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Inhouse Schulung: KI-Beauftragter im Unternehmen

Inhouse Schulung: KI-Beauftragter im Unternehmen – Aufgaben, Governance und EU AI Act

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KI-Beauftragter im Unternehmen – Aufgaben, Governance und EU AI Act ist eine branchenübergreifende und überregionale Inhouse-Schulung der Bildungsakademie am Rosental für Unternehmen, Behörden, Verbände und Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eine interne Rolle für KI-Koordination, KI-Governance, sichere Tool-Nutzung und EU-AI-Act-Orientierung aufbauen möchten.

Die Bildungsakademie am Rosental bietet diesen Kurs branchenübergreifend und überregionale in der gesamten DACH-Region an: als Inhouse-Schulung beim Kunden oder als Live-Online-Workshop für Geschäftsführung, Führungskräfte, Compliance, Datenschutz, IT, HR, Betriebsrat, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Projektmanagement und Fachbereiche, die KI nicht mehr nur punktuell nutzen, sondern strukturiert, dokumentiert und verantwortungsvoll steuern wollen.

Der firmeninterne Kurs zeigt, welche Aufgaben ein interner KI-Beauftragter oder eine KI-Koordinationsrolle übernehmen kann: KI-Inventar, Use-Case-Bewertung, Tool-Freigaben, Risikoklassifizierung, KI-Richtlinie, Schulungsplanung, Datenschutzabstimmung, Fachbereichsberatung, Dokumentation, Monitoring, Eskalationswege, Anbieterprüfung und Governance-Kommunikation. Gleichzeitig wird klar eingeordnet: Der Begriff „KI-Beauftragter“ ist nicht automatisch eine gesetzlich definierte Pflichtrolle wie ein Datenschutzbeauftragter. Die Schulung hilft Organisationen, eine passende interne Verantwortungsstruktur aufzubauen, ohne juristische Einzelfallberatung zu ersetzen.

 


 
 

Unser maßgeschneiderter Inhouse-Kurs für Ihre KI-Governance

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage zwischen einer Inhouse-Präsenz-Schulung an Ihrem Standort oder einem Live-Online-Workshop mit Ihrem Team. Die Inhalte werden auf Ihre Organisation, Ihre KI-Nutzung, vorhandene Tools, Verantwortlichkeiten, Datenschutzprozesse, Compliance-Anforderungen, Fachbereiche, Risikolage und geplante KI-Richtlinie zugeschnitten.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

 

 
 

Warum Organisationen jetzt eine KI-Verantwortungsrolle brauchen

Viele Organisationen nutzen bereits KI, ohne dass Zuständigkeiten, Tool-Freigaben, Datenregeln, Dokumentation und Schulungsstand einheitlich geregelt sind. Mitarbeitende testen ChatGPT, Microsoft 365 Copilot, Gemini, Claude, Perplexity, Bild-KI, Automatisierungstools oder KI-Funktionen in Fachsoftware. Dadurch entstehen Produktivitätspotenziale, aber auch Risiken: Shadow AI, Datenschutzverstöße, fehlerhafte Ergebnisse, ungeprüfte Automatisierung, unklare Verantwortung und fehlende Nachweise zur KI-Kompetenz.

Die Schulung behandelt den KI-Beauftragten deshalb nicht als formalen Titel, sondern als praktische Governance-Rolle. Ziel ist, KI-Nutzung im Unternehmen sichtbar, steuerbar, sicherer und dokumentierbarer zu machen – mit klaren Aufgaben, Schnittstellen, Entscheidungswegen und realistischen Grenzen.

Für den übergeordneten Einstieg empfehlen wir den Themen-Hub zu KI-Inhouse-Schulungen. Weitere Schulungsformate finden Sie in der Übersicht der KI-Inhouse-Kurse. Häufige Grundlagenfragen beantwortet das KI-FAQ der Bildungsakademie am Rosental. Praxisnahe Beispiele finden Sie in den KI-Case Studies und im Magazin Praxiswissen KI/AI/GEO.

 
 

Was ein KI-Beauftragter leisten kann – und was nicht

Der Kurs beginnt mit einer klaren Rollenklärung. Ein KI-Beauftragter kann KI-Nutzung koordinieren, Transparenz schaffen, Fachbereiche beraten, Schulungsbedarfe erfassen, Risiken strukturieren und Governance-Prozesse vorbereiten. Er ersetzt jedoch keine Geschäftsführung, keine Rechtsberatung, keinen Datenschutzbeauftragten, keine IT-Sicherheitsfunktion und keine fachliche Verantwortung der jeweiligen Abteilung.

  • Koordination: KI-Anwendungen, Tools, Use Cases, Fachbereiche und Verantwortlichkeiten sichtbar machen.
  • Orientierung: Mitarbeitende und Führungskräfte bei sicherer KI-Nutzung, Prompting, Datenregeln und Freigaben unterstützen.
  • Governance: Richtlinien, Prüffragen, Freigabeprozesse, Eskalationswege und Dokumentationslogiken mitentwickeln.
  • Compliance-Schnittstelle: Datenschutz, IT-Sicherheit, Recht, Compliance, Betriebsrat und Fachbereiche zusammenbringen.
  • Kompetenzaufbau: KI-Schulungen, AI Literacy, Rollenqualifizierung und Lernnachweise strukturieren.
  • Grenzen: Der KI-Beauftragte entscheidet nicht allein über Rechtsfragen, Hochrisiko-Systeme, Datenschutz-Folgenabschätzungen oder strategische Investitionen.

Ein realistisches Transferziel nach der Schulung kann sein, innerhalb von 6 bis 8 Wochen ein erstes KI-Inventar, eine Use-Case-Matrix, eine Liste priorisierter Schulungsbedarfe und einen Entwurf für interne KI-Leitplanken zu erstellen.

 
 

Die BARO-GOVERN-Methode für KI-Beauftragte

Für diese Schulung nutzt die Bildungsakademie am Rosental [BARO] die BARO-GOVERN-Methode. Sie verbindet Governance, Organisation, Verzeichnisarbeit, Evaluation, Rollenklärung und Nachweislogik in einem Arbeitsmodell für interne KI-Beauftragte, KI-Koordinatoren und Governance-Teams.

