Wählen Sie bei Ihrer Anfrage auch gern zwischen einem a) Inhouse-Präsenz-Seminar an Ihrem Standort, b) einer Inhouse-Online-Schulung mit Ihrem Team oder c) Inhouse-Präsenz-Seminar in Leipzig direkt an der Akademie – gern auch in Kombination mit attraktiven Teambuilding-Aktionen in Leipzig.

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Kanban Kurs: Alles ist im Fluss!

Diese Methode gab es schon lange vor dem Hype um agiles Projektmanagement. Der japanische Autobauer Toyota suchte in den 1940er Jahren nach einem Weg Abläufe flexibler und effizienter zu machen. Die Geburt von Kanban, was grob Übersetzt so viel wie „Karte“ heißt. Im Kern geht es darum mittels einer Karte den Fluss der Arbeit sichtbar zu machen. Damit wird ein Problem schneller erkannt. Kanban schreibt im Vergleich zu Scrum keinen genauen Ablauf oder Rollen vor. Dafür legt es 4 Prinzipien fest:

  • Starte mit dem, was du gerade machst
  • strebe inkrementelle, evolutionäre Veränderungen an
  • Respektiere aktuelle Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten und Titel
  • Fördere Führung und Verantwortung auf allen Ebenen der Organisation

 

Im Workshop 6 Kanban-Praktiken erlernen

  • Mache die Arbeit sichtbar
  • Limitiere die Menge angefangener Arbeit
  • Messe und manage den Fluss
  • Mache Prozessregeln explizit
  • Entwickle Rückmeldemechanismen
  • Führe gemeinschaftlich Verbesserungen durch

 

Seminar: Kanban in der Praxis

Herzstück ist eine Tafel, das Kanban-Board. An diesem sind Status und somit auch der Fluss sichtbar. Es besteht aus mindestens 3 Spalten: „Aufgaben“, „in Bearbeitung“ sowie „erledigt“. Bei Bedarf kann das Kanban-Board auch weitere enthalten. Denkbar wären zum Beispiel die Spalten „Test“ und „Qualität“. Das Team schreibt jede einzelne Aufgabe des Projekts auf einen Zettel und heftet diesen in die Spalte „Aufgaben“. Der Leiter des Projekts legt fest wie viele Zettel sich jeder gleichzeitig nehmen darf – das vermeidet Multitasking. Auf dem Zettel mit einer Aufgabe vermerken die Mitarbeiter ihren Namen und eine Deadline. Am besten bekommt jeder im Team eine andere Farbe, das macht Zuordnen später leichter. Je nach Status wird der Zettel in eine Spalte geheftet. Somit ist der Stand des Projekts für jeden sichtbar.

 

Kurs in Leipzig: Die Fluss-Kontrolle

Das Kanban-Board zeigt: Wo staut sich die Arbeit? Welcher Kollege benötigt Hilfe? Wer hat gerade „Luft“? Dabei ist die zentrale Messgröße die Durchlaufzeit. Also wie lange braucht das Team für eine Aufgabe? Das optimiert den Workflow. Für große Projekte ist das Kanban-Board allerdings weniger geeignet, da zu viele Zettel auf der großen Tafel den Überblick mindern. Dieses Problem gibt es bei Scrum nicht, hier wird die Tafel nach jedem Sprint gelöscht.

 

Welche Software und Tools für Kanban gibt es?

Auch wenn Kanban und Scrum auf Zettel und Tafel setzen, läuft kein digitales Projekt ohne Projektmanagement Software. Es gibt eine Vielzahl an Tools für jedes Budget und jeden Bedarf. Eines davon ist Basecamp: Bei diesem Programm steht der rege Kontakt des Teams klar im Mittelpunkt. Dabei beschränkt Basecamp Projektmanagement auf Aufgaben, Termine, Notizen, File-Sharing und Diskussionen. Ebenfalls beliebt ist Trello. Dieses Tool erinnert stark an die Methode Kanban. Trello legt Aufgaben als Zettel an und sortiert diese in Spalten. Es ist einfach und intuitiv aufgebaut. Populär ist auch die App Asana. Die Besonderheit: Ähnlich wie wir es von Twitter oder Instagram kennen, folgt ein Mitglied eines Teams einer Aufgabe.

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