Erfahrungen & Bewertungen zu Bildungsakademie am Rosental
Inhouse Schulung: Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams

Inhouse Schulung: Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams

Inhouse Schulung | Team-Kurs ✆ 0341 – 337 43 569

In hybriden und Remote-Teams fehlen die kleinen, informellen Momente, in denen Konflikte sich sonst früh zeigen: der kurze Blick über den Schreibtisch, der Flurfunk, die spontane Nachfrage nach dem Meeting. Stattdessen entstehen Missverständnisse in Chats, unklare Erwartungen zwischen Zeitzonen und ein schleichendes Gefühl der Ungleichbehandlung zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden. Dieser Kurs vermittelt Führungskräften, Teamleitungen und Mitarbeitenden in hybriden und verteilten Teams praxistaugliche Strategien, um Konflikte auch ohne direkten persönlichen Kontakt früh zu erkennen, digital deeskalierend zu kommunizieren und faire Spielregeln für die Zusammenarbeit zu etablieren.

Das Training stärkt digitale Kommunikationssicherheit, den bewussten Umgang mit unterschiedlichen Kanälen und die Fähigkeit, stille Konflikte in hybriden Teams frühzeitig zu erkennen. Mitarbeitende lernen, Missverständnisse in schriftlicher Kommunikation zu vermeiden und Chancengleichheit zwischen Büro und Homeoffice aktiv zu sichern.

Die Bildungsakademie am Rosental mit Sitz in Leipzig entwickelt Inhouse-Schulungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Teams hybrid oder vollständig remote zusammenarbeiten. Der Kurs kann online, hybrid oder in den Räumen der Akademie in Leipzig durchgeführt werden – passend zur digitalen Arbeitsrealität der Zielgruppe.

 

Das Wichtigste in Kürze

Der Kurs „Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams“ vermittelt praxisnahe Strategien, um Konflikte in digitaler und verteilter Zusammenarbeit früh zu erkennen, Missverständnisse in schriftlicher Kommunikation zu vermeiden und Chancengleichheit zwischen Büro und Homeoffice zu sichern. Er stärkt Führung, HR und Teams in digitaler Gesprächsführung, Kanalwahl und dem Aufbau klarer Teamvereinbarungen – strukturiert entlang der hauseigenen BARO-HYBRID-CHECK-Methodik.

 


 

Ihr Kurs „Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams“ – sprechen Sie uns an!

Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) vollständig virtuellen Online-Workshop für verteilte Teams, b) einem hybriden Präsenz- und Online-Format für gemischte Teams oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig. Das Training kann mit Konfliktmanagement-Basiskursen, Schwierige Gespräche & Feedback, Anti-Mobbing & respektvoller Zusammenarbeit oder einem Train-the-Trainer-Programm für internes Multiplizieren kombiniert werden.

Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung zu Format, Dauer, Gruppengröße und möglicher Umsetzung.

Probleme mit dem Formular? Schreiben Sie uns eine Mail kontakt@bildungsakademie-am-rosental.de

 

 

Worum es in diesem Kurs geht

Hybride und Remote-Teams arbeiten oft reibungslos zusammen – bis ein Missverständnis in einem Chat eskaliert, eine Rückmeldung im Meeting fehlt oder sich eine Kollegin im Homeoffice systematisch übergangen fühlt. Ohne die beiläufigen, persönlichen Kontaktmomente des klassischen Büroalltags fehlen viele der kleinen Korrekturmöglichkeiten, die Konflikte sonst früh entschärfen. Der Themen-Hub Konflikte im Job professionell lösen bietet dazu den fachlichen Gesamtrahmen.

Der Kurs setzt deshalb direkt bei den typischen Reibungspunkten hybrider Zusammenarbeit an: missverständliche Chat-Nachrichten, unklare Erwartungen zwischen Zeitzonen, ungleiche Sichtbarkeit zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden, sogenannte Proximity Bias bei Beförderungen und Aufmerksamkeit, stille Zurückgezogenheit in Video-Calls sowie fehlende gemeinsame Spielregeln für digitale Zusammenarbeit.

