprogramm
Formatentscheidung Kombination aus 90-minütigem Führungsimpuls, 1-tägigem Basistraining und 3-teiligem KI-Transferprogramm
Ausgangsproblem Unklarheit, ob ein kurzer KI-Impuls genügt oder ob Mitarbeitende, Führung und Multiplikatoren unterschiedliche Formate benötigen
Maßnahmen Formatkompass, Zielgruppenanalyse, Aufgabenlandkarte, Datenrisikoprüfung, Transfermatrix, Pilotgruppe, Follow-up
Ergebnis 3 Zielgruppen getrennt, 17 Aufgaben bewertet, 6 Lernziele definiert, 5 Transferkriterien festgelegt, gestuftes Format beschlossen

 

Ausgangslage: Die Organisation wollte starten, aber nicht zu kurz springen

Die Organisation in Regensburg wollte KI qualifizieren, war aber unsicher, ob ein Impuls, ein Tagestraining oder ein mehrstufiges Programm angemessen ist.

Im Vorgespräch wurde deutlich: Die Organisation hatte keinen Widerstand gegen KI, sondern eine Formatfrage. Einige Verantwortliche wünschten sich einen schnellen Einstieg, um Führung und Mitarbeitende für das Thema zu sensibilisieren. Andere befürchteten, dass ein kurzer Impuls nur Aufmerksamkeit erzeugt, aber keine sichere Anwendung im Arbeitsalltag. Wieder andere sahen bereits konkrete Aufgabenfelder wie interne Kommunikation, Zusammenfassungen, Kundenrückfragen, Projektorganisation und Wissensarbeit. Die methodische Grundlage bildete die Inhouse-Schulung AI Literacy für Teams, Führungskräfte und verantwortungsvolle KI-Anwendung.

 

Entscheidungsebene 1: Zielgruppen trennen statt alle in ein Format zwingen

Eine KI-Schulung wird präziser, wenn Führung, Mitarbeitende und Multiplikatoren nicht automatisch dasselbe Format erhalten.

Die erste Entscheidungsebene bestand darin, die Zielgruppen zu trennen. Führungskräfte brauchten vor allem Orientierung, strategische Einordnung, rechtliche Sensibilität und Entscheidungsfähigkeit. Operative Mitarbeitende brauchten verständliche Grundlagen, sichere Übungen, Datenampel und einfache Prompt-Routinen. Multiplikatoren brauchten zusätzlich Transferkompetenz, Materialentwicklung, Leitplanken und die Fähigkeit, Fragen aus Teams aufzunehmen. Diese Unterscheidung war der Wendepunkt der Formatentscheidung: Ein einziges Standardseminar hätte nicht alle Bedarfe gleich gut erfüllt.

  • Führung: Warum KI? Welche Verantwortung? Welche Risiken? Welche Entscheidungen stehen an?
  • Mitarbeitende: Was darf ich nutzen? Wie formuliere ich Prompts? Was muss ich prüfen?
  • Multiplikatoren: Wie sichern wir Transfer, Vorlagen, Leitplanken und interne Lernschleifen?
  • Ergebnis: Drei Zielgruppen wurden definiert und mit unterschiedlichen Lernzielen verbunden.

 

Entscheidungsebene 2: Lernziele nach Tiefe sortieren

Das Team sortierte Lernziele danach, ob sie in 90 Minuten, an einem Tag oder nur in mehreren Schritten realistisch erreichbar sind.

Nicht jedes Lernziel braucht dieselbe Dauer. Orientierung kann in einem Impulsformat entstehen. Anwendungssicherheit braucht Übungen, Fehleranalyse und Rückfragen. Nachhaltiger Transfer braucht Wiederholung, Rollenklärung und Follow-up. Deshalb wurden sechs Lernziele nach Tiefe sortiert. Diese Sortierung machte sichtbar, warum die Organisation am Ende keine Entweder-oder-Entscheidung traf, sondern ein gestuftes Modell wählte. Für weitere Qualifizierungsoptionen wurde auf praxisnahe KI-Seminare für Unternehmen, Teams, Führungskräfte und sichere Anwendung im Berufsalltag verwiesen.