  • G – Governance: Welche Regeln, Entscheidungswege, Freigaben und Kontrollpunkte braucht die Organisation?
  • O – Organisation: Welche Fachbereiche, Gremien, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten sind beteiligt?
  • V – Verzeichnis: Welche KI-Tools, Use Cases, Datenquellen, Anbieter und Fachprozesse müssen inventarisiert werden?
  • E – Evaluation: Welche KI-Anwendungen müssen nach Nutzen, Risiko, Datenbezug, Betroffenenkreis bewertet werden?
  • R – Rollenklärung: Wer entscheidet, wer prüft, wer dokumentiert, wer schult und wer übernimmt fachliche Verantwortung?
  • N – Nachweislogik: Welche Schulungen, Entscheidungen, Freigaben, Prüfungen und Änderungen müssen nachvollziehbar dokumentiert werden?

Die Methode verhindert, dass der KI-Beauftragte als isolierte Einzelrolle missverstanden wird. Stattdessen entsteht ein organisatorisches Koordinationsmodell, das Geschäftsführung, IT, Datenschutz, Compliance, HR, Fachbereiche und Kommunikation zusammenführt.

 
 

Aufgabenprofil: Was KI-Beauftragte im Alltag konkret tun

Ein interner KI-Beauftragter braucht kein starres Standardprofil, sondern ein zur Organisation passendes Aufgabenpaket. Die Schulung hilft, dieses Aufgabenprofil zu definieren und von anderen Funktionen abzugrenzen.

 

Aufgabenfeld Konkrete Tätigkeit des KI-Beauftragten
KI-Inventar Erfassen, welche KI-Tools, KI-Funktionen und KI-Use-Cases bereits genutzt oder geplant werden.
Use-Case-Bewertung KI-Anwendungsfälle nach Nutzen, Datenrisiko, Automatisierungsgrad, Betroffenengruppen und Prüfbedarf strukturieren.
Tool-Freigabe Fragen zu erlaubten, eingeschränkt erlaubten und nicht erlaubten KI-Tools mit IT, Datenschutz und Compliance vorbereiten.
AI Literacy Schulungsbedarfe für Mitarbeitende, Führungskräfte, Fachbereiche und KI-intensive Rollen identifizieren.
KI-Richtlinie Interne Leitplanken, Datenregeln, Prompting-Regeln, Freigaben, Quellenprüfung und menschliche Kontrolle mitentwickeln.
EU AI Act Risikobasierte Einordnung unterstützen, Zuständigkeiten klären und Dokumentationsbedarfe vorbereiten.
Datenschutz Personenbezogene Daten, vertrauliche Informationen und mögliche DSGVO-Bezüge frühzeitig sichtbar machen.
IT-Sicherheit Schnittstellen zu Zugriff, Tool-Verträgen, Cloud-Diensten, Identitäten, Protokollierung und Sicherheitsstandards herstellen.
Kommunikation Mitarbeitende verständlich über Chancen, Grenzen, Regeln, Freigaben und Lernangebote informieren.
Monitoring Erfahrungen, Vorfälle, neue Tools, regulatorische Entwicklungen und Anpassungsbedarfe regelmäßig sammeln.

 
 

EU AI Act: Was KI-Beauftragte verstehen müssen

Der EU AI Act arbeitet risikobasiert. Das bedeutet: Nicht jede KI-Nutzung ist gleich kritisch. Unterschiedliche Pflichten entstehen je nach Rolle der Organisation, Art des KI-Systems, Verwendungszweck, Risiko, Betroffenengruppe und Einsatzkontext. Für interne KI-Beauftragte ist deshalb entscheidend, Grundbegriffe und Prüflogik zu verstehen.

Die Schulung vermittelt keine Rechtsberatung, sondern eine praxisnahe Orientierungslogik: Welche KI-Systeme nutzen wir? Sind wir Anbieter, Betreiber beziehungsweise Nutzer im Sinne der Verordnung oder nur Anwender eines bereitgestellten Tools? Welche Use Cases sind unkritisch, welche brauchen besondere Prüfung, und wann müssen Rechtsabteilung, Datenschutz, Compliance oder externe Beratung einbezogen werden?

  • Risikobasierter Ansatz: KI-Anwendungen werden nicht pauschal gleich behandelt, sondern nach Risiko und Einsatzkontext bewertet.
  • AI Literacy nach Art. 4: Organisationen müssen geeignete Maßnahmen für ausreichende KI-Kompetenz der beteiligten Personen berücksichtigen.
  • Hochrisiko-Kontexte: Besonders sensible Einsatzfelder können besondere Pflichten auslösen, etwa bei Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf Menschen.
  • Transparenz und menschliche Kontrolle: Je nach Einsatz müssen Nutzende, Betroffene und Verantwortliche angemessen informiert und eingebunden werden.
  • Dokumentation: Entscheidungen, Use Cases, Prüfungen, Schulungen und Freigaben sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.

Fachliche Orientierung bieten unter anderem die Informationen der Europäischen Kommission zum Regulierungsrahmen für künstliche Intelligenz sowie die AI Literacy Questions & Answers der Europäischen Kommission.

 
 

AI Literacy: KI-Kompetenz im Unternehmen dokumentierbar aufbauen

Ein zentrales Thema für KI-Beauftragte ist der Aufbau von KI-Kompetenz. Art. 4 der KI-Verordnung stellt darauf ab, dass Personen, die mit KI-Systemen arbeiten, über einen ausreichenden Stand an KI-Kompetenz verfügen sollen – unter Berücksichtigung von Vorwissen, Rolle, Einsatzkontext und betroffenen Personen.

  • Welche Rollen nutzen KI regelmäßig und benötigen vertiefte Schulung?
  • Welche Mitarbeitenden brauchen Basiswissen zu Chancen, Grenzen und Risiken?
  • Welche Führungskräfte müssen KI-Entscheidungen, Risiken und Governance verstehen?
  • Welche Fachbereiche arbeiten mit sensiblen Daten oder betroffenen Personen?
  • Welche Schulungsinhalte, Lernziele und Teilnehmendenlisten sollten dokumentiert werden?
  • Wie werden neue Mitarbeitende, Tool-Wechsel und veränderte KI-Anwendungen berücksichtigt?