 

Die BARO-HYBRID-CHECK-Methodik

Damit Führungskräfte und Teams Konflikte auch ohne direkten persönlichen Kontakt zuverlässig erkennen und klären können, arbeitet die Bildungsakademie am Rosental mit der hauseigenen BARO-HYBRID-CHECK-Methodik. Sie strukturiert den Umgang mit Konflikten in digitaler und verteilter Zusammenarbeit von der ersten Signalerkennung bis zur verbindlichen Teamvereinbarung in sechs Schritten.

  1. Signalcheck: digitale Konfliktsignale früh erkennen – veränderter Tonfall im Chat, sinkende Kamera-Nutzung, ausbleibende Rückmeldungen.
  2. Kanalcheck: den passenden Kommunikationskanal für das jeweilige Anliegen bewusst wählen – schriftlich, Video oder Telefon.
  3. Klarheitscheck: Missverständnisse in schriftlicher und asynchroner Kommunikation aktiv vermeiden.
  4. Präsenzcheck: Chancengleichheit zwischen Büro- und Remote-Mitarbeitenden sichern und Proximity Bias entgegenwirken.
  5. Gesprächscheck: deeskalierende Gesprächsführung in Video-Calls und virtuellen Eins-zu-eins-Gesprächen anwenden.
  6. Vereinbarungscheck: klare Teamregeln für hybride Zusammenarbeit und digitale Eskalationswege festlegen.

 

Ziele der Weiterbildung

  • Frühwarnsignale für Konflikte in hybriden und Remote-Teams erkennen, auch ohne direkten persönlichen Kontakt.
  • Für unterschiedliche Anliegen den passenden Kommunikationskanal bewusst auswählen.
  • Missverständnisse in schriftlicher und asynchroner Kommunikation aktiv vermeiden.
  • Chancengleichheit zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden aktiv sichern.
  • Deeskalierend und klar in Video-Calls und virtuellen Eins-zu-eins-Gesprächen kommunizieren.
  • Stille Konflikte, Rückzugstendenzen und sinkende Beteiligung im Remote-Kontext erkennen.
  • Klare Teamvereinbarungen entlang der BARO-HYBRID-CHECK-Methodik für digitale Zusammenarbeit entwickeln.
  • Eskalationswege für hybride und verteilte Teams verbindlich festlegen.

 

Seminarinhalte „Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams“

 

Themenfeld Praxisbezug in hybrider und Remote-Zusammenarbeit
Konfliktdynamik in hybriden Teams Fehlende informelle Kontakte, Proximity Bias und unterschiedliche Wahrnehmung von Präsenz und Engagement (Signalcheck, Präsenzcheck).
Kommunikationskanäle richtig wählen Synchron versus asynchron, schriftlich versus mündlich, wann ein Video-Call statt eines Chats nötig ist (Kanalcheck).
Missverständnisse in schriftlicher Kommunikation Tonfall in Chat und E-Mail, fehlende Mimik und Gestik, Interpretationsspielräume bewusst gestalten (Klarheitscheck).
Chancengleichheit zwischen Büro und Homeoffice Proximity Bias, Informationsungleichheit und das Risiko von „Zwei-Klassen-Teams“ aktiv gegensteuern (Präsenzcheck).
Deeskalation in virtuellen Gesprächen Video-Call-Etikette, Moderation schwieriger Themen, Umgang mit Kameraverzicht und Multitasking (Gesprächscheck).
Zeitzonen und asynchrone Zusammenarbeit Erwartungsmanagement bei international oder zeitversetzt arbeitenden Teams, realistische Antwortzeiten.
Stille Konflikte und Rückzug erkennen Sinkende Beteiligung, ausbleibende Wortmeldungen und fehlende Frühwarnsignale im Remote-Kontext.
Teamvereinbarungen für hybride Zusammenarbeit Klare Spielregeln, digitale Meeting-Kultur und verbindliche Eskalationswege (Vereinbarungscheck).