  • Lernziel 1: KI-Grundbegriffe verstehen – geeignet für Impuls und Tagestraining.
  • Lernziel 2: Chancen und Grenzen realistisch einordnen – geeignet für Impuls und Tagestraining.
  • Lernziel 3: sichere Prompts formulieren – geeignet für Tagestraining.
  • Lernziel 4: Datenrisiken erkennen – geeignet für Tagestraining und Vertiefung.
  • Lernziel 5: eigene Anwendungsfälle bewerten – geeignet für Tagestraining und Programm.
  • Lernziel 6: interne Leitplanken und Transfermaterial entwickeln – geeignet für mehrstufiges Programm.

 

Entscheidungsebene 3: Aufgabenlandkarte und Datenrisiko gemeinsam bewerten

Die Seminardauer wurde auch danach bewertet, welche Aufgaben mit KI bearbeitet werden sollten und wie hoch deren Datenrisiko war.

Die Organisation sammelte 17 mögliche KI-Anwendungsfälle: E-Mail-Entwürfe, interne Hinweise, Protokollstrukturierung, FAQ-Antworten, Wissensbausteine, Kundenrückfragen, Recherchevorbereitung, Projektübersichten, Textprüfung, Präsentationsgliederungen, Leitfadenentwürfe und Zusammenfassungen. Anschließend wurde jede Aufgabe nach Nutzen, Wiederholung, Datenrisiko und Prüfbarkeit bewertet. Die Organisation erkannte schnell: Für neutrale Text- und Strukturaufgaben genügt ein Tagestraining oft als Start. Für Aufgaben mit Kundendaten, internen Dokumenten, Entscheidungsnähe oder verbindlicher Außenkommunikation braucht es zusätzliche Leitplanken.

  • Ergebnis: 17 Aufgaben wurden gesammelt und in drei Risikostufen eingeordnet.
  • Messwert: 7 Aufgaben waren für ein Tagestraining geeignet, 6 prüfpflichtig und 4 nur im Programmkontext sinnvoll.
  • Konsequenz: Die Organisation entschied sich gegen ein reines Impulsformat für alle.
  • Transfer: Die Aufgabenlandkarte wurde später als Grundlage für Prompt-Vorlagen und Nicht-Nutzungsregeln verwendet.

 

Entscheidungsebene 4: Drei Formate im direkten Vergleich

Der direkte Vergleich zeigte, dass jedes Format sinnvoll sein kann, aber unterschiedliche Probleme löst.

Die Organisation bewertete Impulsformat, Tagestraining und mehrstufiges KI-Programm nicht nach „besser oder schlechter“, sondern nach Passung. Ein Impuls ist stark, wenn Führung Orientierung braucht oder ein Einstieg in das Thema geschaffen werden soll. Ein Tagestraining ist stark, wenn Mitarbeitende erste sichere Übungen benötigen. Ein mehrstufiges Programm ist stark, wenn Transfer, interne Leitplanken, Multiplikatoren und Anwendung in mehreren Bereichen aufgebaut werden sollen.

 

Format Stärke Grenze Passend für Regensburg?
Impulsformat Schnelle Orientierung, Sensibilisierung, gemeinsame Sprache Zu wenig Übungszeit für sichere Anwendung Ja, für Führung und Auftakt
Tagestraining Grundlagen, Datenampel, Prompt-Übungen, erste Routinen Begrenzter Transfer bei komplexen Bereichen Ja, für operative Teams
Mehrstufiges Programm Transfer, Rollen, Leitplanken, Multiplikatoren, Follow-up Höherer Organisationsaufwand Ja, für Multiplikatoren und nachhaltige Umsetzung

 

Die getroffene Entscheidung: Gestuft statt pauschal

Die Organisation entschied sich für ein gestuftes Modell, weil ein einziges Format die unterschiedlichen Lernziele nicht ausreichend abgedeckt hätte.

