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Leider machen viele kleine Unternehmen schlechte Erfahrungen mit Google AdWords-Kampagnen. Oft reicht das schon aus, dass sie Pay per Click Marketing gar nicht mehr anwenden möchten, auch wenn das ein großer Fehler wäre! Enttäuschende Ergebnisse mit PPC bedeuten nicht, dass die Methode nicht zu Ihrem Geschäftsmodell passt oder nicht kosteneffizient ist. Vielmehr lassen sich hohe Kosten oder niedrige Renditen oft auf eine Handvoll gängiger Google AdWords-Fehler zurückführen, insbesondere auf die schlechte oder falsche Benutzung von Keywords.

In diesem Artikel untersuchen wir drei der gefährlichsten, Keyword-basierten, AdWords-Fehler, die kleine Unternehmen machen. Zudem beschreiben wir, wie sie diese vermeiden können, wenn sie ihre eigenen Kampagnen durchführen.

AdWords-Kampagnen

1: Schlechte Keyword-Wahl bei AdWords-Kampagnen

Pay per Click (PPC) ist ein Keyword-Marketing-Tool. Es ist also keine Überraschung, dass der größte Google AdWords-Fehler, den kleine Unternehmen machen, darin besteht, das ihre Keywords nicht wirklich zusammenpassen. Für die meisten Unternehmen würde es nicht allzu lange dauern, ein halbes Dutzend anständige Keywords oder Suchbegriffe auf der Grundlage des Wissens über ihr Geschäft zu notieren. Mithilfe eines Keyword-Tools, verifizieren und überprüfen Sie diese anhand des Suchvolumens.

Dies ist jedoch nur ein Teil des Puzzels. Die Keyword-Strategie in AdWords-Kampagnen hängt von der Übereinstimmung der Keywords ab. Dabei gibt es drei verschiedene Arten von Keywords:

  • Breit gefächertes Keyword
  • Teilweise breit gefächertes Keyword
  • Exaktes Keyword

 

Welche Art von Keyword hilft mir?

Ein breit gefächertes Suchwort wird in allen Suchergebnissen angezeigt, die sich auf die genaue Phrase oder Synonyme des Keywords beziehen. Nehmen wir zum Beispiel das Stichwort “billige Autoversicherung”. Nutzer die nach billige Autoversicherung oder ähnlichen Begriffen googlen, sehen nun Ihre Anzeige. So zum Beispiel Günstige Kfz-Versicherung Angebote, Beste Kfz-Versicherungsangebote, Autoversicherung günstig oder Kfz-Versicherungsangebote.

Wenn Sie maximale Präsenz anstreben, dann sollten Sie breit gefächerte Keywords verwenden. Die größtmögliche Anzahl potenzieller Kunden bekommt Ihre Werbung angezeigt. Das könnte Ihre Klickzahlen deutlich erhöhen. Experten schätzen, dass die potenziellen Klicks für solche Keywords 94% höher sind als die für exakte Keywords.

Der Nachteil von breit gefächerten Keywords ist, dass Ihre Werbung Personen angezeigt wird, die nicht direkt an Ihren Produkten interessiert sind oder die nicht zum kaufen bereit sind. Dies kann zu einem Rückgang Ihrer Konversionsrate und, wenn Sie nicht aufpassen, zu erhöhten Kosten pro Klick führen.

Um dies zu kompensieren, können Sie Keywords verwenden, die die richtige Wortgruppe vorgibt. Diese wählen Sie, indem Sie einen Suchbegriff in Anführungsstrichen eingeben, z.B. “Billige Autoversicherung”. Ihre Anzeige wird nun nur noch für Nutzer angezeigt, die nach Ihrem Keyword in der richtigen Reihenfolge suchen. Allerdings erhalten Sie auch Traffic von Menschen, die zusätzliche Wörter zu dem Suchbegriff hinzufügen, wie z.B. Kauf einer günstigen Autoversicherung oder Kauf einer günstigen Autoversicherung in Deutschland. Eine Auswahl von Phrasenübereinstimmungen erhöht Ihre Konversionsrate und liefert Ihnen gleichzeitig bis zu 35% mehr Klicks als exakte Keywords.