 

Nutzen für Unternehmen und Teams

Hybride und Remote-Teams gewinnen mehr Sicherheit im Erkennen und Klären von Konflikten, auch wenn direkter persönlicher Kontakt fehlt. Gleichzeitig verbessert das Training die Chancengleichheit zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden und die Qualität der digitalen Kommunikation insgesamt.

Der besondere Wert liegt in der Verbindung aus digitaler Achtsamkeit und klaren Spielregeln: In hybriden Teams entstehen Konflikte oft leiser und langsamer als im direkten Kontakt – sie lassen sich aber ebenso zuverlässig erkennen und klären, wenn Teams bewusst hinschauen. Die BAuA weist im Rahmen ihrer Forschung zu psychischer Belastung im Homeoffice ausdrücklich auf soziale Isolation und unklare Erwartungen als relevante Belastungsfaktoren hin.

 

Praxisbelege und Case Studies zu durchgeführten Seminaren

Projektberichte zeigen, wie Konflikt- und Kommunikationstrainings in Organisationen mit hybriden oder vollständig verteilten Teams eingesetzt werden. Ein eigenständiger Case-Study-Beleg speziell zu Konflikten in hybriden/Remote-Teams ist auf der Website derzeit noch nicht veröffentlicht; die folgenden Case Studies Konfliktmanagement stammen daher aus thematisch angrenzenden Konflikt- und Teamentwicklungsprojekten und werden ergänzt, sobald ein passender Projektbericht vorliegt.

Bis ein spezifischer Projektbericht vorliegt, lassen sich Erfahrungen aus Konfliktmanagement-, Feedback- und Teamentwicklungstrainings fachlich gut übertragen: Missverständnisse in schriftlicher Kommunikation, ungleiche Sichtbarkeit im Team und der Aufbau gemeinsamer digitaler Spielregeln.

 

Geeignete Formate und Gruppengrößen

Für Kurse zu Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams sind Gruppen von etwa 8 bis 15 Teilnehmenden besonders geeignet. In dieser Größe können reale digitale Kommunikationssituationen offen besprochen und konkrete Teamvereinbarungen entlang der BARO-HYBRID-CHECK-Methodik entwickelt werden.

  • Kompakter Online-Workshop: für ein erstes gemeinsames Verständnis und einfache digitale Kommunikationsregeln.
  • Ganztägiges hybrides Teamtraining: für Rollenspiele, Fallarbeit und die Entwicklung konkreter Teamvereinbarungen, teils vor Ort, teils online.
  • Mehrstufiges Programm: für Führungskräfte, HR und mehrere verteilte Teams gemeinsam, inklusive Führungskräftebriefing.

Die konkrete Investition richtet sich nach Format, Gruppengröße, Standortzahl beziehungsweise Zeitzonenverteilung, Vorbereitungsaufwand und technischer Ausstattung. Nach einer kurzen Anfrage kann die Bildungsakademie am Rosental eine passende Orientierung zu Umfang, Ablauf und nächstem Schritt geben.

 

Methodik des Trainings

  1. Arbeit mit realistischen digitalen Situationen aus dem eigenen hybriden oder verteilten Team.
  2. Kurze Fachimpulse zu digitaler Kommunikationspsychologie, Proximity Bias und asynchroner Zusammenarbeit.
  3. Simulationen typischer Chat- und Video-Call-Missverständnisse, strukturiert entlang der BARO-HYBRID-CHECK-Methodik.
  4. Formulierungstraining für klare, missverständnisfreie schriftliche Kommunikation.
  5. Übungen zu deeskalierender Gesprächsführung in Video-Calls, inklusive Moderationstechnik.
  6. Entwicklung gemeinsamer Teamvereinbarungen zu Kanalwahl, Reaktionszeiten und Meeting-Kultur.
  7. Konzepte zur aktiven Sicherung von Chancengleichheit zwischen Büro- und Remote-Mitarbeitenden.
  8. Transfer in digitale Teamregeln, Eskalationswege und regelmäßige Nachbesprechungsformate.