Am Ende fiel die Entscheidung nicht zwischen Impuls, Tagestraining und Programm im Sinne eines Entweder-oder. Die Organisation kombinierte die Formate sinnvoll: Zuerst ein 90-minütiger Impuls für Führung und Verantwortliche, danach ein eintägiges AI-Literacy-Training für operative Mitarbeitende und anschließend ein dreiteiliges KI-Transferprogramm für elf Multiplikatoren. Diese Staffelung passte zur Ausgangslage: Orientierung, Anwendungssicherheit und nachhaltiger Transfer wurden getrennt aufgebaut, aber inhaltlich miteinander verbunden.

  • Schritt 1: 90-minütiger Führungsimpuls zur strategischen Einordnung und Verantwortung.
  • Schritt 2: 1-tägiges Basistraining für 28 Mitarbeitende mit Datenampel, Prompts und Übungsszenarien.
  • Schritt 3: 3-teiliges Transferprogramm für 11 Multiplikatoren über 8 Wochen.
  • Schritt 4: 90-minütiges Follow-up zur Auswertung von Fragen, Routinen und Grenzen.

 

Der Führungsimpuls: Orientierung vor Umsetzung

Der Führungsimpuls half der Organisation, KI nicht nur als Toolthema, sondern als Führungs-, Verantwortungs- und Veränderungsthema zu verstehen.

In 90 Minuten wurden keine komplexen Prompts trainiert. Stattdessen standen Fragen im Mittelpunkt, die Führung und Organisation klären mussten: Warum ist KI-Kompetenz relevant? Welche Erwartungen sind realistisch? Welche Risiken müssen adressiert werden? Welche Rolle spielen Datenschutz, Qualität, Transparenz und menschliche Verantwortung? Der Impuls schuf eine gemeinsame Sprache und machte deutlich, warum Führung nicht jedes Detail selbst bedienen, aber den Rahmen verantworten muss.

  • Ziel: strategische Orientierung und Entscheidungsfähigkeit stärken.
  • Teilnehmende: 9 Verantwortliche aus Führung, Organisation, Kommunikation und Fachbereichen.
  • Ergebnis: gemeinsame Entscheidung für ein gestuftes Qualifizierungsvorgehen.
  • Grenze: keine ausreichende Zeit für Anwendungstraining oder Transfermaterialien.

 

Das Tagestraining: Erste Anwendungssicherheit für Mitarbeitende

Das Tagestraining vermittelte die praktische Basis: KI verstehen, sichere Prompts formulieren, Datenrisiken erkennen und Ergebnisse prüfen.

Im Tagestraining arbeiteten 28 Mitarbeitende mit neutralen Übungsfällen. Sie trainierten E-Mail-Entwürfe, interne Hinweise, Notizstrukturierung, FAQ-Antworten und Textprüfung. Die Datenampel wurde als Pflichtschritt vor jeder Eingabe eingeführt. Eine einfache Prompt-Grundformel half, Arbeitsaufträge klarer zu formulieren. Die Ergebnisprüfung sorgte dafür, dass KI-Ausgaben nicht ungeprüft übernommen wurden. Ergänzende Impulse zu Kommunikation, Lerntransfer und KI-Kompetenz wurden über Fachbeiträge zu KI-Kompetenz, Kommunikation und Lerntransfer im Akademie-Magazin verknüpft.

  • Ziel: sichere Erstnutzung und gemeinsames Grundverständnis.
  • Teilnehmende: 28 Mitarbeitende aus operativen Teams.
  • Ergebnis: 6 Übungsszenarien trainiert, 5 sichere Mini-Routinen formuliert.
  • Grenze: tiefer Transfer und Multiplikatorenarbeit blieben Aufgabe des Folgeprogramms.

