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Das Texten fürs Web ist in der heutigen digitalen Zeit der Grundstein für einen erfolgreichen Internetauftritt. Doch eine gute Note im Deutschunterricht reicht noch lange nicht aus, um gute Webtexte zu schreiben. Wir zeigen Ihnen in 5 Schritten, was einen erfolgreichen Text im Web ausmacht.

Texten fürs Web


 

1. Das Thema: Worum geht es?

Bevor Sie mit dem eigentlichen Schreiben beginnen können, müssen Sie einige Nachforschungen anstellen. Welche Personengruppen besuchen Ihre Seite? Was interessiert Ihre Leser und nach welchen Informationen suchen Sie? Denken Sie bei der Wahl der Themen immer daran, dass sie vor allen Dingen für Ihre Nutzer schreiben. Die Zielgruppe ist auch im Bezug auf Ihren Schreibstil entscheidend, auf welchen wir in Schritt drei noch genauer eingehen werden.
Erkennt der Leser in Ihrem Text einen persönlichen Wert und bleibt der Text positiv im Gedächnis, hat er einen sehr positiven Mehrwert für den Nutzer. Das wiederrum ist gut für Sie, denn durch hervorragenden Content bauen Sie Vertrauen bei Ihrer Leserschaft auf, welche dann bevorzugt Ihre Website zur Informationsgewinnung nutzen werden.

 

2. Die Überschrift: Elementar bei Webtexten

Das Potential einer guten Überschrift ist enorm. Die meisten Nutzer lesen bei Ihrer Recherche im Internet nur die Überschriften der Texte. Ihr Titel muss also so gut sein, das er auffällt und den Leser im besten Fall zum Lesen des restlichen Artikels animiert.
Besonders gut funktionieren Fragen oder auch Kommandos à la „Starte jetzt mit dieser Diät!“. So erzeugen Sie schon mit der Überschrift eine Nähe zum Leser, durch die er sich angesprochen fühlt und neugierig auf mehr macht. Gut geklickt werden ebenfalls Auflistungen oder Titel, die Wörter wie „Tricks“ oder „sofort“ enthalten. Der Nutzer verspricht sich davon schnelle Informationen ohne großen Leseaufwand.

Aber übertrieben Sie es nicht mit der Ausgestaltung Ihrer Überschriften. Titel wie „Du glaubst nicht was dann passierte“ sorgen zwar für viele Klicks, da sie die Nutzer enorm neugierig machen, sorgen aber langfristig dafür, dass Ihre Seite nicht mit seriösen Informationen in Zusammenhang gebracht wird, sondern ausschließlich mit Clickbait-Artikeln. Also einer reißerischen Überschrift und wenig Inhalt. Dieser Technik bedienen sich ebenfalls einige Tageszeitungen, welche infolgedessen auch für wenig anspruchsvollen Content bekannt sind.

 

3. Texten fürs Web: Der richtige Schreibstil

Der Schreibstil ist das, was Texte fürs Web am meinsten von Texten für Printerzeugnisse unterscheidet. Während Käufer eines Magazins sich schon im Laden für eine Zeitschrift entschieden haben, haben sie im Internet bei enorm vielen kostenlosen Angeboten die Qual der Wahl. So muss nicht nur der Titel, sondern auch der Anfang des Textes auf die Leser zum Verbleib auf Ihrer Seite bewegen.

Studien zeigen, dass die ersten zehn Sekunden entscheidend sind, ob ein Nutzer vor dem lesen des eigentliches Textes abspringt oder nicht. Es bietet sich also an, direkt nach der Einleitung in einem kurzen Teaser, den folgenden Text kurz zusammenzufassen und Neugier zu erzeugen. Dafür sollten Sie das Thema klar benennen und können beispielsweise auch schon Fragen stellen, die Ihr Text beantwortet. Der Leser fühlt sich verstanden und bleibt auf der Seite.

Wie bereits erwähnt, variiert der Schreibstil, je nachdem welche Zielgruppe Sie erreichen wollen. In einem Text, der sich an Juristen richtet, sollten Sie naürlich einen sehr konservativen und sachlichen Schreibstil wählen. Anders sieht es bei einem Ratgeber für Pflanzenpflege aus. Hier darf der Leser auch geduzt werden und es sollte auch zu viele Fachbegriffe verzichtet werden. Auch hier gilt wieder: Schreiben Sie für Ihre Leser.

Wichtig für das Texten im Web ist auch die Lesbarkeit Ihrer Texte. Dabei hilft es, besonders an der Grammatik zu feilen. Es hilft Passivsätze so gut wie möglich zu vemeiden. Sprechen Sie Ihre Leser also direkt an und benutzen Sie Wörter wie „Sie“ oder „Ihr“, statt allgemeinere Vokabeln wie „man“. Zusätzlich sind zu viele Füllwörter Gift für eine gute Lesbarkeit. Wörter wie „normalerweise“ oder „eigentlich“ sorgen zudem dafür, dass Sie Ihre eigenen Aussagen verwaschen und somit weniger professionell wirken. Seinen Sie überzeugt von dem was Sie schreiben!

Wichtig für das Schreiben von Texten fürs Web, ist zudem daran zu denken, dass die meisten Nutzer über Suchmaschinen nach Lösungen und Antworten suchen. Grundkenntnisse von Suchmaschinenoptimiertem Schreieben, sind somit unabdingbar. Dafür bieten wir unter anderem auch SEO-Seminare an, um Ihre Website bei Google hoch zu plazieren.

 

4. Was fürs Auge: Das passende Layout Ihres Webtextes

Um potenzielle Leser auf Ihrer Seite zu halten, ist ein gutes Layout entscheidend. Ein aufgeräumter Text ist nicht nur deutlich lesbarer, sondern steigert auch Ihre Seriösität. Vermeiden Sie dabei zu lange trockene Textabschnitte und lockern Sie Ihren Text mit Bildern, Videos und Zwischenüberschriften auf. Vergessen sie außerdem nicht, genügend Absätze einzufügen, um Ihre Leser nicht an einem ewigen Textblock verzweifeln zu lassen.

 

5. Texten fürs Web: Ist weniger mehr?

Über die Länge eines guten Webtextes gibt es ja viele verschiede Meinungen. Fakt ist: Die Aufmerksamkeit eines Lesers lässt nach sieben Minuten deutlich nach. Doch heißt das jetzt automatisch, dass Sie nur noch kurze Texte veröffentlichen sollten? Klares Jein! Studien zeigen, dass Texte welche 2.500 Wörter oder sogar mehr beinhalten, werden durchschnittlich öfter geteilt als kürzere Beiträge. Unser Tipp: Die Länge des Textes muss zum Inhalt passen. Blähen Sie Ihren Text nicht unnötig auf, aber lassen Sie auch nicht wichtige Informationen hinten runterfallen, nur um nicht zu viel zu schreieben.

Sie merken: Zu einem guten Webtext gehört einiges mehr als bei Offline-Texten. Wir als Bildungsagentur bieten Ihnen zusätzlich zu diesem Ratgeber auch Text-Seminare an, die Sie zu waren Experten werden lassen, was das Texten im Web angeht.

 

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