 

Für wen ist das Training geeignet?

Die Schulung richtet sich an Führungskräfte hybrider und verteilter Teams, Teamleitungen, Personalentwicklung und HR, Projektleitungen sowie Mitarbeitende in hybriden oder vollständig remoten Teams. Ergänzend eignen sich die Kurse Nein sagen & Grenzen setzen für Teams, die zusätzlich lernen möchten, digitale Erreichbarkeitsgrenzen klar zu kommunizieren.

Besonders geeignet ist der Kurs für Organisationen mit dauerhaft hybriden Arbeitsmodellen, für neu zusammengestellte Remote-Teams, bei spürbaren Spannungen zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden oder bei international verteilten Teams mit unterschiedlichen Zeitzonen. Auch die DGUV weist im Rahmen ihrer Präventionsarbeit darauf hin, dass unklare Kommunikation und soziale Isolation am Arbeitsplatz langfristig zu psychischer Belastung führen können – ein Risiko, das in rein digitaler Zusammenarbeit besonders im Blick behalten werden sollte.

 

Lerninhalte und praktische Bewertung

 

Lerninhalt Bewertung für hybride und Remote-Teams
Digitale Konfliktsignale erkennen Sehr relevant, weil Frühwarnzeichen ohne persönlichen Kontakt leicht übersehen werden.
Kommunikationskanäle bewusst wählen Zentral, da der falsche Kanal Missverständnisse und Eskalationen begünstigt.
Schriftliche Kommunikation klären Wichtig, weil fehlender Tonfall und fehlende Mimik in Chats besonders leicht fehlinterpretiert werden.
Chancengleichheit sichern Unverzichtbar, um Proximity Bias und ungleiche Sichtbarkeit zwischen Büro und Homeoffice zu vermeiden.
Virtuell deeskalieren Besonders bedeutsam, da Video-Calls andere Moderationsanforderungen als persönliche Gespräche stellen.
Teamvereinbarungen entwickeln Hilft, gemeinsame Standards statt impliziter, individuell unterschiedlicher Erwartungen zu etablieren.
Eskalationswege für hybride Teams Stärkt die schnelle, verbindliche Klärung von Konflikten auch bei räumlicher Distanz.

 

Erfolgsmessung und Bewertung des Trainings

Der Erfolg zeigt sich in weniger Missverständnissen in schriftlicher Kommunikation, einer ausgeglicheneren Beteiligung zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden und einer schnelleren Klärung stiller Konflikte. Unternehmen können Teamfeedback, Ergebnisse aus Mitarbeiterbefragungen, die Nutzung vereinbarter Kommunikationskanäle sowie die Beteiligung in Video-Calls und schriftlichen Formaten auswerten.

Zusätzlich lässt sich prüfen, ob Führungskräfte digitale Konfliktsignale früher erkennen, ob Teamvereinbarungen entlang der BARO-HYBRID-CHECK-Methodik im Alltag tatsächlich gelebt werden und ob Chancengleichheit zwischen Büro- und Remote-Mitarbeitenden spürbar zunimmt. Dadurch wird Konfliktmanagement in hybriden Teams nicht als Nebeneffekt digitaler Tools verstanden, sondern als bewusst gestaltete Führungs- und Teamaufgabe.

