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Inhouse Schulung: Generationenkonflikte im Team

Inhouse Schulung: Generationenkonflikte im Team

Inhouse Schulung | Team-Kurs ✆ 0341 – 337 43 569

Babyboomer, Generation X, Millennials und Generation Z arbeiten heute selbstverständlich in denselben Teams – mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Führung, Kommunikation, Arbeitszeit und Sinn. Wenn diese Unterschiede nicht offen angesprochen werden, entstehen schnell gegenseitige Vorurteile, Missverständnisse und stille Konflikte. Dieser Kurs vermittelt Führungskräften, Teamleitungen und Mitarbeitenden in altersgemischten Teams praxistaugliche Strategien, um Generationenkonflikte frühzeitig zu erkennen, respektvoll zu klären und die Zusammenarbeit über Altersgrenzen hinweg zu stärken.

Das Training stärkt gegenseitiges Verständnis, respektvolle Kommunikation und klare Teamvereinbarungen im Umgang mit unterschiedlichen Werten, Arbeitsstilen und Erwartungen. Mitarbeitende lernen, Generationenunterschiede als Stärke zu nutzen statt als Reibungspunkt zu erleben.

Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Teams altersgemischt zusammenarbeiten und Generationenunterschiede konstruktiv nutzen möchten. Der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.

 

Das Wichtigste in Kürze

Der Kurs „Generationenkonflikte im Team“ vermittelt praxisnahe Strategien, um Wertunterschiede, Kommunikationsstile und Erwartungen zwischen Babyboomern, Generation X, Millennials und Generation Z konstruktiv zu klären. Er stärkt Führung, HR und Teams in respektvoller Kommunikation, Perspektivwechsel und dem Aufbau einer generationenübergreifenden Teamkultur – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik.

 


 

Ihr Kurs „Generationenkonflikte im Team“ – sprechen Sie uns an!

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop für mehrere Standorte oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Anti-Mobbing & respektvoller Zusammenarbeit, Schwierige Gespräche & Feedback oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.

Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

 

Worum es in diesem Kurs geht

Altersgemischte Teams sind heute die Regel, nicht die Ausnahme. Vier bis fünf Generationen arbeiten parallel zusammen – mit unterschiedlichen Prägungen durch Ausbildung, Technologie, Arbeitsmarkt und gesellschaftlichen Wandel. Das führt nicht automatisch zu Konflikten, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse, wenn Erwartungen an Führung, Kommunikation, Tempo oder Sinn nicht offen besprochen werden. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.

Der Kurs setzt deshalb direkt bei typischen Reibungspunkten in altersgemischten Teams an: gegenseitige Klischees über „Boomer“ oder „Generation Z“, unterschiedliche Erwartungen an Feedback und Führung, Konflikte um Homeoffice und Präsenzkultur, unterschiedliches Tempo bei digitalen Tools sowie die Frage, wie Erfahrungswissen und digitale Kompetenz in beide Richtungen weitergegeben werden können.

 

Die BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik

Damit Führungskräfte und Teams Generationenunterschiede nicht nur aushalten, sondern aktiv nutzen, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Umgang mit Generationenkonflikten von der ersten Perspektivklärung bis zur nachhaltigen Teamkultur in sechs Schritten.

  1. Perspektivcheck: unterschiedliche Werte, Erwartungen und Arbeitsstile der Generationen verstehen, ohne sie zu bewerten.
  2. Kommunikationscheck: generationengerechte, respektvolle Kommunikationswege bewusst wählen.
  3. Rollencheck: gegenseitige Klischees und Vorurteile erkennen und offen hinterfragen.
  4. Zusammenarbeitscheck: gemeinsame Arbeitsweisen und Spielregeln im Team konkret vereinbaren.
  5. Konfliktcheck: aufkeimende Generationenkonflikte früh erkennen und deeskalierend klären.
  6. Kulturcheck: eine nachhaltige, generationenübergreifende Teamkultur dauerhaft verankern.