Exakt übereinstimmende Schlüsselwörter werden in eckige Klammern gesetzt und erfassen den Traffic nur für Personen, die – Sie können es sich denken – den genauen Suchbegriff in der richtigen Reihenfolge suchen. Zum Beispiel [Schnäppchen Fernseher] wird nur für Menschen angezeigt, die nach diesem Begriff suchen, und sonst niemanden. Sinnvoll ausgewählte Keywords erzeugen die geringste Anzahl von Klicks, aber möglicherweise die höchste Anzahl von Conversions.

2: Umsetzung einer schlechten Keyword-Strategie

Das Ziel mit erfolgreichem PPC ist es, Ihre Klickrate (CTR) und Ihren Umsatz pro Klick (RPC) so hoch wie möglich zu halten, während Ihre Kosten pro Klick (CPC) niedrig gehalten werden. Dies wird stark von Ihren Keywords beeinflusst. Wenn Sie Ihre Auswahl falsch treffen, indem Sie zu viele breite Übereinstimmungen oder die falschen exakten Keywords verwenden, wird dies zu einem Anstieg der CPC und einer Verringerung der CTR und/oder RPC führen.

Sie müssen eine ausgewogene Keyword-Übereinstimmungs-Strategie einrichten, die für Sie funktioniert, und die Sie regelmäßig angepassen sollten. Einige kleine Unternehmen geraten in Panik und konzentrieren sich schon früh in ihren AdWords-Kampagnen auf auf breit gefächerte Keywords. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Klicks das Wichtigste sind. Das ist es nicht! Das Endziel ist die Steigerung von Umsatz und Rentabilität durch eine hohe Konversionsrate.

Daher ist der beste Ansatz, mit exakt übereinstimmenden Keywords zu beginnen. Schritt für Schritt können sie der Ad-Words-Kampagne teilweise übereinstimmende Keywords und breiter gefächerte Suchbegriffe hinzufügen, falls Sie nicht genügend Klicks und Konvertierungen von Ihren genauen Keywords erhalten. Dies ist ein schneller Weg, um bessere Ergebnisse mit AdWords zu erzielen, und der umgekehrte Ansatz den die meisten kleinen Unternehmen bei ihrer ersten Kampange wählen.

Es ist auch einer der Gründe, warum es wirklich nützlich ist, in einem Google Ad-Words Seminar, sich über alle Tricks für die perfekte Kampange zu informieren. Die Ergebnisse können enorm sein, während der falsche Ansatz Sie am Ende nur Geld kosten kann.

3: Schlechte Verwendung von negativen Keywords

Negative Keywords sind eine der nützlichsten, aber am häufigsten übersehenen Funktionen von Google AdWords-Kampagnen. Negative Keywords schließen Suchanfragen aus, die nicht zu Ihrem Angebot passen. Dies ist wichtig, denn Google fügt seiner Datenbank jeden Tag durchschnittlich 900.000 neue Keywords hinzu. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass viele Suchbegriffe, obwohl sie Ihre Keyword-Phrase enthalten, nichts mit Ihrem Unternehmen zu tun haben.

Bei einer Werbung für luxeriöse Autos, kann es beispielsweise sinnvoll sein, “günstig” oder “Dacia” als negative Keywords aufzunehmen. So ziehen Sie nur Kunden an, die wirklich an Ihren Produkten interessiert sind und sich diese auch Leisten können.

Indem Sie Ihre Keywords umzäunen, um bestimmte Suchanfragen auszuschließen, können Sie Ihren Cost per Click (CPC) senken und Ihren Qualitätswert und Ihre Konversionsrate erhöhen.

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