 

Aktuelle Teilnehmer-Stimmen

„Ich verstehe jetzt, warum meine kurzen Chat-Nachrichten manchmal schroffer wirken, als ich sie meine.“ Mitarbeiterin im vollständig remoten Kundenservice

„Als Führungskraft eines hybriden Teams achte ich jetzt viel bewusster darauf, Homeoffice-Kolleginnen und -Kollegen nicht zu übersehen.“ Teamleiter eines Softwareunternehmens

„Wir haben klare Regeln entwickelt, wann ein Chat reicht und wann ein Video-Call nötig ist.“ HR-Referentin eines international verteilten Unternehmens

„Das Training hat mir gezeigt, wie ich stillen Rückzug im Team frühzeitig erkennen kann.“ Projektleiterin eines verteilten Entwicklungsteams

„Besonders hilfreich war die Übung zur deeskalierenden Moderation in schwierigen Video-Calls.“ Mitarbeiter im Büro, hybrides Team

 

Pro & Contra zum Thema

 

Pro

  • Hoher Praxisbezug für Führung, HR und hybride oder vollständig remote arbeitende Teams.
  • Stärkt digitale Kommunikationssicherheit und frühe Erkennung stiller Konflikte.
  • Reduziert Missverständnisse in schriftlicher und asynchroner Kommunikation.
  • Verbessert Chancengleichheit zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden.
  • Unterstützt den Aufbau klarer, gemeinsam getragener Teamvereinbarungen.

 

Contra

  • Erfordert Disziplin im Team, damit vereinbarte digitale Spielregeln auch im Alltag eingehalten werden.
  • Ersetzt keine verlässliche technische Ausstattung und keine grundsätzliche Klärung von Rollen und Zuständigkeiten.
  • Wirkt nachhaltiger, wenn Führung, HR und Team gemeinsam eingebunden sind statt nur einzelne Beteiligte.

 

15 Tipps für Konfliktmanagement in hybriden und Remote-Teams

  1. Wählen Sie den Kommunikationskanal bewusst: Sachliches schriftlich, Emotionales im Video-Call oder persönlich.
  2. Lesen Sie kurze Chat-Nachrichten nicht automatisch als unfreundlich oder abweisend.
  3. Fragen Sie bei Unklarheiten nach, statt Interpretationen stehen zu lassen.
  4. Achten Sie aktiv darauf, Homeoffice-Mitarbeitende in Entscheidungen und Informationsflüsse einzubeziehen.
  5. Schaffen Sie auch remote bewusste, informelle Kontaktmomente im Team.
  6. Beobachten Sie sinkende Beteiligung oder ausbleibende Wortmeldungen als mögliches Frühwarnsignal.
  7. Klären Sie Erwartungen an Antwortzeiten und Erreichbarkeit über Zeitzonen hinweg.
  8. Setzen Sie Grenzen bei respektlosem Ton in Chats oder E-Mails genauso konsequent wie im persönlichen Gespräch.
  9. Nutzen Sie Video-Calls gezielt für sensible oder komplexe Themen statt für alles.
  10. Vermeiden Sie es, Präsenz im Büro mit Engagement oder Leistung gleichzusetzen.
  11. Dokumentieren Sie gemeinsam erarbeitete digitale Teamregeln sichtbar für alle.
  12. Bereiten Sie schwierige Rückmeldungen in Video-Calls nicht zwischen Tür und Angel vor.
  13. Besprechen Sie schleichende digitale Spannungen zeitnah, bevor sie sich verfestigen.
  14. Schaffen Sie klare Eskalationswege, die auch bei räumlicher Distanz funktionieren.
  15. Verstehen Sie hybride Zusammenarbeit nicht als Konfliktrisiko, sondern als Gestaltungsaufgabe für das ganze Team.

