Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Praxisbericht erklärt Inhouse Training für Konfliktmanagement

Praxisbericht: Inhouse Kurs für Konfliktmanagement im Kundenkontakt eines Stadtwerks

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Case Study: Konflikte gehören zum Alltag vieler Organisationen – besonders dort, wo Mitarbeitende täglich mit Bürgerinnen und Bürgern, Kundschaft oder externen Partnern im direkten Austausch stehen. Gerade kommunale Versorgungsunternehmen befinden sich dabei häufig in einer besonderen Rolle: Sie sind einerseits Dienstleister für zentrale Infrastrukturleistungen wie Energieversorgung, andererseits stehen sie im direkten Kontakt mit Menschen, deren Anliegen, Erwartungen und Emotionen sehr unterschiedlich sein können.

Praxisbericht: Ein kommunaler Energieversorger aus Sachsen stand vor genau dieser Herausforderung. Die Mitarbeitenden in verschiedenen Bereichen – etwa im Kundenservice, im Außendienst oder bei technischen Einsätzen – geraten immer wieder in Situationen, in denen Gespräche emotional aufgeladen sind oder sich Konflikte zuspitzen können. Beschwerden über Rechnungen, Unzufriedenheit mit Versorgungssituationen, Frustration über bürokratische Abläufe oder Missverständnisse in der Kommunikation können schnell zu Spannungen führen.

Der Auftraggeber entschied sich deshalb bewusst dafür, seine Mitarbeitenden gezielt im professionellen Umgang mit Konflikten zu schulen. Ziel war es, ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um kritische Situationen frühzeitig zu erkennen, Konflikte konstruktiv zu moderieren und Eskalationen zu vermeiden. Hier kam die Bildungsakademie am Rosental ins Spiel. Mit einem speziell konzipierten Inhouse-Seminar zum Thema Deeskalation unterstützte sie das Unternehmen dabei, Mitarbeitende praxisnah und nachhaltig für anspruchsvolle Gesprächssituationen zu stärken. In dieser Case Study erfahren Sie alle Hintergründe!

 

 

Was waren die Projekt-Metadaten?

  • Projektart: Inhouse-Seminar
  • Thema: Deeskalation und Konfliktmanagement
  • Dauer: 1 Trainingstag
  • Ort: Sachsen (beim Kunden vor Ort)
  • Branche: Kommunale Energieversorgung / Stadtwerke
  • Teilnehmende: Mitarbeitende mit direktem Kundenkontakt
  • Leistung: Konzeption, Durchführung und Moderation eines praxisorientierten Trainings
  • Besonderheit: Individuelle Anpassung an die Alltagssituationen des Energieversorgers

Der Auftraggeber ist ein regionaler Energieversorger, der für die zuverlässige Versorgung von Haushalten und Unternehmen mit Energie verantwortlich ist. Als kommunales Unternehmen steht er in engem Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern der Region und übernimmt damit eine wichtige Rolle in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Bildungsakademie am Rosental wurde beauftragt, ein kompaktes und zugleich wirkungsvolles Trainingsformat zu entwickeln, das innerhalb eines Tages konkrete Verbesserungen im Umgang mit konfliktgeladenen Gesprächssituationen ermöglicht.

 

Wie gestalteten sich Ausgangssituation & Herausforderung?

Organisationen im Bereich der kommunalen Infrastruktur stehen häufig vor besonderen kommunikativen Herausforderungen. Anders als viele privatwirtschaftliche Unternehmen sind sie nicht nur Dienstleister, sondern zugleich Teil der öffentlichen Verwaltung und damit stärker in gesellschaftliche und politische Diskussionen eingebunden. Für Mitarbeitende bedeutet dies: Sie müssen täglich mit sehr unterschiedlichen Erwartungen umgehen. Typische Situationen können beispielsweise sein:

  • Beschwerden über Energiepreise
  • Unverständnis bei Abrechnungen
  • Frust über technische Störungen oder Baustellen
  • Emotionale Reaktionen bei Zahlungsaufforderungen
  • Konflikte bei Vor-Ort-Terminen oder Serviceeinsätzen

Solche Situationen sind nicht ungewöhnlich – sie gehören laut diesem Praxisbericht und vielen anderen Case Studies zum Arbeitsalltag vieler Serviceorganisationen. Doch sie stellen hohe Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit, Selbstkontrolle und professionelles Auftreten. Der Energieversorger stellte fest, dass insbesondere drei Aspekte immer wichtiger wurden:

  1. Erstens nahm die emotionale Intensität vieler Gespräche zu. Gesellschaftliche Veränderungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Energiekosten führten dazu, dass Kundinnen und Kunden teilweise sehr angespannt reagierten.
  2. Zweitens wuchs der Anspruch an Mitarbeitende, Konflikte selbstständig und souverän zu lösen. Nicht jede schwierige Situation kann an eine Führungskraft oder eine andere Abteilung weitergegeben werden.
  3. Drittens wurde deutlich, dass viele Konflikte durch Kommunikationsstrategien entschärft werden können – wenn Mitarbeitende über die richtigen Werkzeuge verfügen.

 

Was zeigt der Praxisbericht über Ziele & Strategie?

Das zentrale Ziel des Trainings bestand laut der Case Study darin, Mitarbeitenden Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen zu vermitteln. Dabei ging es nicht nur darum, Konflikte zu vermeiden. Vielmehr sollte ein professioneller Umgang mit Spannungen erlernt werden. Die Bildungsakademie entwickelte gemeinsam mit dem Auftraggeber eine Strategie, die auf drei Ebenen ansetzte.

