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Inhouse Schulung: Konfliktkompetenz für Gründer & Start-ups

Inhouse Schulung: Konfliktkompetenz für Gründer & Start-ups

Inhouse Schulung | Team-Kurs ✆ 0341 – 337 43 569

In Start-ups fehlt oft das, was in etablierten Unternehmen Konflikte abfedert: eine HR-Abteilung, klare Eskalationswege, getrennte Rollen zwischen Freundschaft und Geschäft. Stattdessen treffen Co-Founder mit unterschiedlichen Vorstellungen von Tempo, Verantwortung und Vision in einem kleinen, eng verzahnten Team aufeinander – oft unter Zeit- und Investorendruck. Dieser Kurs vermittelt Gründerinnen, Gründern und Kernteams praxistaugliche Strategien, um Konflikte zwischen Co-Foundern und im jungen Team früh zu erkennen, professionell zu klären und eine tragfähige Konfliktkultur von Anfang an mitzugestalten.

Das Training stärkt Rollenklarheit, die bewusste Trennung von persönlicher und geschäftlicher Ebene sowie die Fähigkeit, auch unter Wachstums- und Zeitdruck klar und verbindlich zu kommunizieren. Gründungsteams lernen, Spannungen nicht zu verdrängen, sondern strukturiert und beziehungsschonend zu klären.

Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Gründungsteams, Start-ups und junge Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Konfliktkompetenz aufbauen möchten, bevor Spannungen zwischen Co-Foundern oder im Kernteam die Zusammenarbeit gefährden. Der Kurs kann direkt in Ihrem Start-up, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.

 

Das Wichtigste in Kürze

Der Kurs „Konfliktkompetenz für Gründer & Start-ups“ vermittelt praxisnahe Strategien für Co-Founder-Konflikte, Rollenklärung, Wachstumsspannungen und schwierige Gespräche unter Druck. Er stärkt Gründungsteams und Kernteams in Rollenklarheit, Erwartungsmanagement und dem Aufbau einer tragfähigen Konfliktkultur – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik.

 


 

Ihr Kurs „Konfliktkompetenz für Gründer & Start-ups“ – sprechen Sie uns an!

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Start-up, b) einem Online-Workshop für verteilte Gründungsteams oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Schwierige Gespräche & Feedback, Nein sagen & Grenzen setzen oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.

Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

 

Worum es in diesem Kurs geht

In etablierten Unternehmen fangen HR-Prozesse, definierte Rollen und mehrere Führungsebenen viele Konflikte früh ab. In Start-ups fehlt dieser Puffer meist: Co-Founder entscheiden gemeinsam über fast alles, das Kernteam arbeitet eng und unter hohem Zeitdruck zusammen, und persönliche Freundschaft oder familiäre Bindungen vermischen sich häufig mit geschäftlichen Entscheidungen. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.

Der Kurs setzt deshalb direkt bei den typischen Reibungspunkten junger Unternehmen an: unklare Rollenverteilung zwischen Co-Foundern, unterschiedliche Vorstellungen von Tempo und Einsatz, Spannungen zwischen „Gründungsmitgliedern“ und neu eingestellten Mitarbeitenden beim Wachstum, schwierige Gespräche in Finanzierungsrunden sowie das Fehlen verbindlicher Eskalationswege in einer noch jungen Organisation.

 

Die BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik

Damit Gründungsteams Konflikte nicht dem Zufall überlassen, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Umgang mit Konflikten zwischen Co-Foundern und im Kernteam von der ersten Rollenklärung bis zum Aufbau verbindlicher Strukturen in sechs Schritten.

  1. Rollencheck: Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse zwischen Gründenden klar verteilen.
  2. Erwartungscheck: unterschiedliche Vorstellungen von Tempo, Vision, Einsatz und Verantwortung offen ansprechen.
  3. Beziehungscheck: persönliche und geschäftliche Ebene bei Co-Foundern bewusst voneinander trennen.
  4. Wachstumscheck: Konflikte durch schnelles Skalieren und neue Hierarchieebenen früh erkennen.
  5. Gesprächscheck: schwierige Gespräche unter Zeit- und Investorendruck professionell führen.
  6. Strukturcheck: erste verbindliche Konfliktprozesse und Eskalationswege im jungen Unternehmen etablieren.

