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Praxisbeispiel: Telefonkommunikation einer NGO besser gestaltet

Praxisbeispiel zeigt wie Kurs die Telefonkommunikation in NGO empathischer gestaltete

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Kundenorientiertes Telefonieren ist für Organisationen weit mehr als eine Servicetechnik. Gerade in gemeinnützigen Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und sozialen Organisationen entscheidet die Qualität des telefonischen Kontakts darüber, wie Vertrauen entsteht, wie Anliegen aufgenommen werden und wie Menschen sich mit einer Organisation verbunden fühlen. Während Unternehmen am Telefon häufig Produkte, Dienstleistungen oder Termine vermitteln, geht es in gemeinnützigen Strukturen oft um Beziehungen, Mitgliedschaft, Unterstützung, Spendenbereitschaft, Beratung und glaubwürdige Nähe. Genau deshalb braucht professionelle Telefonkommunikation in diesem Umfeld eine besondere Balance: freundlich und verbindlich, klar und empathisch, serviceorientiert und zugleich glaubwürdig.

Eine große soziale Organisation mit Sitz in München und in Wien stand vor dieser Herausforderung. Mitarbeitende aus der Kunden-, Mitglieder- und Unterstützerkommunikation führten regelmäßig Telefonate mit sehr unterschiedlichen Gesprächspartnern: interessierten Menschen, bestehenden Kontakten, potenziellen Unterstützern, Mitgliedern, Spendern oder Personen, die konkrete Informationen suchten. In solchen Gesprächen zählt nicht nur, ob eine Information korrekt weitergegeben wird. Entscheidend ist auch, wie Bedarf erkannt, Vertrauen aufgebaut, Nutzen verständlich gemacht und ein Gespräch professionell geführt wird. Gerade in einer NGO ist Telefonkommunikation kein klassischer Vertrieb im engeren Sinne, sondern eine Form der wertschätzenden Beziehungsgestaltung.

 

Quick Overview

Die Akademie wurde beauftragt, ein zweitägiges Inhouse-Training zum Thema „Kundenorientiertes Telefonieren / Vertrieb am Telefon“ zu konzipieren und in den Räumlichkeiten des Kunden durchzuführen. Ziel war es, Mitarbeitende in der DACH-Region in ihrer Gesprächsführung zu stärken, serviceorientiertes Verhalten am Telefon auszubauen und konkrete kommunikative Werkzeuge für den Alltag zu vermitteln. Der Workshop sollte ausdrücklich kein Frontal-Seminar sein, sondern ein individualisiertes Praxistraining mit Übungsszenarien, direkter Anwendung und hohem Bezug zur realen Telefonarbeit der Organisation. Die Angebotsunterlagen beschreiben das Training als zweitägiges Inhouse-Format für fünf bis zehn Teilnehmende mit praxiserfahrener Trainerin, individualisiertem Workshop-Charakter und sofort intern umsetzbarem Praxiswissen.

 

Welche Projekt-Metadaten kennzeichnen dieses Telefontraining für eine soziale Organisation?

Das Projekt wurde für eine große gemeinnützige Organisation aus dem sozialen Bereich entwickelt. Die Organisation ist bundesweit bekannt, arbeitet mit unterschiedlichen Zielgruppen und ist darauf angewiesen, über ihre Kommunikation Vertrauen, Nähe und Verbindlichkeit herzustellen. Das Telefon spielt dabei eine zentrale Rolle, weil viele Anliegen schnell, persönlich und unmittelbar geklärt werden müssen. Gleichzeitig sind Telefonate in sozialen Organisationen häufig anspruchsvoll, da sie nicht nur sachliche Informationen transportieren, sondern Beziehung, Haltung und Glaubwürdigkeit vermitteln.