 

Ziele der Weiterbildung

  • Frühwarnsignale für Generationenkonflikte im Team erkennen.
  • Unterschiedliche Werte, Erwartungen und Arbeitsstile der Generationen respektvoll ansprechen.
  • Gegenseitige Klischees und Vorurteile erkennen und konstruktiv auflösen.
  • Führung und Feedback an unterschiedliche Erwartungen der Generationen anpassen.
  • Konflikte um Präsenzkultur, Tempo und digitale Arbeitsweisen sachlich klären.
  • Wissenstransfer zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden in beide Richtungen fördern.
  • Gemeinsame Teamvereinbarungen entlang der BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik entwickeln.
  • Eine generationenübergreifende Teamkultur nachhaltig etablieren.

 

Seminarinhalte „Generationenkonflikte im Team“

 

Themenfeld Praxisbezug in altersgemischten Teams
Generationenprofile und Werte Unterschiedliche Prägungen von Babyboomern, Generation X, Millennials und Generation Z bei Führung, Sinn und Arbeitsstil (Perspektivcheck).
Kommunikationsstile über Generationen hinweg Direkte versus indirekte Kommunikation, digitale versus analoge Präferenzen, Erwartungen an Erreichbarkeit (Kommunikationscheck).
Rollenbilder und gegenseitige Klischees Abwertende Zuschreibungen wie „Boomer“ oder „Snowflake“ erkennen und konstruktiv auflösen (Rollencheck).
Führung altersgemischter Teams Unterschiedliche Erwartungen an Feedback, Autonomie, Wertschätzung und Entwicklungsperspektiven.
Umgang mit unterschiedlichen Arbeitsstilen Präsenzkultur versus Homeoffice, unterschiedliches Tempo bei digitalen Tools und Priorisierung (Zusammenarbeitscheck).
Deeskalation bei Generationenkonflikten Typische Reibungspunkte früh erkennen und respektvoll klären, bevor sie sich verfestigen (Konfliktcheck).
Wissenstransfer zwischen den Generationen Erfahrungswissen und digitale Kompetenz wechselseitig nutzbar machen, Mentoring in beide Richtungen.
Aufbau einer generationenübergreifenden Teamkultur Gemeinsame Spielregeln, Wertschätzung von Vielfalt und dauerhafte Verankerung im Teamalltag (Kulturcheck).

 

Nutzen für Unternehmen und Teams

Teams gewinnen mehr gegenseitiges Verständnis und weniger stille Reibung zwischen unterschiedlichen Altersgruppen. Gleichzeitig verbessert das Training die Führung altersgemischter Teams und den Wissenstransfer zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden.

Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus Perspektivwechsel und klaren Vereinbarungen: Generationenunterschiede lassen sich nicht wegdiskutieren, aber sie lassen sich als Ressource nutzen, wenn Teams offen über Erwartungen sprechen. Auch die BAuA ordnet den demografischen Wandel und altersgemischte Belegschaften im Rahmen ihrer Arbeitsgestaltungsforschung als relevanten Faktor für gesunde und produktive Teamarbeit ein.

 

Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren

Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Kommunikationstrainings in Organisationen mit stark altersgemischten Teams eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zu Generationenkonflikten ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Team- und Kommunikationsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.

Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Feedback- und Teamentwicklungstrainings fachlich gut übertragen: unterschiedliche Werte, gegenseitige Vorurteile, Missverständnisse und der Aufbau gemeinsamer Teamstandards.

 

Geeignete Formate und Gruppengrößen

Für Kurse zu Generationenkonflikten sind Gruppen von etwa 8 bis 15 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können unterschiedliche Perspektiven offen ausgetauscht und konkrete Teamvereinbarungen entlang der BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik entwickelt werden.

  • Kompakter Praxisworkshop: für ein erstes gemeinsames Verständnis und einfache Kommunikationsregeln im Team.
  • Ganztägiges Teamtraining: für Rollenspiele, Fallarbeit und die Entwicklung konkreter Teamvereinbarungen.
  • Mehrstufiges Programm: für Führungskräfte, HR und mehrere Teams gemeinsam, inklusive Führungskräftebriefing.

Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl, Vorbereitungsaufwand und Reisetätigkeit. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.