Für Organisationen, die zunächst einen breiten KI-Kompetenzaufbau benötigen, passt ergänzend die Inhouse-Schulung „AI Literacy als Einstieg in das KI-Thema“.

 
 

KI-Inventar: Die Grundlage jeder Governance

Organisationen können KI nur steuern, wenn sie wissen, wo KI eingesetzt wird. Deshalb arbeitet der Kurs mit einem praxistauglichen KI-Inventar. Dieses Inventar ist kein Selbstzweck, sondern ein Arbeitsinstrument für Transparenz, Priorisierung, Risikobewertung und Schulungsplanung.

  • Welche KI-Tools werden offiziell genutzt?
  • Welche KI-Funktionen stecken bereits in bestehender Software?
  • Welche Fachbereiche nutzen externe KI-Dienste informell?
  • Welche Daten werden eingegeben oder verarbeitet?
  • Welche Ergebnisse beeinflussen Entscheidungen, Kommunikation oder Prozesse?
  • Welche Anbieter, Verträge, Speicherorte und Zugriffsrechte sind relevant?
  • Welche Use Cases brauchen schnelle Freigabe, Einschränkung oder vertiefte Prüfung?

Ein gut gepflegtes KI-Inventar kann helfen, Shadow AI zu reduzieren, Rollouts besser zu priorisieren und Gespräche zwischen Fachbereichen, IT, Datenschutz und Geschäftsführung zu versachlichen.

 
 

KI-Richtlinie: Welche Leitplanken Mitarbeitende wirklich brauchen

Viele KI-Richtlinien scheitern daran, dass sie zu abstrakt, zu juristisch oder zu unpraktisch formuliert sind. Der KI-Beauftragte kann helfen, Regeln in konkrete Arbeitssituationen zu übersetzen.

  • Welche KI-Tools dürfen genutzt werden?
  • Welche Daten dürfen nicht in öffentliche KI-Systeme eingegeben werden?
  • Welche Ergebnisse müssen fachlich geprüft werden?
  • Welche Inhalte brauchen Quellenprüfung, Kennzeichnung oder Freigabe?
  • Welche Anwendungen sind untersagt oder nur nach Prüfung erlaubt?
  • Wie werden personenbezogene Daten, vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse geschützt?
  • Wie werden Prompts, Ergebnisse und Entscheidungen dokumentiert?
  • Wer ist Ansprechpartner bei Unsicherheit, Fehlern oder Vorfällen?

Für Organisationen, die eine konkrete KI-Richtlinie entwickeln möchten, kann ergänzend die Inhouse-Schulung „KI-Richtlinie für Unternehmen entwickeln“ sinnvoll sein.

 
 

Case-Study-Bezug: Warum Governance in der Praxis sichtbar werden muss

KI-Governance bleibt abstrakt, wenn sie nur als Regelwerk beschrieben wird. In der Praxis zeigt sich der Nutzen erst dann, wenn Fachbereiche konkrete Use Cases einreichen, Tool-Freigaben nachvollziehbar werden, Schulungsbedarfe sichtbar sind und Entscheidungen dokumentiert werden. Genau deshalb empfiehlt die Schulung, Governance nicht isoliert zu betrachten, sondern mit echten Pilotprojekten, Schulungsformaten und internen Kommunikationsbausteinen zu verbinden.

Als vertiefender Praxisbezug eignet sich die Übersicht der KI-Case Studies der Bildungsakademie am Rosental. Dort werden Umsetzungsbeispiele aus Organisationen, Fachbereichen und KI-Schulungsprojekten dokumentiert, die zeigen, wie KI-Kompetenz, Verantwortlichkeiten, Tool-Nutzung und Transfer in realen Arbeitskontexten aufgebaut werden können.

Für eine Governance-Schulung ist dieser Praxisbezug besonders wichtig, weil KI-Beauftragte nicht nur Regeln kennen müssen. Sie müssen verstehen, wie Teams tatsächlich arbeiten, wo Unsicherheiten entstehen, welche Fragen Fachbereiche stellen und wie Leitplanken so formuliert werden, dass sie im Alltag genutzt werden.

 
 

Governance-Gremium: Warum der KI-Beauftragte nicht allein arbeiten sollte

Ein KI-Beauftragter kann koordinieren, aber nicht alle Entscheidungen allein treffen. Gute KI-Governance braucht ein Zusammenspiel aus Geschäftsführung, IT, Datenschutz, Compliance, Fachbereichen, HR, Betriebsrat, Informationssicherheit und Kommunikation.

Die Schulung zeigt, wie ein schlankes KI-Gremium aufgebaut werden kann: mit klaren Rollen, Entscheidungswegen, Eskalationspunkten, Bewertungsrastern, Freigaben, Dokumentationspflichten und regelmäßigen Review-Terminen. Ziel ist kein Bürokratieaufbau, sondern eine handlungsfähige Struktur für sichere KI-Nutzung.

  • Geschäftsführung: Strategie, Priorisierung, Ressourcen, Risikobereitschaft und finale Verantwortung.
  • IT: Tool-Auswahl, Sicherheit, Zugriffe, Anbieterprüfung, Schnittstellen und technische Umsetzung.
  • Datenschutz: personenbezogene Daten, Rechtsgrundlagen, Zweckbindung, Betroffenenrechte und Datenschutz-Folgenabschätzung.
  • Compliance/Recht: regulatorische Anforderungen, Verträge, Haftung, Kennzeichnung und interne Regelwerke.
  • HR: Schulungen, Rollenprofile, Veränderung, AI Literacy und interne Kommunikation.
  • Fachbereiche: Use Cases, fachliche Prüfung, Prozesswissen, Nutzenbewertung und operative Umsetzung.