 

Das mehrstufige KI-Programm: Transfer und Multiplikatoren aufbauen

Das mehrstufige KI-Programm war sinnvoll, weil die Organisation nicht nur lernen, sondern interne Anwendung dauerhaft steuern wollte.

Elf Multiplikatoren arbeiteten über acht Wochen an konkreten Transferfragen: Welche Anwendungsfälle werden zuerst eingeführt? Welche Prompt-Vorlagen sind sicher? Welche Daten bleiben ausgeschlossen? Wie werden Fragen aus den Teams gesammelt? Welche Leitplanken braucht die Organisation? Das mehrstufige Format bestand aus drei Modulen: Anwendungsfallauswahl, Leitplankenentwicklung und Transfercheck. Dadurch wurde aus dem Schulungstag kein isoliertes Ereignis, sondern ein begleiteter Lernprozess.

  • Modul 1: geeignete Anwendungsfälle und Risiken bewerten.
  • Modul 2: Prompt-Vorlagen, Datenampel und Nicht-Nutzungsregeln ausarbeiten.
  • Modul 3: Transfererfahrungen auswerten und Leitplanken nachschärfen.
  • Ergebnis: 8 Pilotanwendungen, 7 Leitplanken, 4 Nicht-Nutzungsfälle und 6 Prompt-Vorlagen entstanden.

 

Die fünf Entscheidungskriterien für die Seminardauer

Aus dem Projekt entstanden fünf Kriterien, mit denen die Organisation künftige KI-Schulungsformate besser auswählen kann.

Diese Kriterien halfen nicht nur bei der ersten Entscheidung. Sie wurden auch für weitere Qualifizierungsfragen übernommen, etwa für neue Teams, Führungskräfte-Updates oder vertiefende Workshops zu eigenen Dokumenten, Datenschutz, Prompting und interner Kommunikation.

  • Kriterium 1: Zielgruppe – Führung, Mitarbeitende und Multiplikatoren brauchen unterschiedliche Tiefe.
  • Kriterium 2: Vorkenntnisse – je heterogener das Wissen, desto wichtiger ist ein verständlicher Einstieg.
  • Kriterium 3: Datenrisiko – je sensibler die Aufgaben, desto mehr Zeit braucht Leitplankenarbeit.
  • Kriterium 4: Transferbedarf – wenn Routinen entstehen sollen, reicht ein Impuls allein nicht aus.
  • Kriterium 5: Organisationsreife – je weniger Regeln vorhanden sind, desto sinnvoller ist ein mehrstufiges Vorgehen.

 

Direkte Messwerte aus Entscheidung, Schulung und Transfer

Die Wirkung zeigte sich darin, dass die Organisation nicht nur ein Seminar buchte, sondern ein passendes Qualifizierungsmodell entwickelte.

In der Bedarfsklärung wurden 3 Zielgruppen getrennt, 17 Aufgaben bewertet und 6 Lernziele definiert. Im Tagestraining arbeiteten 28 Mitarbeitende an 6 Übungsszenarien und 5 Mini-Routinen. Im Transferprogramm entwickelten 11 Multiplikatoren 8 Pilotanwendungen, 7 Leitplanken, 4 Nicht-Nutzungsfälle und 6 Prompt-Vorlagen. Vor dem Prozess konnten 5 von 28 Mitarbeitenden sicher einschätzen, welches KI-Format für ihre Aufgaben passend wäre. Nach dem Follow-up waren es 23 von 28. Die Organisation bewertete die gestufte Formatentscheidung im Abschlussgespräch als deutlich tragfähiger als ein einmaliges Standardseminar.