 

Methodik des Trainings

  1. Arbeit mit realistischen Situationen aus dem eigenen, altersgemischten Team.
  2. Kurze Fachimpulse zu Generationenprofilen, Wertewandel und generationengerechter Kommunikation.
  3. Perspektivwechsel-Übungen und Simulationen typischer Reibungspunkte, strukturiert entlang der BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik.
  4. Formulierungstraining für respektvolle Ansprache unterschiedlicher Erwartungen und Arbeitsstile.
  5. Übungen zu wertschätzender Feedbackkultur über Generationsgrenzen hinweg.
  6. Entwicklung gemeinsamer Teamvereinbarungen zu Kommunikation, Präsenz und Zusammenarbeit.
  7. Konzepte für wechselseitiges Mentoring zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden.
  8. Transfer in konkrete Teamregeln, Führungsleitfäden und Nachbesprechungsformate.

 

Für wen ist das Training geeignet?

Die Schulung richtet sich an Führungskräfte, Teamleitungen, Personalentwicklung und HR, Projektleitungen sowie Mitarbeitende in altersgemischten Teams. Ergänzend eignen sich die Kurse Nein sagen & Grenzen setzen für Teams, die zusätzlich lernen möchten, generationenübergreifend klare Grenzen zu kommunizieren.

Besonders geeignet ist der Kurs für Organisationen mit mehreren gleichzeitig aktiven Generationen im Team, bei Generationswechseln in der Führung, bei spürbaren Spannungen zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden oder bei der Einführung neuer Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder hybrider Zusammenarbeit. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass ungeklärte zwischenmenschliche Spannungen im Team langfristig zur psychischen Belastung werden können.

 

Lerninhalte und praktische Bewertung

 

Lerninhalt Bewertung für altersgemischte Teams
Generationenprofile verstehen Sehr relevant, weil unterschiedliche Prägungen sonst schnell als persönliche Abwertung missverstanden werden.
Generationengerecht kommunizieren Zentral, da unterschiedliche Kommunikationskanäle und -stile sonst zu Missverständnissen führen.
Klischees und Vorurteile auflösen Wichtig, weil abwertende Zuschreibungen die Zusammenarbeit langfristig belasten.
Führung an Generationen anpassen Unverzichtbar, da Erwartungen an Feedback und Autonomie generationenübergreifend stark variieren.
Wissenstransfer fördern Besonders bedeutsam, um Erfahrungswissen und digitale Kompetenz wechselseitig nutzbar zu machen.
Teamvereinbarungen entwickeln Hilft, gemeinsame Spielregeln statt impliziter, generationsspezifischer Erwartungen zu etablieren.
Teamkultur nachhaltig gestalten Stärkt langfristig den Zusammenhalt und die Zufriedenheit über alle Altersgruppen hinweg.

 

Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings

Der Erfolg zeigt sich in einer offeneren Kommunikation zwischen den Generationen, weniger impliziten Konflikten und einem verbesserten wechselseitigen Wissenstransfer im Team. Unternehmen können Teamfeedback, Mitarbeiterbefragungen, Fluktuationszahlen in altersgemischten Teams und die Nutzung vereinbarter Teamregeln auswerten.

Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Führungskräfte ihren Führungsstil bewusster an unterschiedliche Generationen anpassen, ob Mentoring-Formate in beide Richtungen genutzt werden und ob gemeinsame Vereinbarungen entlang der BARO-GENERATIONEN-CHECK-Methodik im Teamalltag gelebt werden. Dadurch wird der Umgang mit Generationenunterschieden nicht als individuelles Problem verstanden, sondern als Teil einer bewusst gestalteten Teamkultur.

 

Aktuelle Teilnehmer-Stimmen

„Mir ist erst im Training klar geworden, wie unterschiedlich wir Feedback und Anerkennung verstehen.“ Teamleiterin eines Logistikunternehmens

„Wir haben jetzt gemeinsame Regeln für Erreichbarkeit und Kommunikation, die alle Generationen mittragen.“ HR-Referentin eines mittelständischen Unternehmens

„Als jüngere Kollegin fühle ich mich seitdem ernster genommen, ohne dass Erfahrung abgewertet wird.“ Mitarbeiterin im Marketing, Generation Z

„Ich verstehe jetzt besser, warum digitale Tools für jüngere Kolleginnen und Kollegen selbstverständlicher sind.“ Erfahrener Mitarbeiter in der Produktion

„Besonders hilfreich war der offene Austausch über Erwartungen an Führung zwischen den Generationen.“ Projektleiter eines IT-Dienstleisters

 

Pro & Contra zum Thema

 

Pro

  • Hoher Praxisbezug für Führung, HR und altersgemischte Teams.
  • Stärkt gegenseitiges Verständnis und respektvolle Kommunikation über Generationsgrenzen hinweg.
  • Reduziert stille Konflikte und gegenseitige Klischees im Team.
  • Verbessert wechselseitigen Wissenstransfer zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden.
  • Unterstützt den Aufbau einer nachhaltigen, generationenübergreifenden Teamkultur.

