Mit Kindern über Mobbing zu sprechen, kann ein schwieriges Gespräch sein. Mobbing kann in vielen verschiedenen Formen auftreten. Es kann emotional, körperlich und verbal sein. Wir haben einige Ratschläge aus unseren Inhouse Schulungen Anti-Mobbing zusammengestellt, wie Sie dieses schwierige Thema mit Ihren Kindern angehen können.

Halten Sie es allgemein: Wenn Sie sich dem Thema Mobbing nähern, ist es wichtig, das Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Kind einfach und nicht zu kompliziert zu halten. Wenn Sie zum Beispiel gemeinsam fernsehen oder das Abendessen zubereiten, könnten Sie das Gespräch sanft als Ausgangspunkt für die Frage nach dem Tag Ihres Kindes heranziehen.

 

Unsere Kurse, Seminare, Workshops werden als klassische Fortbildungen und als Inhouse Schulungen angeboten. In der gesamten DACH-Region: Berlin ● Essen ● Bremen ● Sachsen ● Hamburg ● München ● Dresden ● Chemnitz ● Erfurt ● Hannover ● Wien ● Nürnberg ● Stuttgart ● Düsseldorf ● Dortmund ● Bayern ● Köln ● Frankfurt ● Hessen ● Leipzig.  

 

Definition von Mobbing: Wenn Sie Ihrem Kind erklären, was Mobbing ist, schlagen wir vor, dass Sie die offizielle Definition von Mobbing der ABA (Anti-Mobbing-Allianz) verwenden. Daher brauchen Sie die Worte “Tyrann” oder “Opfer” nicht zu erwähnen, da dies oft zu einer Verschlimmerung der Situation führen kann. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf das Ungleichgewicht der Macht, das in einer Mobbingsituation auftreten kann. Die ABA-Definition von Mobbing ist “das wiederholte, absichtliche Verletzen einer Person oder Gruppe durch eine andere Person oder Gruppe, wobei die Beziehung ein Ungleichgewicht der Macht beinhaltet. Dies kann von Angesicht zu Angesicht oder online geschehen”. Vielleicht möchten Sie auch mit Ihrem Kind über den Begriff STOP sprechen und darüber, wofür jeder Buchstabe steht.

Kommunikation: Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben, was im Leben Ihres Kindes vor sich geht, können Sie eine Situation erkennen, sollte sie eintreten, oder Sie können erkennen, ob Ihr Kind etwas vor Ihnen verbirgt. Versuchen Sie, auf dem Laufenden zu bleiben über das, was Ihr Kind in der Schule macht, über seine Freunde, seine Aktivitäten in sozialen Medien und darüber, wie es sich fühlt. Dies wird dazu beitragen, das Vertrauen Ihres Kindes zu stärken, sich Ihnen über seinen Alltag anzuvertrauen. Machen Sie mit und informieren Sie sich über die Anti-Mobbing-Politik Ihrer Schule. Es ist sehr wichtig, Ihrem Kind zuzuhören, wenn es über Mobbing spricht. Stellen Sie zunächst die Fakten fest. Wir schlagen vor, ein Tagebuch über die Ereignisse zu führen, damit Sie eine leicht zugängliche Aufzeichnung machen können.

Nächste Schritte: Kindern fällt es oft schwer, über Mobbing zu sprechen, sie mögen sich schämen oder sich grähmen, aber es ist wichtig, ihnen zu versichern, dass es nicht ihre Schuld ist. Als Nächstes sollten Sie herausfinden, welche Schritte Ihr Kind unternehmen möchte. Identifizieren Sie die Wahlmöglichkeiten, die es hat, die möglichen Schritte, die es unternehmen kann, und die Fähigkeiten, die es hat, um Konflikte zu lösen. Wir empfehlen Ihnen dringend, den Lehrer, Schulleiter oder führenden Erwachsenen Ihres Kindes dorthin zu kontaktieren, wo das Mobbing stattfindet, denken Sie daran, dass es nicht nur in der Schule passiert.

Wenn die Schule Ihres Kindes weitere Hilfe und Beratung bei ihrem Anti-Mobbing-Programm wünscht, bitten Sie sie, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Wir bieten mit Partnern eine Reihe von theaterpädagogischen Workshops an, die darauf ausgerichtet sind, Mobbing auf unterhaltsame und kreative Weise zu bekämpfen.

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