 
 

Tool-Landkarte: Welche KI-Systeme ein KI-Beauftragter kennen sollte

Die Schulung ist keine reine Tool-Schulung, aber KI-Beauftragte müssen typische Toolgruppen einordnen können. Nur so lassen sich Risiken, Zuständigkeiten und Schulungsbedarfe realistisch bewerten.

 

Tool- oder Systemgruppe Relevanz für KI-Beauftragte
ChatGPT, Claude und Google Gemini Allgemeine Text-, Analyse-, Recherche- und Strukturierungsaufgaben mit besonderem Blick auf Datenregeln, Quellenprüfung und Ergebnisqualität.
Microsoft 365 Copilot KI-Nutzung in Teams, Outlook, Word, Excel, PowerPoint, SharePoint und OneDrive mit Fokus auf Berechtigungen, Informationsschutz und Rollout.
Perplexity und Recherche-KI Recherche, Quellenhinweise, Marktbeobachtung und Themenvalidierung mit besonderem Fokus auf Quellenkritik und Aktualität.
Midjourney, DALL·E, Adobe Firefly und Canva Bildgenerierung, Visuals, Kampagnenmotive und Präsentationsbilder mit Blick auf Urheberrecht, Bildrechte, Markenrechte und Freigaben.
Power BI, Excel, Power Query und Analyse-KI Dateninterpretation, Reporting, Forecasting und Kennzahlenkommentare mit Fokus auf Datenqualität, Kontext und fachliche Prüfung.
n8n, Make, Power Automate und KI-Agenten Automatisierungen, Prozessketten und agentische Workflows mit erhöhtem Prüfbedarf bei Datenflüssen, Auslösern, Rechten und menschlicher Kontrolle.
HR-, CRM-, Service- und Fachsoftware mit KI-Funktionen Versteckte oder integrierte KI-Funktionen in bestehenden Systemen mit besonderem Blick auf Fachprozesse, Betroffene und Anbieterinformationen.

Für Copilot-spezifische Rollouts empfehlen wir ergänzend die Inhouse-Schulung „Microsoft 365 Copilot sicher und produktiv im Unternehmen einsetzen“. Für KI-Agenten und Automatisierung passt die Inhouse-Schulung „KI-Agenten und No-Code-Automatisierung“.

 
 

Praxislabor 1: KI-Use-Cases erfassen und priorisieren

Im ersten Praxislabor entwickeln die Teilnehmenden eine eigene Use-Case-Matrix. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele KI-Ideen zu sammeln, sondern um eine strukturierte Bewertung nach Nutzen, Risiko, Datenlage, Betroffenenkreis und Umsetzbarkeit.

  • Use Cases aus Fachbereichen sammeln und vereinheitlichen.
  • Nutzen, Aufwand, Datenbedarf und Automatisierungsgrad bewerten.
  • Sensible Einsatzfelder und Betroffenengruppen identifizieren.
  • Use Cases nach „sofort möglich“, „nur mit Leitplanken“, „vertieft prüfen“ und „nicht geeignet“ clustern.
  • Erste Prioritäten für Pilotprojekte, Schulungen und Governance-Maßnahmen ableiten.

 
 

Praxislabor 2: KI-Risiken und Prüffragen strukturieren

KI-Risiken wirken oft abstrakt. Die Schulung übersetzt sie in konkrete Prüffragen, die ein KI-Beauftragter im Alltag nutzen kann.

  • Wer nutzt das KI-System?
  • Welche Daten werden eingegeben?
  • Welche Personen oder Gruppen sind betroffen?
  • Beeinflusst das Ergebnis Entscheidungen über Menschen?
  • Wird ein Ergebnis veröffentlicht oder intern verwendet?
  • Gibt es Quellen, Belege oder nachvollziehbare Berechnungen?
  • Wer prüft das Ergebnis fachlich?
  • Welche Fehler, Diskriminierungsrisiken oder Sicherheitsrisiken sind denkbar?
  • Welche Dokumentation ist erforderlich?

Diese Prüffragen helfen, KI-Governance nicht als abstraktes Regelwerk zu verstehen, sondern als praktikable Arbeitsroutine.

 
 

Praxislabor 3: KI-Richtlinie und Kommunikationsbausteine entwickeln

Eine KI-Richtlinie muss verständlich sein, sonst wird sie im Alltag nicht genutzt. Deshalb arbeitet der Kurs mit konkreten Kommunikationsbausteinen für Mitarbeitende und Führungskräfte.

  • Kurze KI-Grundregeln für Mitarbeitende formulieren.
  • Beispiele für erlaubte, eingeschränkt erlaubte und nicht erlaubte KI-Nutzung entwickeln.
  • FAQ für typische Unsicherheiten im Arbeitsalltag vorbereiten.
  • Prompting-Regeln für sichere Nutzung formulieren.
  • Freigabe- und Eskalationswege als einfache Prozesslogik darstellen.
  • Schulungsbausteine für unterschiedliche Rollen ableiten.

 
 

Praxislabor 4: Dokumentation, Monitoring und Nachweislogik

KI-Governance braucht wiederholbare Dokumentation. Dabei geht es nicht um unnötige Bürokratie, sondern um Nachvollziehbarkeit: Welche KI wird genutzt? Wer ist verantwortlich? Welche Risiken wurden geprüft? Welche Schulungen wurden durchgeführt?

  • Vorlage für ein KI-Inventar skizzieren.
  • Use-Case-Steckbriefe für Fachbereiche vorbereiten.
  • Schulungsnachweise und AI-Literacy-Dokumentation strukturieren.
  • Entscheidungen zu Tool-Freigaben nachvollziehbar festhalten.
  • Vorfälle, Fehler, Beschwerden oder Auffälligkeiten als Lernsignale einordnen.
  • Review-Rhythmus für Governance, Tool-Liste und Richtlinie definieren.

 
 

Datenschutz, Informationssicherheit und BSI-Orientierung

KI-Beauftragte arbeiten häufig an der Schnittstelle zu Datenschutz und Informationssicherheit. Dabei geht es um personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse, vertrauliche Dokumente, Cloud-Dienste, Zugriffsrechte, Protokollierung, Anbieterinformationen und technische Sicherheitsmaßnahmen.

