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Hintergrund

Rhetorik Seminar: Persönlicher Erfolg durch professionelle Weiterbildung

 
Für viele ist das Absolvieren eines Rhetorik Seminars zur persönlichen Weiterbildung Neuland. Wieso? Und was nützt ein Rhetorik Seminar im Alltag oder im Beruf? – Die Antwort ist einfach. Jeder profitiert von einem Rhetorik Seminar. Denn es richtet sich nicht ausschließlich an Dozenten oder Führungspersonen. Genauer gesagt richtet es sich an jeden, der seine Möglichkeiten und Chancen voll ausschöpfen will. Viele möchten sich beruflich und im Leben erfolgreich mitteilen und auf ihre Umgebung einwirken.

 
Erfolgreich auf seine Mitmenschen einzuwirken meint, durch die eigene Ausstrahlung zu wirken. Nicht zu verwechseln mit bewusster Manipulation. Man schaltet rhetorische Mittel nicht einfach an und aus. Ferner fließen sie im Lernprozess in die Persönlichkeit ein. Die Teilnehmer wenden das Erlernte also intuitiv und konsequent im Alltag an. Aus diesem Grund fällt ein Rhetorik Seminar auch unter die Kategorie Persönlichkeitsbildung.

 

Was ist eigentlich Rhetorik?

 
Das Wort Rhetorik bezeichnet die Kunst der Beredsamkeit. Diese meint wiederum die Fähigkeit Reden halten und Menschen überzeugen zu können. Ein guter Rhetoriker schafft es, seine Zuhörer in den Bann zu ziehen. Das Publikum folgt seinen Worten und darüber hinaus erinnert es die wesentlichen Inhalte. Der Rhetoriker hat sein Ziel ereicht, wenn die Information im Gedächtnis bleibt. Ein Spitzenrhetoriker schafft es darüber hinaus auch gegenteilige Meinungen von sich zu überzeugen.

 
Die Teilnehmer eines Rhetorik Seminars erlernen Techniken, mit denen sie ihr Publikum von sich überzeugen können. Im speziellen bedeutet Publikum jedoch nicht nur das Publikum im klassischen Sinne. Genauer gesagt, stellt jede Zuhörerschaft ein Publikum dar.

Ganz egal, ob im Großen oder im Kleinen. Man muss nicht gleich auf der Bühne stehen und weltbewegende Reden halten. Denn jeder Einzelne von uns agiert tagtäglich in verschiedensten sozialen Gruppen.

Je nach dem, ob in der Familie oder im Kollegenkreis. Unabhängig, ob in der Schule oder auf Geschäftsreise. Diese Sozialen Gruppen zählen ebenfalls zum Publikum des geübten Rhetorikers.

 

 
Im Grunde genommen umgeben wir uns ständig mit Menschen, denen wir uns permanent mitteilen. Die Methoden des Rhetorik Seminars helfen dabei, unserem Umfeld unsere Sichtweise zu vermitteln. Dabei ist es egal, in welcher Situation dies geschieht. Diskussionen, Debatten und Verhandlungen sind diesbezüglich klassische Felder. Hier ist es wichtig rhetorisch geübt zu sein. Aber auch das Erzählen eines Witzes bedarf einer gelungenen Rhetorik. Wobei es relativ nebensächlich ist, ob die Methoden zur monologischen oder dialogioschen Rhetorik angewandt werden. Ein klassisches Publikum will ebenso überzeugt werden wie der eigene Freundeskreis. Im Gespräch miteinander dienen rhetorische Mittel ebenso wie bei einer Rede auf der Bühne. Grundsätzlich beabsichtigt der Rhetoriker seine Inhalte eingängig verständlich zu machen. Er will seine Zuhörer erreichen und für sich gewinnen.

 

Wissenschaft und Kunst in der Rhetorik

 
Die Redekunst ist nicht stupider Marketing Hokuspokus, sondern teilt sich in einen kreativen und einen methodischen Bereich auf. Rhetorik ist folglich Wissenschaft und Kunstform zugleich. Sie verlangt mehr als nur das bloße individuelle Mitteilungbedürfnis.

 

Der wissenschaftlich-methodische Teil befasst sich mit der Art und Weise, effektiv auf sein Publikum einzuwirken. Diesbezüglich gibt es zahlreiche Methoden und Stilmittel. Sie sind für jeden Interessierten erlern- und anwendbar. Man muss daher nicht gleich ein redegewandtes Naturtalent sein. Mit Selbstaufmerksamkeit und Disziplin sind rhetorische Fertigkeiten auch für Normal-Menschen erlernbar.

 
Der kreativ-künstlerische Teil befasst sich mit dem Schreiben einer Rede und dessen Darbietung. Das Verfassen ähnelt hier dem kreativen Akt des Kreierens eines Musikstückes. Es verlangt folglich nach einem dramaturgischen Aufbau. Die Darbietung vor Publikum erfordert eine Präsenz und bestenfalls ein Quäntchen Charisma. Viele Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen dienen diesbezüglich als Beispiel. Von den Stars und Promis kann der Einzelne körpersprachliche Ausdrucksformen oder Stilmittel zur Betonung lernen. Man muss das Rad also nicht neu erfinden.