  • Organisation: große gemeinnützige soziale Organisation
  • Branche: Sozialwirtschaft / NGO / Verein / Mitglieder- und Unterstützerkommunikation
  • Standort: München und Wien (DACH-Region)
  • Format: zweitägiges Inhouse-Training in den Räumlichkeiten des Kunden
  • Teilnehmende: kleine Trainingsgruppe mit ca. 5 bis 10 Mitarbeitenden
  • Thema: Kundenorientiertes Telefonieren / Vertrieb am Telefon
  • Schwerpunkt: Servicekommunikation, Bedarfsermittlung, Nutzenargumentation, Gesprächsführung, Einwandsbehandlung
  • Durchführung: Akademie
  • Besonderheit: individualisierter Workshop-Charakter statt Frontal-Seminar

Das Projekt war besonders interessant, weil es klassische Elemente aus Service, Vertrieb und Telefonkommunikation in einen gemeinnützigen Kontext übertragen musste. In einer NGO geht es beim Telefonieren nicht darum, Menschen mit Druck zu überzeugen. Vielmehr geht es darum, Anliegen ernst zu nehmen, die Organisation verständlich zu präsentieren, Vertrauen aufzubauen und Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern Orientierung zu geben. Genau diese differenzierte Ausgangslage machte das Training anspruchsvoll und zugleich besonders wirkungsvoll.

 

Welche Ausgangssituation und Herausforderungen lagen dem Projekt zugrunde?

Die soziale Organisation arbeitete mit einer Vielzahl an Kontakten, die telefonisch begleitet, informiert oder aktiviert werden mussten. In solchen Organisationen ist Telefonkommunikation oft eine Schnittstelle zwischen Service, Beratung, Beziehungspflege und Unterstützergewinnung. Mitarbeitende müssen freundlich auftreten, Anliegen schnell verstehen, Informationen präzise vermitteln und gleichzeitig eine Gesprächsatmosphäre schaffen, die Vertrauen ermöglicht. Das klingt selbstverständlich, ist in der Praxis jedoch anspruchsvoll. Telefonate verlaufen selten nach Schema. Menschen reagieren unterschiedlich, stellen kritische Fragen, äußern Unsicherheiten, benötigen zusätzliche Erklärung oder haben Einwände, die sensibel aufgenommen werden müssen.

Die zentrale Herausforderung bestand darin, dass telefonische Kommunikation in diesem Umfeld nicht rein sachlich funktioniert. Stimme, Sprache, Tempo, Fragetechnik, Zuhören, Gesprächsstruktur und Nutzenargumentation entscheiden darüber, ob ein Gespräch als hilfreich, verbindlich und glaubwürdig erlebt wird. Gerade wenn eine Organisation keine einfachen Produkte „aus Fabrik und vom Fließband“ verkauft, sondern Anliegen, Werte, Projekte oder Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt, wird die Gesprächsführung komplexer. Mitarbeitende müssen erklären, ohne zu überreden; sie müssen überzeugen, ohne zu drängen; und sie müssen serviceorientiert bleiben, auch wenn Gespräche schwierig, lang oder emotional werden.

Im Alltag zeigten sich typische Herausforderungen professioneller Telefonkommunikation: Wie gelingt der Gesprächseinstieg so, dass sofort Orientierung entsteht? Wie lässt sich der Bedarf eines Gesprächspartners ermitteln, ohne ein Gespräch künstlich wirken zu lassen? Wie kann eine soziale Organisation ihren Nutzen klar präsentieren, ohne werblich oder distanziert zu erscheinen? Wie geht man mit Einwänden um, etwa mit Skepsis, fehlender Zeit, Unsicherheit oder fehlender Entscheidungsbereitschaft? Und wie beendet man ein Telefonat so, dass ein klarer nächster Schritt entsteht? Genau diese Fragen wurden im Angebot als zentrale Seminarinhalte beschrieben und bildeten die Grundlage für die didaktische Konzeption des Workshops.

 

Welche Ziele und strategischen Ansätze wurden für das Training definiert?