 

Ziele der Weiterbildung

  • Frühwarnsignale für Konflikte zwischen Co-Foundern und im Kernteam erkennen.
  • Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse zwischen Gründenden klar verteilen.
  • Persönliche und geschäftliche Beziehungsebene bei Co-Foundern bewusst trennen.
  • Konflikte durch schnelles Wachstum und neue Hierarchieebenen früh moderieren.
  • Schwierige Gespräche unter Zeit-, Wachstums- und Investorendruck professionell führen.
  • Erste verbindliche Konfliktprozesse ohne klassische HR-Struktur etablieren.
  • Eine tragfähige Konfliktkultur als Teil der Unternehmens-DNA von Beginn an mitgestalten.
  • Standardformulierungen entlang der BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik für kritische Gründungsgespräche entwickeln.

 

Seminarinhalte „Konfliktkompetenz für Gründer & Start-ups“

 

Themenfeld Praxisbezug für Gründungsteams und Start-ups
Konfliktdynamik zwischen Co-Foundern Unklare Rollen, unterschiedliche Anteile, Vision und ungleiche Arbeitsbelastung frühzeitig ansprechen (Rollencheck).
Erwartungsmanagement in der Gründungsphase Unterschiedliche Vorstellungen von Tempo, Commitment und Verantwortung transparent klären (Erwartungscheck).
Persönliche und geschäftliche Beziehung trennen Freundschaft oder familiäre Bindung als Co-Founder von Geschäftsentscheidungen bewusst abgrenzen (Beziehungscheck).
Konflikte durch schnelles Wachstum Spannungen zwischen Gründungsmitgliedern und neuen Mitarbeitenden bei neuen Hierarchieebenen moderieren (Wachstumscheck).
Schwierige Gespräche unter Druck Investorengespräche, Finanzierungsrunden und Pivot-Entscheidungen konstruktiv führen (Gesprächscheck).
Fehlende Strukturen früh ausgleichen Erste Eskalationswege und Entscheidungsprozesse auch ohne klassische HR-Abteilung etablieren (Strukturcheck).
Konflikte im Kernteam moderieren Kleine Teams mit hoher gegenseitiger Abhängigkeit und wenig Ausweichmöglichkeiten professionell begleiten.
Konfliktkultur von Anfang an mitgründen Werte, Kommunikationsnormen und Feedbackkultur als festen Bestandteil der Unternehmens-DNA verankern.

 

Nutzen für Gründungsteams und Start-ups

Gründungsteams gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit Spannungen zwischen Co-Foundern und im schnell wachsenden Kernteam. Gleichzeitig verbessert das Training die Grundlage für spätere Skalierung, da Rollen, Erwartungen und Eskalationswege früh geklärt sind.

Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus unternehmerischer Geschwindigkeit und struktureller Klarheit: Start-ups brauchen keine schwerfälligen HR-Prozesse, aber verbindliche Grundregeln, damit Konflikte die Zusammenarbeit nicht gefährden. Auch die BAuA weist im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung darauf hin, dass hohe Arbeitsverdichtung und unklare Rollen in kleinen, wachsenden Organisationen ein relevanter Belastungsfaktor sind.

 

Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren

Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Kommunikationstrainings in wachsenden Organisationen mit engem Kernteam und hoher gegenseitiger Abhängigkeit eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zu Gründungsteams und Start-ups ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Teamentwicklungsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.

Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Feedback- und Teamentwicklungstrainings fachlich gut übertragen: Rollenklärung, Erwartungsdifferenzen zwischen eng zusammenarbeitenden Personen und der Aufbau erster verbindlicher Teamstandards.

 

Geeignete Formate und Gruppengrößen

Für Kurse zu Konfliktkompetenz für Gründer und Start-ups sind kleinere Gruppen von etwa 6 bis 12 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können Co-Founder-Dynamiken vertraulich besprochen und konkrete Vereinbarungen entlang der BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik entwickelt werden.

  • Kompakter Gründerteam-Workshop: für Co-Founder und Kernteam, erste Rollenklärung und Kommunikationsregeln.
  • Ganztägiges Format inklusive Kernteam: für Rollenspiele, Fallarbeit und die Entwicklung konkreter Teamvereinbarungen.
  • Mehrstufiges Programm für die Wachstumsphase: für Gründungsteam, erste Führungskräfte und People Ops gemeinsam.

Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.