 

Contra

  • Erfordert echte Offenheit im Team, damit Vorurteile ehrlich angesprochen werden können.
  • Ersetzt keine klaren Führungsstrukturen und keine grundsätzliche Klärung von Rollen und Zuständigkeiten.
  • Wirkt nachhaltiger, wenn Führung, HR und Team gemeinsam eingebunden sind statt nur einzelne Beteiligte.

 

15 Tipps für den Umgang mit Generationenkonflikten im Team

  1. Sprechen Sie unterschiedliche Erwartungen offen an, statt sie stillschweigend vorauszusetzen.
  2. Vermeiden Sie pauschale Zuschreibungen wie „typisch Boomer“ oder „typisch Gen Z“.
  3. Fragen Sie nach, statt Verhalten vorschnell als Desinteresse oder Sturheit zu deuten.
  4. Passen Sie Feedback und Anerkennung an unterschiedliche Erwartungen an, ohne einzelne zu bevorzugen.
  5. Schaffen Sie Raum für wechselseitiges Mentoring zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden.
  6. Klären Sie Erwartungen an Präsenz, Erreichbarkeit und digitale Tools gemeinsam im Team.
  7. Setzen Sie Grenzen bei respektlosem Umgang, unabhängig vom Alter der beteiligten Personen.
  8. Nutzen Sie unterschiedliche Perspektiven aktiv für bessere Entscheidungen.
  9. Holen Sie sich als Führungskraft Rückmeldung aus allen Altersgruppen im Team ein.
  10. Vermeiden Sie es, eine Generation als Maßstab für „richtiges“ Arbeiten zu setzen.
  11. Dokumentieren Sie gemeinsam erarbeitete Teamvereinbarungen sichtbar für alle.
  12. Bereiten Sie Generationswechsel in der Führung bewusst und frühzeitig vor.
  13. Besprechen Sie schleichende Spannungen zeitnah, bevor sie sich verfestigen.
  14. Feiern Sie sichtbar, wenn generationenübergreifende Zusammenarbeit gut funktioniert.
  15. Verstehen Sie Generationenvielfalt nicht als Problem, sondern als Ressource für das Team.

 

Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz

Der Kurs „Generationenkonflikte im Team“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Führung, HR und Teams zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.

 

Fachliche Quellen und Orientierung

 

Fachliche Verantwortung

Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.

 

FAQ

Warum entstehen Generationenkonflikte im Team überhaupt?

Generationenkonflikte entstehen, weil Babyboomer, Generation X, Millennials und Generation Z durch unterschiedliche gesellschaftliche und technologische Rahmenbedingungen geprägt sind und daraus unterschiedliche Erwartungen an Führung, Kommunikation und Arbeitsstil ableiten.

Ein professioneller Kurs hilft Teams, diese Unterschiede offen anzusprechen, statt sie unausgesprochen gegeneinander wirken zu lassen. Besonders bei Führungserwartungen, digitalen Arbeitsweisen und Präsenzkultur entstehen sonst schnell gegenseitige Vorurteile.

 

Wie lange dauert ein Kurs zu Generationenkonflikten im Team?

Der Kurs kann als kompakter Praxisworkshop, ganztägiges Teamtraining oder mehrstufiges Programm für Führung, HR und mehrere Teams durchgeführt werden.

Die passende Dauer hängt von Teamgröße, Altersspannweite, Konfliktdichte und gewünschter Praxistiefe ab. Für ein erstes gemeinsames Verständnis kann ein kompaktes Format sinnvoll sein. Bei spürbaren Spannungen oder mehreren betroffenen Teams empfiehlt sich ein ganztägiges oder mehrstufiges Training.