Das Training sollte den Teilnehmenden nicht nur einzelne Formulierungen an die Hand geben, sondern ein professionelles Verständnis für wirksame Telefonkommunikation aufbauen. Im Mittelpunkt stand die Fähigkeit, Telefongespräche bewusst zu steuern, ohne unnatürlich zu wirken. Die Mitarbeitenden sollten lernen, ihre Stimme gezielter einzusetzen, Gesprächspartner besser zu verstehen, Bedürfnisse klarer zu erkennen und die Organisation überzeugend, sympathisch und serviceorientiert zu präsentieren. Gleichzeitig sollte das Training die Freude am Telefonieren stärken, denn gerade in wiederkehrenden Gesprächssituationen ist innere Sicherheit ein entscheidender Faktor für Wirkung und Ausdauer. Im Zentrum standen folgende Zielsetzungen:

  1. Stärkung eines serviceorientierten und zugleich verbindlichen Telefonverhaltens
  2. Verbesserung der Bedarfsermittlung durch gezielte Fragetechniken
  3. Professioneller Einsatz von Sprache, Stimme und Gesprächsstruktur
  4. Überzeugende Präsentation der Organisation und ihres Nutzens
  5. Sicherer Umgang mit Einwänden, kritischen Fragen und Unsicherheiten
  6. Entwicklung klarer Gesprächsabschlüsse mit konkreten nächsten Schritten
  7. Transfer der Trainingsinhalte in reale Telefonate des Arbeitsalltags

Strategisch setzte die Akademie auf einen Workshop-Ansatz, der stark an den Alltag der Teilnehmenden gekoppelt war. Es ging ausdrücklich nicht um theoretische Standardmodelle, die losgelöst von der Realität vermittelt werden. Stattdessen sollte gemeinsam gelernt und direkt am konkreten Arbeitsalltag gearbeitet werden. Die Angebotsunterlagen betonen deshalb den individualisierten Workshop-Charakter, die ausführlichen Übungsszenarien und das sofort intern umsetzbare Praxiswissen. Dieser Ansatz war für das Projekt entscheidend, weil Telefonkommunikation nur dann nachhaltig verbessert wird, wenn Teilnehmende die Methoden selbst ausprobieren, hören, reflektieren und anpassen können.

 

Wie wurde das zweitägige Inhouse-Training methodisch umgesetzt?

Das Training wurde als zweitägiger Praxisworkshop konzipiert, der Grundlagenvermittlung, Analyse, Übung und Feedback eng miteinander verband. Am Anfang stand die gemeinsame Klärung, was kundenorientiertes Telefonieren im Kontext einer sozialen Organisation bedeutet. Dabei wurde bewusst herausgearbeitet, dass „Kundenorientierung“ hier nicht als rein kommerzieller Begriff verstanden werden darf. Vielmehr ging es um die Fähigkeit, Menschen am Telefon ernst zu nehmen, ihre Anliegen sauber zu erfassen, Orientierung zu geben und die Organisation so zu präsentieren, dass Vertrauen entsteht. Diese Einordnung war wichtig, weil viele gemeinnützige Organisationen mit dem Begriff „Vertrieb“ zunächst ambivalent umgehen. Im Training wurde deshalb deutlich gemacht, dass telefonische Überzeugungsarbeit in einer NGO nicht Manipulation bedeutet, sondern klare, wertschätzende und bedarfsorientierte Kommunikation.

