Fort- und Weiterbildungen sind auch in der Logistikbranche essenziell.

Verschiedene aktuelle Studien belegen, dass Transport- und Logistikunternehmen wesentlich mehr Präsenz im Online Markt zeigen müssen. Deshalb wird Fachwissen im Bereich Online-Marketing und Social Media auch für die Logistikbranche immer wichtiger. Daneben bleiben auch Kunden- und Beschwerde- und Projektmanagement sowie Recht und Datenschutz essenziell für die Funktionsweise von Unternehmen der Transportwirtschaft. Wir bieten verschiedene Seminare, Fortbildungen und Kurse zu diesen Themenfeldern an, um auch Ihre Mitarbeiter für den dynamischen Markt zu rüsten.

 

Wieso ist Online-Marketing für die Logistikbranche so wichtig?

Blogs, soziale Medien und Webseiteninhalte werden immer wichtiger. Kommunikation für Produkte, Dienstleistungen und Lösungen im Internet gewinnt zunehmend an Bedeutung. Allerdings zeigt sich die Logistikbranche noch immer zurückhaltend. Zwar nutzt der Großteil die Möglichkeit Online-Kommunikation einzubeziehen, allerdings gibt es noch viele, die davon keinerlei Gebrauch machen. Dabei ist es essentiell, dass sich die Kunden der Logistikbranche als wertvoll, involviert und als Partner fühlen. Sobald sie sich mit der Marke auseinandersetzen, geben sie Einblick in ihre Vorlieben und was sie brauchen. Der Erfolg in der Logistikbranche beginnt mit der Integration eines Kundenerlebnismodells, das in der Marketingstrategie aufgenommen werden sollte.

 

 

Unsere In-House Trainings werden als Schulungen, Kurse, Seminare und klassische Fortbildungen angeboten. In der gesamten DACH-Region: Berlin ● Essen ● Bremen ● Sachsen ● Hamburg ● München ● Dresden ● Chemnitz ● Erfurt ● Hannover ● Wien ● Nürnberg ● Stuttgart ● Düsseldorf ● Dortmund ● Bayern ● Köln ● Frankfurt ● Hessen ● Leipzig. Fragen Sie uns an!  

 

 

Der Inhalt ist kundenorientiert. Da immer mehr Kunden nach Informationen über ihre speziellen Kaufinteressen suchen, können zuverlässige und sachliche Informationen Kunden zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung hinziehen (Neu-deutsch: „pull-in“).

Vor allem setzen Pull-Marketing-Strategien auf die Kommunikation von Informationen, die eine Befriedigung eines Bedürfnisses auf Kundenseite erzeugen. Dabei kann es sich um lösungsorientierte Produktinformationen handeln, aber auch um auch um unterstützende bzw. unterhaltende Inhalte, die nichts direkt mit dem Produkt zu tun haben. Digitale Pull-Marketing-Kanäle und -Methoden sind zum Beispiel Suchmaschinenmarketing, Online-PR oder Content-Marketing. Das Content-Marketing verfolgt oft eine Kommunikation über Inhalte, die keine reinen Produkt- bzw. Angebotsinformationen sind, um Kontaktpunkte mit potentiellen Kunden zu erzeugen. Suchmaschinen gelten als der bedeutsamste Kanal für Pull-Marketing.

Da die Logistikbranche auch zu eher kurzen Vertriebs- und Verkaufszyklen neigt, sollten die Aspekte des Marketings ebenfalls auf diesen Kurs ausgerichtet sein. Weiter Aspekte wie Marketing-Automatisierung reduzieren die Kosten durch Einsparung des menschlichen Engagements zugunsten von Robotik und Automation. Ein weiteres heißes Thema in den Marketingaktivitäten der Logistikbranche ist das E-Mail-Marketing mit nützlichen Informationen über die Leistungen des Unternehmens und nützliche Angebote. Richtig eingesetzt garantieren ein Online-Werbemix und exakt ausgerichtete Kundenansprache den höchstmöglichen Werbeerfolg für diese anspruchsvolle Branche.

 

So erhöht effizientes Social Media Marketing die Bekanntheit ihres Logistikbetriebs

Unter Social Media Marketing fallen alle Aktivitäten und Maßnahmen in den sozialen Medien, die dem Unternehmen dabei helfen, seine Unternehmensziele zu erreichen. Ob zur Steigerung des eigenen Bekanntheitsgrades oder zur Neukundengewinnung – Social Media trägt einen wesentlichen Teil am Erfolg eines Unternehmens. Soziale Plattformen werden gleichermaßen von Unternehmen aber auch von Kunden und auch von B2B-Zielgruppen genutzt, die Ihre Bedürfnisse in den sozialen Netzwerken mitteilen.

