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Xing, die Business Networking-Plattform, die als Deutschlands Antwort auf LinkedIn beschrieben wurde, hat eine Akquisition getätigt, um ihr Rekrutierungsgeschäft zu stärken. Und wächst parallel zun einer Work-Life-Community. Das Unternehmen hat Honeypot, ein deutsches Startup-Unternehmen, das eine Jobsuchplattform für Tech-Personen aufgebaut hat, für bis zu 57 Millionen Euro (64 Millionen Dollar) erworben. Xing erzählt uns, dass Honeypot die bisher größte Akquisition ist.

“Diese Akquisition ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu unserem Portfolio”, sagte Thomas Vollmoeller, CEO von Xing, in einer Erklärung. “Honeypot konzentriert sich auf die Kandidaten, indem es ihnen hilft, einen Job zu finden, der ihren individuellen Vorlieben entspricht. Mit Tochtergesellschaften und Marken wie kununu und HalloFreelancer ist Xing weit mehr als nur ein einziges Netzwerk. New Work ist das Dach über allen unseren Geschäftsaktivitäten.”

Zweitens ist die Struktur von Honeypot eine natürliche Ergänzung zu einer Social-Recruiting-Plattform und einer Work-Life-Community: Wie bei vielen Social-Recruiting-Plattformen ermöglicht Honeypot es Personalvermittlern, über Plattformen, Profilseiten und soziale Grafiken Kandidaten zu finden und anzusprechen, anstatt Kandidaten, die sich als Reaktion auf spezifische Möglichkeiten bewerben.

Honeypot fügt zusätzliche Funktionen hinzu, um diesen Prozess genauer und zeitsparender auf beiden Seiten zu gestalten. Diejenigen, die das Recruiting durchführen, müssen spezifische Angaben zu Gehalt und z.B. Programmiersprachen machen, die im Rahmen ihrer Reichweite erforderlich sind. Auf der anderen Seite durchlaufen Einzelpersonen einen “kurzen Expertencheck”, um sie zu überprüfen, und auch sie müssen etwas genauer sein, was sie können und was sie tun wollen und was sie verdienen wollen, um Chancen auszusortieren, die möglicherweise nicht geeignet sind.

Drittens wird die Übernahme Xing dabei helfen, sein Profil außerhalb Deutschlands weiter auszubauen und sein Profil als New Work in mehr Europa auszubauen. Das ist keine Kleinigkeit. Xing vor Jahren galt als Möchtegern-Rivale zu LinkedIn. Aber – und das galt in der Vergangenheit vielleicht noch mehr, und Xing wurde 2003 gegründet – die Skalierung von Start-ups zu Global Playern außerhalb Europas kann eine Herausforderung sein, zumal es einen gewaltigen direkten Konkurrenten gibt, der ebenfalls schnell wächst.

Das Unternehmen ist heute noch relativ klein, wächst aber und erweitert jede Woche um 1.000 IT-Spezialisten, wobei rund 100.000 Personen und 1.500 Unternehmen registriert sind. Xing sagte, dass es in das Unternehmen investieren wird, um in weitere Märkte in Europa zu expandieren und sein Geschäft durch die Erschließung des eigenen Kundenstamms auszubauen.

“XING und Honeypot haben beide die Vision, Menschen zu helfen, ihre Karriere voranzutreiben. Wir wollen, dass Honeypot die weltweit größte Work-Life-Community für IT-Spezialisten bietet, indem wir den Kandidaten die Möglichkeit geben, über ihren nächsten Karriereschritt zu entscheiden”, sagte Kaya Taner, CEO, der Honeypot zusammen mit Emma Tracey gegründet hat. “Wir werden diese Vision mit XING weiterverfolgen. Künftig können sich rund 100.000 auf Honeypot registrierte IT-Spezialisten aus aller Welt mit den vielen erstklassigen Arbeitgebern im deutschsprachigen Raum verbinden. Dies wird es Honeypot ermöglichen, seinen Heimatmarkt weiter zu entwickeln und gleichzeitig seine internationale Gemeinschaft weiter auszubauen.

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