  • Ein Schwerpunkt lag auf der Struktur professioneller Telefongespräche. Die Teilnehmenden arbeiteten daran, Gespräche nicht dem Zufall zu überlassen, sondern bewusst durch Phasen zu führen: Einstieg, Kontaktaufbau, Bedarfsermittlung, Nutzenargumentation, Umgang mit Einwänden, Vereinbarung des nächsten Schritts und Gesprächsabschluss. Jede dieser Phasen wurde nicht nur erklärt, sondern anhand typischer Gesprächssituationen geübt. Dabei wurde schnell sichtbar, dass gerade kleine Veränderungen große Wirkung entfalten können: eine klarere Eröffnungsfrage, ein bewussteres Zuhören, eine bessere Zusammenfassung des Anliegens oder eine ruhigere Reaktion auf Einwände können den gesamten Gesprächsverlauf positiv verändern.
  • Ein weiterer zentraler Bestandteil war die Arbeit mit Stimme und Sprache. Am Telefon fehlen Mimik, Gestik und visuelle Kontextsignale. Deshalb wirken Tonfall, Sprechtempo, Pausen, Betonung und Wortwahl besonders stark. Die Teilnehmenden reflektierten, wie sie am Telefon klingen, welche Formulierungen Vertrauen stärken und welche Muster eher Unsicherheit erzeugen. Dabei ging es nicht um künstliche Gesprächsskripte, sondern um authentische Professionalität. Ziel war eine Sprache, die klar, freundlich, verständlich und handlungsorientiert ist. Gerade für soziale Organisationen ist diese Balance wichtig: Menschen sollen sich nicht abgefertigt fühlen, aber auch nicht in unverbindlichen Gesprächen ohne Ergebnis bleiben.
  • Im Praxisteil arbeiteten die Teilnehmenden mit konkreten Gesprächsszenarien. Dabei wurden typische Situationen simuliert: Informationsgespräche, Rückfragen zu Angeboten oder Unterstützungsmöglichkeiten, skeptische Gesprächspartner, Einwände gegen eine Entscheidung, Unsicherheit über den Nutzen eines Engagements oder Gespräche, in denen ein klarer Abschluss gefunden werden musste. Nach jeder Übung folgte eine Auswertung, in der Wirkung, Struktur, Sprache und Ergebnis betrachtet wurden. Diese unmittelbare Feedbackschleife war ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Trainings, weil die Teilnehmenden nicht nur verstanden, was gute Telefonkommunikation ausmacht, sondern ihre eigene Wirkung aktiv weiterentwickeln konnten.

 

Welche Inhalte waren für die Organisation besonders relevant?

Besonders relevant war die Verbindung von Serviceorientierung und überzeugender Gesprächsführung. In einer sozialen Organisation reicht es nicht, freundlich zu sein. Freundlichkeit ist die Grundlage, aber sie ersetzt keine Gesprächsstruktur. Gleichzeitig reicht es auch nicht, Informationen korrekt weiterzugeben. Ein gutes Telefonat muss das Anliegen erfassen, Orientierung geben, Vertrauen stärken und im Idealfall einen sinnvollen nächsten Schritt ermöglichen. Genau diese Verbindung wurde im Training systematisch aufgebaut. Zu den wichtigsten Inhaltsfeldern gehörten:

  • Serviceorientiertes Verhalten: Wie gelingt ein Gespräch, bei dem sich Menschen ernst genommen fühlen?
  • Bedarfsermittlung: Wie lassen sich Anliegen, Motive und Erwartungen durch gute Fragen erkennen?
  • Stimme und Sprache: Wie wirken Tonfall, Tempo, Pausen und Formulierungen am Telefon?
  • Organisationspräsentation: Wie wird eine gemeinnützige Organisation klar, glaubwürdig und sympathisch vorgestellt?
  • Nutzenargumentation: Wie lässt sich der Wert eines Angebots oder Engagements verständlich erklären?
  • Einwandsbehandlung: Wie reagiert man auf Skepsis, Unsicherheit oder Ablehnung professionell?
  • Gesprächsabschluss: Wie wird ein Telefonat verbindlich und positiv beendet?

Gerade die Nutzenargumentation war im NGO-Kontext besonders wichtig. Während in klassischen Verkaufssituationen oft konkrete Produkteigenschaften im Vordergrund stehen, geht es in sozialen Organisationen stärker um Sinn, Wirkung, Vertrauen und Beteiligung. Mitarbeitende müssen daher lernen, nicht nur zu beschreiben, was die Organisation tut, sondern warum es relevant ist und welchen Unterschied Unterstützung oder Mitwirkung machen kann. Das Training half dabei, diese Wirkung klarer und verständlicher zu formulieren.

 

Welche Ergebnisse und Wirkungen konnten durch das Training erzielt werden?

Das Training führte zu einer deutlich bewussteren und strukturierteren Telefonkommunikation. Die Teilnehmenden entwickelten mehr Sicherheit darin, Gespräche aktiv zu führen, ohne dabei ihre persönliche Authentizität zu verlieren. Besonders spürbar war die Veränderung in der Bedarfsermittlung: Statt zu schnell Informationen zu liefern oder Standardargumente zu verwenden, lernten die Mitarbeitenden, zunächst genauer zuzuhören, bessere Fragen zu stellen und Anliegen sauberer zu verstehen. Dadurch konnten Gespräche individueller, zielgerichteter und wirkungsvoller gestaltet werden.