Die Schulung sensibilisiert dafür, dass KI-Governance nicht nur eine Rechts- oder Kommunikationsthematik ist. KI-Systeme müssen auch sicher, robust, nachvollziehbar und organisatorisch beherrschbar genutzt werden. Dafür sind IT-Sicherheit, Datenmanagement, Zugriffskontrolle und klare Verantwortlichkeiten zentrale Bausteine.

Fachliche Orientierung bieten die KI-Informationen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik: BSI: Künstliche Intelligenz. Für cloudbasierte KI-Dienste kann außerdem der AIC4-Kriterienkatalog des BSI als Orientierungsrahmen hilfreich sein.

 
 

DACH-Format: Inhouse beim Kunden oder Live-Online

Die Schulung wird ausschließlich als firmeninternes Format durchgeführt. Sie ist kein offenes Seminar mit Einzelbuchungen. Dadurch können KI-Nutzung, Tool-Landschaft, Verantwortlichkeiten, Datenschutzprozesse, Compliance-Anforderungen, Fachbereichsrealität und Governance-Ziele gezielt auf Ihre Organisation abgestimmt werden.

  • Inhouse beim Kunden: Präsenzformat für Geschäftsführung, KI-Beauftragte, IT, Datenschutz, Compliance, HR, Betriebsrat, Führungskräfte und Fachbereiche an Ihrem Standort in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Live-Online: Interaktiver Online-Workshop für verteilte Governance-Teams, mehrere Standorte oder organisationsweite Einführungsgruppen.
  • Individuelle Anpassung: Abstimmung auf KI-Reifegrad, Tool-Landschaft, Risikoprofil, Datenschutzstruktur, Fachbereiche und geplante KI-Richtlinie.
  • Praxisorientierter Transfer: Entwicklung erster Use-Case-Matrix, KI-Inventar-Vorlage, Rollenklärung, Prüffragen und Kommunikationsbausteine.
  • Optionale Transferphase: Nach 4 bis 8 Wochen kann ein Follow-up genutzt werden, um KI-Inventar, Richtlinienentwurf, Schulungsbedarf und Governance-Fragen weiterzuentwickeln.

 
 

Einordnung durch die Bildungsakademie am Rosental

„Ein KI-Beauftragter ist kein Symboltitel. Die Rolle wird wertvoll, wenn sie KI-Nutzung sichtbar macht, Zuständigkeiten klärt, Schulungsbedarf erkennt und Governance in verständliche Arbeitsroutinen übersetzt. Genau dort setzt diese Inhouse-Schulung an.“

Kay Schönewerk, Leiter der Bildungsakademie am Rosental

Die Bildungsakademie am Rosental versteht KI-Governance-Schulungen als organisationsbezogene Qualifizierung. Im Mittelpunkt steht nicht die reine Erklärung des EU AI Act, sondern die Frage, wie Unternehmen, Behörden, Verbände und Organisationen KI-Verantwortung praktisch, verständlich und umsetzbar organisieren können.

 
 

Stimmen aus der Praxis

„Die Schulung hat uns geholfen, die Rolle des KI-Beauftragten nicht als Einzelkämpfer-Funktion zu verstehen, sondern als Schnittstelle zwischen Geschäftsführung, IT, Datenschutz und Fachbereichen.“

Anonymisierte Teilnehmerstimme, Compliance-Verantwortung, mittelständisches Unternehmen

„Besonders hilfreich waren die Vorlagen für KI-Inventar, Use-Case-Bewertung und interne KI-Leitplanken. Dadurch konnten wir direkt nach dem Workshop mit einer ersten Governance-Struktur starten.“

Anonymisierte Teilnehmerstimme, Organisationsentwicklung, öffentlicher Träger

„Für unser Führungsteam war wichtig, dass der EU AI Act nicht abstrakt blieb. Die Schulung hat gezeigt, welche Fragen wir intern klären müssen, bevor KI-Tools breit genutzt werden.“

Anonymisierte Teilnehmerstimme, Geschäftsführung, Verband

 
 

Was Teilnehmende nach der Schulung besser können

Nach der Schulung verfügen Teilnehmende über ein realistisches Verständnis dafür, wie eine interne KI-Beauftragtenrolle aufgebaut werden kann. Sie können Aufgaben priorisieren, Schnittstellen klären, Use Cases strukturieren, KI-Risiken einordnen und erste Governance-Bausteine entwickeln.

  • Sie verstehen die Rolle des KI-Beauftragten als interne Koordinations- und Governance-Funktion.
  • Sie können KI-Tools, KI-Funktionen und Use Cases systematisch erfassen.
  • Sie unterscheiden zwischen Basisnutzung, sensibler Nutzung und vertieft prüfpflichtigen KI-Anwendungen.
  • Sie entwickeln Prüffragen für Daten, Risiken, Betroffene, Automatisierung und menschliche Kontrolle.
  • Sie können Schulungsbedarfe für AI Literacy nach Rollen und Einsatzkontext strukturieren.
  • Sie wissen, welche Schnittstellen zu IT, Datenschutz, Compliance, HR, Betriebsrat und Fachbereichen wichtig sind.
  • Sie können erste KI-Leitplanken, Use-Case-Matrizen und Dokumentationsvorlagen vorbereiten.
  • Sie erhalten eine nachvollziehbare Grundlage, um KI-Kompetenz und Governance-Maßnahmen intern zu dokumentieren.

 
 

Abgrenzung zu anderen KI-Kursen

Dieser Kurs konzentriert sich auf die Rolle des KI-Beauftragten, KI-Governance, EU-AI-Act-Orientierung, interne Verantwortlichkeiten und Organisationsstrukturen. Für angrenzende Fragestellungen können andere KI-Inhouse-Schulungen der Bildungsakademie am Rosental sinnvoll sein.

 
 

Pro und Contra: Einen KI-Beauftragten intern etablieren

Ein KI-Beauftragter kann KI-Governance deutlich verbessern. Gleichzeitig sollte die Rolle realistisch ausgestattet und sauber von anderen Funktionen abgegrenzt werden.