Die Logistikbranche scheint jedoch eine unsichtbare Branche in den sozialen Medien zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Social-Media-Report der Analysefirma Brandwatch, die das Marketingverhalten von mehr als 300 klassischen B2B-Unternehmen für das Jahr 2018 unter die Lupe genommen hat. Von insgesamt 13 Branchen belegt die Logistik- und Transportbranche den drittletzten Platz, nur knapp vor dem produzierenden Gewerbe und dem Werkzeugbau. Das Fan-Wachstum vieler Firmen hat sich leicht verlangsamt. Die Followerschaft der Firmen legte im vergangenen Jahr etwa auf Facebook durchschnittlich um nur 3,8 Prozent zu. Zudem reagierten Nutzer seltener auf Beiträge der Logistikbranche. Während im Jahr 2017 noch durchschnittlich 5,8 Prozent der Follower mit den Posts der Firmen interagierten, waren es im vergangenen Jahr nur noch 4,7 Prozent.

Damit haben Logistiker gegenüber anderen Branchen im Wettbewerb definitiv das Nachsehen. Auch bei der Personalsuche werden soziale Netzwerke immer wichtiger. Nutzten vor zwei Jahren nur etwas mehr als ein Viertel aller Unternehmen Facebook, Twitter und Co. für die Suche nach Personal, ist es mittlerweile jedes dritte, laut HR-Report von Hays.

Und hier setzt auch das Problem der Branche an. Aufgrund von Fachkräftemangel im Bereich Social-Media-Management, können Logistiker nur schwer Personal über die sozialen Netzwerke anwerben. Denn soziale Plattformen müssen zielgruppengerecht und mit einer gewissen Regelmäßigkeit gepflegt werden, um Erfolge erzielen zu können. Neben der Ausdauer fehlt es an digitalen Talenten. Die Angst vor dem öffentlichen Versagen ist zudem zu groß, mehr Schaden als Nutzen anzurichten.

 

Wie funktioniert effektives Kunden- & Beschwerdemanagement im Einzelhandel?

In den letzten Jahren hat die Notwendigkeit eines Beschwerdemanagements verstärkt an Bedeutung gewonnen, auch in der Logistikbranche. Dies lässt sich auch dadurch erklären, dass Neukundengewinnung mittlerweile nur noch zu hohen Kosten möglich und die Bindung und Erhaltung von bestehenden Kunden essentiell geworden ist. Selbst in den besten Unternehmen gibt es Kundenbeschwerden. Allerdings ist der Umgang mit diesen entscheidend. Ein erfolgreiches Unternehmen begreift die Beschwerde als Chance zur Verbesserung und erkennt auch jene Kritik, die vom Kunden nicht angesprochen wird.

Ziel des Beschwerdemanagements ist es, ein leicht umsetzbares Konzept zum Umgang mit Kundenkritik zu erarbeiten und dann in einen sinnvollen Prozess zu verwandeln. Dieser standardisiert Beschwerden und bearbeitet sie wirtschaftlich und vor allem lösungsorientiert.
Dabei muss der Kunde ernst genommen werden, um den negativen Eindruck, durch eine zufriedenstellende Lösung, in einen positiven Eindruck umzuwandeln.

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Kunden zur Beschwerde anzuregen. So wird ihm suggeriert, dass seine Probleme schnell behoben werden. Jeder Beschwerde ist besser als ein stiller und unzufriedener Kunde, der das Unternehmen auch noch schlechte bewertet. Diverse Studien belegen, dass Kunden, deren Anliegen zu ihrer Zufriedenheit gelösten wurden, oft langfristige Stammkunden werden, da sie die positive Erfahrung im Hinterkopf behalten.

Im weiteren Schritt sollten Produkte und Leistungen nachgebessert werden, sodass es künftig keinen Anlass mehr zur Beschwerde gibt. Wer mit Kritik systematisch umgehen kann und kundenorientiert handelt, desto geringer fällt die Beschwerdequote aus. Auch lässt sich Potential entdecken, um Kundenzufriedenheit und Umsätze nachhaltig zu steigern.

Kundenservice bedeutet hier Aufwand und kostet das Unternehmen Geld. Aufgrund der Vergleichbarkeit im Internet und den zunehmenden Bewertungen und After-Sales Erfahrungen spielt guter Kundenservice eine entscheidende Rolle und sollte dem Kunden gegenüber betont werden. Ebenfalls zur Serviceleistung gehören gute Erreichbarkeit und Kontaktmöglichkeiten. Um Beschwerden vorweg zu vermeiden, sollte ein Unternehmen transparent sein, ehrlich und offen. Zudem sollten keine Zusagen gemacht werden, die nicht eingehalten werden können.

Print Friendly, PDF & Email