 

Für welche Rollen im Unternehmen ist das Seminar geeignet?

Das Seminar eignet sich für Führungskräfte, Teamleitungen, Personalentwicklung und HR, Projektleitungen sowie Mitarbeitende in altersgemischten Teams.

Besonders hilfreich ist es für Führungskräfte, die Teams mit großer Altersspannweite leiten, sowie für HR-Verantwortliche, die Generationswechsel und Nachfolgeplanung begleiten. Auch einzelne Teams profitieren, wenn spürbare Spannungen zwischen erfahrenen und jüngeren Mitarbeitenden bestehen.

 

Kann das Training direkt im Unternehmen stattfinden?

Ja, der Kurs kann direkt in Ihrem Unternehmen, online oder an einem zentralen Schulungsort durchgeführt werden.

Eine Durchführung vor Ort ist besonders praxisnah, weil reale Teamzusammensetzungen, bestehende Arbeitsmodelle und typische Reibungspunkte direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Vereinbarungen und Formulierungen, die zum realen Teamalltag passen.

 

Welche Situationen werden im Kurs geübt?

Geübt werden typische Reibungspunkte wie unterschiedliche Erwartungen an Feedback, Konflikte um Präsenzkultur, gegenseitige Klischees und Missverständnisse bei digitalen Arbeitsweisen.

Die Szenarien werden an das jeweilige Team angepasst. Häufig geht es um abwertende Bemerkungen über andere Generationen, unterschiedliche Vorstellungen von Erreichbarkeit, Konflikte um Tempo und Priorisierung sowie Situationen, in denen Wissenstransfer zwischen den Generationen nicht gelingt.

 

Ersetzt der Kurs klare Führungsstrukturen oder Rollenklärungen?

Nein, der Kurs ersetzt keine klaren Führungsstrukturen und keine grundsätzliche Klärung von Rollen und Zuständigkeiten, sondern ergänzt Kommunikation, Perspektivwechsel und Teamvereinbarungen.

Ein Training kann gegenseitiges Verständnis und respektvolle Kommunikation verbessern. Wenn Zuständigkeiten, Entscheidungswege oder Führungsstrukturen grundsätzlich unklar bleiben, entstehen Spannungen jedoch weiterhin strukturell. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig, wenn Teamkommunikation und Führungsorganisation gemeinsam betrachtet werden.

 

Terminologie-Übersicht

Generationenkonflikt: Spannung im Team, die aus unterschiedlichen Werten, Erwartungen oder Arbeitsstilen verschiedener Altersgruppen entsteht.
BARO-GENERATIONEN-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Perspektivcheck, Kommunikationscheck, Rollencheck, Zusammenarbeitscheck, Konfliktcheck, Kulturcheck) für den konstruktiven Umgang mit Generationenunterschieden im Team.
Generationenprofil: Typische, gesellschaftlich und technologisch geprägte Wertvorstellungen und Erwartungen einer Generation.
Perspektivwechsel: Bewusstes Hineinversetzen in die Sichtweise einer anderen Generation, um Verhalten besser einordnen zu können.
Wissenstransfer: Wechselseitige Weitergabe von Erfahrungswissen und digitaler Kompetenz zwischen den Generationen.
Teamvereinbarung: Gemeinsam erarbeitete Spielregeln für Kommunikation, Präsenz und Zusammenarbeit im Team.
Teamkultur: Gelebte, dauerhaft verankerte Werte und Umgangsformen innerhalb eines Teams.

 

English Summary

This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) helps managers, HR professionals, and mixed-age teams address generational friction constructively. Participants learn to understand differing values and expectations across Baby Boomers, Generation X, Millennials, and Generation Z, challenge mutual stereotypes, adapt leadership and feedback styles, and build shared team agreements on communication and collaboration. The programme follows the proprietary six-step BARO-GENERATIONEN-CHECK framework and can be delivered on-site, online, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.

 

Ihr Kurs „Generationenkonflikte im Team“ – jetzt anfragen

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenztraining in Ihrem Unternehmen, b) einem Online-Workshop mit Ihrem Team oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.

Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.

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Autor: Fachlich verantwortet wird der Artikel von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
Seit 2000 beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Team-Kommunikation und beruflicher Weiterbildung.

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