Internet der Dinge Das sogenannte “Internet der Dinge” bietet im Online-Marketing große Chancen für eine Reihe von Branchen, von der Gesundheitsversorgung bis zur Schönheit. Dies ist vor allem auf die zunehmende Innovation in der Technik zurückzuführen, wobei der IHS-Markt bis 2030 eine weltweite Zahl von 125 Milliarden angeschlossenen Geräten prognostiziert.

Eine der aufregendsten Gelegenheiten kommt von einer Marketing-Perspektive. Da das Internet der Sachen Marken erlaubt, über traditionelle Kundenerfahrung hinauszugehen, um Notwendigkeiten vorwegzunehmen und in der Welt des Verbrauchers wirklich eingebettet zu werden.

Econsultancy’s’A Marketer’s Guide to the Internet of Things’ beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema. Abonnenten können den vollständigen Bericht herunterladen, aber in der Zwischenzeit sollten wir die möglichen Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit berücksichtigen.

 

“Präventiver Kundenservice” schafft sinnvolle Interaktionen

Einer der wichtigsten Vorteile des Internets der Dinge für Vermarkter ist die große Menge an Daten, die von Geräten genutzt werden können. Diese Daten können nicht nur dazu beitragen, eine breitere Produktentwicklung zu unterstützen, sondern sie können auch genutzt werden, um sinnvolle und personalisierte Interaktionen mit den Verbrauchern 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu schaffen. Daneben bedeutet dies auch, dass sich der Kundenservice weiterentwickeln kann. Sollte ein nicht angeschlossenes Gerät ausfallen, ist es derzeit Sache des Verbrauchers, Maßnahmen zu ergreifen. Ob es nun darum geht, eine Lösung online zu suchen, den Kundendienst anzufragen oder an den Hersteller zurückzusenden.

Ein angeschlossenes Gerät hat die Möglichkeit, dies durch Sensoren zu verhindern, die die Leistung des Produkts überwachen. Dies bedeutet, wenn etwas schief geht – das Produkt selbst könnte den Platz des Kunden einnehmen und Maßnahmen ergreifen. Um das Problem zu lösen oder Hilfe anbieten, wie dies zu tun ist. Ein häufiges Beispiel ist, wenn Smartphones Software-Upgrades erhalten, um Fehler zu beheben.

Ein weiterer beeindruckender Fall kommt von der Elektroautofirma Tesla, die Probleme in Autos löst, ohne sie an den Händler zurückzurufen. So konnte z.B. ein Ladestecker bei 30.000 Fahrzeugen über ein Software-Update das Problem beheben. Nachdem er eine potenzielle Brandgefahr kannt hatte…

 

Prognose: Kundenservice nimmt durch Internet der Dinge stark zu

Während Experten prognostizieren, dass in diesem Jahr 5% der Kundenservicefälle durch webfähige Geräte über das Internet initiiert werden, dürfte dies in Zukunft exponentiell zunehmen, da die Marken die Kundenservice-Infrastruktur weiter in die angeschlossenen Geräte integrieren.Das Internet der Dinge ermöglicht es Marken, eine viel wichtigere Rolle im Leben der Verbraucher zu spielen. Dadurch den Alltag zu erleichtern und zu verbessern. Nehmen wir das Beispiel eines Samsung-Kühlschranks. Ein nicht angeschlossener Kühlschrank bietet zwar einen echten Mehrwert für den Verbraucher. Aber er erleichtert nicht mehr als das Frischhalten von Speisen und Getränken.

Im Gegensatz dazu hat ein angeschlossener Kühlschrank wie der Samsung Family Hub das Potenzial, eine größere Rolle im Leben eines Menschen zu spielen. Indem er als Assistent für alle Aspekte des Lebensmittelmanagements fungiert. Es ermöglicht den Besitzern, aus der Ferne zu sehen, was sich in ihrem Kühlschrank befindet, auf Rezepte und andere kontextbezogene Informationen zuzugreifen und sogar Lebensmittel nach persönlichen Vorlieben zu bestellen.

 

Internet der Dinge: Produkte werden zu komplexen Dienstleistungen

In diesem Sinne wird das, was einst ein einfaches Produkt war, zu einer vollwertigen Dienstleistung. Dies wiederum ermöglicht Samsung eine viel sinnvollere Kundenbindung. Auch wenn unser Redakteur ausgesprochen skeptisch ist. Da die Marke sie kontinuierlich – nicht nur nach dem Produktkauf – sondern mehrmals täglich erreichen kann. Durch die verstärkte Interaktion mit den Kunden können Vermarkter das Potenzial für eine höhere Kundenbindung nutzen. Hat sich ein Kunde einmal von den Daten getrennt und diese genutzt, kann es sein, dass er sich selbst bei aktuellen Gesetzen wie dem GDPR eher zurückhaltend fühlt, zu einer anderen Marke zu wechseln und neu anzufangen. Wir alle wissen, wie es wäre, unsere Netflix-Historie oder FitBit-Daten zu verlieren. Dieser Begriff erstreckt sich auch auf Treueprogramme. Da sich immer mehr Marken mit tragbarer Technologie verbinden, um es den Nutzern zu ermöglichen, Punkte zu sammeln und zu nutzen.

 

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