Nachdem Sie diesen Beitrag zum Seminar gelesen haben, wissen Sie, was Virtual Reality ist. Außerdem erfahren Sie in unseren Online Marketing Weiterbildungen, Workshops und Schulungen aktuell Wissenwertes zu VR-Brillen und wie viel sie kosten. Sie lernen in den Trainings und Kursen ebenfalls, wie Sie virtuelle Realität in der Kommunikation einsetzen können und welche Weiterbildungen es gibt.

 
Seminar: Was ist Virtual Reality? Der Begriff Virtual Reality (kurz VR) bezeichnet eine durch einen Computer in Echtzeit generierte und dargestellte Umgebung Nutzer können diese mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille wahrnehmen. Außerdem ist diese Umgebung interaktiv. Das heißt, Nutzer können sich in der Umgebung umschauen und bewegen, wenn sie den Kopf drehen. Weiterhin können zustäzliche Interaktionen möglich sein. Da der Nutzer 360 Grad von dieser virtuellen Realität umgeben ist, taucht er völlig in die digitale Welt ein. Diesen Effekt nennen Fachleute Immersion. Allerdings können Anwender nicht zu 100 Prozent in die virtuelle Welt eintauchen. Denn die eigenen Hände und Füße werden in der Regel bei der VR-Ansicht nicht dargestellt. Für Eilige erklärt das folgende Video aus unserem Workshop das Thema Virtual Reality in drei Minuten:

 

 

Seminar: VR-Brille – das Tor in eine andere Welt

Der Schlüssel zur virtuellen Welt ist die Virtual-Reality-Brille. Bei diesen Spezialbrillen für PC und Konsole steckt der Monitor in einem Gehäuse. Davor liegen zwei Linsen, durch die der Nutzer schaut. Dank einer Software teilt sich das Bild jeweils für das linke und rechte Auge. Außerdem krümmt das Programm das Bild und leitet es an den Brillenmonitor. Daher entsteht beim Betrachter der Eindruck, das Spiel oder Video sei sehr groß. Bei günstigeren Brillen übernimmt ein Smartphone vor der Linse die Funktion des Displays. Mit Hilfe spezieller Apps erzeugt das Mobiltelefon dann ein 3D-Bild. Bei hochwertigen Brillen können Nutzer die Linsen ausrichten und so die Darstellung an ihre Augen anpassen. Dies trainieren wir gern auch in umserem Seminar mit den Teilnehmern und statten Sie in dem Kurs mit VR-Technik aus. Zusätzlich gibt es Endgeräte, wie Flysticks, spezielle Laufbänder, 3D-Mäuse und Datenhandschuhe. Somit können Nutzer in der realen und in der virtuellen Welt interagieren.

 

Was kostet eine VR-Brille?

Während einfachere Modelle bereits für kleine Beträge erhältlich sind, kosten hochwertige Virtual-Reality-Brillen mehrere Hundert Euro. Modelle wie die HTC Vive VR-Brille liegen aktuell bei bis zu 980 Euro. Deutlich günstiger sind faltbare Brillen aus Karton. Währen das erste Modell dieser Art, das Google Cardboard 13,50 Euro kostet, verteilen viele Unternehmen eigene Versionen mittlerweile kostenlos als Werbegeschenke. Wer sich seine eigenen Brille bauen möchte, findet hier eine Anleitung.

 

Kurs: Wann kommt VR? Oder ist die Technik schon längst da?

Laut einer Statista-Umfrage kommt virtuelle Realität allmählich im alltäglichen Leben der Deutschen an. Demzufolge kennen 82 Prozent der Befragten den Begriff „Virtual Reality“. Weiterhin haben 22 Prozent bereits eine VR-Brille benutzt. Auch der Digitalverband Bitkom beobachtet einen positiven Trend. Eine im Oktober 2017 veröffentlichte Studie des Verbands zeigt, Deutsche stehen der neuen Technologie offen gegenüber. Ein Drittel der Befragten gibt an, die Technologie zukünftig nutzen zu wollen (34 Prozent). Demgegenüber stehen 27 Prozent, die die Entwicklung noch beobachten und sich vorerst nicht vorstellen können, VR-Erfahrungen zu sammeln.