 

Chancen Grenzen und Risiken
Bessere Transparenz über KI-Tools, Use Cases, Fachbereiche und Schulungsbedarf. Ohne Mandat, Zeitbudget und Management-Rückhalt bleibt die Rolle wirkungsschwach.
Klarere Schnittstellen zwischen Geschäftsführung, IT, Datenschutz, Compliance und Fachbereichen. Der KI-Beauftragte darf nicht als Ersatz für Datenschutz, Recht, IT-Sicherheit oder Fachverantwortung missverstanden werden.
Reduktion von Shadow AI durch Orientierung, Freigaben, Leitplanken und Schulung. Zu starre Regeln können sinnvolle Innovation bremsen, wenn sie nicht praxisnah formuliert sind.
Bessere Dokumentation von AI Literacy, Use Cases, Entscheidungen und Governance-Maßnahmen. Dokumentation ohne praktische Nutzung erzeugt Bürokratie statt Steuerungswirkung.
Frühzeitige Erkennung sensibler KI-Anwendungen mit erhöhtem Prüfbedarf. Eine Schulung ersetzt keine Rechtsberatung, keine Datenschutz-Folgenabschätzung und keine Konformitätsbewertung.

 
 

FAQ zur Inhouse-Schulung KI-Beauftragter im Unternehmen

Was lernt unser Team in dieser Inhouse-Schulung?

Ihr Team lernt, wie eine interne Rolle für KI-Koordination, KI-Governance und EU-AI-Act-Orientierung aufgebaut werden kann. Dazu gehören KI-Inventar, Use-Case-Bewertung, Tool-Freigaben, AI Literacy, KI-Richtlinie, Datenschutzschnittstellen, Risikofragen, Dokumentation, Monitoring und interne Kommunikation. Der Kurs konzentriert sich auf praktische Governance-Arbeit, nicht auf abstrakte Rechtsauslegung.

Ist ein KI-Beauftragter gesetzlich vorgeschrieben?

Ein KI-Beauftragter ist nicht pauschal als gesetzlich vorgeschriebene Pflichtfunktion definiert wie etwa ein Datenschutzbeauftragter. Viele Organisationen richten dennoch eine interne KI-Koordinationsrolle ein, um KI-Nutzung, Schulung, Governance, Datenschutzabstimmung und EU-AI-Act-Orientierung besser zu steuern. Die konkrete Pflichtensituation muss juristisch und organisationsbezogen geprüft werden.

Gilt die Schulung als Kompetenznachweis nach KI-VO Art. 4?

Die Schulung kann als dokumentierbarer Qualifizierungsbaustein für KI-Kompetenz im Sinne von Art. 4 der KI-Verordnung genutzt werden, ersetzt aber keinen amtlichen Nachweis und keine juristische Einzelfallprüfung. Organisationen können Agenda, Lernziele, Teilnehmendenkreis, Rollenbezug und Inhalte dokumentieren, um den Kompetenzaufbau für KI-Beauftragte und Governance-Rollen nachvollziehbar zu machen.

Welche Aufgaben hat ein KI-Beauftragter im Unternehmen?

Ein KI-Beauftragter kann KI-Anwendungen erfassen, Use Cases strukturieren, Schulungsbedarf erkennen, interne Leitplanken mitentwickeln, Fachbereiche beraten, Tool-Freigaben vorbereiten und Schnittstellen zu IT, Datenschutz, Compliance, HR und Geschäftsführung koordinieren. Er sollte jedoch nicht allein über Rechtsfragen, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Hochrisiko-Systeme oder strategische KI-Investitionen entscheiden.

Welche Rolle spielt der EU AI Act für KI-Beauftragte?

Der EU AI Act ist für KI-Beauftragte wichtig, weil er eine risikobasierte Logik für KI-Systeme vorgibt und Anforderungen an Anbieter, Betreiber beziehungsweise Nutzende sowie bestimmte Einsatzkontexte formuliert. KI-Beauftragte sollten Grundbegriffe, Risikoklassen, AI Literacy, Transparenz, menschliche Kontrolle und Dokumentationsanforderungen verstehen, um intern die richtigen Prüfprozesse anzustoßen.

Was bedeutet AI Literacy für Organisationen?

AI Literacy bedeutet, dass Personen, die mit KI-Systemen arbeiten, ein angemessenes Verständnis für Funktionsweise, Chancen, Grenzen, Risiken, Einsatzkontext und betroffene Personen entwickeln. Für Organisationen heißt das, Schulungen nicht nur allgemein anzubieten, sondern nach Rollen, Vorkenntnissen, Tool-Nutzung und Risikokontext zu planen und nachvollziehbar zu dokumentieren.

Welche Vorkenntnisse benötigen Teilnehmende?

Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind Kenntnisse aus Geschäftsführung, IT, Datenschutz, Compliance, HR, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Fachbereichsleitung oder Organisationsentwicklung. Der Kurs kann für künftige KI-Beauftragte, Governance-Teams oder gemischte Entscheidungsgruppen angepasst werden.

Kann die Schulung für Datenschutz, IT und Compliance gemeinsam stattfinden?

Eine gemeinsame Schulung ist häufig besonders sinnvoll. Datenschutz bringt die Perspektive personenbezogener Daten ein, IT bewertet Sicherheit, Zugriffe und Tool-Landschaft, Compliance betrachtet Regelwerke und Dokumentation. Der KI-Beauftragte kann diese Perspektiven koordinieren, ohne ihre fachliche Verantwortung zu ersetzen.

Wie hilft die Schulung beim Aufbau eines KI-Inventars?

Die Schulung zeigt, wie KI-Tools, KI-Funktionen, Use Cases, Fachbereiche, Datenarten, Anbieter, Verantwortliche und Risikohinweise strukturiert erfasst werden können. Ein KI-Inventar schafft Transparenz und hilft, Shadow AI, unklare Tool-Nutzung und fehlende Freigaben sichtbar zu machen. Es ist Grundlage für Governance, Schulungsplanung und Priorisierung.

Was gehört in eine KI-Richtlinie?