 

Methodik des Trainings

  1. Arbeit mit realistischen Situationen aus dem eigenen Gründungsteam und Kernteam.
  2. Kurze Fachimpulse zu Rollenklärung, Erwartungsmanagement und Gesprächsführung unter Wachstumsdruck.
  3. Simulationen typischer Co-Founder-Konflikte und Wachstumsspannungen, strukturiert entlang der BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik.
  4. Formulierungstraining für Rollenklärung, Erwartungsklärung und schwierige Investorengespräche.
  5. Übungen zur bewussten Trennung von persönlicher und geschäftlicher Kommunikation zwischen Co-Foundern.
  6. Entwicklung erster verbindlicher Teamvereinbarungen und Eskalationswege für das junge Unternehmen.
  7. Konzepte zur Integration neuer Mitarbeitender ohne Spannungen mit dem Gründungsteam.
  8. Transfer in einfache, alltagstaugliche Konfliktroutinen für die weitere Wachstumsphase.

 

Für wen ist das Training geeignet?

Die Schulung richtet sich an Gründerinnen und Gründer, Co-Founder, erste Führungskräfte und Team Leads in Start-ups sowie People Ops und HR-Verantwortliche in jungen Unternehmen. Ergänzend eignen sich die Kurse Anti-Mobbing & respektvolle Zusammenarbeit für wachsende Teams, die frühzeitig eine respektvolle Umgangskultur etablieren möchten.

Besonders geeignet ist der Kurs für Gründungsteams in einer Phase spürbarer Spannungen zwischen Co-Foundern, vor oder während einer Finanzierungsrunde, beim Übergang vom Kernteam zur wachsenden Organisation oder wenn erstmals Führungsebenen zwischen Gründenden und Mitarbeitenden entstehen. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass ungeklärte Spannungen in kleinen, eng zusammenarbeitenden Teams langfristig zur psychischen Belastung werden können.

 

Lerninhalte und praktische Bewertung

 

Lerninhalt Bewertung für Gründungsteams und Start-ups
Rollen zwischen Co-Foundern klären Sehr relevant, weil unklare Zuständigkeiten eine der häufigsten Ursachen für Gründerkonflikte sind.
Erwartungen offen ansprechen Zentral, da unterschiedliches Tempo und Commitment sonst zu schleichendem Vertrauensverlust führen.
Beziehungsebene bewusst trennen Wichtig, weil Freundschaft oder familiäre Nähe Geschäftsentscheidungen sonst emotional überlagern.
Wachstumsspannungen moderieren Unverzichtbar, wenn neue Hierarchieebenen zwischen Gründungsmitgliedern und Mitarbeitenden entstehen.
Gespräche unter Druck führen Besonders bedeutsam bei Investorengesprächen, Finanzierungsrunden und Pivot-Entscheidungen.
Erste Strukturen etablieren Hilft, verbindliche Prozesse zu schaffen, auch ohne klassische HR-Abteilung.
Konfliktkultur mitgestalten Stärkt langfristig die Unternehmenskultur und erleichtert spätere Skalierung.

 

Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings

Der Erfolg zeigt sich in weniger ungeklärten Spannungen zwischen Co-Foundern, einer klareren Rollen- und Entscheidungsstruktur und einer geringeren Fluktuation im Kernteam. Gründungsteams können Teamfeedback, die Nutzung vereinbarter Kommunikationsregeln, die Geschwindigkeit der Klärung struktureller Konflikte sowie die Integration neuer Mitarbeitender auswerten.

Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Co-Founder Rollen und Erwartungen entlang der BARO-GRÜNDER-CHECK-Methodik regelmäßig überprüfen, ob schwierige Gespräche früher geführt werden und ob das Kernteam auch unter Wachstumsdruck handlungsfähig bleibt. Dadurch wird Konfliktkompetenz nicht als Krisenreaktion verstanden, sondern als Teil der Unternehmens-DNA von Beginn an.