 

Experten erwarten steigende VR-Umsätze

Insgesamt sieht die Zukunft für virtuelle Realität rosig aus. Denn immer mehr Menschen erkennen die Vorteile und den Unterhaltungswert, den VR haben kann. Demnach sagt Statista für das Jahr 2018 voraus, dass VR weltweit 10 Milliarden US Dollar umsetzen wird. Allein in Deutschland erwartet das Statistik-Portal einen Umsatz von 510 Millionen Euro (Zahlen aus unseren Inhouse-Seminaren).

 

Heiratsantrag in virtueller Welt

Dass Virtual Reality mitten im Alltag angekommen ist und dabei sogar romantisch sein kann, zeigt folgendes Beispiel aus unserer Fortbildung: Im Jahr 2015 machte Chandler Murch, Mitarbeiter des Videospieleherstellers Valve, den vermutlich ersten virtuellen Heiratsantrag. Er überreichte seiner Freundin während einer 3D-Raum-Tour einen computergenerierten Ring und hielt so um ihre Hand an. Knapp zwei Jahre später sorgte ein Australier mit seinem VR-Heiratsantrag für internationale Aufmerksamkeit. Alex baute den Lieblingsort seiner Freundin Kelly in ein virtuelles Zombie-Spiel ein. Programmierer erzeugten per Computer ein Abbild des Vorgartens von Kellys Großeltern. Dort ging Alex dann auf die Knie und machte ihr einen Antrag.

 

Studie: VR-Technologie noch lange nicht ausgeschöpft

Das obige Beispiel zeigt, dass VR im Alltag angekommen ist. Dennoch steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen: „Die Möglichkeiten der VR-Technologie sind noch lange nicht ausgeschöpft. Je größer das Interesse beim Verbraucher ist, umso mehr Raum bietet sich den Produzenten und Entwicklern für die inhaltliche Bandbreite der Anwendungen. Es wird dann zum Beispiel attraktiver werden, Virtual-Reality-Inhalte für Bildungs- und Lernprojekte oder das berufliche Umfeld zu entwickeln“, erklärt Niklas Veltkamp, Mitglied der Geschäftsleitung Start-ups & Digitale Transformation des Branchenverbands Bitkom. (Teil des Seminars VR Einsatz in der Kommunikation / Workshop) Demnach kann man annehmen, dass in Zukunft immer mehr Bereiche von den Möglichkeiten der virtuellen Welten profitieren werden.

 

Workshop: Welche Branchen können Virtual Reality nutzen?

Anfangs setzten die Computerspiel- und Filmindustrie virtuelle Realität ein. Mittlerweile ist VR aber mehr als reine Unterhaltung. Denn die Technologie eignet sich für viele unterschiedliche Branchen. Neben Architekten und Designern nutzten vor allem Mediziner Virtual Reality schon jetzt. Experten gehen sogar davon aus, dass in wenigen Jahren VR ein fester Bestandteil in der Medizin sein wird. Aber auch im E-Learning können Einrichtungen virtuelle Realtität einsetzen. Aufgrund der guten Aussichten und der vielen Einsatzgebiete, lohnte es sich für Unternehmen auf Virtual Reality zu setzen. Außerdem können Firmen mit Hilfe virtueller Realität ihr Angebot noch besser vorstellen. Wir haben nachfolgend einige Beispiele gesammelt.