  • 9 Verantwortliche in der Bedarfsklärung
  • 28 Mitarbeitende im Tagestraining
  • 11 Multiplikatoren im mehrstufigen Programm
  • 17 mögliche KI-Anwendungsfälle bewertet
  • 6 Lernziele nach Format-Tiefe sortiert
  • 5 Entscheidungskriterien für Seminardauer definiert
  • 6 Übungsszenarien im Tagestraining umgesetzt
  • 8 Pilotanwendungen im Transferprogramm ausgewählt
  • 7 Leitplanken und 4 Nicht-Nutzungsfälle formuliert
  • 23 von 28 Mitarbeitenden mit höherer Sicherheit zur Format- und Anwendungspassung nach dem Follow-up

 

Kundenzitat

Die Projektverantwortliche hob hervor, dass die gestufte Entscheidung den Unterschied zwischen kurzer Inspiration und belastbarer Umsetzung ausmachte.

„Wir dachten zunächst an ein einzelnes KI-Seminar für alle. Im Klärungsprozess wurde aber deutlich, dass Führung, Mitarbeitende und Multiplikatoren unterschiedliche Fragen haben. Der Impuls hat Orientierung geschaffen, das Tagestraining hat Sicherheit gegeben und das mehrstufige Programm hat den Transfer möglich gemacht. Genau diese Staffelung war für uns entscheidend.“

Projektverantwortliche, Organisation in Regensburg

 

Trainerprofil: Seminardauer, Lernziele und Transfer passend verbinden

Durchführende Person im Projekt

Die Schulung wurde von einer Haupttrainerin für AI Literacy, Lernarchitektur, Transferplanung und sichere KI-Anwendung in Organisationen durchgeführt.

Die Trainerin verfügt über langjährige Erfahrung in Inhouse-Trainings für Kommunikation, digitale Arbeitsroutinen, Teamlernen und verantwortungsvolle KI-Nutzung. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, KI-Schulungen nicht nach Standarddauer, sondern nach Zielgruppe, Lernziel und Transferbedarf zu gestalten. Im Regensburger Projekt verband sie Formatberatung, AI-Literacy-Grundlagen, Datenampel, Anwendungsfallanalyse und Multiplikatorenarbeit zu einem gestuften Qualifizierungsmodell. Fachliche Schwerpunkte waren Seminararchitektur, KI-Kompetenzaufbau, sichere Prompting-Grundlagen, Datenschutzbewusstsein und Transfer in organisationale Routinen.

 

Fachliche Einordnung: Seminardauer ist Teil der AI-Literacy-Strategie

Die Dauer einer KI-Schulung sollte zur Verantwortung, zum Anwendungskontext und zum Transferanspruch der Organisation passen.

Die EU beschreibt in Artikel 4 des AI Act Anforderungen an AI Literacy für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Ergänzend erläutert die Bundesnetzagentur AI Literacy im Zusammenhang mit ausreichendem Wissen, Fähigkeiten und Verständnis. Für das Regensburger Projekt bedeutete das: Die Frage der Seminardauer war keine reine Terminfrage, sondern Teil der Kompetenzstrategie. Wer nur Orientierung braucht, kann mit einem Impuls starten. Wer Anwendungssicherheit braucht, benötigt Übungen. Wer nachhaltigen Transfer will, braucht ein Programm.

Auch Datenschutz und Risikobewusstsein beeinflussten die Formatentscheidung. Die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu künstlicher Intelligenz und Datenschutz liefert Kriterien für datenschutzkonforme KI-Nutzung. Die BSI-Publikation zu Chancen und Risiken generativer KI-Modelle zeigt, warum Organisationen Risiken bei der Integration generativer KI in Arbeitsabläufe systematisch betrachten sollten. Deshalb reichte ein Impulsformat für sensible Anwendungsfälle nicht aus.

Für die übergreifende Verantwortung wurden außerdem die OECD-Grundsätze für vertrauenswürdige und menschenzentrierte künstliche Intelligenz herangezogen. Sie stärkten im Training die Perspektive, dass KI-Kompetenz nicht nur Toolbedienung bedeutet, sondern auch Verantwortung, Transparenz, menschliche Kontrolle und nachvollziehbare Entscheidungen. Daraus ergab sich die Entscheidung für ein gestuftes Format mit Führung, Mitarbeitenden und Multiplikatoren.