Eine KI-Richtlinie sollte verständlich regeln, welche Tools genutzt werden dürfen, welche Daten nicht eingegeben werden, welche Ergebnisse geprüft werden müssen, wann Freigaben erforderlich sind und wer bei Unsicherheiten zuständig ist. Außerdem sollten Quellenprüfung, Kennzeichnung, menschliche Kontrolle, Dokumentation und Eskalationswege beschrieben werden.

Wie unterscheiden sich KI-Beauftragter und Datenschutzbeauftragter?

Der Datenschutzbeauftragte konzentriert sich auf Datenschutzrecht und personenbezogene Daten. Ein KI-Beauftragter koordiniert breiter: KI-Inventar, Use Cases, Schulungen, Governance, Tool-Regeln, Fachbereichsberatung und EU-AI-Act-Orientierung. Beide Rollen sollten eng zusammenarbeiten, aber nicht miteinander verwechselt werden.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat?

Der Betriebsrat kann relevant sein, wenn KI-Systeme Beschäftigtendaten, Leistung, Verhalten, Arbeitsorganisation, Auswahlprozesse oder Kontrollmöglichkeiten betreffen. Die Schulung ersetzt keine arbeitsrechtliche Beratung, sensibilisiert aber dafür, Mitbestimmung, Transparenz, Kommunikation und frühzeitige Einbindung bei KI-Governance mitzudenken.

Wie werden Hochrisiko-Anwendungen eingeordnet?

Hochrisiko-Anwendungen müssen besonders sorgfältig geprüft werden, etwa wenn KI erhebliche Auswirkungen auf Menschen, Rechte, Sicherheit oder wichtige Entscheidungen haben kann. Die Schulung vermittelt eine Orientierungslogik, wann ein Use Case vertieft durch Recht, Datenschutz, Compliance, IT-Sicherheit oder externe Fachberatung geprüft werden sollte.

Welche KI-Tools werden im Kurs behandelt?

Typischerweise werden ChatGPT, Google Gemini, Claude, Microsoft 365 Copilot, Perplexity, Midjourney, DALL·E, Adobe Firefly, Canva, Power BI, Excel, Power Query, Power Automate, n8n, Make, KI-Agenten und KI-Funktionen in Fachsoftware eingeordnet. Die Auswahl richtet sich nach Ihrer Tool-Landschaft und Ihren Governance-Fragen.

Wie geht der KI-Beauftragte mit Shadow AI um?

Shadow AI entsteht, wenn Mitarbeitende KI-Tools ohne Freigabe, Regelung oder Dokumentation nutzen. Ein KI-Beauftragter kann Shadow AI reduzieren, indem er erlaubte Tools kommuniziert, Risiken erklärt, praxistaugliche Alternativen anbietet, Schulungen organisiert und einfache Freigabewege schafft. Reine Verbote ohne Orientierung führen selten zu nachhaltiger Steuerung.

Wie werden KI-Risiken im Kurs bewertet?

KI-Risiken werden anhand konkreter Fragen bewertet: Welche Daten werden genutzt? Wer ist betroffen? Beeinflusst das Ergebnis Entscheidungen? Wird veröffentlicht oder automatisiert? Gibt es Quellen? Wer prüft fachlich? Welche Fehler, Diskriminierungsrisiken, Sicherheitsfragen oder Reputationsrisiken sind denkbar? Daraus entsteht eine praxistaugliche Use-Case-Bewertung.

Wie hilft der Kurs bei Tool-Freigaben?

Der Kurs zeigt, wie Tool-Freigaben vorbereitet werden können: mit Angaben zu Anbieter, Zweck, Datenarten, Speicherort, Vertragsgrundlage, Zugriffsrechten, Sicherheitsniveau, Zielgruppe, Risiken und Alternativen. Die finale Freigabe sollte je nach Organisation durch zuständige Stellen wie IT, Datenschutz, Compliance oder Geschäftsführung erfolgen.

Wie wird KI-Kompetenz dokumentiert?

KI-Kompetenz kann über Schulungsagenda, Lernziele, Teilnehmendenlisten, Rollenbezug, Inhalte, Übungsformate und interne Nachweise dokumentiert werden. Der Kurs zeigt, wie solche Nachweise pragmatisch aufgebaut werden können, ohne unnötige Bürokratie zu erzeugen. Entscheidend ist, dass Schulungen zum tatsächlichen Einsatzkontext passen.

Kann der Kurs auf unsere bestehende KI-Richtlinie aufbauen?

Eine bestehende KI-Richtlinie kann als Grundlage genutzt werden. Im Kurs können Verständlichkeit, Praxisnähe, Rollenbezug, Freigabewege, Tool-Regeln, Datenschutzbezug und Kommunikationsfähigkeit geprüft werden. Häufig entstehen daraus konkrete Verbesserungen, FAQ, Kurzregeln oder Vorlagen für Fachbereiche.

Wie verhindert man zu viel Bürokratie bei KI-Governance?

Zu viel Bürokratie entsteht, wenn jede KI-Nutzung gleich behandelt wird. Die Schulung arbeitet deshalb mit einer risikobasierten Logik: einfache Hilfsnutzung, sensible Fachnutzung, automatisierte Prozesse und potenziell hochkritische Anwendungen werden unterschiedlich behandelt. So bleibt Governance handlungsfähig und proportional.

Welche Kennzahlen sind für KI-Governance sinnvoll?

Sinnvolle Kennzahlen können Anzahl erfasster KI-Use-Cases, freigegebene Tools, geschulte Mitarbeitende, offene Prüfungen, gemeldete Vorfälle, priorisierte Pilotprojekte, Bearbeitungszeit für Freigaben und Aktualität der KI-Richtlinie sein. Wichtig ist, Kennzahlen nicht isoliert zu betrachten, sondern mit Lernfortschritt, Risiko und Nutzen zu verbinden.

Wie lange dauert die Inhouse-Schulung?

Die Dauer wird individuell abgestimmt. Häufig eignet sich ein Tagesworkshop für den Einstieg. Für Organisationen mit komplexer Tool-Landschaft, mehreren Fachbereichen, Datenschutzfragen, bestehender KI-Richtlinie oder geplantem Governance-Gremium kann ein mehrteiliges Format mit Vorabklärung, Workshop, Pilotphase und Follow-up sinnvoll sein.