 

Weiterführende Informationen und Praxiswissen zum Thema Konfliktkompetenz

Der Kurs „Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams“ ist Teil eines umfassenden Themenbereichs der Bildungsakademie am Rosental. Neben konkreten Kursangeboten stehen Führung, HR und Teams zusätzliche Fachinformationen, Antworten auf häufige Fragen und praxisorientierte Beiträge zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Ablauf, Zielgruppen, Dauer, Gruppengröße und organisatorischen Rahmenbedingungen beantwortet der FAQ-Bereich Konflikte. Im Magazin „Praxiswissen Konflikte“ veröffentlicht die Bildungsakademie am Rosental ergänzende Fachbeiträge, Formulierungshilfen und Praxistipps für schwierige Gespräche im Berufsalltag, unter anderem zum Konfliktmanagement-Kursangebot der Akademie.

 

Fachliche Quellen und Orientierung

 

Fachliche Verantwortung

Konzipiert und fachlich verantwortet von Kay Schönewerk, Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Konfliktmanagement, Kommunikation, Deeskalation und professioneller Gesprächsführung im Berufsalltag.

Die Bildungsakademie am Rosental entwickelt praxisnahe Weiterbildungsformate für Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Dienstleister im gesamten DACH-Raum. Der Standort Leipzig bildet dabei den organisatorischen Ausgangspunkt für Inhouse-Schulungen vor Ort, Online-Workshops und Trainings direkt an der Akademie.

 

FAQ

Warum sind Konflikte in hybriden und Remote-Teams besonders schwer zu erkennen?

Konflikte in hybriden und Remote-Teams sind schwer zu erkennen, weil die informellen, persönlichen Kontaktmomente fehlen, in denen sich Spannungen sonst früh zeigen.

Ein professioneller Kurs hilft Teams, digitale Konfliktsignale wie veränderten Tonfall in Chats oder sinkende Beteiligung in Video-Calls bewusst wahrzunehmen. Besonders bei schriftlicher Kommunikation, unterschiedlicher Sichtbarkeit zwischen Büro und Homeoffice sowie Zeitzonenunterschieden entstehen sonst schnell stille, schwer greifbare Konflikte.

 

Wie lange dauert ein Kurs zu Konfliktmanagement in hybriden/Remote-Teams?

Der Kurs kann als kompakter Online-Workshop, ganztägiges hybrides Teamtraining oder mehrstufiges Programm für Führung, HR und mehrere Teams durchgeführt werden.

Die passende Dauer hängt von Teamgröße, Verteilung über Standorte oder Zeitzonen, Konfliktdichte und gewünschter Praxistiefe ab. Für ein erstes gemeinsames Verständnis kann ein kompaktes Online-Format sinnvoll sein. Bei spürbaren Spannungen oder mehreren betroffenen Teams empfiehlt sich ein ganztägiges oder mehrstufiges Training.

 

Für welche Rollen im Unternehmen ist das Seminar geeignet?

Das Seminar eignet sich für Führungskräfte hybrider und verteilter Teams, Teamleitungen, Personalentwicklung und HR, Projektleitungen sowie Mitarbeitende in hybriden oder vollständig remoten Teams.

Besonders hilfreich ist es für Führungskräfte, die Teams über mehrere Standorte oder Zeitzonen leiten, sowie für HR-Verantwortliche, die hybride Arbeitsmodelle gestalten. Auch einzelne Teams profitieren, wenn spürbare Spannungen zwischen Büro- und Homeoffice-Mitarbeitenden bestehen.

 

Kann das Training auch vollständig remote durchgeführt werden?

Ja, der Kurs kann vollständig remote als Online-Workshop, hybrid oder als Präsenztraining an der Akademie in Leipzig durchgeführt werden.

Eine vollständig digitale Durchführung ist besonders praxisnah für Teams, die selbst dauerhaft remote zusammenarbeiten, da reale digitale Tools, Kommunikationskanäle und typische Video-Call-Situationen direkt in die Fallarbeit einbezogen werden können. So entstehen Vereinbarungen und Formulierungen, die zur echten digitalen Arbeitsrealität des Teams passen.

 

Welche Situationen werden im Kurs geübt?