 

Aktuelle Teilnehmer-Stimmen

„Wir haben zum ersten Mal offen über unsere unterschiedlichen Erwartungen an Tempo und Einsatz gesprochen.“ Gründerin und CEO eines SaaS-Start-ups

„Die Übung zur Rollenklärung hat uns geholfen, Zuständigkeiten endlich sauber zu trennen.“ Mitgründer und CTO eines Tech-Start-ups

„Als Head of People war es wertvoll, erste Konfliktstrukturen zu entwickeln, bevor wir weiter wachsen.“ Head of People eines Scale-ups

„Ich verstehe jetzt besser, wie ich Spannungen zwischen Gründungsteam und neuen Kolleginnen und Kollegen ansprechen kann.“ Team Lead Engineering, wachsendes Start-up

„Besonders hilfreich war die Übung, persönliche Freundschaft und geschäftliche Entscheidungen bewusst zu trennen.“ Mitgründerin eines familiär geprägten Start-ups

 

Pro & Contra zum Thema

 

Pro

  • Hoher Praxisbezug für Co-Founder, Kernteam und erste Führungskräfte in Start-ups.
  • Stärkt Rollenklarheit und bewusste Trennung von persönlicher und geschäftlicher Ebene.
  • Reduziert Eskalationsrisiken bei Wachstumsspannungen und schwierigen Investorengesprächen.
  • Verbessert die Grundlage für spätere Skalierung durch früh geklärte Strukturen.
  • Unterstützt den Aufbau einer tragfähigen Konfliktkultur von Beginn an.

 

Contra

  • Erfordert echte Offenheit zwischen Co-Foundern, damit Spannungen ehrlich angesprochen werden.
  • Ersetzt keine Gesellschaftervereinbarungen und keine rechtliche Beratung bei formalen Anteils- oder Vertragsfragen.
  • Wirkt nachhaltiger, wenn alle Co-Founder und das Kernteam gemeinsam eingebunden sind statt nur Einzelne.

 

15 Tipps für Konfliktkompetenz in Gründungsteams und Start-ups

  1. Klären Sie Rollen und Entscheidungsbefugnisse zwischen Co-Foundern so früh wie möglich.
  2. Sprechen Sie unterschiedliches Tempo und Commitment offen an, statt es zu vermuten.
  3. Trennen Sie persönliche Freundschaft und geschäftliche Entscheidungen bewusst voneinander.
  4. Vereinbaren Sie feste Zeiten für Rollen- und Erwartungsklärung, nicht nur bei akutem Konflikt.
  5. Beobachten Sie Spannungen zwischen Gründungsmitgliedern und neuen Mitarbeitenden frühzeitig.
  6. Bereiten Sie schwierige Investorengespräche im Team gemeinsam vor.
  7. Schaffen Sie erste einfache Eskalationswege, auch ohne klassische HR-Abteilung.
  8. Vermeiden Sie es, geschäftliche Entscheidungen ausschließlich über persönliche Nähe zu treffen.
  9. Dokumentieren Sie wichtige Rollenvereinbarungen schriftlich, auch informell.
  10. Integrieren Sie neue Mitarbeitende aktiv, statt Gründungsmitglieder implizit zu bevorzugen.
  11. Setzen Sie Grenzen bei respektlosem Umgang, auch zwischen langjährigen Co-Foundern.
  12. Besprechen Sie strukturelle Spannungen zeitnah, bevor sie sich verfestigen.
  13. Holen Sie sich bei formalen Konflikten rechtzeitig rechtliche Beratung hinzu.
  14. Reflektieren Sie regelmäßig, ob Rollen und Erwartungen noch zur aktuellen Wachstumsphase passen.
  15. Verstehen Sie Konfliktkompetenz nicht als Krisenmanagement, sondern als Teil der Unternehmens-DNA.

 

Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz

Der Kurs „Konfliktkompetenz für Gründer & Start-ups“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Gründungsteams, Kernteams und People Ops zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.

 

Fachliche Quellen und Orientierung

 

Fachliche Verantwortung

Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.

 

FAQ

Warum ist Konfliktkompetenz für Gründer und Start-ups besonders wichtig?

Konfliktkompetenz ist für Gründer und Start-ups besonders wichtig, weil klassische HR-Strukturen und mehrere Führungsebenen fehlen, die Konflikte sonst früh abfedern.

Ein professioneller Kurs hilft Gründungsteams, Rollen, Erwartungen und Zuständigkeiten frühzeitig zu klären, statt Spannungen bis zur Eskalation zu verdrängen. Besonders bei Co-Founder-Beziehungen, schnellem Wachstum und Investorendruck entstehen sonst schnell schwer lösbare Konflikte.

 

Wie lange dauert ein Kurs zu Konfliktkompetenz für Gründer und Start-ups?

Der Kurs kann als kompakter Gründerteam-Workshop, ganztägiges Format inklusive Kernteam oder mehrstufiges Programm für die Wachstumsphase durchgeführt werden.