 

Was diesen Regensburg-Case von anderen KI-Case-Studies unterscheidet

Der Regensburg-Case unterscheidet sich durch den Fokus auf die richtige Seminardauer und die Entscheidung zwischen Impulsformat, Tagestraining und mehrstufigem KI-Programm.

Andere Case Studies behandeln KI-Schulungen ohne Vorkenntnisse, DSGVO-Governance, eigene Dokumente, Prompt-Vorlagen, SEO und GEO oder ChatGPT in einzelnen Arbeitsfeldern. Dieser Projektbericht beantwortet eine andere Suchintention: Wie entscheidet eine Organisation, welches KI-Schulungsformat wirklich passt? Die Antwort liegt in einer Formatentscheidung nach Zielgruppe, Vorkenntnissen, Datenrisiko, Transferbedarf und Organisationsreife.

 

Weitere passende Case Studies

Für Organisationen, die über die passende KI-Seminardauer nachdenken, ist der Vergleich mit weiteren Praxisberichten sinnvoll.

Die Regensburger Case Study zeigt, wie aus einer unscharfen Anfrage ein passendes Qualifizierungsmodell entsteht. Ergänzend sind Praxisberichte zu Inhouse-Schulungen, Transferprojekten und organisationalem Lernen hilfreich, um weitere Ausgangslagen zu vergleichen. Besonders passend sind Projektmanagement-Schulungen für Rollout-Planung, Transfersteuerung und Verantwortlichkeiten, Kommunikationstrainings für interne Verständigung und Veränderungskommunikation sowie Führungskräfteseminare für Entscheidungsrollen, Verantwortung und Teamführung. Denn die richtige Seminardauer hängt nicht nur vom Thema, sondern auch von Führung, Kommunikation und Umsetzung ab.

 

Warum dieser Projektbericht exemplarisch für die Arbeit der Bildungsakademie ist

Dieser Projektbericht zeigt exemplarisch, wie die Bildungsakademie am Rosental KI-Schulungen nicht schematisch anbietet, sondern nach Bedarf, Zielgruppe und Transferlogik gestaltet.

Die Organisation in Regensburg erhielt kein Standardformat, sondern eine begründete Entscheidung zwischen Impuls, Tagestraining und mehrstufigem KI-Programm. Die AI-Literacy-Schulung für Unternehmen, Teams und verantwortungsvolle KI-Nutzung bildete die methodische Grundlage; der Themenhub zur strukturierten KI-Einführung in Unternehmen, Behörden und Institutionen lieferte den größeren Orientierungsrahmen; die FAQ-Antworten zu KI-Inhouse-Schulungen, Dauer, Vorkenntnissen und Transfer unterstützten wiederkehrende Rückfragen; und Magazinbeiträge zu KI-Kompetenz, Kommunikation und Lerntransfer boten weiterführende Impulse für die interne Weiterarbeit.

 

English Summary

This case study shows how an organisation in Regensburg decided between an impulse session, a one-day AI training and a multi-stage AI programme.

The project was designed as a format decision case rather than a standard AI training. The organisation analysed target groups, prior knowledge, data risks, transfer needs and organisational maturity before choosing the right training duration. Instead of selecting only one format, it combined a 90-minute leadership impulse, a one-day AI literacy training for employees and a three-part transfer programme for multipliers. The case demonstrates how AI training duration should be based on learning goals, responsibility, risk profile and transfer expectations rather than on calendar convenience alone.

 

FAQ zur Case Study: Seminardauer für KI-Schulungen in Regensburg

Wie entscheidet eine Organisation über die passende Dauer einer KI-Schulung?

Eine Organisation entscheidet über die passende KI-Schulungsdauer, indem sie Zielgruppe, Vorkenntnisse, Datenrisiko, Lernziel und Transferbedarf bewertet.