  • Verstehen von Konfliktdynamiken
  • Stärkung der eigenen Kommunikationskompetenz
  • Praktische Handlungsstrategien für den Arbeitsalltag

Ein wichtiger Grundsatz war dabei: Deeskalation ist keine starre Technik, sondern eine Haltung. Mitarbeitende sollten lernen, Situationen frühzeitig zu erkennen und bewusst zu steuern. Zu den strategischen Zielen gehörten unter anderem:

  • Emotionale Spannungen schneller erkennen
  • Gesprächssituationen aktiv strukturieren
  • Konflikte nicht persönlich nehmen
  • ruhig und souverän reagieren
  • klare Grenzen setzen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil war der Praxisbezug. Das Seminar sollte keine theoretische Vorlesung sein, sondern ein interaktives Training mit realitätsnahen Szenarien.

 

Wie gelangen Umsetzung & Maßnahmen?

Die Umsetzung erfolgte laut diesem Praxisbericht in Form eines eintägigen Inhouse-Seminars beim Kunden. Ein Inhouse-Format bietet mehrere Vorteile:

  • Inhalte können exakt auf die Organisation zugeschnitten werden
  • Teilnehmende arbeiten mit eigenen Praxisbeispielen
  • Teamdynamiken können direkt berücksichtigt werden

Das Training wurde in mehrere aufeinander aufbauende Module gegliedert. Zunächst ging es darum, Konflikte besser zu verstehen. Konflikte entstehen selten plötzlich. Häufig entwickeln sie sich schrittweise – von kleinen Irritationen über Missverständnisse bis hin zu offenen Auseinandersetzungen. Die Teilnehmenden lernten daher zunächst typische Eskalationsstufen kennen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Kommunikationstechniken. Dabei wurden unter anderem folgende Methoden vermittelt:

  • Aktives Zuhören
  • Fragetechniken
  • Ich-Botschaften
  • Strukturierung von Gesprächen
  • Deeskalierende Sprache

Ein besonders wichtiger Bestandteil des Seminars waren Rollenspiele. Hier konnten die Teilnehmenden laut der Case Study typische Konfliktsituationen aus ihrem Arbeitsalltag simulieren. Beispiele waren laut Praxisbericht etwa:

  • Beschwerdegespräche im Kundenservice
  • emotionale Reaktionen auf Rechnungen
  • Konflikte bei Außendiensteinsätzen

 

Was waren Ergebnisse & Wirkung?

Bereits während des Trainings zeigte sich eine hohe Beteiligung der Teilnehmenden. Viele berichteten, dass sie ähnliche Situationen regelmäßig erleben und sich mehr Sicherheit im Umgang damit wünschen. Das Seminar führte zu mehreren positiven Effekten. Erstens wurde das Verständnis für Konfliktdynamiken deutlich gestärkt. Zweitens erhielten die Teilnehmenden konkrete Werkzeuge für den Arbeitsalltag. Drittens entwickelte sich ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Rolle in Gesprächssituationen. Langfristig profitieren Organisationen von solchen Trainings auf mehreren Ebenen:

  • bessere Gesprächsqualität
  • höhere Mitarbeitersicherheit
  • geringere Eskalationswahrscheinlichkeit
  • positiveres Kundenerlebnis

 

Wie schätzte der Kunde dien Inhouse Schulung ein?

„Das Seminar hat unseren Mitarbeitenden wertvolle Werkzeuge an die Hand gegeben. Besonders hilfreich war der starke Praxisbezug und die Möglichkeit, eigene Situationen zu reflektieren.“

 

Was sind Fazit & Learnings

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig gezielte Kommunikationskompetenzen im Arbeitsalltag vieler Organisationen geworden sind. Konflikte lassen sich nicht vollständig vermeiden – doch sie lassen sich professionell steuern. Die Bildungsakademie am Rosental konnte mit diesem Training zeigen, dass kompakte Weiterbildungsformate eine große Wirkung entfalten können, wenn sie praxisnah konzipiert sind.

 

Unser Praxisbericht hat Sie überzeugt? Kontaktieren Sie uns!

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag vieler Organisationen – entscheidend ist, wie professionell man mit ihnen umgeht. Wie diese Case Study zeigt, können gezielte Trainingsprogramme Mitarbeitende deutlich stärken und zu einer souveränen Kommunikation beitragen. Wenn Sie nach diesem Praxisbericht Ihre Teams im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen unterstützen möchten, entwickeln wir gern ein maßgeschneidertes Trainingskonzept für Ihre Organisation. Kontaktieren Sie uns: kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

Case Study: English Summary

This case study describes an in-house training project on de-escalation and conflict management conducted for a regional municipal energy provider in Saxony, Germany. Employees of public utilities often face challenging communication situations when interacting with customers, especially in times of rising energy costs and increasing expectations from citizens. The organization therefore decided to strengthen its employees’ communication and conflict management skills through a targeted training program.

The Bildungsakademie am Rosental designed and delivered a one-day in-house seminar focusing on practical de-escalation techniques, understanding conflict dynamics, and improving communication strategies. The training included interactive exercises, role plays based on real-life scenarios, and practical frameworks that employees could immediately apply in their daily work. Participants learned how to recognize early warning signs of escalating conversations, how to structure difficult discussions, and how to respond calmly and professionally to emotionally charged situations. The strong practical focus of the seminar ensured that employees were able to translate theoretical insights into concrete behavioral strategies.

As a result, participants reported increased confidence in handling challenging customer interactions and a better understanding of how communication techniques can prevent conflicts from escalating. For the organization, the training contributes to higher service quality, improved employee confidence, and stronger customer relationships. The project illustrates how targeted training programs can support public service organizations in strengthening communication skills and managing difficult interactions professionally.

 


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