 

Schulung: Virtual Reality in der Praxis: So nutzen einzelne Branchen die Technologie

  1. Tourismus: Deutsche Zentrale für Tourismus
    Die Deutsche Zentrale für Tourismus verbindet Storytelling mit Virtual Reality und macht Luther zum Reiseführer. In den 360-Grad-Videos lernen potentielle Deutschlandbesucher nicht nur Sehenswürdigkeiten kennen, sondern erfahren auch Informationen zur Reformation und Deutschland.
  2. Tourimus, Luftfahrt: Lufthansa
    Während der ITB 2015 nutzte Lufthansa erstmals VR. Das Luftfahrtunternehmen zeigte Kabine und Cockpit in drei verschiedenen 360-Grad-Videos. Mittlerweile können Gäste der Lufhansa Gruppe dank Virtual Reality die Reiseklassen, Flugzeuge und mögliche Reiseziele kennenlernen.
  3. Messen: Leipziger Messe
    Die Leipziger Messe setzt VR ein, um möglichen Kunden das Messegelände und verschiedene Hallen zu präsentieren – mit aber auch ohne Aufbauten beziehungsweise Bestuhlung. Zusätzlich entdecken Interessenten die Ausstattung der Örtlichkeiten.
  4. Industrie: ABB
    Der Konzern ABB stellt mit Hilfe virtueller Realität neue Maschinen und deren Anwendung vor. Nutzer können dadurch sogar ins Innere der Maschinen schauen.
  5. Textilhersteller: The North Face
    Der Anbieter von Wander-Bekleidung schickt seine Kunden auf ein Abenteuer im Himalaya. Dadurch weckt er Fernweh und zeigt, für welche Bedingungen sich die Kleidung eignet.
  6. Journalismus: CNN VR
    Journalisten können Dank virtueller Realität Zuschauer mit an den Ort des Geschehens bringen. CNN nutzt den sogenannten Immersive Journalism außerdem, um komplexe Sachverhalte anschaulich zu erläutern. Weiterhin nimmt der TV-Sender seine Zuschauer mit an ungewöhnlich Schauplätze:

 

 

Weiterbildung: Wie entsteht Virtual Reality?

Es gibt allgemein zwei Möglichkeiten, Videos für virtuelle Anwendungen zu erstellen: 360-Grad-Videos und computergenerierte Inhalte.

  1. 360-Grad-Videos: Sie werden vor allem von YouTube und Facebook unterstützt. Diese Anwendung gilt bei einigen Experten aber nur eingeschränkt als virtuelle Realität. Denn obwohl der Nutzer sich innerhalb der virtuellen Welt bewegt, kann er mit dieser Umgebung kaum interagieren. Das für Virtual Reality typische Eintauchen in die virtuelle Welt, also die Immersion, fehlt. Demgegenüber steht ein großer Vorteil: 360-Grad-Videos können verhältnismäßig einfach und somit günstig produziert werden. Daher eignen sie sich gut für Unternehmen, die erste Erfahrung mit VR sammeln möchten.
  2. Computergenerierter Videos entstehen mit Hilfe von Animations-Software. Diese Art von Inhalt ist vergleichsweise teuer und aufwändig zu produzieren. Allerdings können Nutzer in diese 3D-Welten voll eintauchen und mit ihrer Umgebung interagieren. Entwickler und Programmieren erschaffen sowohl das Szenario als auch verschiedene Requisiten, Charaktere und Effekte. Der Fantasie sind also kaum Grenzen gesetzt.

 

Fortbildung: Karriere machen mit virtueller Realität

Unternehmen, die VR-Zubehör und -Lösungen herstellen benötigen Experten aus folgenden Gebieten:

  • Optik
  • Displays
  • Audio
  • Sensorik
  • Computer Vision
  • Szenenrekonstruktion
  • Grafik
  • Animation
  • Nutzererlebnis
  • Haptik
  • Maschinelles Lernen und Optimierung
  • Entwicklung von Software
  • Entwicklung von Hardware
  • Soziale Interaktion
  • Werkstoffkunde
  • Wahrnehmungspsychologie

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