Im Regensburger Projekt wurde die Dauer nicht pauschal festgelegt. Zuerst wurden drei Zielgruppen getrennt: Führung, operative Mitarbeitende und Multiplikatoren. Danach wurden 17 Aufgaben, 6 Lernziele und 5 Entscheidungskriterien bewertet. Dadurch wurde sichtbar, dass ein einzelnes Format nicht ausreicht, wenn Orientierung, Anwendungssicherheit und Transfer gleichzeitig entstehen sollen.

Wann reicht ein KI-Impulsformat aus?

Ein KI-Impulsformat reicht aus, wenn Orientierung, Sensibilisierung, gemeinsame Sprache oder eine erste Entscheidungsgrundlage geschaffen werden sollen.

In Regensburg wurde ein 90-minütiger Impuls für Führung und Verantwortliche genutzt. Er klärte Grundfragen zu KI, Verantwortung, Risiken und nächstem Vorgehen. Für praktische Übungen, Datenampel, Prompttraining oder Transfermaterial reichte dieses Format jedoch nicht aus. Deshalb wurde der Impuls als Auftakt und nicht als Gesamtlösung eingesetzt.

Wann ist ein Tagestraining für KI sinnvoll?

Ein Tagestraining ist sinnvoll, wenn Mitarbeitende erste Anwendungssicherheit, Datenbewusstsein, Prompt-Grundlagen und geschützte Übungen benötigen.

Das Tagestraining in Regensburg richtete sich an 28 Mitarbeitende. Sie trainierten sechs Übungsszenarien, lernten eine Datenampel kennen und entwickelten fünf Mini-Routinen. Das Format war stark genug für Grundlagen und erste Anwendung, aber zu kurz für nachhaltige Multiplikatorenarbeit oder organisationsweite Leitplankenentwicklung.

Wann braucht eine Organisation ein mehrstufiges KI-Programm?

Ein mehrstufiges KI-Programm ist sinnvoll, wenn Transfer, Rollenklärung, Leitplanken, Pilotanwendungen und Multiplikatoren aufgebaut werden sollen.

Im Regensburger Projekt arbeiteten 11 Multiplikatoren über acht Wochen an Transferfragen. Sie entwickelten 8 Pilotanwendungen, 7 Leitplanken, 4 Nicht-Nutzungsfälle und 6 Prompt-Vorlagen. Diese Ergebnisse wären in einem kurzen Impuls oder einem einzelnen Trainingstag nicht realistisch entstanden.

Warum ist die Zielgruppe für die Seminardauer so wichtig?

Die Zielgruppe ist wichtig, weil Führungskräfte, Mitarbeitende und Multiplikatoren unterschiedliche Fragen, Verantwortungsebenen und Lernziele haben.

Führungskräfte brauchen strategische Einordnung und Entscheidungsfähigkeit. Mitarbeitende brauchen praktische Sicherheit für erste Anwendungen. Multiplikatoren brauchen Transferkompetenz, Vorlagen, Leitplanken und Rückkopplung. In Regensburg führte genau diese Unterscheidung zur gestuften Formatentscheidung statt zu einem einzigen Standardseminar.

Welche Rolle spielt das Datenrisiko bei der Formatentscheidung?

Je höher das Datenrisiko einer KI-Anwendung ist, desto eher braucht die Organisation mehr Zeit für Leitplanken, Prüfung und Transfer.

Von 17 bewerteten Aufgaben waren 7 für ein Tagestraining geeignet, 6 prüfpflichtig und 4 nur im Programmkontext sinnvoll. Aufgaben mit Kundendaten, internen Dokumenten, verbindlicher Außenkommunikation oder Entscheidungsnähe benötigen mehr Klärung. Deshalb reichte ein kurzer Impuls für diese Anwendungsfälle nicht aus.

Welche Lernziele passen zu einem kurzen KI-Impuls?

Zu einem kurzen KI-Impuls passen Orientierung, Begriffsklärung, Sensibilisierung, strategische Einordnung und erste Verantwortungsfragen.