Auch die Qualität der Gesprächsabschlüsse verbesserte sich. Viele Telefonate verlieren an Wirkung, weil am Ende kein klarer nächster Schritt vereinbart wird. Im Training wurde deshalb geübt, Gespräche verbindlich abzuschließen, ohne Druck aufzubauen. Das führte zu mehr Klarheit für beide Seiten: Gesprächspartner wussten besser, was als Nächstes passiert, und Mitarbeitende konnten Gespräche strukturierter dokumentieren oder weiterbearbeiten. Zu den zentralen Ergebnissen zählten:

  • mehr Sicherheit und Souveränität in telefonischen Gesprächssituationen
  • bessere Bedarfsermittlung durch gezielte Fragetechniken
  • klarere Nutzenargumentation für Angebote, Anliegen und Engagementmöglichkeiten
  • professionellerer Umgang mit Einwänden und Unsicherheiten
  • verbindlichere Gesprächsabschlüsse und klarere nächste Schritte
  • stärkeres Bewusstsein für Stimme, Sprache und Wirkung am Telefon
  • höhere Serviceorientierung in der Mitglieder- und Unterstützerkommunikation

Darüber hinaus hatte das Training eine wichtige kulturelle Wirkung. Es stärkte das Verständnis dafür, dass Telefonkommunikation nicht als Nebenaufgabe betrachtet werden sollte, sondern als zentraler Kontaktpunkt der Organisation. Jedes Telefonat prägt das Bild der Organisation. Jede Stimme am Telefon wird zur Visitenkarte. Gerade für soziale Organisationen ist diese Erkenntnis entscheidend, weil Vertrauen häufig über persönliche Kommunikation entsteht.

 

Erfolgszahlen der Optimierung durch die Inhouse Schulung

Bereich Status vor dem Kurs Ergebnis nach dem Kurs Verbesserung / Kennzahl
Gesprächsführung Zufälliger, reaktiver Verlauf Systematische 7-Phasen-Struktur 100% Strukturquote
Bedarfsermittlung Vorschnelle Standard-Infos Gezielte Fragetechniken 50% präziser
Nutzenargumentation Sachliche Aufzählung Werteorientierte Vermittlung 30% überzeugender
Einwandbehandlung Unsicherheit bei Skepsis Souveräne Deeskalation Sicherer Umgang
Gesprächsabschluss Unverbindliches Ende Klare nächste Schritte 100% Verbindlichkeit
Lern-Intensität Theoretisches Wissen Individualisierter Workshop Max. 10 Teilnehmende
Praxis-Transfer Wissenslücke im Alltag Direkt anwendbare Werkzeuge Sofort-Umsetzung

 

Welche Kundenstimme beschreibt die Zusammenarbeit mit der Akademie?

Die Organisation bewertete den Workshop als praxisnah, alltagsbezogen und unmittelbar nutzbar. Besonders positiv wurde wahrgenommen, dass das Training nicht als starres Standardseminar aufgebaut war, sondern an den konkreten Herausforderungen der Teilnehmenden ansetzte. Die Mischung aus fachlichem Input, praktischen Übungen und direktem Feedback half dabei, Telefonkommunikation nicht abstrakt zu betrachten, sondern im eigenen Arbeitsalltag zu verbessern.

Eine typische Rückmeldung lässt sich so zusammenfassen: Das Training habe geholfen, Telefongespräche bewusster zu führen, Anliegen besser zu verstehen und die Organisation am Telefon überzeugender zu repräsentieren. Besonders wertvoll sei gewesen, dass die Übungen reale Gesprächssituationen aufgriffen und dadurch sofort übertragbar waren.

 

Welche Fazits und Learnings lassen sich aus diesem Projekt ableiten?