 

 
Im Grunde liegt die Kunst der Rhetorik darin, dass der Sender seine Botschaft unterhaltsam vermittelt. Damit weckt er die Neugierde seiner Adressaten, die die Botschaft dann mit Freude empfangen. Je höher die Neugierde und das Interesse der Empfänger, um so eher lassen sie sich effektiv überzeugen.

 

Wieso ist Rhetorik wichtig?

 
Zum Überzeugen reicht der Inhalt des Gesagten selbst nicht aus! – Warum? – Ganz klar, denn die reine Information wird von unserem Gehirn lediglich bewusst und rational verarbeitet. Diese Verarbeitung macht im Vergleich zur unbewussten und emotionalen Verarbeitung jedoch nur einen kleinen Teil aus. Und hier wirken die Methoden die das Rhetorik Seminar lehrt.

 
Die Rhetorik lebt von ihrer Anwendung. Genauer gesagt seiner Anwendung im täglichen Leben. Ein überspieltes Anwenden von einzelnen Methoden wirkt nicht authentisch. Es erreicht daher auch nicht den gewünschten Effekt. Darüber hinaus fühlt sich ein plumpes “spielen” von Methoden nicht angenehm an. Ein gutes Rhetorik Seminar vermittelt seinen Teilnehmern die Methoden in die eigenen alltäglichen Verhaltensweisen einzubinden. Dies erreicht man durch aufmerksame Selbstbeobachtung und viel Übung. Demgemäß verinnerlicht man die körpersprachlichen sowie stimmbildnerischen Methoden und strahlt sie dann intuitiv aus.

 

Sobald man die einzelnen Methoden in sich aufgenommen hat, stellt sich die Kraft des Einflusses auf die Umgebung wie von selbst ein. Im Folgenden lassen sich dann die Botschaften und Inhalte authentisch, überzeugend und erfolgreich vermitteln.

 
Diese Kraft zu generieren und seiner Zuhörerschaft erlebbar zu machen ist besonders wichtig. Zumindest wenn man anderen Menschen die eigenen Visionen begreifbar machen will. Des Weiteren helfen rhetorische Fertigkeiten die Zuhörerschaft zur Handlung zu motivieren. Politiker ergreifen vor Ihren Wahlen daher oft zu kraftvollen rhetorischen Stilmitteln.

 
Die klassischen rhetorischen Mittel sind die Körpersprache, die Gestik, das Setzen von Pausen und die Betonung. Auch der Blick, die Blickrichtung und die Bewegung auf der Bühne spielen eine große Rolle. Innerhalb dieser verschiedenen Kategorien gibt es die unterschiedlichsten Methoden und Stilmittel. Mit ihnen lassen sich Emotionen ausdrücken und gesagte Inhalte unterstreichen. Das Zusammenspiel aller rhetorischen Mittel mit der vorbereiteten Rede erzielt dann eine Gesamtwirkung. Die gelungene Darbietung wird vom Adressaten rational und emotional verarbeitet und nachhaltig verinnerlicht.

 

Die Erstellung einer Rede

 
Eine gute Rede hat wie ein Theaterstück einen dramaturgischen Aufbau. Das Publikum muss abgeholt, mitgenommen und schlußendlich überzeugt werden. Im Rhetorik Seminar werden diese Abläufe Beispielhaft erarbeitet und geübt. In der weiteren Anwendung kann die Methodik dann auf andere Bereiche übertragen werden. Darüber hinaus wird der Ablauf um so authentischer wahrgenommen, je intuitiver der Redner seinen Vortrag hält. Dies erfordert viel Übung und Disziplin. Im speziellen wirken die Methoden um so erfolgreicher, wenn sie unbewusst angewandt werden. Gleich dem Erlernen des Autofahrens. – Oder schauen Sie beim Schalten vom zweiten in den dritten Gang noch auf den Schalthebel?!

 
Zu allererst erarbeiten Sie die Argumentation. Im zweiten Schritt gliedern Sie den Inhalt. An dritter Stelle arbeiten Sie die sprachliche Gestaltung aus. Achten Sie dabei an eine adressatenorientierte Wortwahl. Der bewusste Einsatz von Pausen ermöglicht Ihnen, das Gesagte zu unterstreichen. Lernen Sie die Rede danach auswendig bzw. prägen Sie sich die wichtigsten Punkte ein. Zu guter Letzt tragen Sie die Rede vor. Nutzen Sie zur Übung gerne auch einen Spiegel. Führen Sie in diesem Zusammenhang die stimmlichen sowie körpersprachlichen Stilmittel mit ein. Eine Liste von hilfreichen Stilmitteln finden Sie unter diesem Text verlinkt.

 

Fazit Rhetorik: Nicht informieren sondern faszinieren

 
Zusammenfassend tragen rhetorische Mittel deutlich dazu bei, dem Gesagten einen Mehrwert zu bieten. So nimmt das Publikum die Information mit Neugierde und Interesse auf. Ein guter Rhetoriker weiß darum und legt besonderen Wert darauf seine Zielgruppe in seinem Vortrag zu faszinieren, um diese mit seinem Inhalt effektiv zu informieren!