Kann die Schulung online durchgeführt werden?

Die Schulung kann als Live-Online-Workshop durchgeführt werden. Dieses Format eignet sich besonders für verteilte Governance-Teams, mehrere Standorte oder Organisationen, die Geschäftsführung, IT, Datenschutz, Compliance und Fachbereiche gemeinsam qualifizieren möchten. Auch online bleibt der Kurs interaktiv mit Übungen, Vorlagenarbeit und Use-Case-Bewertung.

Welche Ergebnisse können wir nach der Schulung erwarten?

Realistische Ergebnisse sind ein gemeinsames Rollenverständnis, eine erste Use-Case-Matrix, Prüffragen für KI-Anwendungen, Orientierung zur KI-Richtlinie, klarere Schnittstellen, priorisierte Schulungsbedarfe und ein besseres Verständnis für EU AI Act, AI Literacy, Datenschutz und Governance. Häufig können Organisationen danach konkrete nächste Schritte für KI-Inventar und Leitplanken definieren.

Kann die Schulung mit einem Transfertermin ergänzt werden?

Ein Transfertermin ist sinnvoll, wenn nach dem Workshop ein KI-Inventar, eine Richtlinie, ein Governance-Gremium oder eine Schulungsstrategie aufgebaut werden soll. Dabei können erste Ergebnisse geprüft, Use Cases nachgeschärft, Rollen geklärt, Dokumentationsvorlagen verbessert und offene Fragen aus Fachbereichen gesammelt werden.

Kann aus dem Kurs ein KI-Governance-Gremium entstehen?

Der Kurs kann die Grundlage für ein KI-Governance-Gremium schaffen. Dabei werden Rollen, Entscheidungswege, Teilnehmende, Sitzungstaktung, Freigabeprozesse, Dokumentationspflichten und Eskalationspunkte vorbereitet. Die konkrete organisatorische Verankerung sollte von Geschäftsführung und zuständigen Fachstellen entschieden werden.

Ist der Kurs für kleine und mittlere Unternehmen geeignet?

Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von pragmatischer KI-Governance. Der Kurs kann bewusst schlank gestaltet werden: mit einfachem KI-Inventar, klaren Tool-Regeln, kurzen Schulungsbausteinen, wenigen Prüffragen und einer realistischen Verantwortungsstruktur. Ziel ist Steuerung ohne unnötige Bürokratie.

Ist der Kurs für öffentliche Einrichtungen geeignet?

Öffentliche Einrichtungen können den Kurs auf besondere Anforderungen an Transparenz, Datenschutz, Vergabe, Dokumentation, Bürgerkontakt, interne Freigaben und Verwaltungsprozesse zuschneiden lassen. Gerade dort ist es wichtig, KI-Nutzung nachvollziehbar zu gestalten und Verantwortlichkeiten zwischen Fachbereichen, IT, Datenschutz und Leitung zu klären.

Was unterscheidet diesen Kurs von einer allgemeinen KI-Schulung?

Eine allgemeine KI-Schulung vermittelt Grundlagen, Tool-Nutzung und erste Anwendungsfälle. Dieser Kurs konzentriert sich auf Governance, Verantwortung, EU-AI-Act-Orientierung, KI-Inventar, Richtlinien, Rollenklärung, Dokumentation und organisatorische Steuerung. Er richtet sich besonders an Personen, die KI-Nutzung koordinieren oder intern verantwortungsvoll strukturieren sollen.

Wie fragen wir den Kurs an?

Sie können den Kurs über das Anfrageformular anfragen. Sinnvoll sind Angaben zu Zielgruppe, Format, Teamgröße, vorhandenen KI-Tools, bestehender KI-Richtlinie, Datenschutzstruktur, geplanten KI-Rollen, Fachbereichen, aktuellen Unsicherheiten und gewünschten Ergebnissen. Auf dieser Grundlage entwickelt die Bildungsakademie am Rosental ein passendes Inhouse-Konzept.

 
 

Ihre Anfrage für eine Inhouse-Schulung zum KI-Beauftragten

Wenn Ihre Organisation eine interne Rolle für KI-Koordination, KI-Governance, EU-AI-Act-Orientierung, KI-Inventar, Schulungsplanung oder KI-Richtlinien aufbauen möchte, können Sie den Kurs direkt als Inhouse-Schulung anfragen. Beschreiben Sie kurz Ihre Zielgruppe, vorhandene KI-Nutzung, Tool-Landschaft, Datenschutz- und Compliance-Struktur sowie gewünschte Ergebnisse.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

Kurz zusammengefasst

KI-Beauftragter im Unternehmen – Aufgaben, Governance und EU AI Act unterstützt Geschäftsführung, IT, Datenschutz, Compliance, HR, Betriebsrat, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Projektmanagement und Fachbereiche dabei, eine interne KI-Koordinationsrolle sinnvoll aufzubauen. Die Schulung verbindet KI-Inventar, Use-Case-Bewertung, Tool-Freigaben, KI-Richtlinie, AI Literacy, EU-AI-Act-Orientierung, Datenschutz, Informationssicherheit, Governance-Gremium, Dokumentation und interne Kommunikation. Sie hilft Organisationen, KI-Nutzung transparenter, sicherer und besser steuerbar zu machen, ohne Rechtsberatung, Datenschutz-Folgenabschätzung oder fachliche Verantwortung zu ersetzen.

 

English Summary

This in-house training helps organizations define and implement the role of an internal AI officer or AI governance coordinator. The course focuses on AI inventories, use case assessment, tool approval, AI policies, AI literacy, EU AI Act orientation, data protection, information security, documentation, internal communication and governance structures. Participants learn how to coordinate AI use across management, IT, data protection, compliance, HR and business departments. The training provides a practical governance framework and supports documented AI literacy under Article 4 of the EU AI Act, without replacing legal advice or formal compliance assessments.



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Autor: Fachlich verantwortet wir der Artikel von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
Seit 2000 beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Team-Kommunikation und beruflicher Weiterbildung.

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