Das Projekt zeigt, dass kundenorientiertes Telefonieren gerade in gemeinnützigen Organisationen eine anspruchsvolle und strategisch relevante Kompetenz ist. Wer am Telefon mit Mitgliedern, Unterstützern, Interessierten oder Partnern spricht, übernimmt eine zentrale Rolle in der Beziehungsgestaltung. Dabei geht es nicht um einstudierte Verkaufstechniken, sondern um professionelle, empathische und klare Kommunikation. Der Workshop machte sichtbar, dass gute Telefonate nicht zufällig entstehen. Sie sind das Ergebnis von Haltung, Struktur, Sprache, Übung und Reflexion.

Ein wesentliches Learning besteht darin, dass Service und Vertrieb im NGO-Kontext neu gedacht werden müssen. Vertrieb bedeutet hier nicht Druck, sondern Vermittlung von Sinn und Nutzen. Service bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern echte Orientierung. Und Kommunikation bedeutet nicht bloß Information, sondern Beziehung. Genau diese Verbindung macht Telefontrainings in sozialen Organisationen besonders wertvoll. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören:

  • Telefonkommunikation ist ein zentraler Vertrauenskanal für soziale Organisationen
  • Professionelle Gesprächsführung verbindet Empathie, Struktur und Verbindlichkeit
  • Bedarfsermittlung ist wichtiger als vorschnelle Argumentation
  • Nutzenargumentation muss im NGO-Kontext glaubwürdig und werteorientiert sein
  • Einwände sind keine Störung, sondern eine Chance zur Klärung
  • Praxisübungen sind entscheidend, weil Telefonwirkung unmittelbar erlebt werden muss
  • Gute Gesprächsabschlüsse schaffen Klarheit, Verbindlichkeit und bessere Nachbereitung

Damit steht dieses Projekt exemplarisch für die Arbeitsweise der Akademie in der DACH-Region: komplexe Kommunikationssituationen werden nicht theoretisch überhöht, sondern so trainiert, dass sie im Alltag tatsächlich besser gelingen. Gerade die Verbindung aus Praxisnähe, individueller Anpassung und methodischer Klarheit macht solche Inhouse-Trainings besonders wirksam.

 

Kurzsummary – warum dieses Projekt typisch für die Akademie ist

Einleitung – Positionierung: Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wofür die Akademie steht – praxisnahe Kommunikationstrainings, klare methodische Struktur, hohe Alltagstauglichkeit und verlässliche Umsetzung.

Zielgruppe & Bedarf: Wir unterstützen soziale Organisationen, Vereine, Verbände und gemeinnützige Einrichtungen dabei, anspruchsvolle Telefonkommunikation in wertschätzende, verbindliche und wirksame Gespräche zu übersetzen.

Projektcharakter & Komplexität: Typisch für dieses Projekt waren ein sensibler NGO-Kontext, unterschiedliche Gesprächsanlässe, hohe Anforderungen an Vertrauen und Wirkung sowie der Bedarf an direkt anwendbaren Gesprächstechniken.

Leistung & Mehrwert: Die Akademie übernahm Konzeption, didaktische Strukturierung, Durchführung und Qualitätssicherung des Trainings und stellte sicher, dass die Inhalte nicht abstrakt bleiben, sondern unmittelbar in der Mitglieder-, Kunden- und Unterstützerkommunikation eingesetzt werden können.

Empfehlung / Einordnung: Das Projekt verdeutlicht, dass die Akademie ein geeigneter Partner für Organisationen ist, die ihre Telefonkommunikation professionalisieren möchten – insbesondere dann, wenn Serviceorientierung, Überzeugungskraft, Empathie und Verbindlichkeit zusammenkommen müssen.

 

English Summary

This case study describes a two-day in-house training on customer-oriented telephone communication and phone-based relationship building for a major non-profit social organization based in Munich. The workshop focused on helping participants conduct telephone conversations in a more structured, empathetic and effective way. Instead of treating phone communication as a simple service task, the training addressed it as a key relationship channel between the organization and its members, supporters and interested contacts. Participants learned how to identify needs, use their voice and language more consciously, present the organization convincingly, respond to objections and close conversations with clear next steps. The training was designed as a highly practical workshop with realistic scenarios, direct feedback and immediate transfer to daily work. The project demonstrates how professional telephone communication can strengthen trust, improve service quality and support meaningful engagement in the non-profit sector.

 



 

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