Die passende Dauer hängt von der Größe des Gründungsteams, der Unternehmensphase, der Konfliktdichte und der gewünschten Praxistiefe ab. Für eine erste Rollenklärung kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Bei spürbaren Co-Founder-Spannungen oder anstehendem Wachstum empfiehlt sich ein ganztägiges oder mehrstufiges Training.

 

Für welche Rollen im Unternehmen ist das Seminar geeignet?

Das Seminar eignet sich für Gründerinnen und Gründer, Co-Founder, erste Führungskräfte und Team Leads in Start-ups sowie People Ops und HR-Verantwortliche in jungen Unternehmen.

Besonders hilfreich ist es für Co-Founder, die Rollen und Erwartungen erstmals systematisch klären möchten, sowie für Gründungsteams, die vor einer Wachstumsphase oder Finanzierungsrunde stehen. Auch das Kernteam profitiert, wenn spürbare Spannungen zwischen Gründungsmitgliedern und neuen Mitarbeitenden bestehen.

 

Kann das Training direkt im Start-up stattfinden?

Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Start-up, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.

Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale Rollenverteilungen, aktuelle Wachstumsherausforderungen und typische Konfliktmuster im Gründungsteam direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Vereinbarungen und Formulierungen, die zur realen Situation des Start-ups passen.

 

Welche Situationen werden im Kurs geübt?

Geübt werden typische Situationen wie Rollenkonflikte zwischen Co-Foundern, Erwartungsdifferenzen beim Tempo, Spannungen beim Wachstum und schwierige Gespräche in Finanzierungsrunden.

Die Szenarien werden an das jeweilige Start-up angepasst. Häufig geht es um unklare Zuständigkeiten zwischen Gründenden, unterschiedliche Vorstellungen von Einsatz und Verantwortung, Spannungen mit neu eingestellten Mitarbeitenden sowie Situationen, in denen persönliche Nähe geschäftliche Entscheidungen erschwert.

 

Ersetzt der Kurs eine Gesellschaftervereinbarung oder rechtliche Beratung?

Nein, der Kurs ersetzt keine Gesellschaftervereinbarung und keine rechtliche Beratung, sondern ergänzt Kommunikation, Rollenklärung und den Aufbau einer tragfähigen Konfliktkultur.

Ein Training kann Gesprächsführung, Erwartungsklärung und Teamdynamik verbessern. Wenn Anteile, Vertretungsbefugnisse oder vertragliche Fragen zwischen Co-Foundern ungeklärt bleiben, entstehen Konflikte jedoch weiterhin strukturell. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig, wenn Kommunikation und rechtlich-formale Klärung gemeinsam betrachtet werden.

 

Terminologie-Übersicht

Co-Founder-Konflikt: Spannung zwischen Mitgründerinnen und Mitgründern eines Unternehmens, oft rund um Rollen, Anteile oder Vision.
BARO-GRÜNDER-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Rollencheck, Erwartungscheck, Beziehungscheck, Wachstumscheck, Gesprächscheck, Strukturcheck) für den professionellen Umgang mit Konflikten in Gründungsteams.
Rollenklärung: Verbindliche Verteilung von Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnissen zwischen Gründenden.
Erwartungsmanagement: Transparente, frühzeitige Klärung unterschiedlicher Vorstellungen von Tempo, Einsatz und Verantwortung.
Wachstumsspannung: Konflikt, der durch schnelles Skalieren und neu entstehende Hierarchieebenen ausgelöst wird.
Kernteam: Kleines, eng zusammenarbeitendes Gründungs- oder frühes Mitarbeitendenteam mit hoher gegenseitiger Abhängigkeit.
Konfliktkultur: Gemeinsam gelebte Werte und Kommunikationsnormen im Umgang mit Spannungen im Unternehmen.

 

English Summary

This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) helps founders, co-founders, and early-stage teams build conflict competence before tension between founders or within a fast-growing core team threatens the business. Participants learn to clarify roles and decision authority between co-founders, separate personal and business relationships, manage friction that comes with rapid scaling, handle difficult conversations under investor and time pressure, and establish first binding conflict processes without a traditional HR function. The programme follows the proprietary six-step BARO-GRÜNDER-CHECK framework and can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.

 

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Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Start-up, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.

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Autor: Fachlich verantwortet wird der Artikel von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
Seit 2000 beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Team-Kommunikation und beruflicher Weiterbildung.

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