Der Regensburger Führungsimpuls behandelte keine vertieften Prompts. Stattdessen ging es um KI-Grundverständnis, realistische Erwartungen, Risiken, Verantwortung und die Entscheidung über den weiteren Qualifizierungsweg. Damit war der Impuls ein sinnvoller Startpunkt, aber kein Ersatz für Anwendungstraining.

Welche Lernziele passen zu einem Tagestraining?

Zu einem Tagestraining passen AI Literacy, sichere Übungen, Datenampel, Prompt-Grundstruktur, Ergebnisprüfung und erste berufliche Routinen.

Im Tagestraining arbeiteten die Mitarbeitenden mit neutralen Übungsfällen. Sie formulierten E-Mail-Entwürfe, strukturierten Notizen, entwickelten FAQ-Antworten und prüften KI-Ausgaben. Das Format war ausreichend, um erste Sicherheit aufzubauen. Für langfristige Umsetzung wurde jedoch ein Transferprogramm ergänzt.

Welche Lernziele passen zu einem mehrstufigen KI-Programm?

Zu einem mehrstufigen KI-Programm passen Pilotanwendungen, Leitplanken, Prompt-Vorlagen, Multiplikatorenarbeit, Follow-up und Qualitätssicherung.

Das mehrstufige Programm in Regensburg bestand aus drei Modulen über acht Wochen. Es ermöglichte, erste Erfahrungen aus dem Tagestraining aufzunehmen, Fragen aus Teams zu sammeln und Leitplanken zu entwickeln. Dadurch wurde KI-Kompetenz nicht nur vermittelt, sondern organisatorisch verankert.

Welche Fehler sollte man bei der Wahl der Seminardauer vermeiden?

Man sollte vermeiden, die Seminardauer nur nach Budget, Kalender oder Standardformat zu wählen.

Der Regensburger Case zeigte, dass eine zu kurze Schulung zwar Aufmerksamkeit erzeugt, aber keine Anwendungssicherheit schafft. Ein zu großes Programm kann dagegen unnötig wirken, wenn erst Orientierung gebraucht wird. Die passende Lösung entstand durch die Bewertung von Zielgruppe, Lernziel, Datenrisiko und Transferbedarf.

Wie misst man, ob die Formatentscheidung richtig war?

Eine Formatentscheidung ist tragfähig, wenn Teilnehmende mehr Sicherheit gewinnen, Routinen entstehen und Transferfragen nach dem Training weiterbearbeitet werden.

In Regensburg stieg die Sicherheit zur Format- und Anwendungspassung deutlich: Vor dem Prozess konnten 5 von 28 Mitarbeitenden ihre KI-Lernbedarfe sicher einordnen; nach dem Follow-up waren es 23 von 28. Außerdem entstanden 8 Pilotanwendungen, 7 Leitplanken und 6 Prompt-Vorlagen.

Was unterscheidet diese Case Study von anderen KI-Case-Studies?

Diese Case Study zeigt nicht eine einzelne KI-Anwendung, sondern die Entscheidung über die passende Seminardauer und das richtige Schulungsformat.

Der Regensburg-Case ist eigenständig, weil er die Formatfrage in den Mittelpunkt stellt. Es geht nicht primär um Prompting, Datenschutz, eigene Dokumente, GEO oder ChatGPT-Anwendungen. Entscheidend ist, wie eine Organisation erkennt, ob ein Impuls, ein Tagestraining oder ein mehrstufiges KI-Programm sinnvoll ist.

 

Unser maßgeschneidertes Inhouse-Seminar für Sie!

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt KI-Inhouse-Seminare passend zu Zielgruppe, Standort, Teamgröße und konkretem Schulungsbedarf.

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einem Inhouse-Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Inhouse-Präsenz-Kurs direkt an der Akademie – das Inhouse-Training gern auch in Kombination mit Teambuilding-Aktionen.

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Autor: Fachlich verantwortet von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
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