Geübt werden typische Reibungspunkte wie missverständliche Chat-Nachrichten, schwierige Video-Call-Moderation, ungleiche Sichtbarkeit zwischen Büro und Homeoffice sowie stiller Rückzug im Team.

Die Szenarien werden an das jeweilige Team angepasst. Häufig geht es um scharf wirkende Kurznachrichten, ausbleibende Wortmeldungen in Meetings, unterschiedliche Erwartungen an Reaktionszeiten und Situationen, in denen Homeoffice-Mitarbeitende sich von wichtigen Informationen abgeschnitten fühlen.

 

Ersetzt der Kurs klare digitale Tools oder technische Ausstattung?

Nein, der Kurs ersetzt keine verlässliche technische Ausstattung und keine digitalen Kollaborationstools, sondern ergänzt Kommunikation, Kanalwahl und Teamvereinbarungen.

Ein Training kann digitale Achtsamkeit und respektvolle Kommunikation verbessern. Wenn technische Ausstattung, Zugänge oder grundlegende Kollaborationstools fehlen oder unzuverlässig sind, entstehen Konflikte jedoch weiterhin strukturell. Deshalb wirkt der Kurs besonders nachhaltig, wenn digitale Kommunikationskultur und technische Rahmenbedingungen gemeinsam betrachtet werden.

 

Terminologie-Übersicht

Hybrides Team: Team, in dem ein Teil der Mitarbeitenden im Büro und ein Teil remote beziehungsweise im Homeoffice arbeitet.
BARO-HYBRID-CHECK: Sechsstufige BARO-Methodik (Signalcheck, Kanalcheck, Klarheitscheck, Präsenzcheck, Gesprächscheck, Vereinbarungscheck) für den professionellen Umgang mit Konflikten in hybrider und Remote-Zusammenarbeit.
Proximity Bias: Unbewusste Bevorzugung von Mitarbeitenden, die physisch im Büro anwesend sind, gegenüber remote arbeitenden Kolleginnen und Kollegen.
Asynchrone Kommunikation: Kommunikation, bei der Nachrichten zeitversetzt statt in Echtzeit beantwortet werden.
Kanalwahl: Bewusste Entscheidung, welches Kommunikationsmittel – schriftlich, Video oder Telefon – zu einem Anliegen passt.
Digitale Meeting-Kultur: Gemeinsam vereinbarte Standards für Video-Calls, Kameranutzung und Gesprächsführung im virtuellen Raum.
Stiller Konflikt: Spannung, die sich nicht offen zeigt, sondern durch Rückzug, sinkende Beteiligung oder ausbleibende Kommunikation ausdrückt.

 

English Summary

This course by Bildungsakademie am Rosental (Leipzig) prepares managers, HR professionals, and hybrid or fully remote teams to recognise and resolve conflict without relying on informal, in-person contact. Participants learn to choose the right communication channel for a given issue, avoid misunderstandings in written and asynchronous communication, counteract proximity bias between office-based and remote colleagues, de-escalate difficult video calls, and build shared team agreements for hybrid collaboration. The programme follows the proprietary six-step BARO-HYBRID-CHECK framework and can be delivered fully online, in hybrid format, or at the academy’s Leipzig location, across Germany, Austria, and Switzerland.

 

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Wählen Sie bei Ihrer Anfrage gern zwischen einem a) vollständig virtuellen Online-Workshop für verteilte Teams, b) einem hybriden Präsenz- und Online-Format oder c) einem Präsenzkurs direkt an der Akademie in Leipzig.

Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung mit einer passenden Einschätzung zu Format, Umfang und nächstem Schritt.

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Autor: Fachlich verantwortet wird der Artikel von Kay Schönewerk – Gründer und fachlicher Leiter der Bildungsakademie am Rosental.
Seit 2000 beschäftigt er sich mit Inhouse-Schulungen, Team-Kommunikation und beruflicher Weiterbildung.

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